Beiträge von Milk&Sugar


    Einen Tag in der Woche sind Referendare sowieso im Seminar (in NRW, im Normalfall). Das heißt, sie haben sowieso einen Tag weniger an der Schule. Wenn Referendare dann nur drei Tage in der Woche an der Schule sind, bekommt man eine ganze Menge nicht mit, abseits von Unterricht, vom Schulleben, Schulorganisation etc. Das halte ich nicht für optimal.

    Dazu kommt, dass Reffis, dann häufig dazu neigen, ihre anderen Tage mit Ausbildungsunterricht zuzulegen um sich den freien Tag zu erhalten. 6-7 Stunden Unterricht am Tag ist für ausgebildete Lehrer ja schon anstrengend, für Referendare aber meines Erachtens nach absolut kontraproduktiv. Auch werden im Zweifelsfall dann auch Ausbildungslehrer gewählt, die sie im Normalfall nicht wählen würden.

    Aus diesem Grund halte ich von freien Tagen für Vollzeit-Referendare nichts.

    Freie Tage sind in den meisten Fällen kein Problem, aber gerade schwächere Referendare sind dadurch noch mehr benachteiligt.

    Da das bei uns total anders organisiert ist, kann ich deine Einwände für NRW nachvollziehen, halte den freien Tag bei uns aber dennoch für gut :)

    Bei Vollzeit-Referendaren halte ich persönlich von einem freien Tag übrigens nichts.

    Bei 17 Wochenstunden (im Einsatz in BY) fände ich es eher unglücklich, wenn die Referendare 5 Tage die Woche an der Schule sein.

    Ich fand es toll einen freien Tag zum Vorbereiten zuhause zu haben - da war ich deutlich produktiver als in der Schule und die Referendare, die weit versetzt wurden, konnten meistens drei Tage zuhause verbringen.

    Das weiß ich ehrlich gesagt nicht, mit mir zusammen nicht. Aber wir müssen auch Pausenaufsicht weiter machen, wenn man was sagt ist man gleich unten durch...

    Sprich deine Schulleitung noch mal auf die von gingergirl verlinkte Gefährdungsbeurteilung an.
    Bloß weil es ihr nicht passt, kann sie dich nicht dazu zwingen Sachen zu machen, die so nicht gehen!

    Das darf aber auch nicht sein, das ist Sache des AG, hier also der Schulleitung den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass keinerlei Gefahr von ihm ausgeht und damit darf nicht weiter Sport unterrichtet werden, wenn das eine Gefahr ist.

    Ich muss zugeben, dass ich mich evtl. vertan habe, vielleicht hatte die Kollegin vom Arzt die Einschätzung, welche Veränderungen nötig sind und unsere Schulleitung konnte diese nicht leisten und sie hatte deshalb kein Sport mehr. Bin mir jetzt ehrlich gesagt unsicher.

    @TE hat denn dein Chef dafür gesorgt, dass der Unterricht keine Gefahr mehr ist?

    Das kann nicht sein! Da gab es hier durchaus schon andere Antworten!
    Da würde ich dringend noch einmal mit der Schulleitung reden! Hast du denn die hier verlinkten Dokumente durchgelesen und beachtet?
    Ich kenne durchaus auch eine Sportkollegin, die explizit vom Arzt ein Unterrichtsverbot für Sport erhalten hat. Was sagt denn dein Arzt?
    (edit - bin mir nicht sicher ob es ein wirkliches "Verbot" war oder nur eine "Empfehlung" oder ähnliches. Möchte mich nicht auf den Begriff festlegen. :rotwerd: )

    Wenn es dir mit dem Unterricht wirklich schlecht geht, würde ich daran was ändern. Natürlich ist es für deine Schulleitung praktisch, wenn du weitermachst aber sie kann dich dazu nicht zwingen.

    In beiden deiner Posts klingt es so, als wären durchaus mehrere Kollegen nicht mit der momentanen Situation einverstanden.
    Deshalb wäre es auch sinnvoll, wenn ihr euch untereinander absprechen würdet und dann geschlossen zum Lehrerrat/Personalrat gehen würdet.
    Am besten im Vorfeld schon überlegen, wie man z.B. das Vertretungskonzept überarbeiten könnte oder wie man das Thema in der nächsten Konferenz anspricht.
    Und dann müssen die betroffenen Kollegen auch hinter ihrer Forderung stehen und nicht zurückschrecken und einen als "Opfer" vorschicken, der dann allen Ärger abbekommt.

    Volle Zustimmung! Wie war das - Erfolg gibt Recht! Wenn ich sehe, dass sich meine Bande zunehmend besser benimmt und hinterher "schlauer" als vorher ist, ist mir das das liebste Feedback :zahnluecke: Lernen ist nunmal nicht immer Spaß und oft auch anstrengend, da wird schon mal genörgelt :sterne:

    Auf jeden Fall.
    Hatte bei meinem letzten Schulwechsel eine Klasse, die sich das ganze Jahr über meinen Unterricht beschwert haben, weil sie sooo viel machen mussten, ich bestimmte Sachen erwartet habe ... (noch nicht mal besonders anspruchsvolle Sachen, sondern halt ganz normale Inhalte :zahnluecke: ).

    Kaum war klar, dass ich die Schule verlasse, haben alle (ok, fast alle :) ) angefangen zu jammern, dass sie doch bei den anderen Lehrern gar nichts lernen würden. Was aber natürlich auch nicht stimmt, ich bin immer der Meinung man braucht ca. 6 Wochen um sich auf nen neuen Lehrer/eine neue Klasse einzustellen und dann läuft in den meisten Fällen der Unterricht.

    Bezüglich der Fremdwahrnehmung, erhaltet ihr regelmäßig Feedback von euren Schülern?

    Ja, meist zwar nur indirekt aber allein schon das Verhalten der Schüler im Unterricht ist eine Rückmeldung bzgl. meiner Arbeit.

    Zudem gibt es verschiedene Möglichkeiten Feedback von den Schülern einzufordern.

    Ich gehe allerdings davon aus, dass CDL sich mit ihrer Aussage eher auf das Feedback von Seminarlehrern und Mentoren im Ref bezogen hat.

    Vielen Dank für eure Antworten! Ich muss es wohl in Zukunft nicht weiter unterrichten, allerdings bis eine Vertretung gefunden ist, ist das Schuljahr dann wahrscheinlich eh fast zu Ende...

    Heißt das jetzt, dass du solange weiter unterrichten musst, bis eine Vertretung gefunden wird? Oder, dass es dann keinen Sportunterricht mehr gibt?

    Das erste halte ich für nicht durchsetzbar.

    Ist es denn überhaupt möglich den Zeitplan zu ändern? Führungen oder Abfahrten sind ja meist fest vorgegeben.

    Frag nach, ob du die Stellungnahme einfach vorher schriftlich abgeben kannst, bzw. deine Abstimmungsmeinung im Voraus mitteilen kannst (oder was sonst ansteht).

    Bei uns ist es so, dass man normalerweise den ganzen Tag raus ist, obwohl die Kollegen meist noch zur Konferenz erscheinen, wenn es zeitlich klappt, ist aber kein Muss (edit hier ging es eher um einen halben Tag irgendwo hin gehen, nicht um mehrtägige Klassenfahrten).

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