Ich meine das durchaus ernst. Eine große Mehrheit in diesem Land sieht Migration, so wie sie derzeit stattfindet, als Problem, das gelöst werden muss. Jetzt gibt es nicht die eine Lösung, sondern verschiedene Ansätze.
Wobei dieses "Problem" von interessierten Gruppen hochgehypt wird. Wir haben weitaus wichtigere Probleme, die gelöst werden müssen, als das der Zuwanderung. Im Gegenteil. Die Zuwanderung könnte sogar zur Lösung anderer Probleme beitragen.
Die Zuwanderung durch Flüchtlinge aus der Ukraine wird von Russland massiv durch Vertreibung forciert, um unsere Gesellschaft zu destabilisieren. Diese werden jedoch - sobald dieser Krieg zu Ende ist - zurückkehren.
Apropos Russland: Ich habe Ende der 80er-Jahre Migranten aus Russland, Polen und anderen "Ostblockstaaten" in Deutsch und Fachtheorie Metall unterrichtet, als Kohl die Grenzen für "Spätaussiedler" geöffnet hatte. Damals kamen innerhalb kurzer Zeit mehr als 3,5 Millionen Zuwanderer.
Diese wurden nach kurzem Zwischenaufenthalt in den "Auffanglagern" in die Gemeinden verteilt und es wurden über verpflichtende 3-Monats-Sprachkurse in Sprache, Fachtheorie und Staatsbürgerkunde unterrichtet. Diese Kurse fanden täglich über 8 Stunden statt, um die Menschen an den Arbeitsalltag zu gewöhnen - bzw. im Rhythmus zu halten.
Heute treffe ich ab und an ehemalige Schüler, die damals von der Arbeitsverwaltung schnellstmöglich in die Firmen der Region vermittelt wurden und nun seit Jahren unsere Wirtschaft "am Laufen halten".
Durch die demografische Entwicklung gehen wir auf einen massiven Fachkräftemangel zu, der nur durch Zuwanderung ausgeglichen werden kann.
Die Abschiebung von einem Viertel unserer Bevölkerung, wie es die Identitären und die AfD im Sinn haben, würde unsere Wirtschaft zerstören.