Einen Tag in der Woche sind Referendare sowieso im Seminar (in NRW, im Normalfall). Das heißt, sie haben sowieso einen Tag weniger an der Schule. Wenn Referendare dann nur drei Tage in der Woche an der Schule sind, bekommt man eine ganze Menge nicht mit, abseits von Unterricht, vom Schulleben, Schulorganisation etc. Das halte ich nicht für optimal.Dazu kommt, dass Reffis, dann häufig dazu neigen, ihre anderen Tage mit Ausbildungsunterricht zuzulegen um sich den freien Tag zu erhalten. 6-7 Stunden Unterricht am Tag ist für ausgebildete Lehrer ja schon anstrengend, für Referendare aber meines Erachtens nach absolut kontraproduktiv. Auch werden im Zweifelsfall dann auch Ausbildungslehrer gewählt, die sie im Normalfall nicht wählen würden.
Aus diesem Grund halte ich von freien Tagen für Vollzeit-Referendare nichts.
Freie Tage sind in den meisten Fällen kein Problem, aber gerade schwächere Referendare sind dadurch noch mehr benachteiligt.
Da das bei uns total anders organisiert ist, kann ich deine Einwände für NRW nachvollziehen, halte den freien Tag bei uns aber dennoch für gut ![]()