Beiträge von Wolfgang Autenrieth
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Ich bin völlig sicher, mir hat nichts für mein Erdendasein gefehlt, was ich beim Wehrdienst hätte lernen können.
Ich habe in der Grundausbildung erfahren, welche grausamen Methoden sich Menschen erdacht haben, andere umzubringen. Zum Beispiel moderne Giftgase, denen maskengängige Stoffe beigefügt wurden, die Überkeit auslösen, sodass die Maskenträger die Maske abnehmen müssen. Giftgase, die ihre Wirkung über Wochen hinweg entfalten, um die Widerstandskraft der Bevölkerung zu brechen und psychische Ausfälle zu provozieren. Neutronenbomben, die "nur" Lebewesen langsam verrecken lassen - Wirtschaftsgüter jedoch schonen. "Kleine Atombomben", die "nur" begrenzten Schaden anrichten - wie dann beim Nato-Doppelbeschluss die perversen Pershings und SS-20, die in beiden Deutschlands mit Reichweiten von 200 Kilometern auf das "andere" Deutschland gerichtet waren.
BTW: Wusstet ihr "Nachgeborenen", dass es euch vermutlich nicht gäbe, wenn nicht ein russischer Oberst 1983 den Befehl verweigert hätte? Damals sind wir am atomaren Armageddon knapp vorbei geschrammt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stanislaw…fowitsch_Petrow -
Kenne ich auch noch... Gut, dass das vorbei ist: Lange Links in Büchern, zum Abtippen
.Wir konnten noch tippen - nicht nur wischen

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Interessanter Link.
BTW-Zitat daraus:
"Was Verabredungen im deutschsprachigen Raum immer wieder schwierig macht, sind bestimmte Zeitangaben"
Uns 'Heutigen' geht es doch gut. Nach der Kalenderreform durch Papst Gregor 1582 hatten die Protestanten gemeint: "Geht uns nix an." Daher existierten zwei Kalendarien nebeneinander - zum Teil bis ins 18.Jahrhundert. erschwerend kam hinzu, dass in Frankreich 1792 der Revolutionskalender eingeführt wurde, dem ein völlig anderes System zugrunde lag.Die Menschen im deutschsprachigen Raum haben sich damit beholfen, die hergebrachten Namen der Sonntage zur "Terminvereinbarung" zu verwenden. Da waren auch die Protestanten pragmatisch und haben diese Bezeichnungen verwendet - obwohl sich diese oft auf Heilige beziehen.
"Treffen wir uns am Mittwoch nach Quasimodogeniti"
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Doch ist er. Du hast den Link entweder nicht durchgelesen oder nicht verstanden.
Dass ich Teile daraus sogar zitiert hatte, hast du nicht bemerkt? Dein ad hominem solltest du dir verkneifen. Das ist schlechter Stil.
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... wenn man in der Nacht vom grünen Donnerstag auf den Charfreitag »unbraffelt« seine Füße in dem Bach badet, der durch Mulfingen fließt, so glauben die Mulfinger, es könne das ganze Jahr kein Rotlauf an die Füße kommen. Man sieht daher in dieser Nacht oft den ganzen Bach voll Leute stehen, ganz still, und baden die Füße.
Quelle: Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 139-140. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004563549
Tipp für nächste Woche!
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Interessant, zum Thema "Selbständigkeit" wäre mir die Bundeswehr ja als allerletztes eingefallen.
Kommt darauf an, wie man es sieht. Ich kam nach dem Abi zu den Gebirgsjägern. Weg von Schule und Elternhaus. Grundausbildung war Hardcore-Sportprogramm und Theorieunterricht in Buchführung. Abends unterwegs im Ort oder auf dem Sportplatz. Eigentlich fast wie ein verlängertes Landschulheim. Nach der Grundausbildung war ich dann dabei, wie die EDV bei der Bundeswehr eingeführt wurde. Lochkarten gestanzt und mit einem Nixdorf-Magnetkartensystem die Buchführung und Bestellabwicklung für die 10.Panzerdivision im Schichtsystem erledigt. Das funktionierte nicht mit Befehl und Gehorsam, sondern wie der Job in einer Firma, die halb Süddeutschland mit Ersatzteilen, Klopapier etcpp. beliefert. Da ging es um Teamarbeit.
Nach dem Nato-Doppelbeschluss hab ich dann 1980 den Wehrdienst verweigert. In der Grundausbildung hatte ich erfahren, was Krieg bedeuten kann. Man kann beim "Bund" schon selbstständig werden.
