Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Seit wann sind alle Leute aus Schengenländern Asylbewerber*innen?

    Und falls du mal wieder auf die Sachebene zurückkommen willst, deine oben getätigten Aussagen hast du immer noch nicht klargestellt. Lediglich der frosch schrieb, dass du es sicher ganz anders meinst, weil du traditionell eher irgendwie so links orientiert bist.

    Liegt es daran, dass ich missverständlich formuliere - oder dass die Lesekompetenz nachlässt? Wir können gerne eine Abstimmung starten.

    Geht "unsinniges Zeug"? Ich könnte auch schreiben, dass es glatt gelogen ist, dass der Kanton mich mit Schwarzgeld bezahlt. Was soll das denn?!

    Hatte ich das behauptet? Es war eine etwas überspitzte Bemerkung, dass sich der Wohlstand der Schweiz vor allem aus dem Bankensystem - und den darin gebunkerten Milliarden (Billiarden??) speist. Die liegen ja nicht als Münzen im Geldspeicher von Dagobert Duck - sondern werden weltweit Gewinn bringend investiert - und tragen vom Erlös einiges zum Haushalt des Schweizer Staates und der Kantone bei oder bringen den Schweizer Betrieben zinsgünstige Finanzierungen.
    Es ist immer wieder nett, wie du Formulierungen missverstehen willst.

    Deutschland ist im Schengenraum mutmasslich das einzige Land, das Schengen-Ausländer*innen, die in Deutschland nie sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben, Sozialleistungen gewährt.

    Nun - vielleicht hast du dich vom Geltungsbereich des Grundgesetzes bereits zu weit entfernt, um zu verstehen weshalb das so ist.

    Die Schweiz ist mutmaßlich das einzige Land, das Schengen-(und anderen) Ausländer*innen, die noch nie sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben, die Eröffnung von Schwarzgeldkonten gewährt. Von DIESEM Wohlstand wird auch dein Gehalt bezahlt.

    Die menschenwürdige Behandlung und Versorgung von Menschen, die Asyl suchen (oder hierher fliehen), ist in Deutschland Staatsräson und durch das Grundgesetz festgeschrieben. Und das ist gut so. Dafür zahle ich gerne in Deutschland meine Steuern.

    Andere ziehen ins grenznahe Basel - um dann im Aldi Lörrach einzukaufen und sich bei der Rückfahrt an der Grenze die Mehrwertsteuer erstatten zu lassen ;)

    Es gibt so gut wie keine gut qualifizierten Fachkräfte aus den Ländern, in die Pushbacks durchgeführt werden sollen.

    Nur weil du niemanden kennst, gibt es das nicht. Ok. Dein Kosmos.

    Die Freundin meiner Tochter kam als Kind aus Eritrea nach Deutschland - einem Land, das für "Pushbacks" (= neues Wort für Remigration??) von identitärer Seite vorgesehen ist.
    Sie ist Ärztin für Neurologie und Neurochirurgie an einer großen Klinik. Aber das zählt ja in deinen Augen vermutlich nicht als "qualifizierte Fachkraft".

    Das halte ich für Stuss. Bitte belege Deine Thesen mit Zahlen und Fakten.

    Weshalb soll das Stuss sein? Beleg das mal!

    Hat sich überschnitten.
    Beleg: Es gibt zahlreiche Berichte von Migranten, die große Probleme haben, ihre Abschlüsse in Deutschland anerkennen zu lassen. Das fängt beim Elektriker an und geht über Pflegepersonal bis zu Ärzten und Ingenieuren.
    Google ist dein Freund. Da muss ich dir nichts raussuchen - das gäbe zu viele Seiten.

    Für die Bewertung verwende ich generell einen Kriterienkatalog, in dem die Punkte vergeben werden. Dieser ist an die Arbeit angeheftet und somit transparent nachvollziehbar. Falls du nach dem 3-Haufen-Verfahren bewertest, hast du mit Recht ein Problem.

    In der Oberstufe hatte ich selbst einmal einen Chemielehrer, der meinte: "Falls Sie eine 1 wollen, müssen Sie genauso viel wissen, wie ich!"
    Kannst ja versuchen, ob das als Erklärung ausreicht ;)

    Wolfgang Autenrieth ist das dein Ernst, mit dem Un-Fun-Fact?

    Du kannst ein Beamtenbrutto nicht mit einem Angestellten Brutto vergleichen. Das solltest du aber wissen.

    Mich hat in dem Zitat nur erstaunt, dass ein Lehrergehalt mit weniger als 10% des Durchschnitts der Gehälter angegeben wird.
    Beamtenbrutto und Angestelltenbrutto sind unterschiedlich? Wirklich? Das ich das nicht wusste ...
    BTW: Für die Berechnung des maximalen Prozentsatzes einer Steuerberechnung, die von brutto 50.000 ausgeht, ist das sowas von wumpe ...

    Klingt schon so, als wolltest du das verrechnen. Wahrscheinlich haben aber Menschen aus Afghanistan, der Ukraine oder Syrien andere Gründe, um ihr Land zu verlassen und nicht alle Interesse an einer Ausbildung zur Pflegekraft in Deutschland.

    Ach komm.... die Menschen kommen hierher und wollen existieren. Darunter sind einige, die z.B. den Beruf der Krankenschwester erlernt haben. In diesem Beruf können sie jedoch ohne Zusatzqualifikation in Deutschland kaum arbeiten - da ist eine Tätigkeit im pflegerischen Bereich die nahe liegende Alternative. Die Behauptung. dass ein Maschinenbauingenieur aus der Ukraine nach Deutschland kommt, um hier als Pfleger im Altersheim zu arbeiten, ist doch ... lassen wir das.

