Beiträge von Moebius

    Der Philologenverband hat klar geäußert, dass er grundsätzliche konzeptionelle Änderungen begrüßt und gleichzeitig die potentiell durch mehr Fortbildungen entstehende Mehrarbeit kritisiert und dafür Lösungen her müssen.

    Und tatsächlich bietet der Verband auch Fortbildungen an (allerdings außerhalb des Fortbildungsangebots des Dienstherren), die, die ich besucht habe, gehörten tatsächlich zu den besseren Fortbildungen, die ich erlebt habe.

    Es gibt in allen Bundesländern schon immer eine grundsätzliche Pflicht zu Fortbildungen. Die Unterschiede liegen in den Details. Es gibt Bundesländer, in denen es bei einer allgemeinen, abstrakten Pflicht bleibt und es keinerlei Konsequenzen hat, wenn jemand jahrelang keinerlei Fortbildungen besucht, es gibt andere Bundesländer, in denen ganz bestimmte Jährliche Fortbildungen erfüllt werden müssen. (In Hamburg zB müssen bestimmte Punktzahlen erreicht werden, die grob etwa 4 vollen Arbeitstagen pro Jahr entsprechen.)

    Da sehe ich jetzt keinen Systemwechsel, bei dem, was in NRW geplant ist, konkrete Vorgaben scheint es da nach wie vor nicht zu geben. (Und auch vorher wird es schon verpflichtende Fortbildungen gegeben haben, etwa wenn es neue Curricula gab.)

    Die grundsätzlich Kritik, dass das Fortbildungsangebot ein weitgehend unstrukturierter Gemischtwarenladen mit sehr unterschiedlicher Qualität und viel zu geringen Ressourcen ist, ist absolut berechtigt.

    "Ein Blick ins Gesetz erspart viel Geschwätz" ist ja nun auch mein Wahlspruch. Dass es juristisch möglich sei, einen Erstklässler dauerhaft von allein Schulen des Landes zu verweisen, bezweifle ich aber stark. Insofern wird man hier mit Rechtskenntnis eher nicht weiterkommen.

    Das ist deswegen juristisch kaum möglich, weil es notwendige vorherige Eskalationsstufen gibt, die alle mit Fristen durchlaufen werden müssen.

    Das sollte einen aber nicht davon abhalten, mit den unteren Stufen an zulangen, sonst sind weiterführende Maßnahmen auch in der 2./3./4. ... Klasse nicht möglich. Irgendwann wird man damit anfange müssen, und das immer "unten" auf der Leiter.

    Ihr habt schon gelesen, dass es um einen Erstklässler an der Förderschule geht?

    Der TE hat eine Frage zu einem rechtlichen Aspekt gestellt und eine Antwort darauf bekommen.

    Rechtskenntnis ist die Grundlage, auf dem man gerne ein pädagogisches Handeln aufbauen kann, leider glauben viele Lehrkräfte, das gute pädagogische Absichten Rechtskenntnis ersetzen.

    Der TE ist kein Lehrer und studiert bisher auch nicht, er ist hier eigentlich nicht schreibberechtigt.

    Bei seinem Einstand ging es um Interesse an einem Lehramtsstudium, da ist es richtig und üblich, dass man die Leute hier trotzdem schreiben lässt und bei Fragen unterstützt. So langsam aber sicher tendiert die Beteiligung des TE aber weg von ernsthaften Fragen und hin dazu, die dusseligen Lehrer zum Spaß mit Nonsens-Fragen zu beschäftigen, ich würde davon abraten, sich darauf ein zu lassen.

    Tatsächlich ist es, wenn es "erst" wird, einfach grundsätzlich notwendig die Ebene der Erziehungsmittel zu verlassen und zu Ordnungsmitteln über eine Klassenkonferenz zu greifen. Das ist eine rechtliche Voraussetzung für weiterführende Maßnahmen.

    Den zeitweisen Ausschluss vom Unterricht würde ich bei wiederholten entsprechenden Vorfällen also so oder so beschließen, auch wenn das keine dauerhafte Lösung ist.

