Beiträge von Moebius

    Du bist keine erfahrene Lehrkraft mit Mehrjähriger Berufserfahrung, sondern jemand, der an seiner Schule bereits Schwierigkeiten hat und in einem Abhängigkeitsverhältnis steht.. Du fragst an deiner Ausbildungsschule nach, wie an der Schule üblicherweise mit so einem Fall umgeht und hältst dich ganz genau an das, was man dir sagt, auch wenn es dir nicht passen sollte.

    Also noch 40 Jahre, der Witz oben hat weiter Bestand und es ist eindeutig zu spät für die Verhinderung der Klimakatastrophe.

    Die Perspektive, dass Kernfusion in 40 Jahren substanziell zur Energieversorgung beiträgt ist für mich nichts negatives. Um den Klimawandel, an dem wir grundsätzlich sowieso nicht viel werden ändern können, geht es mir dabei nicht.
    Abgesehen davon, dass es ein wesentlicher Teil unseres heutigen Problems ist, dass wir 20 Jahre lang nicht mehr in Sachen investiert haben, bei denen keine Rendite in den nächsten 10 Jahren zu erwarten war (im Gegensatz zu China), ist die Erzeugung eines el. Energieüberschusses auch nicht die einzige Anwendung von Fusion, bei der lasergepumpten Fusion glaube ich persönlich gar nicht an einen Überschuss in für Energieerzeugung relevantem Maßstab, sie wird trotzdem vermutlich zuerst marktreif sein.

    Ist ja auch ein blödsinniger Vorschlag.

    Ich sag meinen Schülern immer, wenn du eine 1 in Mathe hast und zur Belohnung ein neues Handy möchtest, verlangst du kein Handy, sondern ein eigenes Pony und lässt dich dann auf ein Handy runter handeln.

    Vorschlagen können sie viel, das muss und wird Ödemir nicht mitmachen. Wenn die CDU da den Ministerpräsidenten stellen will, muss sie das mit der AfD machen, das wissen alle Beteiligten. Gerade im Vorfeld von Koalitionsverhandlungen wird viel geschwätzt. Reden lassen und in 4 Wochen noch mal gucken.

    Ich finde es traurig, dass es die SPD nicht geschafft hat, eine vernünftige Kandidatur auf die Beine zu stellen. Aber wahrscheinlich gibt's in Baden-Württemberg sowieso keine nennenswerte Arbeiterschaft, die sich für bezahlbaren Mietwohnraum etc. einsetzen würde.

    Das Problem der SPD ist schon seit Jahren, dass sie keine Politik mehr für Arbeiter macht, sondern für Rentner und Transferleistungsempfänger. Die wählen sie aber trotzdem nicht, die Arbeiter aber auch nicht mehr.

    Ich habe größte Achtung, dass trotz selektiver Auswahl (jüngere kreuzen noch einmal an, ältere verweigern), die Hochrechnung so genau ist.

    Das wird berücksichtigt, bei einer typischen Umfrage fließen von 10 000 Befragten am Ende nur 5 000 in die Hochrechnung ein, weil aus allen abgegebenen Rückmeldungen dann noch auf eine repräsentative Stichprobe auf Basis der übrigen erfassten Daten reduziert wird. Dazu gibt es dann noch Korrekturfaktoren, die bestimmte erfahrungsgemäße Abweichungen zwischen Umfrage und tatsächlicher Wahl korrigieren. Aus dem Grund waren die Hochrechnungen bei den ersten Wahlen, bei denen die AfD erfolgreich angetreten ist, relativ schlecht, man hatte noch keine Erfahrungswerte für die Korrekturfaktoren.

    Das Problem ist, dass vermutlich einige AFD-Anhänger auch wegen den Skandalen jetzt CDU wählen werden.

    Die Aussage finde ich äußerst befremdlich. Frei nach dem Motto "Alle Demokraten müssen dafür kämpfen, dass die Menschen nicht mehr AfD wählen, außer wenn es grade für mich vorteilhaft ist."

    Das hat aber alles nichts mit der beschriebenen Situation eines niedersächsischen Gymnasiums zu tun.
    Hier gibt es kein grundsätzliches Versorgungsproblem, wenn ein Gymnasium in Niedersachsen Pflichtunterricht nach Stundentafel nicht ausbringt, läuft dort etwas schief.

    Beamte können auch einfach aus dienstlichen Gründen versetzt werden, natürlich gibt es KuK, die sich so dickfällig anstellen, dass ihnen kaum beizukommen ist und es trotzdem für die vorzeitige dauerhafte Dienstunfähigkeit nicht reicht, die laufen dann früher oder später oft unter "Wanderpokal".

    Ich kenne Leute, die entfernt in der Branche arbeiten und die tatsächlich der Meinung sind, dass es mit den Fusionsreaktoren dieses mal anders ist als die letzten 50 Jahre und wirklich eine realistische Chance auf einen erfolgreichen Bau eines Energie funktionsfähigen Reaktors in den nächsten 15 Jahren gibt.

    Allerdings wird die elektrische Energie daraus keinesfalls günstiger sein, als aus Wind oder Solar. Der große Vorteil ist eben die Grundlastfähigkeit, eine Mischung aus 20% Fusion und 80% Erneuerbaren wäre eine sinnvolle und langfristig nicht ganz unrealistische Perspektive. Und tatsächlich wäre Deutschland in den technologischen Bereichen, die man für Fusionsreaktoren benötigt, aktuell noch sehr stark positioniert.

