Es geht um die Entlohnung und um Deine Rente bzw. Pension. Natürlich würdest Du nachversichert werden, aber das wird niemals an das heranreichen, was Du als Beamter bei vergleichbarer Arbeits-/Dienstzeit erhalten wirst.
Im Versicherungsrecht kenne ich mich nicht aus, da kann ich nicht viel zu sagen.
Du würdest im Extremfall als TV-L Kraft an eine andere Schule kommen, von der Du im Vorfeld noch nicht weißt, ob Du Dich dort langfristig wohlfühlen wirst.
Ist es für Dich vollkommen ausgeschlossen, Dich in Deinem jetzigen System so einzurichten, dass Du damit klarkommst? Gibt es Möglichkeiten für Dich, bestimmte Dinge auszublenden oder nicht näher an Dich heranzulassen, dass Du auf Dauer nicht mehr leidest?
Danke dir für das Nachfragen.
Natürlich hast du recht: Sowohl Rente bzw. Pension fallen – selbst bei einer Anrechnung der Jahre im Beamtentum – insgesamt eher minimalistisch aus.
In meinen Überlegungen bin ich zunächst davon ausgegangen, bei einem Wechsel entsprechend meiner Qualifikation und Dienstjahre in E13 eingruppiert zu werden. Das würde zwar einen finanziellen Unterschied bedeuten, dieser erscheint mir – insbesondere ohne die Kosten der privaten Krankenversicherung – zumindest noch überschaubar.
Zu deiner Frage, wie gut ich aktuell im bestehenden System klarkomme: Das ist ehrlich gesagt sehr schwierig. Ich versuche, einen Weg zu finden, weil ich vermutlich die äußeren Rahmenbedingungen nie ändern kann. Leicht ist es aber definitiv nicht. Mein zentrales Anliegen ist, dabei nicht gesundheitlich – seelisch wie psychisch – Schaden zu nehmen.
Natürlich kann man versuchen, Dinge auszublenden oder weniger nah an sich heranzulassen. Das ist jedoch ein Lernprozess, der mir persönlich schwerfällt, da ich eigentlich nicht der Typ dafür bin. Für mich ist das ein enormer Kraftakt – insbesondere dann, wenn man sich mit Entwicklungen arrangieren oder diese sogar mittragen soll, hinter denen man innerlich nicht steht.