Ich stimme auch für Referendariat. Von der Mittelschule habe ich allerdings keine Ahnung. Ich kenne nur Schüler, die von der Mittelschule kommen. Gefühlt würde ich sagen mehr Beziehungsarbeit ist notwendig und viele Routinen und klare Vorgaben.
Vorteil Referendariat: du bist vollständig ausgebildeter Lehrer, lernst wahrscheinlich auch noch was dazu. Außerdem hast du danach die Chance auf ne Planstelle und somit viel berufliche Sicherheit. Ich würde auch, wie von Fossi vorgeschlagen, einmal klären lassen, ob Verbeamtung möglich ist.
Schwierig werden könnte im Referendariat, dass die Ausbildungslehrer deine Berufserfahrung nicht einschätzen können. Das hängt aber auch von den Personen ab. Ich bin mit Anfang 30, nach 6 Jahren Berufserfahrung bei einem Weiterbildungsträger, ins Referendariat. Viele Kollegen hatten nicht verstanden, dass ich kein kleiner Azubi war. Ich hatte ein paar Mal das Gefühl, total dämlich behandelt zu werden. Komisch war auch ein Seminarlehrer (der zum Glück nicht für meine Bewertung zuständig war), der gleichalt war und mit mir gleichzeitig studiert hat.