Beiträge von Lucky Luke

    Musstest du dafür letztlich eine andere 9. Klasse abgeben oder wie wurde das gelöst?

    Die Klasse, in der er jetzt ist, hatte ich generell nicht, nur die anderen beiden. Er wurde also in die gesetzt, die ich nicht unterrichte.

    Welche Grunde hat deine SL denn angeführt gehabt, warum du trotz alternativer Lösungsmöglichkeiten den Jungen dennoch möglicherweise unterrichten hättest sollen?

    Ich möchte mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich denke, das Hin und Her hatte persönliche Gründe (sie hat eine Abneigung gegen meine Partnerin, die eine ehemalige Mitarbeiterin der Schule ist). Intern schien das schon lange festzustehen, dass ich ihn nicht unterrichten soll (wie eine mitverantwortliche Kollegin mir gesagt hat), nur wurde offiziell gesagt, dass sie ihn gerne in eine Klasse setzen möchte, die ich unterrichte. Aber das "Arbeiten" dieser SL gehört jetzt nicht hierhin 😄

    Hallo allerseits,


    der Sohn meiner Verlobten, der mit uns in einem Haushalt lebt, wechselt vom Gymnasium auf meine Realschule in den Jahrgang 9.

    Wir sind dreizügig, ich unterrichte zwei der drei Klassen. Sofern ich ihn nicht unterrichten darf, müsste er in die Klasse, die ich nicht unterrichte, die ist aber schon ziemlich voll (30 oder 31 SuS)… und ich bezweifle, dass meine Bedenken ihn zu unterrichten die SL interessieren.

    Ich wäre dankbar, wenn mir jemand einen Gesetzesartikel o.Ä. hier verlinken würde, falls es einen gibt.

    Mal eine blöde Frage (mangels Erfahrung): Muss an in die App rein schauen, also sie extra auf machen, um diesen "rot-Status" zu sehen, oder gibt es irgend eine Art von automatischer Meldung von der App? Per SMS oder so?

    Catania Bei mir habe ich eine Benachrichtigung von der App erhalten (so als würdest du eine Whatsappnachricht empfangen). Da stand irgendwas von "Es sind Aktivitäten verzeichnet worden" oder so...

    Seid ihr auch der Meinung, dass man sich für das Referendariat ein dickes Fell zulegen muss? Und was waren eure Strategien das Ref durchzuziehen auch wenn mal heftige Kritik auf euch hineinprasselte? :traenen:Ich Überhöhe die Meinung dieses Mannes wohl wirklich. Es ist sehr schwer damit umzugehen. Die positive Kritik aus dem Praxissemester rede ich nur noch klein, so nach dem Motto ,,das war ja auch eine nette Schule und eine nette Mentorin etc''

    Im Referendariat hatte ich auch ab und zu (zumindest gegen Ende) die ein oder andere Kritik einzustecken. Einen UB in Englisch hatte ich dermaßen in den Sand gesetzt, dass ich glaubte, das wäre es gewesen (habe trotzdem am Ende einen Schnitt von 2,2 gehabt, was mMn ganz okay ist).

    Im Referendariat geht es erst einmal nur um die Lehrerpersönlichkeit, zumindest habe ich immer den Eindruck (gehabt), von meiner Zeit im Ref und den Referendaren, die ich immer wieder betreue. Wenn man gut mit Schülern kann, ist das schon einmal die halbe Miete, das kann man eher schlecht lernen/trainieren. Der Rest ist üben üben üben...

    Glückwunsch zur bestandenen Prüfung.


    Ehrlich gesagt: ich war nach dem 1. Staatsexamen mit Sicherheit auch keine Person, der man den Lehrerberuf so mir nichts dir nichts zugetraut hätte. Im Referendariat und den Jahren danach kann man sich aber ungemein entwickeln.


    Wie schon gesagt: anhand einer Prüfungssituation ist es doch nur schwer möglich, die Fähigkeit zum Lehrerdasein zu messen. Egal wie viele Jahrzehnte der Prof schon prüft. Aber vielleicht ist gerade das sein Problem ;)

    Hallo allerseits,


    ich habe eine eventuell 'blöde' Frage, zu der Kolleginnen und Kollegen unsicher reagiert haben.


    Im Fach Geschichte haben zwei Schüler den Fachlehrer gefragt, ob sie ein freiwilliges Referat halten dürften. Dieser hat dies bejaht und mit den beiden Schülern das Thema, die zu erwartenden Inhalte und den Termin besprochen. Der Termin war heute. Die Schüler haben dieses Referat aber nicht gehalten mit der Aussage, sie hätten das noch nicht vorbereitet und würden es halt nächste Woche machen. Der Fachlehrer sagte den beiden nun aber, dass er das so nicht akzeptieren würde und die nicht erbrachte Leistung mit 'ungenügend' bewertet. Sie dürfen aber das Referat gerne nächste Woche halten, sodass sie die Chance haben, die Note 'Ungenügend' auszugleichen (wenn sie ein 'Gut' schaffen, wäre es also ein 'Ausreichend').


    Manche Kolleginnen und Kollegen sagen, das wäre okay, andere sagen, er könne eine freiwillige Leistung doch nicht mit 'Ungenügend' bewerten. Ich habe nirgendwo etwas offizielles finden können, wie man mit so einer Situation umgeht, bin aber der Meinung, dass der Fokus nicht auf die freiwillige Leistung gesetzt werden darf, sondern auf den nicht erbrachten fachlichen Inhalt.


    Ist seine Vorgehensweise gerechtfertigt?

    Ich finde die Frage interessant. Man könnte argumentieren, dass wir alle, die wir Leistung erbringen, bezahlt werden (Lehrer, Handwerker, Politiker :D). Warum sollten Schüler nicht für ihre Leistung bezahlt werden? Wenn man aber weiter denkt, wird durch die Leistung der oben genannten Berufssparten ein "Kunde" (ich nenne es jetzt vereinfacht so) bedient, den wir durch unsere Leistung zufrieden stellen. Da Schule aber mit ihren Abschlüssen und Kompetenzvermittlungen darauf abzielt, dass der Einzelne für sich selbst diese Berufe "erarbeitet", sehe ich die staatliche Vergabe von Geld für gute Noten nicht als fördernd für die Eigeninitiative der Kinder/jungen Erwachsenen.

    Hallo allerseits,


    habe Anfang März mein 2. Staatsexamen erfolgreich bestanden und am Freitag eine feste Stelle an einer Realschule bekommen. :)


    Ich bin 27 Jahre alt und unterrichte die Fächer Englisch und Geschichte. Habe dieses Forum "zufällig" über Google gefunden und mich gleich einmal angemeldet. Hoffe hier spannende und hilfreiche Themen verfolgen zu können ;)


    Gruß


    Lukas

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