Beiträge von Tayfun Pempelfort

    Lehramtsstudent ,


    hier lese ich es gerade wieder:


    Zitat

    Bei Menschen über 80 Jahren liegt die in der offiziellen chinesischen Analyse errechnete Todesrate bei knapp 15 Prozent, es sterben also in dieser Altersgruppe in China im Mittel etwa 15 von 100 Infizierten. Auch bei Menschen mit schweren Vorerkrankungen ist das Risiko für einen schweren oder gar tödlichen Verlauf höher. In der Gruppe der 10 bis 39 Jahre alten Menschen sterben 0,2 Prozent der Infizierten, also etwa 2 von 1.000 Betroffenen.


    https://www.t-online.de/gesund…gpItWG0liqsix_KEWFdB0nTSo


    Das heißt, auch über 80 überlebt es die große Mehrheit, wobei 15% Sterberate schon hoch ist, und du siehst die Zahl für die jüngeren Leute (0,2%). 0,2% sind ab 1000 Fällen 2 Personen, also ab 500 Betroffenen bereits 1 Person zwischen 10 und 39 Jahren. :-( Da kann man sich alles Weitere ja selbst ausrechnen.


    Nee, Lehramtsstudent , das erinnere ich anders:


    zu 1.) Es ist nie gesagt worden, dass junge Leute nicht schwer erkranken können; es ist nur immer gesagt worden, dass alte Leute und Leute mit Vorerkrankungen ein sehr viel höheres Risiko hätten, schwer zu erkranken. Die entsprechenden Zahlen (Prozente) bestätigen das ja auch. (Irgendwo hatte ich das schon mal verlinkt im Zusammenhang mit den Risikogruppen.) Jemand zuvor schrieb schon, dass bei entsprechend hohen Fallzahlen eben auch diese geringere Wahrscheinlichkeit einer schweren Erkrankung bei jüngeren Leuten auftritt - und in den Medien vermeldet wird.


    zu 2.) Ich habe es so verstanden, dass man infiziert sein kann, aber noch nicht ansteckend ist. In irgendeiner Talk-Show wurde gesagt, dass man, ich glaube, so ungefährt 3 Tage nach Ansteckung anfängt, "infiziös" zu sein. Genauso kann man nach Genesung noch das Virus in sich tragen ("Restbestände"), aber nicht mehr ansteckend sein. Ob man "nie" Symptome hat, solange man noch nicht ansteckend ist, und ob man immer Symptome hat, wenn man ansteckend geworden ist, das weiß ich gerade nicht. Müsste man nochmal nachlesen, aber du weißt ja, die Meinungen gehen weit auseinander und selbst Belege (siehe zweimalige Ansteckung) werden unterschiedlich interpretiert bzw. sind umstritten.

    Schweden geht einen anderen Weg, weil sein Chefvirologe Anders Tegnell anderes rät. Ob das besser oder schlechter ist, werden wir wohl erst nach der Corona-Krise wissen.



    Ich frage mich vor allem, wie soll es nach den Osterferien weitergehen? Wie lange sollen die Schulen denn geschlossen bleiben? Wie können sie öffnen, wenn das Corona-Virus noch grassiert?


    Wie lassen sich Schulschließungen vor dem Hintergrund des Zitierten überhaupt noch rechtfertigen?

    ...


    Zum Schuljahr 2021/22 würde ich sie abgeben und dann meine Stunden so stark reduzieren, dass ich keine Klassenleitung mehr bekomme.


    Kann man denn eine Klassenleitung so einfach abgeben? Wie viele Stunden muss man in einer Klasse haben, damit man keine Klassenleitung mehr bekommen kann?


    Die privaten Telefonnummern sollte man wohl nicht herausgeben. Hat man es doch getan, sollte man Anrufzeiten vorgeben. Hält sich jemand nicht daran, sollte man darauf hinweisen und Gespräche, die doch kommen, nicht annehmen bzw. sofort beenden. Notfalls die Nummer ändern. Ob es rechtliche Schritte gibt, die man unternehmen kann, weiß ich nicht. Mails kann man ja immer dann lesen und beantworten, wann man will.


    Nur einfache Klassen, Schüler, Eltern zu bekommen, wäre traumhaft, kann aber nicht erwartet werden. Es gehört halt dazu. Nervt mich aber auch sehr, wenn sowas auftritt.

