Beiträge von MarPhy

    Scheinbar haben die Kollegen ein Problem mit simpler Mathematik. Solange die Noten nämlich, wie weit verbreitet, als arithmetisches Mittel berechnet werden, ergeben sich doch bei 10 oder mehr Zensuren überhaupt keine nennenswerten Änderungen mehr.

    Ich würds drauf ankommen lassen.

    Oder Korrekturen in Zukunft durch den Banknachbar. Fertig is der Lack :D

    Zu diesem Schluss bin ich für mich auch gekommen, habe sämtliches Zusatzengagement abgestellt und mich sowohl mit meinen Krankentagen als auch der erbrachten Leistung dem Durchschnitt unserer Schule angepasst. 3 Punkte eben. Schade, ich hatte eingangs eigentlich eine ganz andere Motivation. Immerhin habe ich jetzt einen ähnlichen Stundenlohn wie Consultants bei mir im Freundeskreis. 8_o_)

    Schon verrückt, dass es CEOs, Minister, zum Teil sogar Staatsoberhaupte in der Alterklasse "Ende der Probezeit Lehrer" gibt. Im Umfeld Schule hätten sie es wohl kaum geschafft.

    What you get is what you pay.

    Konsequenter Dienst nach Vorschrift muss auch nichts schlechtes sein, bedeutet es doch 100% Pflichterfüllung.

    Es gibt am Ende der Karriere auch keine Medaille dafür, dass man sich immer über die Maßen eingebracht hat. Im Gegenteil, Kollegen, die dadurch erkranken (Burnout etc.) werden in die Dienstunfähigkeit verfrachtet, um die Stellen freizumachen, weil es für Stellen von Langzeitkranken sonst keinen Ersatz gibt.

    Unser begnadeter SL - ich erwähnte ihn hier schon des öfteren ‐ fährt eine ganz clevere Taktik: KollegInnen, die noch in der Probezeit sind, werden ausgewrungen bis aufs letzte Tröpfchen Energie - und derjenige, der am meisten für ihn schuftet (und dabei auch gerne im Hintergrund Schulleitertätigkeiten übernimmt), wird mit der besten Beurteilung belohnt und gerne nach der Lebenszeitverbeamtung auch direkt befördert.

    Das ist der Vorteil an A13 für alle und A14 für keinen in Thüringen und co:

    Beurteilung? Probezeit? Mir doch egal, Beförderung gibt es eh nicht. Und die Hürden für eine "Nichtbewährung" sind sehr hoch. Gerade wenn man meine Fächer hat:D

    Die Quote und die Vorgabe zur "Zurückhaltung" bei 4 oder 5-Punkte-Bewertungen kann ich aus verschiedenen Quellen bestätigen. Aus Sicht der vorgesetzten Behörden "darf" es nur eine bestimmte Quote an guten und sehr guten Bewertungen geben - wenn dem nicht so sein sollte, werden die Maßstäbe fiktiv angehoben, bzw. sind eben alle so gut, dass die Maßstäbe angehoben werden, damit es wieder passt.

    Die Richtlinien für NRW habe ich hier im Forum auch im Bereich Dienstrecht verlinkt.
    BASS 2021/2022 - 21-02 Nr. 2 Richtlinien für die dienstliche Beurteilung der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Leiterinnen und Leiter an öffentlichen Schulen und Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung des für Schule zuständigen Ministeriums (schul-welt.de)

    Dann würde ich mir im Gegenzug wünschen, dass das für die Abiturergebnisse ebenfalls gilt...ich seh die Elternanrufe schon kommen:D

    Lustig wäre es auch bei der Quote an Leuten, die fast immer da sind. "Chef, ich bin Freitags jetzt immer krank und Donnerstags manchmal. Die Soll-Quote der Leute, die fast nie krank sind, ist erreicht."

    Jetzt mal von Koloss zu Koloss...bleib doch erstmal noch ein Jahr oder ein paar Monate angestellt.

    Die Zeit nutzt zu, um die Lage zu sondieren.

    Muss man überhaupt zum Amtsarzt? Je nach Bundesland gibt es auch ne Liste von niedergelassenen Ärzten, die die Untersuchung machen. Frage ggf. deine KollegInnen nach Erfahrungen. Welcher Arzt ist zum empfehlen, wer ist eher pingelig?

    Reines Übergewicht reicht, wie hier schon genannt, selten aus, um eine Verbeamtung zu verwähren. Kontrolliere daher klassische Begleitprobleme: Bluthochdruck etcpp. Das sollte halt alles in Ordnung sein. Ist aber auch ne Technikfrage. Schon die Sitzhaltung beim Messen verändert den Messwert enorm.

