Beiträge von Moebius

    Das habe ich ihm dann auch erklärt.

    Und die Tatsache, dass viele Lehrer gerne solche Klugscheißter-Diskussionen führen und meinen einem Arzt erklären zu müssen, was eine "Droge" ist, obwohl sie ganz genau wissen, was gemeint ist, ist der Grund, warum es für unseren Berufsstand noch mal doppelt so schwer ist, einen Handwerker zu finden, wenn man mal einen braucht.

    In China leben geschätzte 1 Mio. Uiguren in Umerziehungslagern, der größte Völkermord der Geschichte geht auf das Konto von Mao (40 Mio), Stalin und Hitler folgen erst auf den Plätzen 2 und 3, China hat den Lebensraum von vielen Millionen Menschen militärisch Annektiert (Tibet, etc) und wird diktatorisch regiert von einer Machtstruktur, die interne Wiederstände wiederholt mit brutalem Militäreinsatz niedergeschlagen hat. Es hat einen Großmachtanspruch, der sich auch auf seine Nachbarstaaten erstreckt und arbeitet derzeit ganz offen an der militärischen Annektion weiter Teile des südchenisischen Meeres, auf die eigentlich die Philippinen, Vietnam und Indonesien völkerrechtlichen Anspruch haben und an der militärischen Eroberung von Taiwan.

    Na ja, wenn ich gar nicht erst auf den Bürgersteig komme oder ein Baum auf meinem Auto liegt sowie auf der Bahnstrecke, dann komme ich nicht zur Schule.

    Wird ein Schneesturm für die Mittagszeit angekündigt, der meinen Heimweg erschweren oder unmöglich machen wird, dann habe ich Pech gehabt. 🙄

    Das magst du persönlich so sehen, rein rechtlich ist es so, dass der Wegerisiko der Arbeitnehmer trägt und es dienstrechtliche Konsequenzen haben kann, wenn ich selber entscheide, nicht zu kommen. Wenn der Unterricht nicht abgesagt wird, muss man auch damit rechnen, dass die Schüler da sind und sich irgendwer um die kümmern muss.

    Das ist aber Theorie, den Fall, dass die Straßen wirklich lebensgefährlich glatt sind und der Präsenzunterricht nicht abgesagt wird, habe ich noch nie erlebt.

    (Erlebt habe ich allerdings schon häufiger den Fall, dass bei leichter Glätte überproportional gejammert wird, als ob Sibirien über nach einmarschiert wäre.)

    Ah. Im Ausgangsbeitrag war von "Schnee" die Rede.

    Danke.

    Das sogenannte Blitzeis kann am Mittwoch besonders im morgendlichen Berufsverkehr das südliche Bayern und Baden-Württemberg erwischen. Allmählich weitet sich die Gefahrenzone aus. Bis Mittag und Nachmittag kann sich die Glatteisgefahr bis an den Main vorarbeiten.

    Einfach entspannt bleiben und darüber freuen, dass endlich mal was los ist.

    Du musst hin, weil die Schulen „Normalbetrieb“ haben, steht auf der Seite der bezreg. Wenn der Weg zu gefährlich für dich ist, bleibst du zuhause und informierst deine Schule.

    Die Option "zu gefährlich, darum bleibe ich zu hause" gibt es für Schüler, aber nicht für Lehrkräfte.

    Es gibt grundsätzlich keine "Liste" mit Ausschlusskriterien für die Lebenszeitverbeamtung, entscheidend ist immer die Beurteilung der Frage nach der Gefahr einer vorzeitigen Dienstunfähigkeit durch den Amtsarzt. Ein Schwerbehindertenausweis ändert an dieser Problematik auch nichts grundsätzlich etwas.

    Es gibt keine andere Option als "mit offenen Karten zu spielen", da Falschangaben eine Täuschung sind, die dich dann im Schadensfall deine Versorgung kosten kann, man müsste dumm sein, das zu riskieren.

    Meine Doktorarbeit wird auch kein fachwissenschaftliches, sondern ein didaktisches Thema haben.

    Auch im pädagogischen Bereich gibt es ein extremes Spektrum bei wissenschaftlichen Arbeiten, und im Durchschnitt haben für mich auch Promotionen zu didaktischen Themen ein Qualitätsproblem. Es mag für dich nicht gelten, hat aber trotzdem Auswirkungen.

