Beiträge von Yummi

    Dass bei Migranten Kinder oft jünger gemacht werden, als sie sind, hat nichts mit dem Schulbesuch zu tun.

    Gründe, die außerhalb des schulischen Bereiches liegen, sind mir als Lehrkraft in meiner dienstlichen Tätigkeit erst mal egal, allerdings resultiert diese Praxis manchmal in innerschulischen Problemen. Man tut einem Schüler in der Regel keinen Gefallen damit, dass man ihn in eine Klasse setzt, in der alle andern augenscheinlich 3 Jahre jünger sind, als er. Dort kann er kaum Anschluss finden und integriert werden.

    Aus schulischer Sicht müssten diese SuS einigermaßen altersgemäß eingeschult und dann gezielt gefördert werden, aber das kostet Geld.

    Als Privatperson bin ich durchaus der Meinung, dass das gewollte Wegschauen des Staates bei offensichtlich falschen Altersangaben von Menschen, die neu in dieses Land gekommen sind, einer der wesentlichen Fehler der Migrationspolitik der letzten 10 Jahre war.

    Eher dass man denkt dass es schon irgendwie funktioniert. Fehlende Strukturen, klare Strategie und vor allem Integration junger Menschen in Sport-/Musikvereine wäre notwendig.

    Aber das kostet Geld dass man nicht bereit ist auszugeben.

    https://www.welt.de/politik/deutsc…d.html#Comments

    Was ist falsch an der Bezahlkarte für Flüchtlinge?

    Junge Leute haben einen Vorteil; sie können auswandern.

    Problem: Bei allen Industrieländern ist die Fertilitätsrate der Frauen < 2,1. Alle leiden unter dem demographischen Wandel.

    Aber wie man von Arbeitnehmern in einem Arbeitnehmermarkt zu Sanktionen von Bürgergeldbeziehern und am Ende bei der Bezahlkarte für Flüchtlinge landet, ist interessant.

    Das Blackrock-Merz das personifizierte Weltbild der Linken ist, stört mich keineswegs. Immerhin brauchen wir wieder mehr Reibung in der Politik um der AfD Stimmen zu nehmen

    Wenn jemand solche Fehlzeiten hat und sich daraus Konsequenzen ergeben, frage ich mich zum Einen, inwiefern es konkrete Beratungsgespräche mit Verweis an außerschulische Beratungsstellen gegeben hat (den dies ist die Aufgabe der Klassenlehrerin) und zum Zweiten Frage ich mich, wie man als Lehrkraft darauf kommt, Prozente von Fehlzeiten (ja schon mit einem Gewissen Kalkül) im Vorhinein zu berechen (ich käme im Leben nicht darauf) und ob im konkreten Fall du, plattyplus bei all deinen Schüler*innen so vorgehst?

    Und Yummi natürlich kannst du "solche Leute" schreiben und weiterhin so tun, als sei das eine ganz neutrale Beschreibung. Du und ich und der Rest hier wissen aber um den Unterton und es wäre prima, du würdest deine Formulierung einfach mal erläutern.

    Prozente berechnen kann das digitale Klassenbuch.

    Was soll ich da erläutern? Wenn es dich stört, nicht mein Problem.

    Solche Leute, welche die mögliche Fehlzeit kalkuliert ausnutzen, sind an der Uni doch die Regel. Da braucht man nur eben keine Excel-Tabelle, weil es meist einfach drei Veranstaltungen pro Semester sind, die man fehlen darf.

    Der Grund ist nicht Faulheit, sondern der mangelnde Mehrwert mancher Veranstaltungen und Prüfungsformen - was in der Hand der Lehrkräfte liegt. Die meisten bestehen die Prüfungen am Ende und weisen damit nach, dass sie gelernt haben, was sie lernen sollten.

    Dass hier manche latent sexistisch, rassistisch und mit ihrer Verbitterung gegenüber Schüler*innen nicht geeignet für die Schule sind, überrascht aber doch keinen mehr ernsthaft, oder? Diese User verbittern bei mir auf der Blockliste.

    Uni ohne Anwesenheitspflicht (außer bei bestimmten Seminaren) mit der Berufsschulpflicht vergleichen?

    Ja, natürlich hätte ich das dämliche Klassenbuch "manipuliert".

    Es ist eine Vorgabe seitens der Kammern dass bei einer Abwesenheitsquote von 30 % ein Ausschluss von der Abschlussprüfung gegeben sein kann. Damit sollen auch Standards in der Berufsbildung gewahrt werden.

    Was soll der Schüler sagen, der aufgrund eines schweren Unfalls lange ausfällt, z.B. fast das gesamte zweite Lehrjahr? Der würde euch ein dickes F*** y** entgegenwerfen und nur den Kopf schütteln. Denn ihm wird jeder die Wiederholung des zweites Lehrjahres empfehlen.

    Ich finde es höchst befremdlich dass man bei einer absichtlichen Fehlerquote von 30 % beide Augen zudrückt. Dann können wir gleich jegliche Regeln auf Acta legen und die Zertifikate einfach in die Hand drücken.

    Pädagogisches Ermessen bei bestimmten Situationen halte ich für sinnvoll (Todesfall in der Familie, Scheidung der Eltern…).

    Aber absichtlich, eiskalt kalkuliertes Fehlen in dieser Höhe? Kein Wunder dass solche Leute das ausnutzen, weil sie davon ausgehen dass keiner dann die Regelung durchzieht.