    Hallo zusammen,

    wir haben ja nun alle gelernt, dass man soziale Kontakte möglichst meidet und Abstand hält. Im privaten Bereich setze ich das vorbildlich um: Wir halten uns nur zu Hause auf bzw. gehen als vierköpfige Familie kurz im Wald spazieren. Unsere eigenen Kinder dürfen sich nicht verabreden, mit den Großeltern nur telefonieren, etc. ABER: Wie läuft das bei euch in der Grundschule konkret mit der Notbetreuung? Vorerkrankte und ältere Kollegen sind raus, das ist gut und richtig. Aber was mit den anderen, nicht vorerkrankten Kollegen? Wie schützt der Dienstherr die? Es kann doch nicht sein, dass man ausgerechnet da dann mit fünf Kindern überm Mensch-ärgere-dich-nicht die Köpfe zusammensteckt? Das sind ja in der Regel selber alles Kinder aus Familien, die beruflich viel mit Menschen, auch Erkrankten, zu tun haben.

    Was kann man da machen? Sich selbst hinters Pult klemmen, die Kinder an weit auseinander stehende Tische verteilen und dort beschäftigen? Das klappt bei 6-10jährigen doch niemals 4 Stunden lang!

    Wäre dankbar für eure Meinung bzw. Erfahrungen.


    Ich wundere mich über die Argumentation mit der Fürsorgepflicht. Ja, ich weiß, der Dienstherr hat gegenüber den Beamten eine Fürsorgepflicht. Lassen wir jetzt mal das mit den angestellten Kollegen beiseite (rund 200.000 von rund 800.000 Lehrern in Deutschland), hat denn der Dienstherr gegenüber seinen verbeamteten Polizisten nicht auch eine Fürsorgepflicht? Sollen die also nun deshalb auch alle besser zu Hause bleiben, um soziale Kontakte möglichst zu vermeiden, wie wir ja nun alle gerade gelernt haben? (Würde wohl so manchem Kriminellen gut in den Kram passen?!?)


    Aber im Ernst: Die konsequenteste Lösung wäre, alle blieben zu Hause. Klar! Dabei geht es nicht vorrangig darum, die Ausbreitung des Virus' zu stoppen, sondern sie zu verlangsamen. Klar! Damit unser Gesundheitssystem nicht zusammenbricht. Wissen wir! Aber einige müssen eben doch noch "ihren Job" machen. Das geht eben einfach nicht anders. Und die müssen bestmöglich geschützt werden dabei (Abstand, Trennwände, Masken, Desinfektionsmittel usw.). Dazu gehören z.B. auch die Verkäuferinnen in den Supermärkten!


    Es geht also bei der Fürsorgepflicht des Dienstherrn nicht darum, dass Lehrer und Erzieher nun keinerlei Kontakt mehr zu Kindern haben sollen, damit sie sich nicht anstecken, sondern sie - wenn sie Kontakt zu Kindern haben müssen - dabei bestmöglich zu schützen (s.o.). Eine Krankenschwester, die aus Angst vor Ansteckung lieber zu Hause bleiben möchte (egal, bei welcher Krankheit), hat ihren Beruf verfehlt. Sie sollte kündigen oder gekündigt werden.


    Super Einstellung, Kiggie! Solche Leute braucht das Land!

    Hallo,

    in Niedersachsen soll die Notbetreuung in den Osterferien fortgesetzt werden. So weit, so gut. Ich bin Schulleiterin und muss das jetzt umsetzen.

    Der Minister schreibt von Freiwilligkeit, die Landesschulbehörde schreibt davon, dass "Lehrkräfte einzusetzen sind". Was ich wissen möchte: Kann ich Lehrkräfte einfach ungefragt einteilen oder darf es nur auf Freiwilligkeit basieren?


    Danke.


    O-ha, was kommt da alles auf uns zu. :angst:


    Ich denke aber, dass du die Lehrkräfte dafür einteilen darfst, denn nur innerhalb unserer Urlaubszeit geht das nicht so ohne Weiteres, vielleicht auch gar nicht. An Privatschulen ist es ganz und gäbe, dass die Lehrer für die Ferien Urlaub beantragen müssen und nur innerhalb dieser Urlaubszeit in den Ferien sind sie wirklich "frei". Ansonsten müssen sie zur Verfügung stehen, auch wenn das wohl meistens nur theoretisch ist.


