wechsel doch
Das ist bekanntlich nicht so leicht, wenn man einmal diese Richtung eingeschlagen hat. Aber ehrlich gesagt, mit Leuten, die solche Plattitüden von sich lassen, möchte ich erst gar nicht darüber diskutieren.
wechsel doch
Das ist bekanntlich nicht so leicht, wenn man einmal diese Richtung eingeschlagen hat. Aber ehrlich gesagt, mit Leuten, die solche Plattitüden von sich lassen, möchte ich erst gar nicht darüber diskutieren.
So eine Kommunikation habe ich noch nie geführt, würde mich auch fragen, ob mein Gegenüber noch alle Latten am Zaun hat. Also zumindest, wenn die Aussage nur annährend ernst gemeint ist.
Also Menschen, die mehr als ich verdienen kenne ich natürlich, IT-Leute, Unternehmensberater, selbstständige Banker...allerdings sind das alles Leute, die nun auch keinen lauen Job haben.
Sicher keinen wirklich lauen Job, aber die müssen auch nicht fast jedes Wochenende durchkorrigieren und Vormittags Klassen mit über 30 SuS sowohl didaktisch als auch pädagogisch leiten. Und 100k+ verdienen nicht wenige in meinem Umfeld mit gleichwertiger Ausbildung. Das ist durchaus signifikant höher als mein ca. 73k Bruttoäquivalent.
Wenn du aber Kinder wolltest, dann - falls nicht als geplant Alleinerziehende/r - kommt doch automatisch das Gehalt des zweiten Elternteils mit ins Spiel.
Ich selbst bin Hauptverdienerin (Mann war komplett zu Hause) mit E13 ging das mit zwei Kindern recht gut. Aber es ist wohl eine Frage der Ansprüche.
Es ist wahrscheinlich auch die Frage des Wohnortes, ob man mal geerbt hat und des sozialen Umfelds. Ich könnte nie mit gutem Gewissen Kinder in dieses kompetitive Umfeld setzen, wenn ich nur ein E13-Gehalt zur Verfügung hätte. Es fängt ja schon bei den Markenklamotten in der Schule an. Aber meinen Respekt, dass ihr das geschafft habt!
Man kann bei Gelegenheit immer mal wieder erwähnen, dass man Beamter im höheren Dienst ist und sich dabei mega fresh und etwas mächtig fühlen.
😅 Ich kenne da nur 2 Gruppen:
Die einen empfinden Neid wegen der Pension und der vielen Ferien, die andern fragen mich, wie ich mit dem Hungerlohn klarkomme und sie in der freien Wirtschaft viel, viel mehr bei einem wesentlich entspannteren Job verdienen.
Empfinden <---> Fakten
Es macht für meinen Alltag faktisch keinen Unterschied. Ich darf lediglich nicht streiken, PKV hat ein paar Nachteile ggü der GKV, 41h-Woche (de facto arbeite ich sowieso mehr) die Pension wird dafür wahrscheinlich höher als meine Rente sein.
Als Beamter tauscht du da ein bisschen mehr.
Im Ernst? Wie macht sich das konkret in deinem Alltag bemerkbar im Vergleich zu einem Angestelltenverhältnis? Also ich empfinde da keinen Unterschied.
kommt halt drauf an, mit WAS die Familie ernährt wird. Kaviar, Bluefintuna und Koberind und natürlich immer schön mit weissen Trüffeln und Blattgold würzen. Da reicht dann auch kein A13 mehr =)
Danke, dass auch du mir Tipps für die ordentliche Haushaltsführung gibst 😛
Der Unterschied zwischen einem Angestelltenverhältnis und dem Beamtentum ist in Grundzügen bekannt?
Ja, aber das interessiert mich nicht. Egal ob Beamter oder Angestellter: Ich tausche Zeit/Arbeit gegen Geld und dafür werde ich entlohnt/besoldet.
Wenn man sich aber bewusst (!) gegen Kinder entscheidet, dann gehe ich stark davon aus, dass man als Mann zu dem Zeitpunkt eine Frau hat, denn sonst ist es ja keine Entscheidung, sondern halt einfach so gut wie unmöglich, ein Kind herbeizuzaubern. Du hast es so dargestellt, als hättest du dich, trotz anderer Optionen, bewusst dagegen entschieden. Dass diese andere Option aufgrund einer fehlenden Frau nicht gegeben war, war bis eben niemanden hier klar.
Und selbst wenn...auch mit A13 alleinerziehend geht das, wenn man die passende familäre Unterstützung hat. Meine Freundin lebt alleinerziehend in Bonn. Toll ist es finanziell im Vergleich zu vorher nicht, aber es geht. Wenn man die passende Unterstützung nicht hat, muss man sich halt insgesamt reduzieren und die teuren Dinge (Wohnen, Urlaube etc.) entsprechend reduzieren.
Wenn ich einen dringenden Kinderwunsch hätte, würde ich mich ja viel mehr ins Zeug legen, eine Frau mit entsprechendem Kinderwunsch zu finden. Da dem nicht so war, habe ich ja erst gar nicht nach einer Frau gesucht. Also ist es ja trotzdem eine bewusste Entscheidung.
Ich glaube dir ja, dass man auch alleinerziehend mit A13 klar kommt, aber ich sehe auch, wie Kollegen, deren Kinder gerade studieren und z.B. die Wohnung finanziert werden muss, den Gürtel extrem eng schnallen müssen.
