Beiträge von Das Pangolin

    Eine Bemerkung wie "Kauf dich mal 'ne Tüte Deutsch" würde ich immer unfreundlich finden, wenngleich nicht per sé ausländerfeindlich. Tippfehler unterlaufen uns allen immer wieder mal, aber manchmal sind es auch bei uns keine Tippfehler. Ich glaube, es gibt hier eine extra Rechtschreib-/Grammatikdiskussion dafür.


    Darf ich fragen, ob sich dein Pseudonym Czekler von Szekler ableitet, also der ungarischen Minderheit in Siebenbürgen (Rumänien)? Adi Czekler

    Hallo liebe Lehrerkollegen,


    ich würde gerne wissen, ob die Schulleitung die Notengebung des Fachlehrers ändern darf, wenn diese damit nicht einverstanden ist.
    Beispiel: Schüler steht zwischen 3 und 4 (schriftlich) und der Fachlehrer entscheidet sich für die 4 (aufgrund der sonstigen Mitarbeit). Die Schulleitung verlangt jedoch eine 3 zu setzen, damit der Schüler den Ausgleich für die Versetzung hat.


    Vielen Dank und schöne Grüße
    SomeThingNice


    Ja, bei Günther Hoegg (Schulrecht) gibt es so ein Fallbeispiel, wo ein Lehrer eine Note ändern musste aufgrund einer Anweisung einer Schulleitung - ich glaube, es war eine Klassenarbeit.



    Über das Referendariat hat man schon zu meiner Zeit geklagt und das ist etliche Jahre her. Seitdem hat sich vieles verändert, aber die Klagen sind immer noch die gleichen. Merkwürdig. :-)


    Ja, bei Unterrichtsbesuchen musst du eine Art "Show-Unterricht" machen. Das heißt, du zeigst das Beste, was du kannst. Tust du das nicht, weil du nicht mit dem Strom schwimmst, sondern gegen ihn, dann hast du das Problem, dass man deinen "normalen" Unterricht (den du vorzeigst) auch für das Beste hält, was du kannst - und das ist dann eben nicht gut genug.


    Alle wissen, dass sich die hehren Ziele der Lehrerausbildung im Alltag nicht in jeder Stunde verwirklichen lassen, aber deine Mentoren und Studienleiter wollen sehen, dass du weißt, was guter Unterricht wäre.

    Ich lese dazu Folgendes:


    Zitat

    Allerdings gibt es auch Lehramtsfächer, in denen sich die Zahl der Studierenden unterwegs halbiert. Davon weiß Ingolf Schäfer zu erzählen, der als Lektor im Fach Mathematik an der Bremer Uni unterrichtet. Von rund 80 Studierenden, die Mathe auf Lehramt für Gymnasien und Oberschulen studieren, würden am Ende des Bachelors oft nur rund 40 bleiben, sagt er. Etwa 20 Personen würden das Fach wechseln, weitere 20 aus anderen Gründen nicht weitermachen. Ein Grund dafür ist seiner Einschätzung nach: Viele würden Mathe wählen, weil es ein Mangelfach sei. So würden zum Teil auch Leute Mathematik studieren, die keine besondere Affinität zu dem Fach haben oder selbst in der Schule schon leichte Schwierigkeiten in Mathe hatten. „Bei Mathe in der Schule geht es darum, eine konkrete Aufgabe zu lösen, im Studium geht es häufig um sehr abstrakte Verfahren zur Problemlösung“, erläutert Schäfer.


    https://www.weser-kurier.de/br…enheit-_arid,1869070.html



    Für mich ist "Pädagoge" keine Schmähbezeichnung, sondern ein Oberbegriff, zu dem z.B. Lehrer und auch Erzieher gleichberechtigt gehören.

    Die aktuelle Idee, wegen Covid-19 die Weihnachtsferien zu verlängern, halte ich für eine Schnapsidee und vor allem für respektlos gegenüber all den Berufstätigen, die dann wieder ein Problem haben, wohin mit ihren Kindern, die nicht alleine zuhause bleiben können und wenn dann noch im Gegenzuge die Sommerferien gekürzt werden, dann müssen plötzlich in sehr viel kürzerer Zeit alle Familien mit schulpflichtigen Kindern gleichzeitig Urlaub machen und wer weiß, ob man nächsten Sommer schon bedenkenlos ins Ausland reisen kann.