    Das stimmt nicht. Ich habe nicht auf ein Zitat von Gymshark reagiert sondern auf Zitate von Kris24 und Wolfgang Autenrieth , die meinten, wir *bräuchten* Migranten unter anderem in der Pflege, weil's ja sonst keiner machen will.

    Wie immer wieder gerne, verdrehst du Aussagen und Tatsachen.
    Ich behaupte nicht, dass das niemand machen will (kam nicht der diffamierende Ausdruck "Arschabwischer' von dir?), sondern dass es in der BRD einen großen Bedarf an Pflegekräften gibt und dass Migranten in diesem Bereich Arbeit finden und benötigt werden.

    Aber werden diese Freiplätze nicht dadurch finanziert, dass die Kosten auf alle umgelegt werden? In dem Falle finde ich es schwierig, denn es ist ja nicht die Aufgabe der anderen Eltern, andere Kinder zu finanzieren.

    Die Problematik liegt tiefer:
    Nehmen Lehrer die Freiplätze an, finanzieren die Eltern die Kosten der Lehrkräfte - bzw. das Land, das diese Kosten als Dienstherr übernehmen müsste.
    Das kann's nicht sein.

    Wir zahlen grob 25% Steuern.. das heißt ich hätte bei 500€ nur 125€ zurückbekommen… sorry, da hätte ich kein Interesse an einer Fahrt.

    Das Steuerrecht ist "tricky". Die von dir erwähnten 25% errechnen sich über das gesamte zu versteuernde Gehalt.

    Nun gibt es jedoch im Steuerrecht die "Progression".
    "Un-Funfact" nebenbei - den ich gerade bei der Ermittlung eines "durchschnittlichen Lehrergehaltes" entdeckt habe:

    Zitat

    Das durchschnittliche Gehalt für Lehrer beträgt 3.640 € brutto pro Monat (ca. 43.680 € brutto pro Jahr), um 460 € (-11%) niedriger als dem monatlichen Durchschnittsgehalt in Deutschland. (https://de.jobted.com/gehalt/lehrer)

    So. Der Einfachheit halber gehe ich der folgenden Berechnung von einem zu versteuernden Brutto von 50.000 € aus.
    Ich habe gerade nur die Steuertabelle für 2021 greifbar - was jedoch für das Grundprinzip unerheblich ist.

    Bei einem zu versteuernden Einkommen von 50.000 € beträgt die Einkommensteuer nach Grundtabelle 12.295 € (hier ist der Grundfreibetrag bereits eingerechnet).
    Nun kann man 500 € "absetzen" - wodurch sich das "zu versteuernde Einkommen" auf 49.500 € reduziert. Dafür wären nach Tabelle 12.099 € Steuer fällig - also 196 € weniger - was einem Steuersatz in der Spitze von 196/500 * 100% = 39,2% entspricht - und genau von dieser "Spitze her" muss man die Erstattung betrachten.

    Das ist für mich seit vielen Jahren Motivation genug, auch den Beleg für jeden gekauften Bleistift abzuheften.
    Statt 1 € (=100 Cent) kostet er mich 39,2 Cent weniger, effektiv also nur noch 60,8 Cent ;)

    Buy the Bleistift: Weil auch die Beschaffungskosten = Fahrtkosten zum Bürobedarfshändler absetzbar sind - ich den Bleistift gerade dringendst für meine Unterrichtsvorbereitung benötige und daher extra zum Einkaufen fahren muss (6 km one way) - kann ich auch 6 * 2 * 0,30 € = 3,60 € Fahrtkosten absetzen - die mir das Finanzamt mit den oben genannten 39,2% bei der Steuer erstattet - was 141 Cent entspricht.

    Für meine Mühe erhalte ich vom Finanzamt also effektiv 1 Bleistift plus 80,2 Cent ;)

    Bei the Finanzamt und Steuerberater: Solche Klein-Klein-Belege-Aufrechnerei macht dir kein Steuerberater.
    Daher spare ich mir den. Bin bibelfester Schwabe. Wie meinte Jesus im Tempel: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist!"
    Ich ergänze: "Aber keinen Cent mehr!"
    ;)

    Anmerkung: Das soll kein Plädoyer dafür sein, die Kosten der Klassenfahrt selbst zu tragen. Im Gegenteil. Auch hier hatte ich bereits mehrfach mit Widersprüchen Erfolg.

    Anekdote am Rande: Im Rahmen des Berufspraktikums besuchen wir die Schüler in den Betrieben. Bei einer derartigen Dienstfahrt bin ich über einen Nagel gefahren und hatte einen platten Reifen. Der Reifenhändler meinte, dass aus Sicherheitsgründen und zum Schutz des Differentials immer beide Reifen einer Achse gewechselt werden sollten. Die Rechnung für 2 Reifen inklusive Montagekosten habe ich als Dienstreisekosten über die Schulleitung zur Erstattung eingereicht - die mich dafür ausgelacht hat. Nun - Recht bleibt Recht - die Reifenrechnung wurde erstattet und die Schulleitung schaute seltsam ;)

    wenn man bewusst wie die Schweizer nur Menschen mit teurer Ausbildung (z. B. Ärzte) abwirbt, dann ist das nicht sozial.

    Es ist sogar zutiefst asozial.
    Durch die Abwerbung leidet die medizinische Versorgung in den Herkunftsländern - welche die Ausbildung finanziert hatten.
    Auch die Schweiz fährt seit langem das Kosten sparende Modell "lieber abwerben als selbst ausbilden".

Werbung