Wenn Palim nicht an einer anderen Schulform unterrichten würde, würde ich sie mit Handkuss in meinem Kollegium begrüßen! In ihren Forenbeiträgen kann man sie als eine außerordentlich verantwortungsbewusste, empathische, kreative und durchaus sehr kämpferische Lehrerin kennen lernen.
Beiträge von Ratatouille
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Wenn es sich wie Mobbing anfühlt, ist es in aller Regel auch Mobbing. Und da man es als Betroffener erst spät klar erfasst, ist es meistens auch schon recht ernst. Nicht in erster Linie, weil deine Kollegen wenig einfühlsam und rücksichtsvoll sind (eine Kollegin hat dich zum Beispiel ja wissentlich mit Corona angesteckt), sondern weil du schikaniert wirst (Zeugnisse) und dein Ansehen beschädigt wird. Ich würde der SL unter vier Augen eine deutliche Ansage machen und beim nächsten Vorkommnis Taten folgen lassen. Dann kannst du die Arbeit mit den Kindern und den einen oder anderen netten Kontakt im Kollegium die letzten Jahre vielleicht noch genießen. Dass du ansonsten nicht mehr so ganz dazugehörst, finde ich normal. Dann gehst du halt nicht mit auf den Betriebsausflug. Kein Problem, solange du mit Respekt behandelt wirst.
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Hallo Petalie, das tut mir leid! Ist das etwa die Dozentin mit der Videokonferenz? Sie hatte dir damals Verschwiegenheit zugesichert. Ich finde tatsächlich, es reicht jetzt und ja, ich würde mich beschweren. Vielleicht ist sie ja ein bisschen doof. Vielleicht ist sie aber auch respektlos oder sogar bösartig. Ich würde ihr jetzt die rote Karte zeigen.
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Mir will nicht einleuchten, inwiefern solche Versetzungen was bringen?
Bringen solls ja immer Kostenersparnis bei geringen Elternprotesten. Wie also einen Lehrer einsetzen, die keine Ahnung von Förderschulen hat, keine Ahnung von Grundschulen und die falschen Fächer für die SekI? Genau. Er leitet an, denn zum Selbermachen hat er zu wenig Ahnung. Du kriegst bestimmt einen schnell zusammengeschusterten Ordner in die Hand und fährst die Grundschulen und Gesamtschulen ab. Dort gehst du den Kolleg:innen mit "Fortbildungen" und Kontrollbesuchen auf den Geist, lässt sie ihre Förderpläne evaluieren etc. Eine Lehrkraft reicht dann für alle und alles in kostengünstigen Klassengrößen, sie wird ja fortgebildet, beraten und regelmäßig überprüft.
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Ich habe allmählich den Verdacht, das kommt gar nicht von Elon Musk sondern ist ein heimliches Projekt an unserer Schule
Zu Schulthemen wird der Bot bestimmt an dem Schrott in den Hausaufgaben- und Referateforen trainiert. Das werden dann echt grausame Zeiten.

Was die Schule betrifft, bin ich auch recht gelassen, muss man sich halt drauf einstellen.
Schwer irritierend fand ich diesen Artikel dazu:
https://www.watson.ch/digital/analys…aelscht-quellen
Macht euch mal die Mühe auch die Twitter-Einträge von ihr zu lesen. Ich kann das echt nicht ernst nehmen ...Das allerdings finde ich tatsächlich sehr besorgniserregend.
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Sprachlich ist der Bot sehr gut, inhaltlich umso besser, je gängiger das Thema ist. Bei den üblichen Schulthemen ist er auf jeden Fall gut genug, zumal er das Niveau auf Aufforderung anpassen kann. Besonders originell ist das Ergebnis naturgemäß nicht ("Es gibt viele Argumente dafür und dagegen", "Zusammenfassend lässt sich sagen" usw.), auch nicht unbedingt richtig. Wenn man nachhakt, macht der Bot Zugeständnisse, bleibt aber hartnäckig bei dem Fehler. Je spezieller das Gebiet, umso flacher und bullshittiger werden die Texte. Trotzdem ist es faszinierend, was alles damit möglich ist. Alle Fächer, in denen Texte produziert werden, nicht nur die Sprachen, werden darauf reagieren müssen.
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Wenn die betreffende Person das Thema aber selbst anschneidet, wie hier geschehen, ist es dann nicht nur natürlich, dass man das als Gesprächsanker nimmt und nachfragt?
Nein.
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Wir sind die, die über weite Strecken schon haben, was die Generation Z sich wünscht: Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Teilzeitoptionen, Sinn, viel Kontakt, gute Bezahlung, Sicherheit, längerer Sommerurlaub, Erziehungszeiten nach Bedarf, Sabbatjahre ... Alles hat seinen Preis, aber die Vorteile sind auch nicht zu unterschätzen.