    Zitat

    Vorstoß für längere Weihnachtsferien stößt auf Ablehnung

    Sollen die Winterferien wegen der Corona-Pandemie verlängert werden? Ein entsprechender Vorstoß zweier Unionspolitiker sorgt für Kritik von Kultusministern. Die Debatte sei „überflüssig wie ein Kropf”.


    https://www.handelsblatt.com/p…-H7ZXOxaua2FSlOoAMssH-ap1

    Wir hätten den Thread nach einer Seite bereits beenden können. Die generelle Antwort auf die These ist "kommt auf die individuellen Umstände an und mit wem man sich vergleicht".


    ... wobei es ja in dieser Diskussion nie darum ging, zu definieren, was es bedeutet, reich zu sein und wer es demzufolge "wirklich ist", sondern - wie ich irgendwo schon mal schrieb - sich einfach mal zu freuen, wie vergleichsweise gut es uns als Lehrern eigentlich finanziell geht. Wobei auch das ja nicht auf alle "Lehrer" zutrifft, wie ich eben gerade las.


    Es tut gut, mal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und sich nicht immer nur mit denen zu vergleichen, die noch mehr Geld verdienen (wo sollte das auch enden?).

    Zitat
    "„Ich war an mehreren Musikschulen hier im Rhein-Main-Gebiet. Es ist einfach so, dass die Absicherung fehlt und das Honorar extrem niedrig ist für einen Selbständigen. Und dann gibt es an manchen Musikschulen noch festangestellte Kollegen, die verdienen das Doppelte. Wenn man da nebendran sitzt und die gleiche Arbeit macht, fühlt man sich einfach nicht gut.“ https://www.deutschlandfunkkul…d5VmyIyRlssdE860i6bIitqwQ

    Was ist denn überhaupt reich? Mein Mann und ich können uns mit unseren Gehältern alles leisten, was wir wollen. Zwei Hunde, zwei teure Hobbies, zwei Autos, eine schöne Wohnung, müssen nicht drüber nachdenken ob wir jetzt diese oder jene Ausgabe tätigen können... Ist das jetzt reich?!


    Reich ist für mein Verständnis, wenn man in einer Luxusvilla wohnt und mit seinem Privatjet in den Urlaub fliegt...


    Als ich heute las, wie Olaf Scholz von sich weist, zu den "einkommensreichen" Bürgern Deutschland zu gehören, erinnerte ich mich an diese Diskussion.



    Natürlich spielt Olaf Scholz in einer ganz anderen Liga als wir Lehrer. ;-) Aber auch er findet sich nicht reich. Na, wer ist es denn dann?

    Hey,


    naja, aus deiner Sicht magst du ja auf das Problem eingegangen sein, indem du dich der "steilen These" bedient hast, du magst dich auch darin bestätigt gesehen haben, dass dies auch so verstanden worden sei. Aber, wie Du schon selbst feststellst, kam es nie über eine Vermutung hinaus. Und das ist das methodische Problem einer Diskussion, die sich sehr stark an der Schuldidaktik orientiert: Eine "steile These" kann zwar als guter Einstieg dienen, aber gerade bei solch einem Thema muss auch damit gerechnet werden, dass es evtl. auch nur als bewusste Provokation verstanden wird - denn alles basiert nun auf Vermutungen über die Motive der These, die Überleitung lässt sich auch nicht so gut in einem Forum herstellen. Ich unterstelle dir nicht, dass du gerade das evozieren wolltest, ich weise nur darauf hin, dass es mich eher irritierte. Dein jetziger Beitrag ist m.E. das wirkliche Eingehen darauf, was du willst - und ehrlich gesagt auch eine bessere Diskussionsgrundlage.


    Ich kenne die Diskussion, dass Lehrer zu viel verdienten, nicht, wie ich auch kaum Kollegen kenne, die so denken. Im Gegenteil stoße ich oft auf Personen, die zwar keine Lehrer sind, die aber doch schon zu wissen glauben, wie viel ich in Wirklichkeit zu verdienen habe - Nachtwärterstaatsliebhaber oder so. Und nun haben wir verschiedene Erfahrungen, und nun?


