Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Klar, aber das würde jetzt natürlich auch weit vom Thema abschweifen. Mal von der Frage abgesehen, ob (staatliche) Eingriffe überhaupt Wirkung zeigen. So wie ich es bisher gelesen habe, führen auch diverse Unterstützungsmaßnahmen nicht zu einer signifikanten Steigerung der Geburten. Sprich mehr Kita-Plätze, etc. ist richtig, führt aber nicht zu wirklich mehr Geburten.

    Vielleicht sollte man über die Einführung von Placebos bei der Antibabypille und "genadelten" Condomen nachdenken. Ob dies jedoch zu einer merklichen Steigerung des durchschnittlichen Intelligenzquotienten der doitschen Bevölkerung führt, stelle ich deutlich infrage.

    Auch ein Vergleich mit dem Gesamtvermögen der unteren 10 % ist ohne Aussage, weil zu erwarten ist, dass die untersten 10% kein Vermögen haben oder verschuldet sind - was wiederum nicht aussagt, dass es in diesem Quantil allen schlecht geht. Es können erfolgreiche Unternehmer darunter sein und fast alle Studenten zählen dazu.

    Seriöser ist diese Grafik:

    https://www.boeckler.de/de/grafik-deta…Id=3579&image=0

    Danke für die interessante Quelle. Dort sind auch weitere Infos verlinkt. Erstaunlich finde ich diese Aussage:

    Zitat

    Wie viel besitzen die Superreichen in Deutschland? Einigermaßen genau weiß es bislang niemand. Die Datenlage zu sehr großen Vermögen ist sehr lückenhaft. Seit in den 1990er Jahren die Vermögensteuer ausgesetzt wurde, haben die Steuerbehörden keinen systematischen Überblick.

    https://www.boeckler.de/de/pressemitte…eiche-54381.htm

    Ebenso interessant:

    https://www.boeckler.de/pdf/p_fofoe_WP_316_2023.pdf
    und
    https://www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de/milliardenvermoegen/
    sowie
    https://www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de/wp-content/upl…res_public.xlsx

    Du bist echt unglaublich, kein einziges Wort dringt zu dir durch.

    Rechtschreibprüfung meint:
    Du bist echt unglaublich, kein einziges Wort dringt zu mir durch. Darfst selbst aussuchen, wer gemeint sein könnte.

    Das ist dein Problem.
    Mann, Mann. Was für ein Bohei wegen Kaffee und Brezeln ;)
    Vielleicht liegt das jedoch auch an anderen "Kulturen" und Schularten. Oder am "Nicht-verstehen-wollen".

    Ja - ich gestehe meine Verfehlung - doch "je ne regrette rien". Ich habe mich als Mentor erdreistet, Referendare die an der Schule frisch begonnen haben, zu fragen, ob sie bereit wären meine Reffis, die sich der Prüfung unterziehen müssen, zu unterstützen. Kein großer Act. Vor der Besprechung den Kaffee aus der Kaffeemaschine des Lehrerzimmers in eine Thermoskanne umfüllen, Tassen und Teller in den Besprechungsraum stellen, beim Bäcker "um die Eck" Brezeln kaufen. Butter steht im Kühlschrank im Lehrerzimmer. Und bitte im Sekretariat die Schilder ""Besprechung, bitte Ruhe" an die Türe kleben.
    Die Neureffis waren die einzigen, die gerade keine großartigen Aufgaben im Schulbetrieb zu erfüllen hatten.
    Zudem war - und ist's - der Brauch.

    Mea culpa. Ich habe gefehlt und werde in die Hölle fahren. Sei's drum.

    BTW: Meine Tastatur gehört mir.

    Anekdote als Nachtrag zur "Schulkultur":
    In der Mittagspause hatten sich Fremde ins Schulgebäude "verirrt". Sie waren auf der Suche nach einer Toilette, die ich ihnen gezeigt habe.
    Anschließend haben sie mich gefragt, ob das Gebäude eine Kunstschule sei. Nun - im Prinzip schon - wir haben immer gemeinsam darauf geachtet, das die Flure bunt sind und überall Schülerarbeiten (nach Maßgabe des Brandschutzes) ausgestellt sind: Plastiken, Tonarbeiten, kleine Bastelarbeiten in Vitrinen, großformatige Gemälde, Mobiles, die in Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern auch auf Rigips- und Pressspanplatten entstanden sind - und die Flure bunt und vielfältig machen.

    Als ich den Besucher*innen erklärt hatte, dass es sich "eigentlich" um eine Hauptschule im Brennpunkt handelt, gab es große Augen. ;)

    die Bewirtung der Prüfer durch die Prüflinge auf größtes Befremden stoßen

    Das ist in der Tat ein NoGo - von dem "unsere Lösung" ja meilenweit entfernt ist. Hier helfen sich die Referendare gegenseitig - in gelebter Kollegialität - die von der Schulleitung durch Freistellung und Finanzierung unterstützt wird. Das geschieht ohne Zwang - aber jede/r Referendar*in weiß, dass er/sie Zeit investiert, von deren Zinsen er/sie profitieren wird.

