Um die Ausgangsfrage von der pekuniären Ebene herabzuholen:
Auch für verbeamtete KuK lohnt sich Anstrengung im Beruf. Wenn man sich für Schulentwicklung einsetzt, danach schaut, dass die EDV-Vernetzung im Schulhaus bis ins letzte Klassenzimmer funktioniert und entsprechend positive Rückmeldung von Schülern, Kollegen und Eltern bekommt. Geld ist nicht alles.
In dem Zusammenhang habe ich mir Fähigkeiten und Kenntnisse angeeignet, die sich auch positiv auf meinen Unterricht und auf mein eigenes Wohlbefinden ausgewirkt haben. Ich bekam Aufgaben, für die ich Entlastung in Form von Deputatsreduzierung erhalten habe. Bedingt durch den Lehrermangel wurden derartige Abordnungen in die Schulverwaltung stark reduziert. Irgendwann haben sich Ertrag und Aufwand nicht mehr die Waage gehalten und ich habe mich wieder voll auf die Kernaufgabe konzentriert. In der Schulleitung arbeiten viele KuK nicht für Geld, sondern für Zufriedenheit.
Beiträge von Wolfgang Autenrieth
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Habeck flüchtet mit Fähre vor Wut-Bauern
Der politische Widerstand wird ungemütlicher in Deutschland.
Nein. Die Chaoten werden frecher und respektloser. Und lassen sich von Oberchaosverursachungsinteressierten instrumentalisieren.
Kürzlich auf FB fragte eine "Lehrerin", ob sich die anderen Lehrer auch am "Generalstreik" am 8.Januar beteiligen. Der Bauernverband und die GDL hätten dazu aufgerufen.
Fakenews. Der Bauernverband hat sich von derartigen Posts auf FB eindeutig distanziert.
Die "Ungemütlichkeit" entsteht dadurch, dass rechtsnationale Umsturzfantasten die sozialen Medien nutzen. In den USA bestand der begründe Verdacht, das bei den letzten Präsidentschaftswahlen Trollfarmen aus Russland beteiligt waren. -
Natrium kann auch Peroxide bilden, es geht nur langsamer (aber wenn man es jahrelang in Petroleum lagert oder zu lange außerhalb der Flasche). Davor wird auch gewarnt.
Natrium lässt sich halt viel schlechter schneiden, da es bedeutend härter ist (deshalb mein etwas übertriebener Vergleich, natürlich verwende ich ein Messer, aber es ist wie harte Butter) und bei etwas vergessener Rinde an einer Kante irgendwo erhitzt es sich ungleichmäßig. Bei Kalium hatte ich noch nie ein Problem, es brennt ruhig ab, Natrium spritzt manchmal etwas. Allerdings verwende ich tatsächlich nur linsen- bzw. erbsengroße Stücke. Und natürlich werden abgeschnittene Reste entsorgt und nicht zurück in die Vorratsflasche gegeben. (Weil Kalium sich wie weiche Butter schneiden lässt, ist die Stange auch viel schneller wieder in der Flasche. Natrium liegt etwas länger auf dem Tisch, es ist wirklich bedeutend härter.)
Danke für den Hinweis. Das kann tatsächlich die Ursache für die von mir beobachtete kleine Flamme gewesen sein. Das Natrium war vermutlich bereits mehrere Jahre unter Petroleum gelagert - wobei ein Teil in der Flasche durch Verdunstung oder unsachgemäße Handhabung von Kollegen trocken lag. Das war ein großer, grauer Klumpen (ca. 500g sic!) von dem ich mit dem Skalpell ein weniger als fingernagelgroßes Stückchen abgeschnitten hatte. (Für Antimon: Schau deinen kleinen Fingernagel an und denk' dir weniger als die Hälfte). Da war sicher Anhaftung von Kruste dran.
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Um das jetzt noch aufzulösen: Die ölgetränkten Lappen wurden unsachgemäß gelagert und haben sich entzündet. [Ohne googeln. Das steht groß auf jeder Dose Holzöl drauf.]