    Im ÖD muss man wohl nirgends Urlaubszeit beantragen für die Zeit, die man innerhalb der Ferien wirklich "frei haben" will, aber womöglich kommt das jetzt, vor allem dann, wenn sich viele sträuben, diese Notbetreuung innerhalb der Osterferien zu übernehmen. Am besten das beruht auf Absprache und alle sind mal dran.

    Also wenn man wegen 3 Wochen das Schuljahr verlängern würde, fände ich das etwas übertrieben. Dann könnte man mal damit anfangen, diesen (zumindest bei uns) wahnsinnigen Terminkalender mit Extra-Veranstaltungen, Lesungen, Fahrten usw. zu kürzen. Der führt nämlich dazu, dass man manchmal fast nicht mehr den Lehrplan einhalten kann, wenn man es sich tatsächlich erlaubt, auch mal eine Woche im Jahr krank zu sein...


    Auch bei 4 oder 5 Wochen würde ich das noch so sehen. Darüber hinaus fänd ich es schon eine Überlegung wert, aber nur, wenn man dann während der Schließung tatsächlich auch vorgezogene Ferien hat und nicht zu irgendwelchen mehr oder weniger sinnigen Dienstpflichten herangezogen werden kann.


    Genau. Das ist auch ein Argument. Ich war ja immer schon der Meinung, durch die ganzen "außerunterrichtlichen Veranstaltungen" (nicht nur außerschulische) geht enorm viel Zeit verloren, der fürs Üben fehlt. Da sollte man zuerst "kürzen".


    :_o_)Ich kann nur vergessen, was ich vorher wusste. Korrekturen liefen diese Woche bei mir teils physisch, teils digital. Ersteres wird wohl weniger werden, letzteres nimmt zu, ist aber sehr viel Zeit aufwändiger und daher nicht zeitnah am Kind. So kommt kein direktes Feedback über eine Schülerarbeit zustande. Ich weiß nicht, wie das Problem gelöst werden kann. Wenn ich alle Telefonate mit Eltern zusammenzähle, die ich letzte Woche über die Kids geführt habe, komme ich auf knapp 6 Stunden nur Telefon am Ohr. Das kann es jetzt auch nicht sein.


    In Berlin haben nicht alle Schulen JÜL-Klassen. Seit es wieder freiwillig ist, gibt es da, wie man hört, recht unterschiedliche Modelle, darunter auch das traditionelle, also "Klassenunterricht je Alterstufe".

    @ Danke für den "Verschub", k.g.f., das fiel mir erst mitten im Schreiben auf. Dann wollte ich nicht alles neu machen. ;-)


    Ich finde die Idee auch nicht zu Ende gedacht. Es würde ja auch bedeuten, dass u.a. auch alle die Leute, die sich jetzt aufopfern im Kampf gegen Corona / Covid-19 im Sommer kaum Zeit haben (vielleicht keine?), um Urlaub zu machen. Ok, die haben keine 6 Wochen Urlaub (meist), aber doch in der Regel mindestens 4 Wochen. Man sagt ja, die eigentliche Erholung beginnt erst nach der 3. Urlaubswoche - je nachdem, was man da so anstellt natürlich.


    Es würde auch bedeuten, dass die Zeit, in der man Urlaub machen kann als Nicht-Lehrer, auf einen noch schmaleren Zeitraum zusammenschmilzt und das wiederum heißt, dass Urlaubsplätze in Deutschland (woanders können wir dann vielleicht immer noch nicht hin) sehr viel teurer werden. Angebot und Nachfrage eben, wenn sich mehr Leute zur gleichen Zeit um die gleichen Urlaubsplätze "balgen".


    Kurz: Ich bin dagegen. (Fallen uns noch andere Argumente ein?)

    Ein ehemaliger Bundestagsabgeordneter meint, dass durch die "Corona-Zwangsferien" so viel Unterrichtszeit verloren geht, dass die Sommerferien gekürzt werden müssen, damit die Schulen das Versäumte wieder aufholen können. Viele Kinder würden in dieser Zwangspause nichts lernen oder was Falsches lernen; Eltern könnte man nicht dazu verdammen, "Lehrer-Aufgaben" zu übernehmen, das könnten sie größtenteils ja eben einfach nicht (wozu sonst die Lehrerausbildung?). Daher sei auch von "Daheimbeschulung" abzuraten. Das könne kein Ersatz sein.


    Es geht vorrangig um die Grundschulen, aber womöglich betrifft es die anderen Schularten ja auch. Was haltet ihr von dieser Idee?



    PS: Wenn das besser in die "Corona-Rubrik" passt, dann meinetwegen gerne dorthin.