    Dass ich - obwohl ich nicht mehr aktives Mitglied des Kollegiums bin - trotzdem vom "unserem Kollegium" spreche, spricht für sich. Es gibt bestimmte Rituale, stillschweigende Verabredungen, Übereinkünfte und Regeln, die "Schulkultur" prägen. Das beginnt damit, dass sich Schüler der Grundschule im Moment auf einer Skihütte in Vorarlberg befinden, wo ihnen von aktiven und pensionierten Kolleg*innen das Skifahren beigebracht wird, über das Neujahrstreffen ehemaliger Kolleg*innen mit der aktuellen Mann-Frauschaft in der Schulmensa bis zur Lehrerband und dem Weihnachtsgottesdienst in der benachbarten katholischen Kirche (in deren Besitz sich die Skihütte befindet), der selbstverfreilich konfessionsübergreifend gestaltet und besucht wird. Zum Lehrertreffen kommen KuK, die bereits seit mehr als 10 Jahren aus dem aktiven Dienst ausgeschieden sind - und es ist jedes mal ein "freudiges Hallo". Schule ist Lebensraum. Nicht nur Arbeitsplatz.

    Und das beginnt mit Kaffee, Keksen und Brezeln für Besucher der Schule - wobei für das Ehemaligentreffen wirklich ein Caterer die Verpflegung stellt und jeder seinen Obulus dafür entrichtet. Als Gegenleistung gibt es Stehempfang mit Sekt, zahlreichen Bussis und Umarmungen und ein Buffet mit Lachs und vielen Köstlichkeiten - open end. ;)

    Ich erinnere mich lebhaft an meinen Examenstag. War um sechs beim Bäcker vor der Schule, um auch ja die Brötchen rechtzeitig zu bekommen, eine genussvolle Auswahl zwischen normalen, süßen und Körnerbrotchen und ein bis zwei Teilchen für jeden.

    Genau um derartige Belastungen zu vermeiden existiert bei uns das "Gentlemen/women - Agreement" der Referendariats-Generationen. Zudem sind durch die "Fremdorganisation" Regressansprüche gegenüber den Prüflingen ausgeschlossen. Sonderwünsche gibt es nicht. Kaffee, Wasser, Butter, Brezel, Keks. Basta. ;)
    BTW:

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    Ich kann mich heute noch daran erinnern wie ich vor meinen Lehrproben zitternd vor Aufregung im Besprechungszimmer Geschirr und Backwaren hergerichtet habe und mir kommt echt die Galle hoch, wenn ich sowas hier lese. Ich hoffe du und alle anderen, die solche Traditionen als nette Gastfreundschaft hochhalten, werden bald pensioniert und diese Unsitte hat endlich ein Ende.

    Hast du gelesen und verstanden, was ich geschrieben habe? Genau DAS geschieht bei uns nicht. Die Prüflinge konzentrieren sich auf das, was sie vor sich haben: Die Prüfung. Das Team unterstützt sie. Die neuen Referendare (am Beginn des Referendariats) werden für 2 UE Ihrer Laufbahn aus der Verpflichtung der Hospitation entlassen und organisieren in dieser Zeit Geschirr, Kaffee und schauen danach, dass der Besprechungsraum frei bleibt, indem sie an die Türe ein Schild kleben.
    Wie Frosch schreibt, bin ich nun pensioniert - der gute Brauch an der Schule existiert (und funktioniert) jedoch konstant seit mehr als 20 Jahren und überfordert niemanden - im Gegenteil ;)

    Niemand wird sich daran aufhängen, wenn die Schule für die Nachbesprechung Kaffee und Wasser hin stellt, der Knackpunkt ist, die Verantwortung dafür mehr oder weniger jovial den abhängigen Referendaren zu zu schieben und gleichzeitig ein Ausufern in Form eines gemischten Buffets zu zu lassen.

    Kein Buffet. Die neuen Referendare kümmern sich um die alten, die gerade Prüfung haben, im Wissen, dass ihre Nachfolger der Tradition folgen werden. Gleichzeitig sorgt das dafür, dass die "alten Hasen" den jungen gewogen sind und ihnen nützliche Hinweise geben. So geht Win-Win. Zudem wird das Sekretariat entlastet, das wichtigere Aufgaben erledigen muss. Von einem "Buffet", wie es wohl an manchen Orten erwartet wird sind Kaffee, Butterbrezel und Kekse weit entfernt. Das ist reine "Stimmungsmache".
    BTW: Für die zweite Dienstprüfung haben bei uns die Prüfer zum Teil einen Anfahrtsweg von mehreren hundert Kilometern, weil die Seminare weit voneinander entfernt liegen und die Prüfer immer von zwei verschiedenen Seminaren kommen. Wer morgens um halb 6 losgefahren ist, hat einen Kaffee verdient - den er/sie sich nicht unterwegs gönnen muss, sondern während der Prüfungsvorbereitung schlürfen darf, wenn er/sie den Entwurf liest.
    Das ist keine Bestechung oder unsinniges Tun, sondern Kollegialität. Denn auch Prüfer sind Kolleg*innen.

