Beiträge von plattyplus

    Verleihen wir hier auch den Preis für die absurdesten Vorschläge der Woche?

    Das wäre ein Anwärter dafür.

    Von Mietstufe 3 nach 6 bekommt man bei 2 Kindern ca. 450€ monatlich zusätzlichen über den Familienzuschlag. Wir reden also bei 18 Jahren über einen Zuschuss von ca. 95.000€, den man mit der Bude als Investitionsobjekt in Düsseldorf einstreicht für exakt null zusätzliche Leistung.

    Gibt es den denn jetzt auch für Single oder nicht?

    Nee, für Singles oder Paare ohne Kinder gibt es die Mietzulage nicht. Die wird nur auf den Familienzuschlag gezahlt.

    Also möglichst viele Kinder in die Welt setzen, eine kleine Bude in Düsseldorf als Investitionsobjekt kaufen, die Mietzulage Stufe 6 kassieren und, wenn der Familienzuschlag wieder wegfällt, die Bude verkaufen.

    Die Variante von NRW soll eine Steuerungsfunktion haben und ist definitiv ein Sonderfall und ein Bonus für Eltern, den es sonst nirgendwo gibt.

    Für mich ist die Variante in NRW nicht durch eine Steuerungsfunktion begründet sondern rein durch das Gerichtsurteil, demzufolge ein Familienvater unteralimentiert war. Die Lösung über die exorbitanten Familienzuschläge ist einfach für das Land billiger als die Grundalimentation zu erhöhen, zumal die Familienzuschläge meines Wissens nach nicht ruhegehaltsfähig sind. Durch die Zuschläge erhöht sich also nicht in Folge auch noch die Pension. Bei einer ansteigenden Grundvergütung hingegen wären auch die Pensionen angestiegen.

    Wie kommst du auf diese absurden Zahlen?


    Bei 2 Kindern in der höchsten Ortsstufe (7) gibt es gerade mal 840, 60 INSGESAMT.


    Selbst Düsseldorf hat nur Stufe 6, das ist neben Köln und Monheim die einzige Stadt in Stufe 6, alle anderen Städte liegen darunter.


    In Stufe 6 sind es dann nur noch 699,18 für beide Kinder zusammen. Das erreicht aber kaum jemand.

    Ich habe die Zahlen hier her:

    https://www.finanzverwaltung.nrw.de/system/files/m…%2001.12.22.pdf

    Ok, es sind nicht ganz 1.000€ sondern "nur" 829,75 €. Mit dem Kindergeld kommt man dann aber doch auf über 1.000€.

    Habe ich die Option den als Hauptwohnsitz anzugeben oder wäre das Betrug? Interessante Frage.

    Es kommt nicht auf die Größe an sondern auf die Wohndauer. Dein Hauptwohnsitz ist der, an dem du dich die meisten Tage im Jahr aufhältst. Als ich Referendar war, wäre meine Bude fast zwangsweise mein Hauptwohnsitz geworden. Da ging es darum, ob ich bereits am Sonntagabend oder erst am Montagmorgen aus dem Wochenende zurück zum Arbeitsort komme.

    Was wäre denn normal? Das Kind alleine nach Hause schicken? Es in die Besenkammer sperren, bis es abgeholt wird? Oder soll es gar nicht zur Schule kommen?

    Wie wäre es mit einer Förderschule, die genug Personal hat, um IMMER den Unterricht fortsetzen zu können, wenn das eine Kind Hilfe benötigt?

    Nachtrag: Ich sehe es jedenfalls so, dass alle Kinder/Jugendlichen mit gutem Recht den gleichen Teil meiner Arbeitszeit einfordern dürfen. Also bei 41 Stunden/Woche und 245 Schülern wären das ca. 10 Minuten/Woche. Da kann es dann nicht sein, dass dieses eine Kind so eine extreme Sonderbehandlung bekommt und alle anderen Kinder in ihrer Förderung kürzertreten müssen, weil mir die Zeit fehlt.

    Schade, dass du da so verbittert bist. Blöde Erfahrungen gemacht?