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Ich habe wirklich schöne Erinnerungen an meine ersten Berufsjahre, als mit den Fünftklässlern in ein kleines Landschulheim im Wald gefahren wurde, wo man meistens mit seiner Klasse alleine war und abends mit dem Bettzeug unter dem Dach kampiert und kapitelweise ein Buch vorgelesen werden konnte. (Ok, über Hygiene brauchte man nach zwei Tagen sowieso nicht mehr nachzudenken.)
Aber Lesenächte in der Schule sind mir echt ein Graus. Und Mathenächte verstehe ich schon gar nicht. Und nachdem Kind 1 total verstört von der "Lese"nacht kam, weil die Lehrer, ohne dass die Eltern das wussten, sich um 20 Uhr verdrückt hatten und die SV nach längerer wilder Jagd durch das Haus die Fünftklässler mit deren eigentlich verbotenen Handys ruhiggestellt hat, schließlich der halbe Jahrgang ob der grusligen Inhalte sich in den Schlaf geheult hat, wollte Kind 2 lieber mit seinen Freunden bei uns zuhause Lesenacht machen. Letztens fanden Eltern, es wäre doch eine eine gute Idee, ihre pubertierenden Kinder an einem Hochsommerwochenende auf dem offenen, einsehbaren Schulhof einer Innenstadtschule übernachten zu lassen. Fanden wir Lehrer nicht.
Es gibt Eltern, es gibt Vereine, es gibt Klassenfahrten. Sorry, ich übernachte nicht in der Schule.
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Wie golum grade berichtet hat, haben ab nächster Woche in RLP positive Schüler Schulpflicht, sofern sie nicht symptomatisch erkrankt sind. Ab wann man als erkrankt gilt, ist dem nach wie vor gültigen Merkblatt "Umgang mit Erkältungskrankheiten" zu entnehmen. Symptome allein sind erstmal kein Grund, nicht in die Schule zu kommen, sie verlängern nur die Maskenpflicht auf bis zu 10 Tage. Für Kinder mit Maskenattest besteht zwar Isolationspflicht, aber niemand muss sich testen (lassen) und Eltern müssen positive Kinder nicht mehr der Schule melden.
Obwohl bei uns massenhaft Kinder Atemwegserkrankungen haben (zuhause und im Klassenzimmer), trägt fast niemand mehr Maske. Bestimmt ist es aber kein Problem, mit Halsschmerzen durch die Maske zu schreien, sich durch die Maske hustend weithin sichtbar als coronapositiv zu outen und die Maske beim Rotzen aufzubehalten, sollte es sich bei dem Infekt um Corona handeln, während die anderen ohne Maske husten und rotzen dürfen. Die Kinder sind ja schließlich allesamt nicht krank.
Dasselbe gilt natürlich auch für die Kollegen. -
Bei meinem ersten Wechsel war es tatsächlich nicht besser. Daher habe ich eben nochmal gewechselt, seitdem ist es definitiv sehr viel besser. Der Wechsel hat sich absolut gelohnt. (Freundliches, engagiertes Kollegium, sehr gute Stundenpläne, ganz gute Ausstattung, nette Schülerschaft, guter Umgang der SL mit dem Kollegium, Transparenz und Fairness - alles passt.)
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Ich finde sowas besonders schlimm, wenn sich eine neue Gruppe grade findet. Wir hatten das Problem hier auch mal, in den ersten Wochen der ersten Klasse. Ich habe auch zunächst mein Kind zur Lehrerin geschickt und die Herbstferien abgewartet, aber dann fand ich doch, dass es jetzt reicht. Das Gespräch war nervig, obwohl ich selbst freundlich aufgetreten bin. Natürlich möchte man grade als Kollegin nicht helikoptern, aber stille Kinder wochen- und monatelang als Puffer zu benutzen geht wirklich gar nicht.
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Bei Viola scheint es ja auch noch so zu sein, dass alles im Team gemeinsam geplant und im Gleichschritt durchgeführt werden muss, Violas Team aber nicht gut funktioniert und Viola nun auch als Kranke diesem Team zuarbeiten soll. Fühlt sich für mich wirklich nicht gut an.
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Hallo Viola,
mach dir klar, was jetzt wichtig ist. Du bist an deiner Schule unglücklich (dein anderer Thread). Das hat dich krank gemacht. Du hast versucht, mit deiner Chefin zu sprechen. Sie übt erst recht Druck aus. Bedeutet: An dieser Schule kannst du ohnehin nicht bleiben. Kümmere dich konsequent um deine Gesundheit und sieh zu, dass du da weg kommst. Wie deine Chefin das findet, kann dir egal sein. Du bist auch nicht unersetzlich. Um die Kinder wird sich jemand anderes kümmern. Du musst dich aus dieser Situation herausretten. Lass dich weiter krankschreiben, finde einen Coach oder Therapeuten, stelle einen Versetzungsantrag.