    Ich fände es am besten, wenn jede/r ohne großes Gedöns, sagen wir mal ab 60, selbst entscheiden könnte, ob er noch weiterarbeitet oder nicht. Die entsprechenden Abzüge bei Pension/Rente würde es natürlich geben. Bei jedem ist die Situation ja anders. Wenn mein Mann wartet, bis ich regulär meine Pension antrete, ist er gut über 70. Ob man da noch so viel unternehmen kann, wie man jetzt plant, weiß man nicht.

    Ich kenne auch Kollegen, die in den Jahren vor der Pension einfach nicht mehr konnten. Dinge vergaßen, einer ging öfter in den Freistunden spazieren und kam zu spät zum nächsten Unterricht, weil er die Zeiten nicht mehr so im Kopf hatte. Ich mochte ihn sehr und habe ihn unauffällig des Öfteren an wichtige Termine erinnert. Die Eltern merkten schon, dass was nicht stimmt. Andere sitzen die Zeit mehr oder weniger aus, machen nur noch denselben alten Stiefel oder haben ein Schnäpschen in der Tasche. Beim Sportunterricht wird kaum was aufgebaut, usw. ... Ob das besser ist, als die Leute einfach gehen zu lassen?

    Zumal man ehrlich sein muss. Ab 75 flucht jeder den ich kenne über Flüge. Wenn man also den Wunsch hegt noch etwas von der Welt aktiv sehen zu können im Alter, dann muss man auf einen Exit ab 60 hinarbeiten.

    Der Fehler fängt schon damit an, den Beruf als Belastung und die Rente/Pension als Befreiung zu sehen. Eigentlich fungiert der Beruf eher in der Form eines bezahlten Hobbys und mit ähnlicher Motivation sollten wir ihn behandeln, um hieran möglichst lange Freude zu behalten und nicht die Tage herunterzuzählen bis wir "den Mist" wieder los sind.

    Es ist ein Job und keine Berufung. Als ob ich bei schönem Wetter nicht lieber baden würde als in der Mittagsschule zu sein :musik:

    Ich würde auch lieber jeden Tag um 08:30 Uhr südeuropäischer Sonne aufzuwachen als um 07:50 Uhr vor verschlafenen Schülern und schlechtem Wetter zu stehen.

    Ich kann jeden verstehen der vor dem 67. Geburtstag aufhört zu arbeiten. Muss man sich halt leisten können.

    Also ja, je höher das Depot umso besser :cash:

    Das ist mit der PKV hatte ich gestern Abend noch auf dem Schirm, habe es aber nicht geschrieben. die würde einen ziemlich sicher auffressen. Was die Pension angeht habt ihr recht. Mein Feher!

    Ein ETF bringt im Schnitt 8% Rendite. So steht es überall, kann man glauben, muss man nicht. Minus 25% Kapitalertragsteuer macht dann die 5% (und da es ein Lehrerforum ist, ja ich weiß, dass es rechnerisch 6% sein müssten) von denen der Erstellter spricht

    Historisch Renditen sind sinnvoll im Rahmen einer längerfristigen Ansparphase zur Ausnutzung des Zinseszinseffekts.

    Es ist falsch diese bei der Finanzierung eines beschränkten Zeitraums (Ruhestand) als jährlich tatsächlich zu resultierende Ertragsgröße heranzuziehen. Im Rentenalter verändert sich vielleicht nicht die persönliche Risikobereitschaft, wohl aber die Risikotragfähigkeit.

    Reduziert sich der monatliche Zahlungseingang erheblich (Pension und auch noch Kürzung dessen durch früheren Pensionseintritt) kann ich nicht mit einer zu hohen Rendite im Depot als Ausgleich rechnen. Ich muss längerfristig schwierige Börsenjahre berücksichtigen.

    5% Rendite nach Steuern. Das musst du mir erläutern wie du das dauerhaft schaffen willst, bei einer durchschnittlichen Restlebenserwartung von etwa 25 Jahren ab dem 55. Lebensjahr. Gibt es eine Entsparphase? Soll der Kapitalstock nicht angefasst werden?

    Historische Renditen sind für die Tonne wenn es konkret darum geht seinen Lebensstandard im Rentenalter zu halten. Du kannst nämlich genauso gut in eine Phase stagnierender oder sinkender Märkte fallen.

    Um also dem entgegenzuwirken brauchst du erheblich mehr Futter im Depot.

    Ich selber kalkuliere mit mind. 2 Mio.€ breit diversifiziertem Depotvolumen (trivial: Welt-Etf und Festgeld), aber ohne Eigenheim.

    In die Kalkulation beziehe ich eine jährliche Netto-Rendite von 2,5%.

    Pensionseintritt aber erst Anfang/Mitte 60.

    Gestaltungsmöglichkeiten sind da tatsächlich Sabbatjahre an das Ende hängen oder eine Beurlaubung. Aber bis 67 Jahre arbeite ich auch nicht. Eher nehme ich zwei Abschlagsjahre in Kauf

    Bei deiner Rechnung sind noch nicht einmal Instandhaltungskosten für dein Eigenheim berücksichtigt oder?

    Für mich hast du einen zu niedrigen Kapitalstock und eine zu hoch angesetzte Rendite…da fällst du schnell auf die Nase.

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