    Ich war im letzten Jahr Klassenlehrer von einem Jugendlichen, der meiner Meinung nach unter einem Aufmerksamkeitsdefizit litt und diverse Dinge im Unterricht vorgebracht hat:

    • Alle 2-3 Tage einen Migräneanfall, bei dem wir selbstverständlich nicht den Krankenwagen rufen sollten sondern immer nur die Eltern. Jedes Mal wurde ich als Klassenlehrer von dem jeweiligen Fachlehrer aus meinem Unterricht in anderen Klassen geholt: „Kümmer dich um den mal eine Stunde bis die Eltern da sind.
    • Als er dann merkte, daß das nicht mehr zieht und ich gegen seinen Willen den Krankenwagen gerufen habe, kam 2 Wochen später sein Outing als Frau, aber im Gegensatz zu den anderen drei transgender Schülern wollte er natürlich nicht zum Psychologen, um das ganze Verfahren dann in die richtigen Bahnen (also Hormontherapie etc.) zu leiten. Stattdessen sollte sich die Schulleitung mal überlegen, wie das mit dem Namen auf dem Zeugnis laufen soll.
    • Diverse Widersprüche gegen Halbjahrszeugnisse, obwohl die ja gar keinen Verwaltungsakt (=Versetzung) darstellen. Alle Einsprüche wurden am letzten Tag der Frist eingereicht.
    • Hat den von der Schule geschenkten Computer abgelehnt und mir eine Woche später einen Antrag ans Sozialamt für ein Notebook vorgelegt…

    Was es bedeutet dauernd den Unterricht abbrechen zu müssen, habe ich im Referendariat kennengelernt. Wir hatten für die Ausbildung der MTAs (=Arzthelferin) eine Ärztin als Lehrerin. Es verging bei ihr praktisch kein Tag ohne Unterrichtsabbruch, weil sie „nebenbei“ sämtliche Wehwehchen aller Schüler der Schule zu versorgen hatte. War einer Schülerin schwindelig, weil sie morgens nichts gegessen hatte, der Unterricht der Kollegin war gelaufen.

    Schau mal, worum es in diesem Thread geht. Um die Frage, ob das Kind mit kann und wie.

    Ich lese das hier:

    Im Normalfall einer Inklusion hätten diese Diskussionen bereits VOR der Zielsetzung der Klassenfahrt laufen müssen...was geht, was geht nicht - und dann das Ziel gewählt werden müssen, bei dem das Kind bestmöglich inkludiert ist (zB dann auch sowas wie einen 10-km-Lauf durch Schluchten eher überdacht hätte werden müssen).

    Bei den Zielen einer Klassenfahrt bestimmt also die Minderheit, das eine Kind, das Programm der Fahrt und alle anderen haben sich gefälligst anzupassen.

    Ich halte es für durchaus zumutbar, Rücksicht auf einzelne zu nehmen und auch Einschränkungen in Kauf zu nehmen — zu Gunsten derer, die ständig und immer Einschränkungen hinnehmen müssen.

    Und ich halte es eben nicht für Zumutbar, daß die Mehrheit immer und immer wieder unter dem Vorwand der Inklusion alles Mögliche und Unmögliche ertragen muß. Die Mehrheit muß schon jeden einzelnen Tag im normalen Unterricht Rücksicht auf dieses eine Kind nehmen.

    Allein schon wenn ich dies hier lese, weiß ich, daß in der Klasse regelmäßig kein ordentlicher Unterricht möglich ist, weil die Lehrerin sich spontan um das einzelne Kind kümmern muß:

    In der Klasse ist ein Kind mit Vorerkrankungen. Es hat eine Lernbegleitung. Ca. einmal pro Woche muss sie oder ich das Kind nach Hause begleiten, da es ihm schlecht geht (schwarz vor Augen, Übelkeit).

    Ich gehe einfach mal davon aus, dass diese Begleitung spontan von Nöten ist und der Unterricht abgebrochen wird.

    Kind will unbedingt mit ins Schullandheim, die Dame vom Jugendamt, die bei den Runde-Tisch-Gesprächen dabei ist, verlangt, dass ich außerschulische Aktivitäten so plane, dass das Kind teilnehmen kann.

    Dann muß jetzt also die ganze Klasse wieder darunter leiden, daß für dieses eine Kind alles schön gemacht werden soll. :daumenrunter:

    Also ob normale Kinder kein Anrecht auf eine adäquate Schullandheim-Fahrt hätten.

    Klar, auch ne E-Autobatterie bringt einen nicht in den Winter, aber einfach 60kwh ins Hausnetz einzustöpseln ist schon top.

