Beiträge von Milk&Sugar

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe Antwort auf meinen Antrag zur Teilzeit in Elternzeit erhalten.

    Ich bin grad absolut fassungslos. Meine Elternzeit für K2 geht offiziell bis Anfang August diesen Jahres. Ich habe da die 3 Jahre an einem Stück ausgeschöpft. Ich habe dann von K1 (bei dem ich 2 Jahre übrig habe) erstmal 1 Jahr angemeldet. Und zeitgleich eine Arbeit in Teilzeit beantragt. Nun bekomme ich in der Antwort mitgeteilt, dass ich die Teilzeit erst zum Ende der Sommerferien, also den 27.08. genehmigt bekomme und nicht zum Start des nächsten Elternzeitabschnitts.

    Ist das so rechtens? Hat im Schulamt niemand was von Vorbereitungszeit gehört? Zumal ich wahrscheinlich an eine andere Schule komme, die mir noch nicht mitgeteilt wurde.

    Gibt es da rechtliche Paragraphen auf die ich mich berufen kann?

    Ich hab die Daten für NRW nicht im Kopf. Wann beginnt bei euch das Schuljahr?

    Bei uns (Bayern) wird Teilzeit immer vom 01.08. - 31.07. beantragt. Also immer für ein Schuljahr.

    Könnte das bei dir auch der Fall sein?

    Edit gerade gesehen, dass es bei dir Mitte August losgeht. Keine Ahnung wie das da ist.

    Um welche Klassenstufe geht es denn?

    Auch wenn es rechtlich ginge, sehe ich es eher kritisch, da es nicht von Anfang an so kommuniziert wurde.

    Die Schüler und Eltern gehen also im Moment davon aus, dass alle Exen einfach gewertet werden. Da dies die Regel ist und nichts anderes gesagt wurde.

    Falls sich diese Wertung ändert, wirst du evtl einige Gespräche und Diskussionen führen müssen.

    Fiktiver Fall: Schüler X kennt seine Noten, geht anhand der Gewichtung davon aus, dass er in der letzten Schulaufgabe eine 6 schreiben kann und dennoch eine 4 bekommt.

    Jetzt änderst du die Gewichtung, seine Rechnung stimmt nicht mehr und er erhält am Ende eine 5 im Zeugnis.

    Mein Tipp wäre, dieses Jahr so lassen und sich für das nächste Schuljahr ein Konzept mit Kurztests überlegen und dieses am Jahresanfang kommunizieren.

    Das stimmt. In der RSO steht nichts explizit drin.

    Bevor du aber an irgendwelchen Gewichtungen rumspielst, würde ich an deiner Stelle das Gespräch mit der Fachschaftsleitung suchen.

    Die Arbeiten sind ja wahrscheinlich auch schon mit dieser Bewertung abgegeben und archiviert.

    Und kannst du die Bewertungen für das 1. HJ noch ändern? Bei uns geht es das im Programm nicht.

    Im Nachhinein Bewertungen zu ändern finde ich immer kritisch, da die Schüler sich evtl auf etwas anderes eingestellt haben.


    Ich habe von ihr gar nichts erwartet. Maximal, dass sie die Schüler wieder zu mir schickt.

    Ich stelle mir das mal vor, wenn ich Klassenlehrer bin und die Schüler kommen zu mir und hatten bei einer Fachlehrerin und ich setze mich dann in ihre Stunde und will hospitieren. Sehr schräg, oder nicht?

    Hast du bereits früher Gespräche mit der Klasse geführt? Haben die Schüler bereits das Gespräch mit dir gesucht? Was kam dabei heraus?

    Wenn auf mich Schüler aus meiner Klasse auf mich zukommen und mit mir über eine/n Kollegen/Kollegin reden wollen, frage ich immer zuerst, ob bereits mit der Person gesprochen wurde.

    Falls nein, schicke ich sie zurück. Falls ja, werde ich aktiv

    Unabhängig davon, was die Schüler sagen , suche ich aber auch das Gespräch mit der Kollegin/dem Kollegen. Er/Sie soll ja auch wissen, worum es geht und nicht davon überrascht werden.

    Bzgl Hospitation, ich hab in einem Fall auch schon als Klassleitung bei einer Kollegin hospitiert und den Schülern vorher auch mitgeteilt, dass ich mir einmal selbst ein Bild von ihrem Verhalten machen möchte. Sie können ruhig wissen, dass wir zusammen arbeiten.

