Das im 2. Abschnitt ginge heute wahrscheinlich alles nicht mehr. Dafür gehen andere Dinge, die es zu deiner/unserer Jugendzeit noch nicht gab.
Richtig. Heute verabredet man sich per Whatsapp. In meiner Jugend ist man mit dem Rad zum Kumpel gefahren und bei ihm ins Haus marschiert. Haustüren waren nur selten verschlossen. Wenn es Mittag- oder Abendessen gab, saß man wie selbstverständlich mit am Tisch. In meiner Jugend gab es 5 Fernsehsender. ARD, ZDF, SWF, ORF und SR. Meist kam nichts interessantes. Dann ist man "raus auf'd Gass" und hat sich im Ort herumgetrieben.
Unter anderem im Kirchturm, den wir bis hinauf in die Zwiebel bestiegen haben und uns von dort oben die Welt angeschaut haben.
Elterntaxis gab es auch nicht. Dafür stramme Waden durch den täglichen Marsch zu Schule - der meist in anwachsenden Gruppen stattfand, weil unterwegs immer mehr Schulkameraden dazustießen.
Viele Dinge gehen heute aus verständlichen Gründen nicht mehr. Damals gab es in der Drogerie noch "Unkraut-Ex". Der Drogist hat sich nicht gewundert, weshalb wir das im Dezember gekauft haben - oder es genau gewusst ![]()
"Unkraut-Ex" war reines Kaliumchlorat. Passende Zutaten dazu und Silvester konnte kommen. Kawumm!
Heute darf man die Zutaten nicht mehr nennen - man will ja bösen Buben keine Tipps geben.