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Nimm das:
S'isch Ois vor halber Zwelfe
Ubdate:
S'isch etzad Femf vor dreiviertl Zwelfe -
Die Fensterreiniger werden jede Saison deutlich besser. Das Modell vom letzten Jahr kann nicht mit den aktuellen mithalten.
Nur der Stundenlohn ist höher

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Vor 25 Jahren - im März 2001 - gingen die "LiebLinks für Lehrer und Schüler" online. Ein paar Monate früher als "Primarlehrer.de".
Über diese Zeit hinweg verzeichnete die Linksammlung mehr als 40 Millionen Zugriffe.
Frisch gebügelt noch immer brauchbar und mit mehr als 20.000 Linktipps als "Onlinebibliothek" nutzbar. Ohne Anmeldung und Werbegedöns.
https://www.autenrieths.de
Der erste "Archiveintrag" bei archive.org erfolgte Ende April 2001. So sah das aus:
https://web.archive.org/web/2001042900…autenrieths.de/
Frohes Stöbern und Finden! -
..., dass ich damit schneller bin als wenn ich die Punkte in den Taschenrechner oder in eine Excel-Tabelle eintippe. Auch habe ich mich schneller mal vertippt als einen Rechenfehler beim Addieren im Kopf gemacht.
Bei einer so stupiden Tätigkeit tippe ich das lieber in die Tabelle. Da reicht dann auch ein Blick auf die Tabelle zur Kontrolle und zudem wird die Note korrekt ausgespuckt. Bei 25 - 30 Arbeiten ist so ein Rechenknecht schon eine gute Hilfe.
Zudem kann man mit 167 Punkten besser differenzieren und Teilleistungen würdigen. -
Was mich kürzlich bezüglich Uhrzeit erschreckt hat:
Ein Schüler (6. Klasse) fragte mich kürzlich nach der Uhrzeit. Mein Antwort: "Halb 2." Damit konnte der Schüler nichts anfangen, ihm war das "halb" kein Begriff. Ich musste "13.30 Uhr" sagen, damit er die Uhrzeit verstand. Ich denke, das ist auch eine Folge der digitalen Zeitangabe. Aus der Zeigerstellung erschließt sich das "halb" noch intuitiv, bei "13.30" nicht mehr.Sarek
Dann frag mal jemand, wann drei Viertel Fünf ist

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Bayern verbeamtet noch bis einen Tag vor dem 45.Geburtstag.
Das Höchstalter liegt in der BRD zwischen 42 und 52 Jahren - meint die KI.
Also hast du noch ein bisschen Spielraum
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Dieser Rat ist schlichtweg Quatsch und im Gegenteil sogar kontraproduktiv:
https://bgn-branchenwissen.de/praxishilfen-v…andschuhe-keine
Die Schüler tragen die Handschuhe ja nicht den ganzen Tag. Kontraproduktiv ist der Rat sicher nicht.
Kontrollierst DU, ob deine Schüler, die Dienst am Pausenkiosk haben, sich die Hände gewaschen haben?Das Kultusministerium und die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg verlangen in der Regel einen schulspezifischen Hygieneplan. Schüler, die regelmäßig mit Lebensmitteln arbeiten, benötigen eine Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) durch das Gesundheitsamt. Dort wird gelehrt, dass Handschuhe optional sind, sofern die Handhygiene (Waschen/Desinfektion) strikt eingehalten wird.
In dem von dir angegebenen Link, der für ganztägige Tätigkeit gilt, steht:ZitatAn Frischetheken ist schon fünf Minuten nach Umgang mit Fleisch, Wurst und Käse auf verschiedenen Oberflächen eine sehr starke Anreicherung von Bakterien feststellbar. Untersuchungen der Arbeit mit und ohne Handschuhe ergaben keinen Unterschied zwischen der Besiedelungsstärke
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Nur gut, dass ich beide Examen habe 🙈
Eben.
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Wolfgang Autenrieth es geht nicht um das Bestehen des Refs sondern um die Probezeit danach bei der Verbeamtung auf Lebenszeit.
Ich hatte mich dabei auf die Bemerkung von Chilipaprika bezogen, die Bezug auf das Referendariat genommen hatte..
Bei der Probezeit gilt doch exakt dasselbe grundlegende Prinzip. Es geht um die Einstellung in den Staatsdienst. Eine Tätigkeit an Privatschulen ist nicht an das Referendariat oder an das Bestehen der Probezeit als Beamter auf Widerruf gebunden.