    Vielleicht will sie dich unterstützen und hat es nur etwas ungeschickt formuliert?

    Wenn du gesagt, hast, dass ein Test / eine Exe halb so viel zählt wie eine Klassenarbeit /Schulaufgabe, dann hast du dir mit den vielen Exen wohl wirklich keinen Gefallen getan. Wenn du aber deinen Schülern vermittelt hast, dass Exen halb so viel zählen wie Schulaufgaben, dann kannst du problemlos die Durchschnittsnote der Exen und die Durchschnittsnote der Schulaufgaben mit deinen genannten Gewichtungen zusammenrechnen.

    Wie ist deine Gewichtung denn bei den Kindern angekommen?

    Ich würde hier gar nicht rumraten oder die Schüler fragen, sondern die Note so berechnen, wie die GSO vorgibt.

    Omidala fürdas naächsteJahrsolltest du dir merken, dass du weniger Exen schreibst.

    Um welches Fach geht es denn?
    Vielleicht gäbe es die Möglichkeit Vokabeltest oder in Mathe z.B. kurze Tests im Umfang eines Vokabeltests zu schreiben, die weniger zählen.

    Siehe §28 GSO

    Jahrgangsstufen 5 bis 11
    (1) 1In Fächern mit Schulaufgaben wird die Jahresfortgangsnote aus einer Gesamtnote für die großen Leistungsnachweise und aus einer Gesamtnote für die kleinen Leistungsnachweise gebildet. 2Bei der Bildung der Gesamtnote für die kleinen Leistungsnachweise sind die schriftlichen, mündlichen und ggf. praktischen Leistungen angemessen zu gewichten. 3In Fächern mit zwei Schulaufgaben stehen die Gesamtnoten grundsätzlich im Verhältnis 1:1. 4In Fächern mit mehr als zwei Schulaufgaben stehen die Gesamtnoten grundsätzlich im Verhältnis 2:1.

    Alle Exen/mündlichen Leistungen... eine Note und alle Schulaufgaben eine Note.

    Um welche Art des LNW es sich hier handelt, halte ich für nicht relevant. Auch die Schulart sollte keine Rolle spielen. Selbst die w. o. genannte Praxis, bei Abi-Prüfungen vorab den Gesundheitsstatus abzufragen, wird vor einem Verwaltungsgericht keinen Bestand haben. VG

    Das sehe ich nicht so.

    Ist es eine Ex ist ja ein Nachschreiben bei Fehlen nicht vorgesehen, bei Schulaufgaben aber schon.

    Auch die Schulart ist wichtig, da ja jede noch eigene Vorschriften hat.

    Den § von Caro hab ich jetzt auf Anhieb nicht in der RSO gefunden.

    Bei so ungenauen Aussagen,wird dir leider keiner wirklich rechtlich Weiterhelfen können.

    Was sind denn die Ziele deiner Stunde? Die Problemorientierung sollte mit diesen in einem Kontext stehen.

    Genau.

    Mir würde jetzt spontan ein Einstieg über einen Kaufmann einfallen, der überlegt ob die Hanse etwas für ihn ist.

    Aber da wäre dann nur das Ziel - Vorteile der Hanse und evtl noch was ist Hanse abgedeckt.

    In NRW musst du auch damit rechnen , dass die Schüler noch nie mit dem Begriff in Berührung gekommen sind. Da könnten die Nummernschilder oder ähnliches zu nem ziemlichen Ratespiel werden.

    Die ganztägige DB ist nicht die, die im Rahmen der Bewerbung stattfindet, sondern bereitet jene vor.

    Dann sollte man ihm aber vielleicht im Gespräch auch klar machen, dass es nicht gut ist, die anwesenden Lehrkräfte vor so einem wichtigen Gespräch gegen einen aufzubringen.

    Bevor das falsch rüber kommt, das sollte keine Drohung sein aber ein mega unmotiviertes Team macht einfach einen sehr schlechten Eindruck.

    Das ist für mich völlig unlogisch. Ich weiß doch, welche Fächer laut Lehrplan unterrichtet werden müssen. Und auch wieviele Klassen ich haben werde. Dann kann ich doch festlegen, wer welche Fächer übernimmt.

    Das mag bei euch funktionieren aber eben nicht überall.