Die Lappen wurden in einem Eimer eingesammelt und in die Ecke gestellt. In der Nacht brannte der gesamte Technikbereich komplett aus - der Kollege kam erst in 2.Instanz aus der persönlichen Haftung. Zunächst war grobe Fahrlässigkeit unterstellt worden - da hätte auch seine Haftpflichtversicherung nicht gezahlt. In 2.Instanz wurde auf Fahrlässigkeit reduziert - und der Dienstherr übernahm den Schaden.
BTW - um Spekulationen auszuschließen: Der Kollege war nicht an meiner Schule tätig, sondern in einer benachbarten Stadt.
Und nochmals zum Mitschreiben:
Ich poste diese Vorfälle nicht, um mich damit zu brüsten. Doch aus derartigen Fällen kann man etwas lernen - und die TE wollte ja wissen, welche Fallstricke drohen . Und als Lehrer lehrt man - das ist meine Profession. -
eine Grignard-Reaktion mit Quecksilberchlorid durchgegangen
Nun - gegen das, was ich poste, ist das ja wirklich sehr bedenklich. Du hast mit Sublimat hantiert? Karzinogen, hochgiftig. Und das lernt ihr im Chemiestudium, um das mit Schülern durchzuführen? Da knie ich gerne kopfschüttelnd nieder.
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Mich erinnert das an diese Baustellenfails...
... Es gibt schlicht große Unterschiede zwischen "Unfall", "mutwillig" und "fahrlässig" in der Beurteilung von Vorfällen.
Ach, was haben wir gelacht... hast du auch was zum Thema?
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Ich werde einfach jeden weiteren deiner Versuche sicherheitsrelevante Fehler zu verharmlosen kommentieren.
Nur zu.
BTW: Ich habe vorhin erst 30 Meter vor der Abbiegung geblinkt - fand das nicht so tragisch, weil kein Gegenverkehr entgegen kam und sich hinter mir auch kein Fahrzeug befand. Fand ich jetzt harmlos. Gilt das? -
Ach so.
Ne. Ferien sind auch total langweilig. Gut dass sie bald vorbei sind. *Shitstorm abwart* 😉
<Shitstorm on>
Lehrer haben keine Ferien. Schüler haben Ferien. Und Mr.Bean sowie Mr.Hobbs und Balduin, der Ferienschreck.
Lehrer haben "unterrichtsfreie Zeit".
In einem Lehrerforum sollte man/frau auf korrekte Wortwahl achten. Besonders als Mod(erator).
https://de.wikipedia.org/wiki/Moderator_(Physik) -
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Erzähl doch nicht die Mär von der Verantwortung. Der Oberarzt hat die geringste Verantwortung, schließlich arbeitet er im Rahmen eines Dienstvertrags, er bekommt also sogar sein volles Gehalt, wenn der Patient verstirbt.
Nun - der Oberarzt arbeitet meist im "Hintergrunddienst". Das bedeutet, dass er/sie oft von Fachärzten oder Neulingen aus dem Bett geklingelt wird, wenn es brennt. Dann muss er/sie entscheiden, was zu tun ist - und ist damit auch für die Tätigkeit und die Fehler anderer Ärzte verantwortlich.
Meine Schwester hatte vor kurzem einen Hautausschlag, der sich über den ganzen Körper bis in die Mundhöhle und den Rachen erstreckte. Der Facharzt vermutete eine Windpocken- / Gürtelroseinfektion. Der Oberarzt eine Medikamentenunverträglichkeit - womit er richtig lag. Nach dem Absetzen und der Substitution des Medikaments klangen die Beschwerden ab.
Unser Körper ist ein unvergleichlich komplexes Gebilde. Wenn ein Oberarzt einen Fehler begeht, gibt es in der Regel keine Toten - die wenigsten Menschen sterben auf der Intensivstation. Es gibt jedoch eventuell einen lebenslangen Leidensweg eines Menschen.
