Das führt noch lange nicht dazu, dass man bis zum Start des Schuljahres nicht wissen kann, welche Lerngruppen man so hat. Unsere Unterrichtsverteilung steht i.d.R. auch im Frühjahr bereits weitgehend fest. Neueinstellungen sind bis dahin bekannt und die wenigen noch offenen Fragezeichen an Versetzungen führen später nur noch zu vereinzelten Veränderungen.
Ein guter Teil der Lerngruppen läuft ohnehin durch. Wenn ich im letzten Schuljahr eine 5. Klasse in Fach x und einen 12er Leistungskurs in Fach y hatte, dann habe ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ebenjene Lerngruppen auch im nächsten Schuljahr wieder. Für diese kann ich dann auch den Unterricht schon vorbereiten. Ansonsten habe ich gerade im Sommer natürlich wirklich einen größeren Teil meines Jahresurlaubs liegen, sodass hier mit Sicherheit kein Leerlauf entstehen kann.
Für alle anderen unterrichtsfreien Zeiten ist das Argument nicht feststehender Lerngruppen ohnehin nicht stichhaltig. Diese kann man ohne jedes konstruierte Problem dann sehr gut zur Vorbereitung des weiteren Unterrichts, für Korrekturen, Schulentwicklung u.v.m. nutzen. Das muss eine SL auch nicht erst separat anordnen (siehe oben: Eigenverantwortlichkeit der Einteilung zeitlich ungebundener Arbeitszeit).
Ganz überraschend ist unser Stundenplan nie, das klang oben vielleicht so.
Im Normalfall bleiben die Klassen in ihrer Zusammensetzung bestehen und man hat in 5/6, 7/8 und 9/10 im Normalfall keinen Lehrerwechsel.
Was bei uns die Planung aber wirklich schwierig macht, sind die vielen Wechsel.
Bei uns wechselt jedes Jahr ca. ein Drittel des Kollegiums und das eben erst kurzfristig im Juli.
Und dann haben wir immer mindestens 8 Referendare im Einsatz mit allen möglichen Fächerkombination, die wir erst in den Ferien zugeteilt bekommen.
Die müssen dann in ihren Fächern und nach zusätzlichen Bedingungen eingesetzt werden.
Ich sehe es allerdings eher positiv, dass ich in den Ferien noch nichts weiß.
Dann will meine Schulleitung wohl, dass ich mich erhole und nichts mache 