Das System existiert so seit Jahrzehnten. Wer freiwillig TVL-Lehrer ist, ist sich im Klaren über die finanziellen Bedingungen.
Und deine Kollegin muss das ja gewusst haben. Von demher sehe ich da keine Ungerechtigkeit.
Beiträge von Yummi
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Wenn es rein nach Verwertbarkeit geht, fallen mir andere Sprachen als Spanisch ein: Mandarin, Arabisch, Russisch.
Ich möchte nicht den Einfluss von Spanisch kleinreden, aber er wird aus europäischer Sicht oft überschätzt. Wer in den USA wohnt, sollte als Zweitsprache Spanisch lernen. In Europa kommt man auch beruflich weit, wenn das Spanisch nicht über Hola und Adios hinausgeht.
Kaum jemand aus Europa wird nach Arabien oder Russland Urlaub machen.
Viele aber fahren nach Spanien (auch Roadtrip) oder Mittel-/ Südamerika.Englisch kommst du weltweit durch; mit Spanisch kannst du den kompletten amerikanische Kontinent durchfahren (ok Kanada…).
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Französisch ist in BaWü, RLP und dem Saarland durch die direkte Nachbarschaft zu Frankreich und die vielen historischen Beziehungen traditionell verankert. Genauso ist auch Latein interessant durch die historischen Bezüge. "Hier" hat jedes Städtchen seine Steinhalle mit grandiosen antiken Funden oder andere römische Spuren. Latein ist aber eben was anderes, weil es - viel umfangreicher als der Geschichtsunterricht - die kulturelle Verankerung in der Antike zeigt und viel über die Strukturen und den Aufbau von Sprache an sich lernen lässt.
Das ist höchstens relevant für grenznahe Städte. Ansonsten bringt einem Spanisch als Zweitsprache weltweit wesentlich mehr. Und so denken die jungen Leute heute.
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Das ändert an der grundsätzlichen Aussage nichts. Aber macht natürlich die Frage interessant warum man überhaupt diesen Job ergreift…
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Als TVL Lehrer hätte ich den Job nicht gemacht. Da wäre ich gleich in die Schweiz gegangen.
Ob sie den Beamtenstatus abschaffen und neue Kollegen nur noch als TVL einstellen? Spannend wäre es zu sehen ob sie die Voraussetzungen absenken würden. Welcher junge MINT-Absolvent sollte das machen wollen? Das sind 1000 Euro netto weniger. Mit PKV dann halt 700 Euro.
Der angestellte Kollege verdient nicht nur 700 Euro weniger, sondern bekommt auch weniger Rente und hat zugleich einen geringeren Kapitalstock, da ich ja mehr investieren kann.Finanziell unattraktiver kann man einen Job wirklich nicht machen

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Klarometer. Bauchfrei darf man selbstredend verbieten als zu freizügig, aber wenn man als Schule gefälligst nackte Füße will, dann ist das plötzlich total fein nackte Haut nicht nur zu tolerieren, sondern sogar zu verlangen. Absolut konsequent.
Sonst noch Körperteile, die man deines Erachtens als Schule die SuS zwingen darf zu entblößen?Nackte Füße muss echt nicht sein. Wenn man sich anschaut wie ungepflegt die teilweise sind…

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Vorsicht. Gleich kommen die Muttis und wollen dass ihre Schüler gemütlich in der Schule sitzen können. Aber ja, Trainingshose in der Schule sieht scheiße aus

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Wenn ich jeden Morgen mit meinen Kinder am Kalender die Tage bis zum 30.07. zähle. Und uns freuen dass es immer weniger werden
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Kommt auf das Land an. Es gibt Grpnde warum Zuschläge für gewisse Ländern gezahlt werden. Das wiederum kann mancherorts auch die Wohn-/Reisefreiheit einschränken. Insbesondere mit Familie wird man nur in bestimmten Gegenden wohnen und auch entsprechend unterwegs sein.
Aber wer das finanzielle ausblenden kann, der kann da sicherlich viel Spaß haben. -
Finanzielle Nachteile werde ich niemals akzeptieren, wenn ich mir schon die Mühe mache mit der Familie um den halben Globus zu ziehen.
In der Privatwirtschaft würde man den Chef auslachen, wenn man für weniger Geld eine Stelle im Ausland antreten soll.
Warum machen das Lehrer mit sich? -
Kollegen aus dem allgemeinen Schulwesen haben natürlich wesentlich mehr Auswahl.
Wir aus dem beruflichen Schulwesen sind da auf wenige Schulen konzentriert. Und da ist die Beschränkung von ADLK Stellen natürlich entscheidend.Mit Familie käme es mir niemals in den Sinn als OLK oder BPLK ins Ausland zu gehen. Das wäre finanziell absolut katastrophal.
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Und im Vergleich zu früher gibt es nicht mehr soviel ADLK Stellen. Schulen schreiben vermehrt OLK Stellen aus. Damit war das Thema Auslandsschuldienst für nicht erledigt.
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Wer geht denn schon nach Sachsen?