    Das Problem beim bidirektionalen Laden mittels E-Auto sehe ich aktuell in der Verfügbarkeit der Fahrzeuge. Bei manchen Fahrzeugen würde es mit dem bidirektionalen Laden Sinn machen sich so ein Auto zu kaufen und es als reine Pufferbatterie in den Carport zu stellen ohne das Fahrzeug je anzumelden und zu fahren. Manche E-Autos sind bezogen auf ihre Akku-Kapazität günstiger als die Batteriespeicher, die man sich in den Keller stellen kann.

    Dann würden die Lieferzeiten für die E-Autos ja noch länger. :daumenrunter:

    Das ist genau das gleiche Theater wie das um die 22kW Wallboxen. Warum bringt VW wohl kein E-Auto, das mit 22kW geladen werden kann? Weil dann alle auf einmal nach 22kW Wallboxen schreien würden und ersichtlich wird, daß die Energieversorger im Niederspannungsnetz (230/400V) mit ihren Kapazitäten von vorne bis hinten nicht mehr hinkommen und das bundesweit.

    Da sehe ich eh das größte Problem für die erneuerbaren Energien. Die Hochspannungsstromtrassen von Schleswig-Holstein nach Bayern sind vergleichsweise schnell gebaut. Aber die komplette Infrastruktur in der Bundesrepublik zu ertüchtigen im Mittel- und speziell im Niederspannungsbereich in wirklich jeder Straße, da sehe ich die eigentliche Mammutaufgabe.

    Zu den 22kW Wallboxen: Als mein Onkel vor einigen Jahren Geburtstag hatte, berichtete sein Bruder davon, daß er sich einen Renault Zoe gekauft hatte. Den damaligen Zoe konnte man noch mit 43kW laden. Also fragte er beim Elektriker eine 43kW Wallbox für seine Garage an. Der Elektriker beschied ihm, daß dies nicht möglich sei und er sicher eine 11kW Wallbox haben könne, unter Umständen evtl. eine 22kW Wallbox, die dann aber vorher beantragt werden müsse mit dem Risiko der Ablehnung durch den Energieversorger (EVU). Der EVU beschied die Anfrage positiv: "Ihr 10kV Trafo im Wohngebiet kann maximal vier 22kW Wallboxen händeln, noch hat niemand so eine Wallbox angemeldet, geht also." Also nur maximal vier 22kW Wallboxen für ca. 100 Häuser. :staun:

    Als ich dies gehört habe, bin ich am nächsten Tag zum EVU und habe selber so eine 22kW Wallbox beantragt, obwohl ich gar kein Elektroauto hatte. Der EVU antwortete: "Bei ihnen in der Siedlung können vier 22kW Wallboxen angeschlossen werden. Eine Box ist bereits in Betrieb, verbleiben also drei mögliche Boxen. Sie können anschließen. Antrag genehmigt." Entsprechend habe ich dann auch sofort die 22kW Wallbox an die Wand genagelt.

    Ich habe aufgrund der Abendschule und dem Vormittagseinsatz am darauf folgenden Tag einmal pro Woche das Problem, daß ich die 22kW Ladeleistung wirklich brauche. Ansonsten würde mir auch eine 11kW Wallbox locker reichen. Am Wochenende ist gar die Überschußlandung aus der PV-Anlage kein Problem.

    Was meint Ihr, was wohl passiert, wenn in naher Zukunft massenhaft E-Autos in den Markt gedrückt würden, die 22kW laden können und dann reihenweise Absagen von den EVUs kommen, weil die Netze das nicht hergeben.

    Und bevor die Leute nach Hause kommen? Da liegt nämlich genau das Problem,

    Gedanken dazu:

    Tagsüber heizt die Wärmepumpe die Bude auf 23-24°C auf. Dann braucht sie nachts nicht so häufig zu laufen. Es ist für die Pumpen vom Verschleiß her wohl eh besser, wenn sie seltener starten und dafür dann länger laufen, so sagte man mir.

    Einer meiner Kollegen hat fünf 1.000 Liter Wasserspeicher im Keller stehen und heizt darin Wasser mittels elektrischem Heizstab (= Tauchsieder) tagsüber mit dem Überschußstrom auf bis zu 95°C auf.

Werbung