    Wenn die Schule erst in den Sommerferien erfährt, welche Refis kommen mit welchen Fächern, dann ist das Vorausplanen schwierig.

    Klar macht unsere Schulleitung grobe Pläne aber weil sich kurzfristig alles ändern kann, hat die auch nur die Schulleitung.

    Das führt noch lange nicht dazu, dass man bis zum Start des Schuljahres nicht wissen kann, welche Lerngruppen man so hat. Unsere Unterrichtsverteilung steht i.d.R. auch im Frühjahr bereits weitgehend fest. Neueinstellungen sind bis dahin bekannt und die wenigen noch offenen Fragezeichen an Versetzungen führen später nur noch zu vereinzelten Veränderungen.

    Ein guter Teil der Lerngruppen läuft ohnehin durch. Wenn ich im letzten Schuljahr eine 5. Klasse in Fach x und einen 12er Leistungskurs in Fach y hatte, dann habe ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ebenjene Lerngruppen auch im nächsten Schuljahr wieder. Für diese kann ich dann auch den Unterricht schon vorbereiten. Ansonsten habe ich gerade im Sommer natürlich wirklich einen größeren Teil meines Jahresurlaubs liegen, sodass hier mit Sicherheit kein Leerlauf entstehen kann.

    Für alle anderen unterrichtsfreien Zeiten ist das Argument nicht feststehender Lerngruppen ohnehin nicht stichhaltig. Diese kann man ohne jedes konstruierte Problem dann sehr gut zur Vorbereitung des weiteren Unterrichts, für Korrekturen, Schulentwicklung u.v.m. nutzen. Das muss eine SL auch nicht erst separat anordnen (siehe oben: Eigenverantwortlichkeit der Einteilung zeitlich ungebundener Arbeitszeit).

    Ganz überraschend ist unser Stundenplan nie, das klang oben vielleicht so.

    Im Normalfall bleiben die Klassen in ihrer Zusammensetzung bestehen und man hat in 5/6, 7/8 und 9/10 im Normalfall keinen Lehrerwechsel.

    Was bei uns die Planung aber wirklich schwierig macht, sind die vielen Wechsel.

    Bei uns wechselt jedes Jahr ca. ein Drittel des Kollegiums und das eben erst kurzfristig im Juli.

    Und dann haben wir immer mindestens 8 Referendare im Einsatz mit allen möglichen Fächerkombination, die wir erst in den Ferien zugeteilt bekommen.

    Die müssen dann in ihren Fächern und nach zusätzlichen Bedingungen eingesetzt werden.

    Ich sehe es allerdings eher positiv, dass ich in den Ferien noch nichts weiß.

    Dann will meine Schulleitung wohl, dass ich mich erhole und nichts mache :musik:


    Stundenpläne vollumfänglich am ersten Schultag dürfte auch eins deiner üblichen Märchen sein. Ja: wir teilen auch mal Klassen am Anfang und die Pläne ändern sich stundenweise. Das Grundgerüst steht aber. Bei uns zB schon direkt nach den Osterferien. Denn dann ist über Klassenbildung entschieden. Wenn deine Schule das nicht hinbekommt, liegt das nicht an dem Dienstherrn, sondern an falschen Personen an stellen, die solche Entscheidungen treffen. Ist eine reine Organisatorische Frage, die jede Schule für sich selbst beantworten muss.

    Bei den anderen Punkten stimme ich dir zu, aber hier sind Stundenpläne erst zum Schulanfang normal.

    Das geht bei uns organisatorisch gar nicht viel früher, da erst im Juli die Versetzungen bekannt werden. Sind die durch, kommen die Neueinstellungen und das kann bis zum letzten Schultag dauern.

    Und im Anschluss daran werden in den Ferien die Referendare verteilt.

    Und erst wenn das alles durch ist, macht es Sinn die Stunden zu verteilen und den Stundenplan zu erstellen.

    Hallo an alle Bayern,

    inzwischen gibt es ja seit einigen Monaten den Verfassungsunterricht und es würde mich einfach mal interessieren, woher ihr euer Material so bekommt.

    Erstellt ihr viel selbst oder habt ihr vielleicht tolle Linktipps?

    Die gängigen Seiten wie ISB, bpb, hanisauland kenne ich schon.

    @alle es wäre schön, wenn wirhier wirklich nur Tipps und Links sammeln können.

Werbung