    Müsst ihr als Kollegen den Kaffee im Lehrerzimmer zahlen, gibt es bei euch kostenlose Wasserspender?

    Bei uns kaufen die Kollegen, die Kaffee trinken, abwechselnd eine frische Packung, wenn sie der Meinung sind, mal wieder an der Reihe zu sein. Eine Kollegin, die auch Hauswirtschaft unterrichtet, sorgt durch sanfte Erinnerung daran, dass sich auch jeder Kaffeetrinker an der Reinigung der Maschine nach Schulschluss nach Zeit und Möglichkeit beteiligt. In einem Kollegium, das diesen Namen verdient, funktioniert das.

    An einer anderen Schule, an der ich ein "Gastspiel" gegeben hatte, wurde für jede Tasse ein Obulus erhoben, der in die Kaffeekasse geworfen wurde.
    Ob es ein Gast oder ein Stammmitglied war, der/die ihren Obulus in der Verwirrung und Hektik ins Mahlwerk geworfen hatte und für einen Totalschaden sorgte, konnte nicht mehr festgestellt werden ;)

    Genau auf das Catering und die Dekoration der Räume

    Du hast schon verstanden, dass dieses "Catering" von den Referendaren des neuen Kurses geleistet wird, deren Prüfung noch weit entfernt liegt?
    Falls diese an dem Prüfungstag "Seminartag" haben, wird das "Catering" von der Schulsekretärin und vom Mentor übernommen.

    Wenn es bei euch "grantliger" zugeht, muss es wohl so sein. Wir sind gemütliche, großzügige und gastfreundliche Schwaben ;)

    Von einem erwachsenem Akademiker mit mindestens A13 erwarte ich einfach, das man sich selbst um das leibliche Wohl kümmern kann und nicht andere für sich aufkommen lässt.

    Da haben wir unterschiedliche Ansichten über die Behandlung von Gästen, die an die Schule kommen.
    Der Kaffee stammt aus der Kaffeemaschine im Lehrerzimmer und wird von der Schulleitung gestiftet, ebenso die Butterbrezel und die Kekse. Die Referendare des Vorkurses übernehmen die Organisation, holen beim benachbarten Bäcker die Brezeln, stellen Tasse, Thermoskanne, Teller und Kekse im Besprechungsraum bereit und räumen anschließend wieder auf.

    An Kaffee und Brezel bedienen sich auch die Prüflinge. Das sorgt für eine freundliche Atmosphäre und nimmt dem Anlass die Schwere. So what.

    Bei uns gibt es ein "Gentlemen agreement":
    Die Referendare, die ihre Prüfung bereits absolviert haben, bewirten die "Besucher" ihrer Nachkommen.

    Die Kolleg*innen, die als Prüfer an der Schule eintreffen, haben teilweise lange Anfahrtswege hinter sich. Eine Tasse Kaffee und etwas Gebäck sind Zeichen der Gastfreundschaft und sorgen für eine entspannte (Prüfungs-)Atmosphäre, die nicht durch Hunger oder Durst getrübt ist.
    Sofern das unseren Referendaren zu Gute kommt, ist das gut und beabsichtigt ;)

    Genial. Die Kosten verschleiern, damit sie entgegen der gesetzlichen Regelung übernommen werden. Das geht so lange gut, wie es gut geht. Dann Ärger.

    Die Kosten für die Reisekostenversicherung werden nur dann nicht übernommen, wenn die Schüler diese privat abschließen.

    Zitat

    Die Aufwendungen für Ausflüge und mehrtägige Klassenfahrten werden zusammen mit dem Bürgergeld beantragt. Ein gesonderter Antrag ist nicht mehr notwendig. Die Bewilligungsentscheidung erhalten Sie in der Regel nach Vorlage entsprechender Nachweise. Sie bekommen die Kosten erstattet, die Ihnen durch die Schulveranstaltung entstanden sind.

    Zitat

    Die Kosten für Kita- und Schulausflüge werden übernommen, und zwar für alle Ausgaben, die die Kita oder Schule mit Ihnen abrechnet - aber zum Beispiel nicht das Taschengeld für zusätzliche Ausgaben während des Ausflugs.

    Quelle: https://familienportal.de/familienportal…ng-und-teilhabe
    So what. Hab' den wichtigen Passus fett hervorgehoben.

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