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Ich kenne welche die nur impfen wegen der Impfpflicht.
Als ich erwähnte dass meine Kinder die Zeckenimpfung gerade bekommen haben, kam Unverständnis. Dabei ist Süddeutschland Zeckenhochburg…
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Ich weiß nicht wie das bei dir ist, ich kann gediegen auf der Dachterasse arbeiten. Das war während der Schulschließungen (Corona) ein angenehmes Arbeitsumfeld

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Dreisatz reicht im Alltag. Ein Graus dass dies immer weniger Menschen beherrschen
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Alleine die Tatsache gar keinen Fahrtweg zu haben und in Trainingsklamotten daheim und unweit der Kaffeemaschine zu arbeiten… ein Traum.
Pünktlich den Rechner herunterzufahren und direkt mit dem Privatleben zu starten…

Keine komischen oder schlechtgelaunte Leute im ÖPNV, nervige Kollegen oder gestresste Vorgesetzte

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Auch in Baden-Württemberg gibt es in Chemie verschiedene Abiklausuren. Ich kenne mehrere Prüfungen.
Ich traf neulich im Zug einen Kollegen vom beruflichen Gymnasium, der mehrmals betonte, dass es bei ihnen schon leichter sei (wir verglichen Mathe). Ich hatte vorher geäußert, dass ich hoffe, dass durch Umstellung auf G9 nicht mehr so viele von unseren Schülern zu ihnen wechseln. Da meinte er erst, dass sei nur ein Grund und dann eben, bei ihnen sei es grundsätzlich einfacher und wir verglichen.
Das war vor 25 Jahren bei mir auch so. Ich würde jedem der am allg. bild. Gymnasium nur ein mittelmäßiges Abitur bestenfalls hinbekommt, immer den Wechsel empfehlen.
Neben einem Neustart können die Schwerpunkte einem vielleicht auch eher liegen (z.B. WG oder AG…).
Zu meiner Zeit war das allg. bild. Gymnasium noch mehr in einer Blase wie heute. Wenig Informationen, wenn man seit der 5.Klasse dort war, über alternative gleichwertige Schulformen.
Rückblickend wäre ich auch lieber auf das WG gegangen. Interessantere Fächer und weniger Aufwand.
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chemikus meint damit, dass Direktbanken, also Banken ohne Filialbetrieb, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ihren Mitarbeitern mehr Home-Office-Möglichkeiten bieten als klassische Filialbanken, wie z.B. Volksbank oder Sparkasse.
Ist schön für deine Bekannte, aber ist halt anekdotische Evidenz. Home-Office ist eine Errungenschaft, deren Erhalt aus Angestelltenperspektive nur wünschenswert ist, um z. B. den heftigen Reallohnverlust der letzten 5 Jahre (mindestens) irgendwie zu kompensieren.
Gibt genug Kollegen, die sich über Stundenpläne und ihre Hohlstunden aufregen, dabei aber einen Fahrtweg von 1h täglich auf sich nehmen.
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Nein. Es ist ein Problem. Denn das kann vor allem im beruflichen Schulwesen passieren, wo ein Quereinsteiger aus der Industrie aufgrund seines Gehalts viel in die GRV eingezahlt hat (inkl. AG-Beiträge) und dann bis 67 arbeitet.
Die Summe daraus kann höher sein als das was ihn aus der Pension allein zusteht.War man vorher Angestellter im ÖD und wurde dann verbeamtet kommen sogar noch Leistungen aus der VBL dazu.
Witzig ist dass Pflichtzahlungen in der GRV verrechnet werden . Freiwillig eingezahlte Beiträge aber nicht.
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