    Da magst du Recht haben, aber es ist viel simpler, als immer gemutmaßt wird. Ich gehöre zu den (mit ihrem Gehalt) zufriedenen Lehrern. Diesen Standpunkt, dass es uns im Vergleich zu vielen anderen eigentlich ganz gut geht, habe ich hier immer vertreten - mit sehr viel Gegenwind. Aber ich bleibe dabei. Die notwendigen Baustellen sehe ich nach wie vor nicht beim Gehalt oder gar in der Anschaffung von Laptops für Lehrer, wofür nun 500 Millionen Euro ausgegeben werden sollen. Haben wir keine anderen Sorgen im Allgemeinen und im Bildungsbereich im Besonderen? Wie viele Lehrer haben noch keinen Laptop? 1% ?


    Ich finde es wichtig, dass diese Sicht auch präsent ist. Deshalb bin ich immer mal wieder hier. Die Studie könnte uns darin bestätigen, dass es uns doch eigentlich ganz gut geht. Sie sagt nur, alle Einkommen betrachtet, gehören unsere Gehälter zu den besten 10% (unter diesen 10% vielleicht aber zu den schlechtesten, das sind ja nur statistische Werte). Die Medien machen daraus "zu den 10% reichsten". Mich wundert, nein, nicht wirklich, ich erlebe erneut, wie leidenschaftlich "kleingerechnet" wird, was Lehrer verdienen statt sich einfach mal zu freuen, wie gut wir es haben. Warum fällt das manchen so schwer?

    Gymnasiallehrer

    a) werden nach A 13 + Z besoldet,

    b) können relativ einfach nach A 14 oder A 15 aufsteigen,

    was bei Sonderschullehrern beides nicht gegeben ist (keine Amtszulage und deutlich weniger Funktionsstellen).

    Gilt für BW, aber sieht m. W. in den meisten Ländern ähnlich aus.


    Da ich kein Sonderschullehrer bin, muss ich mich auf das verlassen, was ich dazu lese: In meinem Link lese ich bei A 13 rund 4000-4500 Euro brutto (vmtl. Einstiegsgehalt); bei den Sonderschullehrern lese ich rund 4000-5500 Euro brutto. In letzterem Fall 1000,- Euro mehr und da steht "medianes Bruttogehalt", also mittleres, oder?


    Allerdings habe ich vergessen, wie wir überhaupt zu diesem Thema kamen. Ich glaube, das ist doch jetzt nicht besonders wichtig für die Diskussion???

    ...

    Was Strangersteller allerdings bedauerlicherweise nicht sehr deutlich macht, ist die Frage, worauf die Vermutung der Unzufriedenheit basiere - das wäre doch noch eine interessante Frage.


    Doch, doch, darauf ist der Strangersteller - falls ich damit gemeint sein soll - bereits eingegangen. Die Vermutung der Unzufriedenheit äußerte sich sehr rasch nach dem Eingangsbeitrag in Kommentaren, wonach Lehrer gar nicht "reich" wären (also das vehemente Bestreiten, dass man zu den 10% der am besten Verdienenden gehöre und wenn, dann sei das eben noch lange nicht "reich") und eher zu wenig als zu viel verdienen (wobei ich nie sagte, wir verdienten zuviel, das wird mir immer gerne untergeschoben), weil sie ja diese und jene Ausgaben hätten und er kennt sie aus vielen Diskussionen hier seit 2017 (?), in denen Lehrer sich ungerecht bezahlt fühlten, weil andere Akademiker so viel mehr verdienen würden - naja, und nicht zuletzt aus persönlichen Gesprächen mit Kollegen, die immer wieder über mangelnde Wertschätzung klagen und damit aber nur "mehr Geld/Gehalt" meinen.


    Wertschätzung drückt sich für mich nicht nur und überhaupt in "mehr Geld/Gehalt" aus, wenngleich ich auch gerne gut verdiene - und das tue ich ja.

    Zitat

    (Miss Jones) ...bestell dem Spamdackel aber bitte auch direkt ne Wochenladung Habmichliebpillen dazu, sonst überlebt der das nicht...


    Habmichliebpillen? Wenn's um Respektlosigkeiten und massive Unterrichtsstörungen geht?


    So waren leider die Reaktionen 2017 zu diesem Thema. :daumenrunter:

    ...

    Nein. Persönliche Erfahrung der letzten Jahre und Gespräche mit hunderten Kolleg*innen. Darunter zwei Schulen in Sachsen-Anhalt, wo das Kollegium diese Einschätzung auch ganz klar teilt. Und die entsprechenden Statistiken stützen diese Einschätzung, dass die "heutige Jugend" so friedlich, zielstrebig, achtsam und gewaltfrei ist, wie selten zuvor. (Siehe Shell-Jugendstudie, Kriminalstatistik und Co.)
    Ich glaube tatsächlich, dass es hier zu einer Verschiebung aus dem Dunkelfeld ins Hellfeld gekommen ist, die mit einer Enttabuisierung des Themas zu tun hat. Ein Ansteigen der Gewalt sehe ich nicht. Die Gewalt ist nur sichtbarer geworden.


