Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Je älter ich werde, umso vergesslicher werde ich. Und das ist gut so. Denn das sorgt für körperliche Fitness.
    Heute bin ich 5 Mal ins Auto ein-, wieder ausgestiegen, zurück ins Haus gelaufen, bis ich endlich los fahren konnte - Schal vergessen, Handy vergessen, Geldbeutel fehlt, zur Energieeinsparung kontrolliert, ob die Badezimmertüre geschlossen ist u.s.w.
    Auf diese Weise kommen die empfohlenen 10.000 Schritte auch zusammen.
    Vielleicht sollte ich die Wohnung ins 1.Stockwerk verlegen, dann wäre das noch effektiver. ;)

    Nun - es wird seit einem Jahr auch mit Fake-News und Desinformation gearbeitet. Interessant dabei, wie sich "Nazi-Sympathisanten" der AfD mit prorussischen Protagonisten verbrüdern.
    Eine der wenigen nüchtern bewertenden Quellen dürfte correctiv.org sein, die hier eine Bilanz der Fake-News des vergangenen jahres und die Verbreitenden nennen:
    https://correctiv.org/faktencheck/hi…en-waffe-wurde/
    Interessant sind auch die Querlinks, die zu weiteren Artikeln führen, wie z.B. zur Aktivistin Alina Lipp, die in Deutschland im April letzten Jahres bereits mehr als 120.000 Follower auf Telegram hatte.

    Diese Formen der Desinformation als Methode der Kriegsführung kann Thema im Medienunterricht, Politik- und Geschichtsunterricht sein.

    Heiliges_Römisches_Reich_1000_1000.jpg

    Putins Logik ist doch bestechend. Er holt sich die Gebiete zurück, die früher zur (bzw. der) UdSSR gehört haben. Eigentum bleibt Eigentum. Man holt sich zurück, was gestohlen wurde. Das ist nur gerecht.

    Statt Panzer an die Ukraine zu liefern, sollten wir diese lieber selbst verwenden. Holen wir unsere Gebiete zurück. Dann gehört uns auch wieder ein Stück Adriaküste - das viele als "Germanengrill" sowieso zur Heimaterde zählen. Das Gebiet um Berlin geben wir gerne wieder ab. Dann zahlen wir Ba-Wü-ler keine Unsummen mehr dorthin und Höcke kann mit der AfD sein eigenes Reichlein gründen.

    Die Karte des Deutschen Reiches zeigt die Idealform!

    ... ehemmm .... hatte sich an dieser Karte nicht schon einmal jemand orientiert? So um 1938/39?

    Den Lachsmiley verkneife ich mir - dafür ist das Thema zu ernst.

    Das Fach Sport ist ein excellentes Beispiel dafür, wie Benotung NICHT erfolgen sollte.
    Notengebung muss sich immer an den Lehrinhalten und am Lehrplan, sowie dem damit verbundenen Kriterienkatalog orientieren.
    Wurden die Unterrichtsinhalte verstanden, erfasst und umgesetzt?
    Wir dürfen nur abprüfen und benoten, was wir vermittelt haben. Wir können keine Vokabeln abfragen, die Kinder beim England-Urlaub mit ihren Eltern gelernt haben, sondern nur die Vokabeln, die zum behandelten Kapitel gehören.
    Das ist das besondere Problem - und die Herausforderung der Notengebung in den Fächern Kunst, Sport und Musik. Dazu müssen Kriterienkataloge aus den Unterrichtsinhalten erstellt werden.

    Meine nächste Langstreckenfahrt wäre am 22.04.2023. Da müßte ich um 9 Uhr morgens in Friedrichshafen (am Bodensee) sein. Abfahrt wäre ab Bielefeld, ich will es dem ÖPNV ja nicht allzu schwer machen. Die App sagt mir da, daß ich 5 mal umsteigen müßte auf der Strecke. Ob das funktioniert? ich denke nicht.

    Kommt darauf an, welche Strecke du wählst. Vorschlag: Bielefeld - Stuttgart - Zürich suchen. Der IC von Stuttgart nach Zürich hält in Singen. Dort umsteigen in den "Seehas" nach FN. Da steigst du um in Köln und Stuttgart und dann noch in Singen.

    Wie? Nicht? Mir müssen die Kinder immer in einem Becher einen Beweis mitbringen, damit ich sicher sein kann, dass sie wirklich mussten.

    kl. gr. frosch

    Gibt es dafür bereits einen Schwarzhandel - bzw. einen Gelbmarkt - wie bei Großsportveranstaltungen?
    Oder bietet ihr die eingesammelten Becher über den Schulförderverein wohlfeil für Dopingkontrollen an? Mit den eingesammelten Summen könnte man den Leistungssport an der Schule fördern.

    Alternativ könnte man den Urin an die chemische Industrie verkaufen. Aus dem Ammoniak der "Soiche" lässt sich erstklassiger Kunstdünger herstellen.

    Anmerkung: Der Startpost stammt sicher von einer Lehrkraft. Nur jemand aus diesem Personenkreis kommt auf die Idee, einen Mundartbegriff wie "soicha" in Schriftsprache (vulgo "Hochdeutsch") als "seichen" zu übersetzen. ;)

    Für mich stellt sich insb. die Frage, ob Putin das Zeug „nur“ an der Front gegen Soldaten, die Gasmasken dabei haben, einsetzen wird oder auch die Zivilbevölkerung in Großstädten damit angreift. In letzterem Fall dürfte das echt eine rote Linie sein.