    Der BMI allein reicht als Merkmal in meinen Augen ohnehin nicht aus. Es gibt Leute, die haben den gleichen BMI wie ich, kommen aber keine Treppe mehr hoch und können sich nicht mehr selbst den Arsch abwischen.

    Das aller wichtigste: Lass den Kopp nicht hängen! Jeder hat ne Meinung zu Übergewicht, weil man es halt direkt von außen sehen kann.

    Jeder Mensch ist anders! Und wenn die motivierten Sportkollegen am Ende vielleicht 3 Jahre länger leben als ich, find ich das okay. Sie sind dafür auch echt lange aufm Sportplatz im Kreis gerannt und haben sehr häufig nicht so viele leckere Sachen gegessen wie ich.

    Und für den Dienstherrn als Kostenträger ist mein Abnippeln kurz nach dem Erreichen des Ruhestands eigentlich kostenmäßig die beste Option^^

    20 Jahre Ruhestand mit ner schönen Krebserkrankung am Ende ist mit Sicherheit teurer als nen tödlicher Herzinfarkt 2 Jahre nach Pensionierung.

    Um den Veranstalter unter Druck zu setzen, scheint mir hier wichtig, dass auch die bereits zurückgekehrte Gruppe die Reisemängel noch einmal deutlich macht (und idealerweise nachweislich vor Ort bereits tat) und eine entsprechende Minderung des Reisepreises vornimmt. Eine stark verschmutzte Unterkunft kann durchaus zu Minderungen im Bereich 30-60% des Reisepreises führen (vgl. u.a. OLG Frankfurt a.M. AZ 16 U 60/00 oder LG Köln AZ 10 S 85/01).

    Das halte ich auch für eine gute Idee, es gibt entsprechende Fotos.

    Mindern kann aber vermutlich nur die Person, die den Vertrag geschlossen hat, und das bin in beiden Fällen nicht ich.

    Gezahlt wurde noch nicht, Anzahlung ist erst in 3,5 Wochen fällig.

    Selbst hinfahren und gucken könnte ich, aber sehe ich irgendwo nicht ein, ich habe weder Freizeitprobleme noch zu viel Geld aufm Konto:D

    Websheriff: Wer oder was ist denn RP?

    Die Gesundheitsgefahr sehe ich auf jeden Fall auch. In meinen Augen müsste ich, falls sich vor Ort derartige Mängel herausstellen, die Fahrt ohnehin abbrechen.

    Ich spreche Montag mit der Schulleitung und versuche den Veranstalter zu erreichen. Ein Ausweichobjekt wird für fast 100 SuS + 8 Lehrpersonen nur schwer zu finden sein. Gut wäre eine Aussage darüber, was bei Reiseabbruch geschieht.

    Hallo Leute,

    folgender Sachverhalt:

    Heute kamen viele Klassen von Klassenfahrten zurück. Eine Kollegin berichtete mir von katastrophalen Zuständen in der Unterkunft (70er Jahre Standard, Blut und andere Flüssigkeiten an den Wänden, fleckige Matratzen, stinkende Ausgüsse...). Weder durch den Herbergsleiter vor Ort noch durch das Reiseunternehmen ließen sich die Mängel abstellen.

    Noch vor den Sommerferien soll ich mit anderen Klassen ins selbe Objekt fahren. Ich habe da auch prinzipiell Lust zu, möchte aber nicht 4 Tage im Juli in einem stinkenden Moloch verbringen.

    Hat jemand Erfahrungen mit solchen Situationen?

    Mir ist klar, dass bei einer Klassenfahrt kein Luxus zu erwarten ist, und abgerockt ist völlig okay, aber sauber muss es sein.

    Ich habe keine Lust, mit 100 Kindern der Mittelstufe in einer siffigen Bruchbude zu landen.

    Ich würde nun: Den Reiseveranstalter im Vorfeld nochmal darauf ansprechen.

    Falls vor Ort Mängel festzustellen sind, umgehende Beseitigung erfordern und ansonsten in letzter Konsequenz die Fahrt abbrechen.

    Mich würde interessieren: Habt ihr sowas schonmal erlebt? Wie ist es mit Stornokosten/Haftung etcpp?

    Ich mein, weder kann ich den Kindern kompletten Ranz zumuten, noch den Eltern einen simplen Abbruch der Fahrt...

    Bitte kein "Warum fährst du auch dahin?" und ähnliches. Die Auswahl des Objekts erfolgte durch andere KuK, die jetzt aufgrund von Elternzeit etc. nicht mitfahren.

    Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!

    Schönes Wochenende!

    Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch.... Warum dauert denn die inhaltliche Aufbereitung der Lernplaninhalte länger, wenn du in Teilzeit statt in Vollzeit arbeitest? Das machst du doch so und so zuhause und die dafür aufgewendete Arbeitszeit ist gleich lang, egal wieviele Stunden Unterricht du hast?!? Oder meinst du das anders und ich verstehe dich einfach nicht?