Es einen Unterschied. Wenn man die Probezeit nicht besteht, kann man die Entscheidung anfechten. Ich vermute sogar, dass eine Tätigkeit als Angestellte/r sogar an einer öffentlichen Schule möglich wäre, weil es bei der Probezeit um die Verbeamtung - und nicht um die Aberkennung des 2.Staatsexamens geht.
Wer jedoch das Ref auch in der Wiederholungsprüfung nicht bestanden hat, ist aus dem Staatsdienst draußen. -
Nachtrag - wie immer wieder gerne per KI Gemini generiert. Wen es nicht interessiert, der muss es ja nicht lesen. Daher der "Spoiler"

In folgenden Berufen ist ein Referendariat bzw. Vorbereitungsdienst vorgesehen:Spoiler anzeigen
1. Klassische Referendariate (Höherer Dienst)
In diesen Berufen ist das Referendariat die Voraussetzung, um die staatliche Abschlussprüfung (2. Staatsexamen) zu erlangen und damit die volle Berufsqualifikation zu besitzen.
- Lehramt: Nach dem Master/Staatsexamen folgt das pädagogische Referendariat an Schulen. Erst mit dem Abschluss ist man "vollwertige" Lehrkraft.
- Rechtswesen: Juristen absolvieren den zweijährigen Vorbereitungsdienst bei Gerichten, Staatsanwaltschaften und Behörden, um "Volljurist" zu werden. Dies ist die Voraussetzung für Richter, Staatsanwälte und den höheren Verwaltungsdienst.
- Technischer Höherer Dienst: Hierzu zählen Fachrichtungen wie Architektur, Bauingenieurwesen, Städtebau oder Vermessungswesen (Landespflege).
- Forstdienst: Forstliche Hochschulabsolventen müssen das Forstreferendariat durchlaufen, um später Forstämter leiten zu können.
- Bibliothekswesen: Für die Leitung großer wissenschaftlicher Bibliotheken ist ein Bibliotheksreferendariat üblich.
2. Vorbereitungsdienst im Gehobenen Dienst
Im gehobenen Dienst ist der Vorbereitungsdienst oft direkt in ein Duales Studium integriert. Die Anwärter sind bereits während des Studiums Beamte auf Widerruf.
- Gehobener Verwaltungsdienst: Studium an einer Hochschule für öffentliche Verwaltung (Diplom-Verwaltungswirt oder Bachelor of Laws).
- Polizei & Kriminaldienst: Die Ausbildung findet an Polizeifachhochschulen inklusive langer Praxisphasen in den Revieren statt.
- Finanzverwaltung: Studium an einer Norddeutschen Akademie für Finanzen oder ähnlichen Einrichtungen (Diplom-Finanzwirt).
- Justizvollzug & Rechtspflege: Ausbildung für die Arbeit in JVA-Leitungen oder als Rechtspfleger an Gerichten.
3. Sonderfälle: Wetterdienst und Archivwesen
Auch in spezialisierten Nischen ist der Vorbereitungsdienst die Regel:
- Meteorologie: Beim Deutschen Wetterdienst (DWD).
- Archivwesen: Ausbildung zum wissenschaftlichen Archivar.
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Bist du dir da sicher? Das fände ich krass...
Diejenigen, die das Ref endgültig nicht bestanden haben, dürfen auch nicht als Angestellte arbeiten,...Privatschulen oder Schulen in der Schweiz dürfen einstellen, wen sie für qualifiziert erachten - oder für den sie gerade Bedarf haben.
Im öffentlichen Dienst ist das Nichtbestehen des Refs ein Ausschlusskriterium.
Das liegt an der "Konstruktion" des Referendariats:
Mit Studienabschluss ist man examinierte Lehrkraft. Habe fertig. Juhu!
Wer jedoch im Staatsdienst arbeiten möchte muss die "Aufnahmeprüfung" in den Staatsdienst bestehen - und die steht am Ende des Referendariates (bzw. des "Vorbereitungsdienstes"). Dieses wird als "Beamter/Beamtin auf Widerruf" abgeleistet.
Hat man das Referendariat nicht bestanden, wurde bewiesen, dass man für den Staatsdienst als nicht geeignet erachtet wird.
Das ist kein Ausschlussgrund für andere Arbeitgeber - obwohl manche es als hilfreich ansehen, weil dadurch bereits Praxiserfahrungen gesammelt wurden.
Mit einer Verlängerung wegen Elternzeit und damit verbundener Nachteile und Mehrbelastung gegenüber "normalen" Referendaren kann ein Nichtbestehen auch plausibel begründet werden.
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