    Dieses verharmlosende "nur" erschreckt mich.
    Der Einsatz von Giftgas ist international geächtet und IMMER ein Überschreiten der roten Linie.
    Es handelt sich um heimtückischen, hinterhältigen, vorsätzlichen Massenmord.

    Lieder und Tänze für die närrische Zeit hab' ich aus verschiedensten Foren und eigenen Schulaktionen hier zusammengetragen:
    https://www.autenrieths.de/lieder_zum_fasching.html

    Etwas kulturhistorische Informationen für den "theorielastigen" Unterricht, zum kulturhistorische Hintergrund der Fasnet, sowie Unterrichtsmaterialien zur närrischen Zeit, Bastelvorlagen, Ausmalbilder usw. hier:
    https://www.autenrieths.de/fasnet.html

    Webseiten mit Spielanleitungen mit Gruppen hier:
    https://www.autenrieths.de/spiele.html

    Ideen und Anleitungen für Bewegungslieder hier:
    https://www.autenrieths.de/lieder_zum_bewegen.html

    Und last, but not least, Anleitungen für Standardtänze und Ideen für Flashmobs hier:
    https://www.autenrieths.de/sportunterricht.html#tanzen

    So. Nun dürft ihr euch entscheiden! Nauf auf d'Stang!

    Hier habe ich eine Beschreibung des Bräutelns aus dem Jahr 1862 entdeckt:

    Das Bräutlingbaden in Scheer

    In der Fastnacht haben die Scheerer und Sigmaringer folgenden eigenthümlichen Brauch, »Bräutlingbaden« genannt. Die ledigen Gesellen – es müssen aber lauter Bürgerssöhne sein – gehen bei allen Bürgern herum, so von der lezten Fastnacht an geheiratet haben. Es ist ein feierlicher Umzug. Von einem Wirtshaus, allwo sie nachher ihren Tanz halten, ziehen die Bursche aus. Voran springt der „Fâsnetnarr“ in seinem säckigen Kleid und mit seiner mächtigen Peitsche. Mit seinem Rollengeschell unter gewaltigem »knëlle« rennt und tut er wie nochmal ein Narr. Die Kinder und auch schon erwachsene Mädchen fürchten ihn sehr, weil er sie »rueßig« macht, wenn er eins »vertwischt«. Nach dem Narren kommen zwei oder vier Läufer. Die sind so angethan: weiße Hosen, schöne Bändel um »d’Knui« und um »d’Aerm«, schöne Hosenträger, ein schneeweißes Hemd und ein kleines Hütlein auf dem Kopf.

    Die Läufer haben natürlich auch Peitschen, denn das »Schnellen« ist beim ganzen Fest die Hauptsache. Darum nimmt man auch nur solche zum Fest, die recht »schnellen« können. Jetzt kommt der Zug: die Gesellen mit der Musik. Sie haben schwarze Fräcke an und Seidenhüte auf dem Kopfe. Auch die »Hent schet« dürfen nicht fehlen. Einer von der Musikbande hat eine Weinkante in der Hand, gefüllt; ein anderer trägt einen dicken Prügel, reichlich mit schönen Bändern verziert. Zwei von der Bande machen auf: einer geiget, der andere »klanêtet«, versteht sich, haben auch sie schöne Bändel an ihren Instrumenten, wie die sog. »Läufer«. Die Beiden spielen einen rechten »Rochesbumpernickelsmarsch« auf dem ganzen Weg. Ueberall stehen Leute herum und die Jugend springt, was sie nur springen kann. Jezt geht der Zug in die Häuser hinein.

    Die Musikanten spielen drauf los und die jungen Eheleute tanzen darnach, wenn sie mögen. Aber warum sollten sie nicht mögen? Die jungen Weiber mögen immer gern tanzen. Aber wie geht’s denen? Dieweil sie tanzen, stiehlt ihnen der Narr das Fleisch aus dem Hafen und einen Braten vom Kamin herab und springt mit fort. Gar manches Mal trug sich’s zu, daß die Weiber statt dem Speck für ihr Tanzen das bloße Kraut essen mußten. Zuletzt handelt es sich noch um’s Trinkgeld für die Gesellen; dann gehen sie. Bekommen sie keines, so wird der »Bräutling gebadet«. Er muß auf den Prügel sitzen, dann trägt man ihn durch’s ganze Städtchen, bis zum »Rohrbronnen«. Dreimal läuft man mit ihm um den Brunnen herum und dann »keit« man ihn hinein. So weit kommt’s doch fast nie: der junge Mann wollte eben auch einen Spaß haben und ließ sie das Trinkgeld auch vorher abverdienen. Ist Alles zu Ende, so geht man in den »Hirsch« oder in’s »Bräuhaus« und hält einen Gesellentanz und ist lustig und heiterer Dinge. Das gestohlene Fleisch läßt man kochen, das Trinkgeld vertrinkt man. – Das nächste Jahr tut man wieder »Bräutlingbaden« am Fastnachtmontag gleich Morgens nach der Kirche. Wenn ihr’s sehen wollt, so könnet ihr kommen.

    Zu Scheer und in der Umgegend ist noch die Sitte, daß die ledigen Mannsleute am Ende des Jahres bei jedem Neuverheirateten einkehren, dort tanzen und darauf den Ehemann, wenn er sich nicht von dem Vergnügen loskauft, in dem Ort herumtragen und am Ende in den Brunnen tauchen. Saulg. O.A. Beschr. S. 49.

    Quelle: Birlinger, Anton: Sitten und Gebräuche. Freiburg im Breisgau 1862, S. 46-48.

    Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004574079

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