    Meines Wissens besteht Schulpflicht und das Kind kann nur kurzzeitig von der Schule "ausgeschlossen" werden. Aber was bring mir ein kurzzeitiger Ausschluss?

    Rein rechtlich ist das so falsch, zumindest in Niedersachsen gibt es als letzten Punkt im Katalog der Ordnungsmaßnahmen den "Ausschluss von allen Schulen", was formal der Feststellung der Unbeschulbarkeit entspricht. Die Hürden sind allerdings hoch und alle anderen Ordnungsmaßnahmen müssen vorher durch sein (also insbesondere der Ausschluss aus einer Klasse und einer Schule).

    Im Moment hast Du damit Recht! Aber sollte in den USA Trump an die Macht kommen, wird er wohl höhere Rüstungsausgaben einfordern. Zumindest lassen seine Drohungen bzgl Nichtbeistand bei einem Angriff in Europa den Schluss zu.

    Er fordert genau das: das Einhalten des 2%-Zieles, dem alle NATO-Staaten vor einigen Jahren zugestimmt haben.

    Deutschland hat das in diesem Jahr zum ersten mal seit Jahrzehnten eingehalten, 13 andere Staaten halten es auch ein, ca. 20 verbleibende NATO-Staaten nicht.

    Und er hat (bei aller berechtigten Kritik an Trump an anderer Stelle) damit auch völlig recht.

    Ja, Minderheiten sind schon mal kleine Gruppen. Welchen Anteil an der Gesellschaft muss eine Gruppe haben, damit man die Einzelnen aus dieser Gruppe respektvoll behandelt?

    Nur weil ein Umgang nicht vollständig den Wünschen einzelner Personen entspricht ist er nicht automatisch respektlos.

    Letztlich ist es ein gesellschaftlicher Konsens, bis zu welcher Grenze man den Wünschen einzelner nach kommt.

    Und eine weit überwiegende Mehrheit in Deutschland befindet sich in dem Konsens, dass es eben nicht angemessen ist, Sprache für die Allgemeinheit künstlich auf Basis der Wünsche einer kleinen Minderheit zu verändern. (Und nach meinen Eindruck sind die Betreiber dieses Anliegens auch nicht die Betroffenen der sprachlichen Konstrukte, um die es geht.)

    Deutschland ist weit davon entfernt überproportional viel Geld für Rüstig auf zu wenden, inclusive Aufbrauchen von Teilen des Sondernvermögens und Ukraine-Hilfe schaffen wir das 2%-Ziel gerade mal in der zweiten Nachkommastelle.

    Der Amtsarzt stellt nicht fest, ob du arbeitsfähig bist oder nicht, sondern ob ein erhöhtes Risiko für vorzeitige Dienstunfähigkeit besteht.

    Der Amtsarzt bejaht das offensichtlich. Diese Beurteilung obliegt ihm, nicht deinem behandelnden Facharzt. Dennoch muss das Urteil natürlich fachlich sauber und sorgfältig sein. Ob das hier der Fall ist, kein kein Mensch beurteilen, beurteilen kann ich allerdings, dass in so einer komplexen Frage kein weg um einen qualifizierten Fachanwalt herum führt, wenn du die Beurteilung des Amtsarztes so nicht hinnehmen möchtest.

    Bei wem soll sich diese Schreibweise durchgesetzt haben?

    Durch die Bank lehnt eine überwältigende Mehrheit in Deutschland - auch unter Frauen und Jüngeren - Gender-Schreibweisen ab. Nur exemplarisch:

    https://www.mdr.de/nachrichten/de…prache-100.html

    Ich habe auch noch keinen einzigen SuS erlebt, der in einem handschriftlichen Text irgendwelche Sternchen oder Doppelpunkte einbaut, Anweisungen dafür, wie damit umzugehen ist, halte ich für überflüssig, weil es schlicht kein Problem darstellt.

    In meinen eigenen Texten versuche ich neutrale Formulierungen zu wählen, das ist im deutschen meiner Meinung nach auch leicht möglich, weil es die they/them Problematik bei uns nicht gibt.