Wobei wir dieses Problem mit den Oberärzten gemein haben. -
Sowas passiert immer nur Leuten, die sich für die ganz grossen Bastler halten. Ich kann dir keinen einzigen Feueralarm nennen, der bei uns in der Chemie ausgelöst wurde, der nicht auf Unaufmerksamkeit der jeweiligen Lehrperson zurückzuführen ist*.
Du gibst hier schon die Dramaqueen... n'est pas?
Und glaubst, dabei eine Beleidigung meiner Person einflechten zu müssen. Behave und geh' in dich. -
Ich gebe dir sonst aber in vielem Recht, wenn dein "Aquarium" oben offen war
Selbstverständlich. Zudem war (und ist noch) für schulische Zwecke gebaut und daher annähernd unkaputtbar.
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Eben nicht, da für manche politischen Entscheidungen eine 2/3-Mehrheit notwendig ist.
Nun - die 2/3-Mehrheit wird nur für außergewöhnliche Entscheidungen benötigt. Das "normale" Regierungsgeschäft ist nicht betroffen. Hier gilt die einfache Mehrheit.
ZitatEinfache Zweidrittelmehrheit
Auf deutscher Bundesebene verlangt das Grundgesetz (GG) eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen, mindestens aber die Mehrheit der Mitglieder, in folgenden Artikeln:
- Art. 115a Abs. 1 GG, wenn der Bundestag den Verteidigungsfall feststellen will,
- Art. 115a Abs. 2 GG, wenn der Gemeinsame Ausschuss den Verteidigungsfall feststellen will,
- Art. 115e Abs. 1 GG, wenn der Gemeinsame Ausschuss im Verteidigungsfalle die Verhinderung des Bundestages feststellen will – worauf der erstere an die Stelle des letzteren und des Bundesrates tritt.
Absolute Zweidrittelmehrheit
Das Grundgesetz verlangt eine Zweidrittelmehrheit der Mitglieder in folgenden Artikeln:
- Art. 79 Abs. 2 GG, wenn Bundestag und Bundesrat ein Bundesgesetz zur Änderung des Grundgesetzes beschließen wollen,
- Art. 115h Abs. 2 GG, wenn bei Verhinderung des Bundestages im Verteidigungsfalle der Gemeinsame Ausschuss den Bundeskanzler durch Neuwahl eines Nachfolgers absetzen will (konstruktives Misstrauensvotum).
Auf Antrag einer Fraktion oder von fünf vom Hundert der Mitglieder des Bundestages kann der Bundestag mit einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschließen, ohne Ausschussüberweisung in die zweite und dritte Beratung einer als besonders eilbedürftig bezeichneten Vorlage der Bundesregierung einzutreten (Art. 76 Abs. 2 Satz 4 GG, § 80 Abs. 2 Satz 1 GO-BT).[1] Eilbedürftige Gesetzgebung ist damit an einem einzigen Tag einschließlich der Schlussabstimmung möglich.[2]
Landesebene
Auf Landesebene müssen regelmäßig zwei Drittel der Abgeordneten[3] zustimmen, um eine Änderung der jeweiligen Landesverfassung zu beschließen.
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Das Ziel ist doch nicht, mit den Wählerstimmen es irgendwie hinzubasteln, dass man auf mehr als 50% kommt. In welchem Bereich des Alltags werden denn auf diese Art und Weise Entscheidungen getroffen?
Ähem ... in der Politik immer? In der Demokratie entscheidet die demokratisch gewählte Mehrheit. Selbst wenn diese bei 50,01 % liegt.
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Es ist halt sinnlos, diese Diskussion weiterzuführen. Dass es gefährlich war, was du getan hast, ist dir zwar vermutlich inzwischen klar, aber das zuzugeben macht halt das Ego nicht mit. Das ist schade, aber menschlich.