    Wenn ich höre, dass jemand zu einem Thema der theoretischen Physik promoviert hat, ordne ich das für mich deutlich anders ein, als wenn es im Bereich Physikdidaktik war.

    Auch die pädagogischen Disziplinen haben lange daran mitgewirkt, sich selber zu entwerten, weil sie jeden Laberkopp mit seinem Gelaber haben durchkommen lassen.

    Ich habe auch kein Problem damit, wenn die Schweizer beschließen würden, sich neue Kernkraftwerke zu leisten, wenn sich das irgendwer leisten kann, dann die. Die Schweiz hat da aber sowieso ein Luxusproblem, da bereits jetzt über 50% aus Wasserkraft stammen. Logisch wäre es eigentlich, das mit erneuerbaren Energien, vielleicht auch aus Nachbarstaaten, zu kombinieren, vorhandene Wasserkraft wäre da als Pumpspeicherwerk prädestiniert um Überschussmengen aus Nachbarländern auf zu nehmen, da das einer der wenigen Speicher ist, der auch über Monat verlustfrei und mit wenig Aufwand funktioniert. Die wirksamste Investition für die Schweiz wären vermutlich einfach dickere Kabel in Kombination mit Geld für Solarenergie in Italien und Offshore-Windkraft in der Nordsee.

    Tja, wie denn nun? Verpflichtendes Gespräch oder nicht?

    Das Schreiben, das ich gesehen habe, stammt von der Regionalabteilung der Landesschulbehörde. Möglich, dass es da unterschiedliche Ausprägungen je nach Region gibt.

    Der Kern ist in meinen Augen: Auch in Niedersachsen gibt es einen zunehmenden Druck zur Einschränkung von Teilzeit, bisher aber ohne Zwang.

    Wobei das aber eine reine Formalität ist. Mit einem 1. Staatsexamen hat man einen Rechtsanspruch auf ein Referendariat, der entfällt nach einer gewissen Zeit, faktisch bekommt man aber trotzdem einen Referendariatsplatz, weil die Studienseminare aktuell kein Flaschenhals sind.

    Die theoretische Möglichkeit, dass das zum Problem wird, kann man nicht völlig ausschließen, aber es müsste schon sehr viel passieren, damit man mit einer guten Note im 1. StEx irgendwann keinen Platz mehr bekommt.

    Gerade mal 18% Erneuerbare. Wo soll der ganze Sektor, der jetzt Erdöl und Erdgas ist, künftig herkommen? Abgeschriebene Kernkraftwerke (wie die Franzosen sie haben und wir sie hatten) sind eine Goldmine. Bei der angeblichen Unrentabilität neuer Kernkraftwerke ist die Frage im Vergleich wozu.

    Bei der Kette Wind -> Strom -> Wasserstoff -> Strom bei Flaute

    kommt man auch bei Kosten raus, die Deutschland als Industrieland nicht überlebt.

    Der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung ist von '22 auf '23 von 48% auf 55% gestiegen, lass es bis '34 mal 80% werden und dann sehen wir weiter.

    Für neue Energieversorgung ist die Kombination aus Erneuerbaren und Gas als Backup die günstigste Variante, darum ist das auch das, was Unternehmen gerade auf eigene Kosten und Risiko bauen, für alles andere brauchst du staatlichen Eingriff und Subventionen.

    Ich persönlich hätte die alten Kernkraftwerke auch noch ein paar jähre weiter laufen lassen, aber der Drops ist jetzt vielleicht auch einfach mal gelutscht, auch die Betreiberfirmen haben schon sehr deutlich gesagt, dass eine Wiederinbetriebnahme für sie nicht in Frage kommt. (Wenn der Staat nicht gerade ein paar Milliarden dafür locker macht.)

    Wir zahlen im Augenblick den Preis dafür, dass wir nach der Wiedervereinigung 20 Jahre lang geschlafen haben, vielleicht wäre es der passende Zeitpunkt einfach mal mit dem Gejammer und Lamentieren auf zu hören und zu schauen, was man in den nächsten Jahren an vernünftiger Entwicklung mit verfügbarer, zeitgemäßer und finanzierbarer Technik stemmen kann.

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