    Schade, dass du dann trotzdem nochmal hier Unfrieden stiften musst.


    Ach, nein, liebe/r samu, diese Schattengefechte haben gerade wir beide sooo oft geführt und inzwischen habe ich solche Aussagen wie die zitierte von dir schon sooo oft gelesen - gegenüber allen möglichen Leuten..... (und wie erwartet nun auch hier.) Aber mehr will ich dazu nicht sagen. Ich möchte einfach keine solchen Diskussionen mit dir mehr führen, auch dafür ist mir meine Zeit zu wertvoll. Deshalb nur diese ganz kurze Replik darauf. Ich bin gerade wegen was viel Interessanterem "zurückgekehrt". Vielleicht magst du ja dazu deine Meinung sagen (neues Thema).


    Sehr selten zogen wir ja auch schon mal an einem Strang. Mal schaun, wie es diesmal ist. ;-)


    Ich finde das auch sehr sympathisch geschrieben.


    Ich bin gegen Klarnamen, denn ich möchte ja meinen auch nicht angeben, kann aber die Kritik sehr gut nachvollziehen. Viele Leute gebärden sich unter der Maske der Anonymität sehr viel "ungezügelter". Das ist ja allüberall im Internet so. Erschreckend finde ich durchaus auch, wie Moderatoren hier manchmal auftreten (siehe den 2. Absatz), die selbst Nutzer bzw. ihre Aussagen verhöhnen und verspotten. Ich könnte selbst Beispiele nennen, aber auch an dieser Stelle will ich das gar nicht. Ich hab einfach keine Lust, mit solchen Schattengefechten meine Freizeit zu verbringen. Die ist mir zu wertvoll dafür.


    Wenn (wenn!) es so abläuft, dann macht es keine Freude und dann macht es krank, ja, und das gibt es auch, ja.


    Aber es gibt auch immer noch Lehrer, die ihre Klassen in den Griff bekommen. Sie können dich und andere beraten. Dass uns manchmal auch die Bedingungen Knüppel vor die Beine werfen, kritisiere ich seit Jahren.

    WAs willst du gerade von mir, ich habe dich nach keinen Zahlen und nichts gefragt, es wäre toll, wenn du nicht total zusammenhangslos irgendwelche uralten Posts hochholst und irgendwas drauf antwortest wenn das schon 20 Seiten vorbei ist.


    Übrigens sind das Schätzungen, was du hier für wen auch immer zitierst. Was wirklich passiert, weiß niemand und kann niemand vorhersehen.


    Na, dir scheinen ja gerade die Nerven durchzugehen. Du hattest irgendwo danach gefragt oder was dazu geschrieben und als ich das Zitierte las, dachte ich, das könnte für dich interessant sein.


    Ja, ich habe vergessen dich zu fragen, ob ich darauf antworten darf.

    Kurze Frage, warum "klingelt" (wackelt) die Glocke rechts oben manchmal? Gibt es dann einen neuen Kommentar? Aber nach welcher Logik? Überhaupt einen neuen oder eine Antwort auf meinen oder einen neuen da, wo ich auch kommentiert habe?


    Und macht die Glocke normalerweise ein Geräusch? (Bei mir nicht.)

    Ich würde gerne mal ein paar Ideen sammeln, wie ihr an euren Schulen verfahrt, damit die Schüler zuhause was zu tun haben und nicht einfach nur fünf Wochen schulfrei. Unser offizielles Prozedere sind Wochenpläne die per Mail verschickt werden, aber ich überlege gerade ob es (Datenschutz hin oder her, ich schreib sowieso die Eltern an) sinnvoll wäre auf feste Sprachchat-Sprechzeiten (Discord) zu setzen.


    Ich wäre sehr denkbar wenn auf das "ich würde nie private IT-Infrastruktur einsetzen" verzichtet werden könnte, ich eigentlich auch nicht, aber eigentlich werden auch keine Schulen einfach geschlossen.


    Die "Daheimbeschulung" macht bei uns jeder, wie er möchte. Manche schicken Arbeitsbögen, manche Links zu Onlineübungen, manche geben Seiten in Lehrbüchern oder Arbeitsheften an. Aber alles ist für die Schüler letztendlich freiwillig, denn sie nichts davon darf zensiert werden.


    Was machen wir eigentlich, wenn die Daheimbeschulung so gut funktioniert, dass sie hinterher bleibt? ;-)

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