Die Studienplatzvergabe nach affirmativ action ist Jahrzehnte alt und hat offensichtlich überhaupt kein Problem gelöst.
Die Paradoxie sieht man ja schon an der zitierten Zulassungsregel nach unterschiedlichen Punkten im Zulassungstest, die bei anderen Universitäten noch ausgeprägter ist, es gibt Universitäten, an denen PoC mit 1P zugelassen werden, sprich jeder, der sich anmeldet wird auch genommen. Gleichzeitig wurden in einigen Staaten Mindeststandards für den High-School Abschluss in Bezug auf reading und mathematics abgeschafft, ebenfalls mit der Begründung, diese würden Farbige überproportional benachteiligen. Die Benachteiligung entsteht aber nicht durch die Diagnostik der Leistungen.
Jemandem, der mit starken Defiziten aus dem Schulsystem kommt, nützt es überhaupt nichts, wenn man ihn dann an die Universität unter andere Studenten steckt, die nicht diese Probleme mitbringen. Nach der Logik könnte man auch jedes Jahr Hauptschüler auslosen und die ohne weitere Förderung in eine Gymnasialklasse stecken.
Das Problem entsteht schon in jüngster Kindheit und zwar dadurch, dass jede bessere US-Schule Schulgeld verlangt.