    Dann frage ich mich als naive Grundschullehrkraft: warum müssen diese Stunden so vertreten werden?
    In der Grundschule sind wir ja verlässlich. Trotzdem ist nicht immer eine Vertretung für alle Stunden möglich. Die Kinder lernen gewöhnlich schon sehr früh das System der Verteilung kennen. Mit Aufgaben, die für die Kinder theoretisch klar sind (durch langfristiges Übungsmaterial zur RS, Lesetagebuch, Geometrieaufgaben, , Langzeitaufgaben in anderen Fächern usw) gehen die SuS in vorher festgelegten Gruppen in die Verteilung in andere Klassen und lernen dann eigenständig. Das wird ggf benotet. Und ich frage mich: wenn das in der GS geht, wieso geht das am Gymnasium nicht mehr? Warum müssen da so viele Stunden vertreten werden?

    Auch bei uns bearbeiten SuS in Vertretungsstunden vorbereitetes Material, Vertretung heißt nicht, dass die Vertretung aktiv spontanen Unterricht macht. Aber In den unteren Jahrgängen sind bei uns alle Klassen bei 30 SuS, da kannst du nichts mehr verteilen, es passen keine 40 SuS in die Klassenräume, da muss eine Lehrkraft in die Gruppe.

    Wobei die angebliche Versorgung auf dem Papier nicht unbedingt den Bedingungen vor Ort entsprechen. Wenn zum Beispiel ein Kollege langfristig geplant für 3-4 Monate zu Hause bleibt, um Zeit mit dem Baby/Kleinkind zu verbringen, dann zählt dieser Kollege als anwesend.

    Das stimmt so nur bedingt, es zählt einfach die Unterrichtsversorgung zum Stichtag, wenn im Laufe des Halbjahres KuK ausfallen, hat das nicht gleich Auswirkungen, genau so wenig, wenn jemand irgendwann zwischen den Halbjahren aus Elternzeit oder Krankheit zurückkehrt. Wenn kurzfristig ein größeres Personalproblem entsteht, gibt es auch immer noch die Möglichkeit Vertretungsmittel dafür zu kriegen.

    Natürlich können Probleme mit der Stundenversorgung auftreten, aber die beschriebene Situation (dass bereits von vornherein an mehreren Stellen Pflichtunterricht planmäßig nicht ausgebracht wird) muss und darf so eigentlich nicht passieren, so problematisch ist die Situation an niedersächsischen Gymnasien nicht.

    Und wie funktioniert dies mit alten Gebäuden mit schräg ansteigenden naturwissenschaftlichen Räumen und Kunst- und PC-Räumen unter dem Dach, erreichbar nur über eine sehr schmale Treppe?

    Kurz bei uns ändert sich nichts. Wer kurzfristig Krücken benötigt, springt einbeinig die Treppen hoch.

    Man kann sich auch reinsteigern, ein Gymnasium, das nur naturwissenschaftliche Fachräume im Hörsaal-Baustil hat, dürfte es in Deutschland schon lange nicht mehr geben. Und Unterricht unterm Dach, der über die Dachbodenleiter erreichbar ist, gibt es vielleicht bei Harry Potter aber in realen deutschen Schulen verhindert schon der Brandschutz auch nur halb so schlecht zugängliche Räume.

    Im übrigen sind die SuS mit körperlichen Einschränkungen bei der Inklusion die, mit den geringsten Problemen. Förderbedarf Hören und körperliche Entwicklung laufen bei uns völlig problemlos mit.

    Bei uns wird das nicht so gemacht und gerade in 5/6 wird in der Regel so vertreten, dass die SuS 6 Stunden Unterricht haben. Das führt aber natürlich zu Plausstunden, die dann auch gezählt und entweder mit Minusstunden gegengerechnet oder irgendwann zu einer Debutatsstunde zusammengefasst werden. Ob das Umsetzbar ist, hängt aber immer von den Gegebenheiten vor Ort ab, wenn alle Lehrkräfte bereits mehr als ihre Regelstudenzahl machen, weil die Schule so schlecht versorgt ist, sind die Möglichkeiten halt irgendwann ausgeschöpft - mehr als 4 Plausstunden pro Woche sind nicht zulässig.

    Allerdings wundert mich, dass ein Gymnasium in Niedersachsen so schlecht versorgt sein soll, dass es zu solchen Problemen kommt, denn grundsätzlich sind Gymnasien in Niedersachsen aktuell ausreichend versorgt. Eigentlich hat Unterricht Vorrang vor AGs und ähnlichem, so dass die Versorgung schon unter 95% fallen muss, bevor Regelunterricht nicht mehr ausgebracht wird. Hier würde ich ansetzen und die Elternvertretung sollte klären, wie die tatsächliche Versorgung ist und ggf. bei der Behörde massiv Druck machen. Wenn die Versorgung tatsächlich so schlecht ist, muss die Schule kurzfristig Abordnungen erhalten, das ist möglich, es gibt Gymnasien in Niedersachsen die über 100% Versorgung haben.

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