    Gut, dann akzeptiere ich das mal einfach als deine Meinung und Sichtweise.


    Meine ist trotzdem ganz anders. Wenn ich vergleiche, wie es seinerzeit bei uns an den Schulen zuging (wir sind doch beide Ossis) und was jetzt dort abläuft, dann kann ich deine Einschätzung so überhaupt gar nicht teilen. Die Schüler sind deutlich höflicher und respektvoller geworden? Als vor 10, 20, 30 Jahren? Dann war es vielleicht vor 20 Jahren schon mal schlimmer als jetzt und ist wieder ein bisschen besser geworden? Es kommt wahrscheinlich sehr darauf an, was man selbst erlebt hat bzw. gehört und gelesen. So viele Eltern sagen auf Elternabenden oder in Einzelgesprächen, sie hätten sich nicht getraut, was sich Schüler heute trauen und bei ihnen sei es nicht so zugegangen, wie es heute in den Schulen zugeht.


    Ich meine, dass Gewalt gegen Lehrer immer auch ein bisschen Tabu war (und ist), weil diese Lehrer das Gefühl haben, versagt zu haben und weil sie von manchen anderen wahrscheinlich auch so betrachtet werden. Meiner Meinung nach hilft aber nur konsequente Transparenz.

    Hier diskutierten wir 2017 lang und ausgiebig darüber. Da kann man die Reaktionen ja nachlesen.


    Siehe: Sind wir zu lasch bei der Disziplin?


    Ich selbst habe noch keine Gewalt mir gegenüber erlebt und an meiner Schule nur von nicht-beabsichtigter Gewalt gehört (Kollegin stand zwischen Streitenden und bekam dann selbst den Schubs ab, der jemand anderem galt). Aber ich glaube unbenommen, was von anderen Schulen berichtet wird.


    Die Aussagen von @ vanter verblüffen mich total. Ist das Ironie?

    Als ich hier anfing mitzuschreiben (vor ca. 2 Jahren?), waren verbreitete Disziplinlosigkeiten und Respektlosigkeiten an Schulen gegenüber Lehrern eines meiner Themen. Ich trat vor allem dafür ein, den Lehrern den Rücken zu stärken und ein konsequenteres Eingreifen zu ermöglichen. Damals wurde ich deswegen belächelt, der AfD-Mitgliedschaft oder einfach der Schwarzmalerei bezichtigt und des maßlosen Übertreibens. Nun ist es in den Medien angekommen. Naja .........


    Ich erinnere mich noch, wie ich die Rechnung aufstellte, dass nur 5 Minuten, die man in jeder Stunde wegen Unterrichtsstörungen verliert, im Schuljahr einem Unterrichtsausfall von 1 Monat gleichkommen - mal ganz abgesehen von Kollegen, die dadurch ausgebrannt ausfallen oder ganz hinschmeißen und dem diesbezüglichen Unterrichtsausfall. Auch das wurde von vielen Alteingesessenen hier belächelt und zurückgewiesen.


    @ Veronika Mars, was verdienen denn Lehrer an einer Berufsschule? Ich dachte, die bekommen auch A/E 13?


    @ Samu, auf deinen Kommentar hatte ich schon gewartet. :-) Du hast dich nicht geändert.

    Zitat

    Ein Mann, der Herrn K. lange nicht gesehen hatte, begrüßte ihn mit den Worten: „Sie haben sich gar nicht verändert.“ „Oh!“ sagte Herr K. und erbleichte. (Bertolt Brecht)


    @ Zauberwald, ist es nicht bei jedem Einkommen so, dass es pro Kopf geringer ist in einer Familie, je mehr dazu gehören? Die Studie nennt Zahlen für Paare und Einzelpersonen OHNE KINDER. Für Paare und Einzelpersonen mit Kindern sähen sie also anders aus.


    @ kodi, ja, immer wieder konnte und kann man hier lesen, warum Lehrer nicht gut verdienen. Es folgt auch in den Kommentaren nach dir.


