Schüler mit Förderbedarf haben ein Anrecht darauf, dass ihrem Förderbedarf und der Integration Genüge getan wird. Dies funktioniert jedoch weder durch eine "Inklusion" an einer Regelschule, die keine räumlichen und personellen Voraussetzungen für individuelle Förderung besitzt, noch an reinen Förderschulen, die Kinder separieren.
Im Idealfall entstehen Schulzentren, an denen die Schüler individuell und planvoll die Räumlichkeiten und (Förder-) Lehrkräfte wechseln können - auch mehrmals am Tag. Große Schulzentren stellen jedoch auch eine Überforderung mancher Schüler dar - besonders, wenn die Schüler eine Förderung im ESENT- oder G-Bereich benötigen. Hier sind die Schularchitekten gefragt, die dafür Lösungen (mit kurzen, barrierefreien Wegen) planen und Schulträger, die derartige Schulen der Zukunft finanzieren und deren optimale Ausstattung räumlicher und personeller Art finanzieren und sicherstellen.
An meiner "Idealschule" gäbe es neben den Fachkollegen auch Psychologen, Sozialpädagogen, Schulärzte, Handwerker für vorfachlichen Unterricht, (mehrsprachige) Schulbegleiter, Gärtner, Tierpfleger sowie neben größeren und kleineren Unterrichtsräumen auch Werkstätten, Gewächshäuser, Schulgärten, Spielgeräte, funktionierendes WLAN mit Rechtemanagement und Jugendschutzfilter, (tierische) Esel, Ponys, Sport- und Rehaeinrichtungen, Hausaufgabenbetreuung, eine Mensa, Sanitätsdienst und vielleicht sogar eine eigene Betriebsfeuerwehr mit Jugendabteilung.
Ein Campus für alle. illusion?