    Das Thema wird von einer verschwindend geringen Minderheit gepuscht und damit meine ich nicht nur die Befürworter, sondern auch die "Gegner", die damit ein Thema gefunden haben, mit dem man billige Populismuspunkte sammeln kann (eine Spezialität insbesondere von Söder).

    Und jetzt haben wir einen Krieg in Nahost, den es in dieser Form zu meinen Lebzeiten wohl noch nicht gab.

    Im Augenblick haben wir erst mal eine Demonstration wie überlegen westliche Systeme der Luftabwehr sind, wenn man nur genügend davon hat.

    Es ist lediglich eine Person verletzt worden, Tote gab es nicht, fast alle Geschosse wurden abgefangen.

    Wenn die Ukraine ausgestattet wäre wie Israel, hätte man dort wesentlich weniger Sorgen.

    Mathe alleine ist eher kein Mangelfach, Informatik ist gesuchter, obwohl jetzt langsam mehr Absolventen nachkommen. Informatik dürfte auch für deine Präferenzen günstiger sein, weil es eben eher in den oberen Jahrgängen unterrichtet wird.

    Ich würde immer empfehlen, zuerst da zu gucken, wo die Tätigkeit möglichst nahe an der aktuellen Tätigkeit ist, das wäre in deinem Fall definitiv der berufsbildende Bereich, in dem auch sicher Bedarf an Lehrkräften aus dem MINT-Bereich ist.

    ChatGPT, bitte fasse den folgenden Text zusammen:
    ...

    ChatGPT:

    Der Autor beschreibt seine persönliche Entwicklung im Hinblick auf den Lehrerberuf. Ursprünglich wollte er Lehrer werden, da er die Schule als sozialen Mittelpunkt empfand, der ihm Anerkennung und Wertschätzung bot. Doch während seines Lehramtsstudiums und Praktika fühlte er sich unsicher und unwohl in der Rolle des Lehrers. Trotzdem hielt er an seinem Wunsch fest, jedoch ohne das Referendariat zu absolvieren. Stattdessen arbeitete er als OGS-Fachkraft an Grundschulen, was ihm keine Erfüllung brachte. Nachdem er sich letztendlich gegen das Referendariat entschieden hat und eine Stelle außerhalb des Schulsystems angenommen hat, durchlebte er eine Identitätskrise. Er erkannte, dass er zu viel von seiner Identität und seinem Glück von der Schule abhängig gemacht hatte. Durch Reflexion gelang es ihm, seine Entscheidung zu akzeptieren und zu erkennen, dass seine Bedürfnisse auch in anderen Berufen erfüllt werden können. Dennoch hat er Zweifel und Ängste bezüglich seiner Entscheidung und sucht nach Perspektiven anderer Lehrkräfte, um seine Gedanken zu bestätigen oder zu hinterfragen. Der Autor fordert einen respektvollen Austausch über seine ernsthafte Thematik.

    Daher wird ja gerade die Geburtenrate mächtig angekurbelt.

    Russland hat mit 1,5 Kindern pro Frau eine der niedrigsten Geburtenraten der Welt.

    Dafür gehört die Zahl der Abtreibungen zur Weltspitze. (Auf 1,3 Millionen Geburten kommen ca. 1,5 Mio Abtreibungen.)

    ...
    2020 umfasste der Rückgang der russischen Bevölkerung laut Rosstat erstmals seit 2005 wieder mehr als 500.000 Menschen in einem Jahr. 2021 rechneten die russischen Behörden mit einem Bevölkerungsrückgang von 1,2 Millionen Menschen bis 2024.
    [52] Die Invasion der Ukraine verschlechterte die Situation weiter: Nach Kriegsbeginn schrumpfte die Bevölkerung um mindestens 524.000 Personen, zwischen „Januar und April 2023 wurden 3,1 % weniger Kinder geboren als im Vorjahreszeitraum, was einen Negativrekord darstellt“[49].

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