Wusste ich gar nicht! Aber ist die Mietenstufe nicht quasi ein Ortszuschlag? Wobei auch die Mietenstufen letztendlich sehr ungenau sind. Wenn ich an Dortmund denke, sind die Preise in den wenigen schönen (!) Ecken, da wo man ggf. auch wohnen möchte mit Kindern, locker mit Münster etc. zu vergleichen. Aber viele Stadtgebiete wie die Nordstadt senken den Schnitt derart eklatant, dass Dortmund bei den Mietenstufen vergleichsweise mies weg kommt.
Essen wurde sogar von 4 auf 3 zurückgestuft. Was die Beamtenfamilien in Bredeney oder Stadtwald dazu sagen? ![]()
Die 5800€ netto bekäme ich ja auch nur, wenn meine Frau nicht arbeiten würde. Dann könnte sie sich vollzeit um die Kindererziehung kümmern.
Ach, da ist "meine Frau" ![]()
Nein, das war nur meine konjunktive Frau😅
Du hast irgendwo deine Frau erwähnt.
Nein, ich wohne alleine. Zu Zweit würde es sich ja viel günstiger wohnen und leben lassen 😁
Da stimme ich dir zu, wie ich zuvor geschrieben habe, und zwar auch nicht-verbeamtete generell. Dass Familien dennoch, auch nach Alimentationsprinzip, mehr bekommen, finde ich okay. Nur ist es nicht okay, dass Kinderlose gar nichts bekommen.
Ich gönne es den Familien auch. Es wurde höchste Zeit, dass der Lehrerberuf besser honoriert wird, aber ich kann mich absolut nicht damit anfreunden, dass Kinderlose überhaupt gar nicht und auch angestellte Lehrer, ob mit oder ohne Kinder, gar nicht davon profitieren.
Nicht vielleicht.
Wer sich mit A13 und zweitverdienst gegen ein Kind entscheidet (und keine gravierenden, nicht selbst verschuldeten finanziellen Belastungen tragen muss), hat wahrscheinlich tatsächlich ein finanzielles Problem: Entweder generell keinen Überblick über seine Finanzen oder zu hohe Ausgaben für das eigene Einkommen. Egal wo man wohnt.
wie kommst du überhaupt auf Zweitverdienst? Ich bin ausschließlich als Lehrer beschäftigt.
Nicht vielleicht.
Wer sich mit A13 und zweitverdienst gegen ein Kind entscheidet (und keine gravierenden, nicht selbst verschuldeten finanziellen Belastungen tragen muss), hat wahrscheinlich tatsächlich ein finanzielles Problem: Entweder generell keinen Überblick über seine Finanzen oder zu hohe Ausgaben für das eigene Einkommen. Egal wo man wohnt.
Ja, möglich. Aber es geht hier ja nicht um meine mangelnden Fähigkeiten, mit A13 gut auszukommen, sondern um die Tatsache, eine Strukturzulage derart umfangreich an die Anzahl der Kinder zu koppeln. Laut Alimentationsprinzip müssten auch Kinderlose von einem höheren Zuschlag profitieren, der nach Wohnort gestaffelt ist. Es ist ja nicht so, dass ausschließlich Familien höhere Kosten haben.
Bestehen eigentlich bereits irgendwelche Bemühungen dazu, Sammelklagen gegen die Familienzuschläge einzureichen? Je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto mehr ist es mir ein Anliegen, etwas dagegen zu unternehmen. Kinderlose Beamte sollten sich dagegen organisieren. Auch der Bund der Steuerzahler hat bereits Klage eingereicht.
Vllt. ist es bei manchen auch "doppelter Neid" - man hätte selbst gerne Kinder (gehabt), und das hat aus welchen Gründen auch immer nicht geklappt, und jetzt sieht man, dass die KollegInnen, auf die man wegen der Kinder sowieso schon neidisch ist, auch noch erheblich mehr Geld bekommen ...
Ja, für diejenigen, welche ungewollt Kinderlos bleiben mussten, ist es ein Doppelter Schlag in die Magengrube. Dass man eine Besoldung in diesem Ausmaß an die Anzahl der Kinder knüpft ist eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit. Je mehr ich darüber nachdenke, desto Absurder wird das Ganze. Was wohl der Unternehmer dazu sagen würde, wenn er seine Angestellten nach Anzahl der Kinder statt nach Leistung für das Unternehmen bezahlen müsste? Es ist völlig absurd!!
Steht doch oben. Erst Single, dann DINK. Immer fürstlich gelebt.
Vllt hast du Recht. Ich sollte mal ein Haushaltsbuch führen 😉
Mit A13 in Düdo lebst du dann entweder auf zu großem Fuß, hast irgendeinen schweren Schicksalsschlag erlitten oder hast irgendwann mal finanziell so großen Mist gebaut, dass du in der Patsche sitzt, anders kann ich mir so eine Aussage echt nicht erklären.
Sorry, aber mit A13 als Single oder als DINK (unverheiratet) konnte ich meine Kohle gefühlt verbrennen und konnte immernoch sparen wie doof. Drei Reisen, teils außerhalb Europas, /Jahr waren locker drin und nen fast neuen VW California haben wir so nebenher am Stück gezahlt.
Dass du meintest, mit A13 plus Einkommen von Partnerin sei ein Kind nicht möglich und darüber zu alt geworden bist, war doch deine freie Entscheidung und dein Privatvergnügen?
was meinst du mit "haben WIR so nebenher am Stück gezahlt"? Also doch nicht Single?
Man könnte auch überspitzt sagen: Ich fühle mich diskriminiert, weil ich meine Kinder zu früh großgezogen habe. Neid?
Stimmt! Das ist auch heftig für diejenigen, deren Kinder bereits aus dem Haus sind.
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