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Die Mathelehrerin meines Kindes hat z.B. mit der Stoppuhr rechnen lassen. Sie fand, aufs Gymnasium gehöre nur, wer in soundsoviel Minuten soundsoviel Aufgaben im Kopf lösen kann. ... drill instructors ... der ganze Schultag ... Stress
Kann sein. Wahrscheinlicher ist, dass die Lehrerin mit den Kindern Arbeiten auf Zeit geübt hat. Das sicher nicht ohne Grund. Wenn ich daran denke, wie megalang sich bei den Grundschulfreunden meiner Kinder der tägliche Hausaufgabenzirkus ausdehnen durfte, kann ich mir vorstellen, wie diese Kinder im Unterricht gearbeitet haben. Und ja, stimmt, in der weiterführenden Schule, besonders wenn Fachlehrerprinzip gilt, müssen sie bald zügig mitarbeiten. Ein bisschen mehr Gelassenheit und Vertrauen in die Lehrer:innen, die den oder jenen Stil pflegen mögen, sich aber in den allermeisten Fällen viel Gedanken und Arbeit machen, fände ich erstmal angebracht. Statt die Lehrerin als drill instructor zu verdächtigen, könnte man den Impuls zuhause an schulfernen Themen spielerisch aufgreifen und die Sache so gleichzeitig unterstützen und entschärfen.
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Liebe Viola,
je länger du es herauszögerst, umso länger wird es dauern. Geh zum Arzt und danach lässt du dich wegen einer Kur oder auch Psychotherapie beraten und packst das an. Auszufallen ist nicht toll, aber das kannst du nicht ändern. Darum werden sich andere kümmern (müssen). Dein Job ist es, deine langfristige Arbeitsfähigkeit zu sichern. Wie du deinen Zustand beschreibst, ist es höchste Eisenbahn.
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Ich finde, die angeblichen Äußerungen der Lehrerin hören sich massiv aufgeputscht an, von wem auch immer. Wenn ich mir über etwas Gedanken machen würde, was mein eigenes Kind betrifft, würde ich das Gespräch mit der Lehrerin suchen und dabei wahrscheinlich feststellen, dass sie eine ganz vernünftige Person ist. Wenn andere sich in der Whats-App-Gruppe über etwas echauffieren, was mein Kind nicht betrifft, würde ich das einfach mal nicht mehr lesen. Im Übrigen würde ich mir eher Sorgen machen, wenn die Lehrerin die Kinder NICHT dazu anhalten würde, die Aufgaben sorgfältig und vollständig zu erledigen. Und doch, in RLP können Hausaufgaben benotet werden, jedenfalls an den weiterführenden Schulen, natürlich nicht direkt, wenn das Kind krank war, aber nachgemacht werden müssen sie. Ob für die Grundschulen etwas Anderes gilt, weiß ich nicht. Ich würde den Ball flach halten und nicht alles glauben, was so im Umlauf ist. Ich wette, du würdest staunen, wenn du den Chat über dich lesen würdest, was du alles gesagt und getan haben sollst.
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Wenn jemand immer wieder mal montags fehlt, könnte auch ein Alkoholproblem dahinterstecken. Dann sollte die SL im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht tätig werden.
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Da nicht die Eltern die Arbeit genehmigen, müssen sie das auch nicht prüfen. Der Schulleiter wird nicht von den Eltern kontrolliert, sondern von seinen Vorgesetzten, an die sich wenden können, wenn sie meinen, Grund zu haben. Wir kontrollieren ja auch nicht die berufliche Arbeit der Eltern.
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Ich verstehe die Bedenken sehr wohl. Wenn der Fall pädagogisch besondern ungeschickt liegt, "vergesse" ich schon mal, den Notenspiegel anzuschreiben, Verordnung hin oder her. Ich erzähle dann ein bisschen darüber, wie die Arbeit ausgefallen ist, das reicht meistens und wenn mal nicht, schreibe ich den Notenspiegel natürlich an. Es gibt nicht nur die, die immer wieder mit Fünfern geoutet werden, sondern in manchen Klassen auch einsame Einserschüler unter Dauerbeschuss. Wenn Eltern oder Kollegen mir vorwerfen, gegen eine (unwesentliche) Vorschrift verstoßen zu haben, was kaum je vorgekommen ist, diskutiere ich nicht, sondern sage einfach sorry und denk mir meinen Teil.
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