Mach es halt einfach nicht nochmal. Wäre schade, wenn dann deine sonstige, bestimmt gute Arbeit beendet wird, weil dann doch was passiert.Ähemmm... ich war überrascht, dass es geknallt hat. Die Schüler befanden sich im Chemiesaal (damals noch in "Hörsaalcharakter gestaffelt) in gebührendem Sicherheitsabstand und ich hatte Schutzmaßnahmen ergriffen, die funktionierten. Im Chemie-, Technik-, Physik- und Sportunterricht gibt es immer wieder Gefahrensituationen, mit denen man nicht rechnet - und wer nichts daraus lernt, falls was Unvorhergesehenes passiert ist doof.
Wer hier der Meinung ist, dass ich dieses Experiment in der beschriebenen Weise wiederholt hätte, hält mich für doof.Meine Vorsicht hat mich im bisherigen Lehrerdasein vor Katastrophen bewahrt, die immer drohen. Klassenfahrten sind dafür ein Beispiel. Auf der Abschlussfahrt nach Berlin hatte es ein Schüler der 9.Klasse geschafft, mit seinem Fuß beim Einsteigen in die S-Bahn zwischen Bahn und Bordkante zu stecken. Zwei Schüler haben auf mein Zeichen die Tür blockiert und wir haben ihn gemeinsam herausgezogen. Wäre ich schuldig gewesen, falls es ihm das Bein abgerissen hätte?
Im Technikunterricht fand es ein Schüler witzig, den Bohrfutterschlüssel in der Ständerbohrmaschine stecken zu lassen und das Bohrfutter so zu drehen, dass dies von vorn nicht sichtbar war. Als der nächste Schüler die Maschine bedient hat, schleuderte der Schlüssel heraus und durchschlug die Fensterscheibe. Mein Verschulden - wenn ich gleichzeitig 12 andere Schüler beaufsichtige und anleite? Sicherheitseinweisung der Schüler war zuvor erfolgt. Meine Konsequenz aus dem Vorfall: Ich habe beim Kostenträger durchgesetzt, dass Schnellspannfutter angeschafft werden.Ausgangsfrage dieses Threads war die Angst vor dem Einstieg - und was alles passieren könnte.
Ja. In der Schule kann viel passieren - und es passiert viel.Noch ein Beispiel?
Ein Kollege hatte im Technikunterricht Holzspielzeug hergestellt. Umweltfreundlich wie er ist, haben die Schüler die Werkstücke mit Leinöl imprägniert.
Quizfrage: Was ist passiert? Nicht schummeln! Nicht googeln! -
Und jetzt werden wir mal realisitisch. Die AfD bekommt 37%, die CDU bekommt 33% und die verbleibenden 30% teilen sich alle anderen Parteien auf. Widerspricht es dann nicht dem Wählerwillen, wenn es zu keiner AfD/CDU-Koalition kommt? Schließlich haben beide zusammen sogar eine 2/3-Mehrheit.
Nun - wenn die CDU mit den anderen Parteien eine "Koalition der Willigen" eingeht, würde diese 63% der Wählerschaft repräsentieren. Da braucht es keine AfD für. So funktioniert Demokratie.
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Es gibt durchaus Menschen, die aus dem größeren System auf die "kleine, gemütliche Grundschule" schauen und der Meinung sind, dass sich dort die SL ganz locker machen lässt... um dann bald eines Besseren belehrt zu werden.
Oh ja... die lieben Kleinen - mit den Helikoptern, die ständig das beste wollen und sich ab 7:30 bei der Schulleitung darüber beklagen, dass sie Nr. 6. der Hausaufgabe nicht lösen konnten.

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Links sind die sicherlich nicht
Nun - sie sind national und sozialistisch.
Allerdings im Sinne eines stalinistischen Sozialismus. Da braucht's dann wieder einen starken Mann wie Höcke oder eine starke Weidel, der/die die Nation führt.
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Möchte ich nicht ausschließen - aber beide Beiträge, auf die ich mich weiter oben bedankt habe, waren in der Allgemeinheit der Aussage ... unangemessen und wird vielen engagierten Schulleitungen nicht gerecht.
Ich verallgemeinere das nicht - habe jedoch derartige Profilneurotiker(innen) kennen gelernt, die Schulleitung auf Schröder-Niveau gestaltet haben - und nicht als "Primus inter pares".
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