    @ Djino, ich musste mir noch nie Kreide selbst kaufen und auch nie Kopierpapier. (Ich habe aber eigenes, wenn unser aller aufgebraucht ist und die Nachlieferung auf sich warten lässt.) Meine Steuerberaterin sagt immer, "die anderen Lehrer" bringen immer einen ganzen Schuhkarton mit Quittungen mit. Die lassen sich jeden Kugelschreiber und jeden Radiergummi anrechnen. Die Schulbücher bekommen wir auch von der Schule. Sie bleiben offiziell Schuleigentum, aber nach etlichen Jahren in Gebrauch fordert sie niemand zurück. Anderes Material kann ich auch über die Schule bestellen, wenn das Budget es zulässt.


    @ samu

    Zitat

    Aber der TE ist nicht verbeamtet und möchte darauf hinaus, dass eigentlich er unzufrieden ist, weil er bei selber Arbeit weniger verdient, aber beim Vergleich mit einem Floristen natürlich dankbar sein sollte. Und deswegen sollen alle anderen bitte auch dankbar sein.

    Bin ich dieser TE oder ein anderer Kommentator? Im ersteren Falle sind das dann wohl die altbekannten "Missverständnisse" (nett formuliert). Ich bin nicht unzufrieden. Ich stelle nur fest, dass es manche Lehrer irgendwie immer sind. Da schrieb erst jemand, wie ich darauf komme, nun, bei dir lesen wir es wieder und es folgt dann auch bei anderen. Aber ich glaube, du bist sowieso immer irgendwie unzufrieden. Es ist letztendlich nie genug, denn xy bekommt ja noch viel mehr. Wenn einem ständig gesagt wird, dass es einem eigentlich schlecht gehe, dann glaubt man das wahrscheinlich irgendwann auch. Da muss auch mal die Gegensicht erlaubt sein, auch wenn du das nicht so gerne hörst. ;-)


    @ Djino: Soweit ich weiß, kann man als angestellter Lehrer ab einem bestimmten Verdienst in die private Krankenversicherung wechseln. Man kann auch in der gesetzlichen bleiben. In manchen Bundesländern übernimmt dann das Land (ungefähr) die Hälfte der Kosten. Wie hoch sind denn die Kosten für die PKV? Bekommt man da nicht bestimmte Prozente vom Land erstattet (bis zu 70%, je nach bestimmten Bedingungen)? Wie hoch sind die dann real?


    @ Zauberwald, ja, ich bringe immer Belege für meine Angaben und immer werden sie trotzdem angezweifelt. Aber es ist ein Beleg dabei vom Senat in Berlin. Schau einfach, ja, es sind derzeit in E 13 rund 5600,- Euro brutto. (Aber die Berliner Lehrer sind doch nicht zufrieden. Sie wollen auch noch verbeamtet werden. Dann aber sicherlich nicht mit weniger Brutto, oder?)


    @ MrsPace, die Studie besagt nur, dass Leute mit einem bestimmten Verdienst (siehe Angaben) zu den 10% am besten verdienenden ("reichsten") Menschen in Deutschland gehören. Jeder kann an seinem eigenen Netto sehen, ob es ihn auch betrifft oder nicht. Auf etliche von uns trifft es zu. Nähme man aber die 8% am besten verdienenden ("reichsten"), würden viele schon wieder nicht mehr dazugehören. Verdienen die dann schlecht?


    @ Zauberwald, allerdings ist A12 in Baden-Württemberg bereits so hoch wie A13 in Mecklenburg-Vorpommern. Zwischen Hamburg und Rheinland-Pfalz sind die Unterschiede auch so. Kann man googeln. Wenn du also in BaWü (als Beispiel) auch A13 bekommst, dann hat der Kollege in MV wieder mehere hundert Euro weniger. (Gleicher Lohn für gleiche Arbeit?)


    @ CatelynStark, danke (beispielhaft), ich finde es wichtig, dass es solche Stimmen wie unsere auch immer mal wieder zu hören gibt.

    PS: Ich füge das mal in diese Rubrik ein, weil es wohl doch besser bei "Frust, Ärger, Kritik" passt (für viele) und zu Gelesenem in den Medien.


    Und noch ein Beleg:


    Zitat

    Geht man nach dem Einkommen, zählt ein Single laut Institut der deutschen Wirtschaft zu den oberen zehn Prozent der Bevölkerung, wenn er im Monat mehr als 3440 Euro netto verdient.


    https://www.welt.de/print/die_…0/Wann-ist-man-reich.html

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