    Ich verstehe es so, dass er in Vollzeit schneller alle Klassenstufen in beiden Fächern "durch hat" und so schneller ein Repertoire an Material aufbaut.

    Exakt so wars gemeint:)

    ja, genau das mache ich. Ich hatte ja schon erläutert, dass ich dadurch, dass ich um vier Stunden "gekürzt" habe, auch weniger Arbeitsaufwand habe, d. h. ich arbeite vom Zeitaufwand her nicht Vollzeit.

    Danke dir! Und allen anderen Teilzeitkräften, die dann auch tatsächlich Teilzeit arbeiten, denen danke ich auch:)

    Da ich aus gesundheitlichen Gründen in TZ bin, achte ich selbstredend darauf, dass ich dort, wo es sich um teilbare Aufgaben handelt (was eben leider nicht alle Aufgaben betrifft), auch auf einer Teilung bestehe und nutze das Mehr an freier Zeit mitnichten, um meinem Perfektionismus zu frönen, sondern um eben gesund genug zu bleiben zur Ausübung meines Berufs. Deine Pauschalisierung ist wenig zielführend. Tatsächlich erlebe ich es in der Realität zu selten, dass KuK Verständnis dafür hätten, dass man als Lehrkraft in Teilzeit auch tatsächlich in Teilzeit arbeitet, sondern bin zumindest seitens meiner gesunden KuK ohne eigene Erkrankung/Behinderung und/oder kleine Kinder immer wieder mit Erwartungshaltungen konfrontiert, was ich ich noch alles machen sollte. Die "Preise" machen sich manche KuK in Vollzeit also wohl durchaus selbst kaputt, weil sie die Grenzen, die ich als TZ-Kraft ziehe für sich eben nicht ziehen zur Gesunderhaltung. Würden das wir alle machen, statt uns gegenseitig "zu zerfleischen" oder eigene Grenzen dauerhaft zu missachten, um nur ja allem und allen gerecht zu werden, wäre die Diagnose Burnout wohl seltener in unserem Berufsstand anzutreffen.

    Wunderbar, go for it! Das ist doch ein gutes Argument für Teilzeit.

    Ich wollte eigentlich nicht pauschalisieren, sondern eher an einen bestimmten Typ TZ-Lehrkraft appellieren. Gerade die von dir angesprochene Erwartungshaltung finde ich nämlich schlecht. Das einzige Mittel dagegen ist in meinen Augen ein aktiver Personalrat und konsequenter Widerstand der TZ-Kräfte.

    Leute, es kann doch nicht flächendeckend die Konsequenz sein, auf Teilzeit zu gehen, weil man mit den 40 Stunden pro Woche im Jahresmittel nicht auskommt.

    Lasst einfach was liegen!

    Ernsthaft, ihr arbeitet vom Zeitaufwand her Vollzeit, bekommt nur weniger Kohle dafür.

    Also wenn das euer Lebensentwurf ist, und ihr glücklich damit seid, von mir aus.

    Ich würde aber darum bitten, dass ihr nicht den Vollzeitkräften "die Preise kaputt machen".

    Also bitte seht zu, dass ihr dann auch wirklich nur Zeit entsprechend eurer Teilzeitquote aufwendet.

    Ich arbeite seit 2 1/4 Jahren Vollzeit und kann mir nichts anderes vorstellen.

    In den "heißen Phasen" begrenzt die zur Verfügung stehende Zeit den in die Arbeit investierten Aufwand. Das möchte ich nicht missen.

    Außerdem dauert es in Teilzeit viel länger, bis ich endlich mal mit allem durch bin.

    Ich kaufe mir das Ticket, einfach weil ich ein Zeichen setzen möchte, für einen günstigen, von allen finanzierten ÖPNV.

    Ich wohne in einer Stadt mit 100.000 Einwohnern. Gerade am Wochenende (und nach 18 Uhr) ist es aber trotzdem ein Projekt, mit dem ÖPNV in die Innenstadt zu kommen. Da laufe ich dann lieber.

    Meine Dienststelle ist 25km von der Stadt entfernt, Busfahrt dauert 75 Minuten, mit dem Auto ca. 28 Minuten. Außerdem ist man mit dem ÖPNV auf dem Rückweg total unflexibel. Eine kurze Absprache mit KuK, schon kommt man 90 Minuten später an, weil der Bus weg ist.

    Ich maße es mir daher an, mir für den Arbeitsweg den Luxus eines eigenen KFZ zu gönnen. Ohne dies würde ich an einer anderen Schule arbeiten und die Schulen im ländlichen Raum hätten noch größere Personalprobleme als ohnehin schon.

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