Beiträge von plattyplus

    Und sogar die Schüler danken es dir, da sie durch die engagierten Kollegen schon genug gepeinigt werden.

    Dem muß ich zustimmen. Sehr oft bekomme ich, wenn ich Klassen übernehme, von den Schülern zu hören, daß sie kein Methodenfeuerwerk wollen und sie vom eigenständigen Lernen aus Fehlern die Schnauze gestrichen voll haben. Das müßten sie schon bei sehr vielen Kollegen machen. Sie zählen mir dann auch regelmäßig die Kollegen mit ihren jeweiligen Standardmethoden auf. Stattdessen fordern sie den Lehrervortrag direkt ein.

    Da man mit diesem fragend entwickelnden lehrerzentrierten Unterricht natürlich inhaltlich wesentlich schneller vorwärts kommt, bleibt dann regelmäßig Zeit auch fachlich in die Tiefe zu gehen.

    Was kann ich hier tun? Was kann ich raten?

    Kläre mit der Mutter ab, ob es ärztliche Bescheinigungen gibt und fordere diese ein. Frag vorab bei deiner Schulleitung an, ob ein amtsärztliches Gutachten eingeholt werden kann. Besprich dich vorab mit deiner SL bezüglich der rein rechtlichen Unterrichtssituation. Bei so exorbitanten Fehlzeiten kann es gut sein, daß Du oder einige Fachlehrer der Schülerin „nicht bewertbar“ ins Zeugnis schreiben. Wie geht es dann weiter? Wird die 7. Klasse dann wiederholt bis die Schülerin irgendwann 16 ist und am Berufskolleg in der Ausbildungsvorbereitung landet, um ihre Schulpflicht abzusitzen?

    Das sind alles Fragen, die ich vor dem Elterngespräch mit der SL abklären würde, um in den Elterngespräch dann nicht um den heißen Brei reden zu müssen.

    Hat er doch geschrieben:


    A13 sind bei mir 7739 € brutto und 6189 € netto.

    A14 wären 8077 € brutto und 6408 € netto.

    Das enhält natürlich alle Zuschläge. Das sind der Familienzuschlag mit vier Kindern - wie Karl-Dieter schon bemerkt hat - und dann noch der Regionalzuschlag Stufe III, der sich für die Kinder ja auch nochmal auswirkt.

    Da man sogar als kinderloser Schulleiter mit a16 in der letzten Erfahrungsstufe ohne Regionalzuschlag ein solches Einkommen nicht erreichen kann, fühle ich mich gerade vom Arbeitgeber ziemlich verarscht.

    Eigentlich müßte man bei dem aktuellen Lehrermangel die Kinderzuschläge doch ersatzlos streichen oder gar noch Besoldungskürzungen einführen, weil KuK mit Kindern in Erziehungsurlaub und Teilzeit gehen und damit deren Deputatsstunden für den Unterricht nicht mehr zur Verfügung stehen.

    Nur mal so als Denkanstoß, weil praktisch alle Schulministerien in Deutschland ja aktuell die Daumenschrauben anziehen, um aus dem Pool der bestehenden KuK mehr Unterrichtsstunden herauszupressen.

    Mit B1 wirste eingebürgert. Auch in Deutschland. Der Rest ist halt borniertes Geschwafel.

    Nur schafft heute mit B1 kein Azubi bei uns eine IHK-Prüfung. Dank der aktuellen Wortschöpfungen (gendergerecht, antidiskriminierend, ...) ist das leider so.

    Sogar bei den Vollzeitschülern haben wir bei uns schon den Mathe-Förderunterricht eingestellt und bieten nur noch Deutsch Förder an, weil wir festgestellt haben, daß das Sprachverständnis vieler Schüler so schlecht ist, daß sie die Aufgabenstellungen gar nicht mehr verstehen, was aufgrund der handlungsorientiert umfangreichen Situationsbeschreibungen noch viel schlimmer geworden ist.

    Und ich habe noch mehr Storys gehört (wenn von Reinigungskraft bis SL alle derselben Meinung waren, wird schon etwas dran sein). Ich erhielt an meiner 2. Schule die Stelle eines zwangspensionierten Chemiker und die Schüler waren für alles, was ich tat, dankbar.

    Das habe ich auch kennenlernen müssen. Ein quereingestiegener Kollege aus den 1970ern hat da im Wirtschaftsunterricht darüber philosophiert welche Motoröle im Sommer bzw. Winter im 2. Weltkrieg in welche Fahrzeuge eingefüllt werden mußten. Da waren dann die Azubis auch über alles froh, was ich gemacht habe, auf das sie sich den Stoff nicht selber beibringen mußten.

    Und was mich dann so richtig auf die Palme gebracht hat war der Gedanke, daß in den 1980ern studierte Kollegen trotz der Examensnote 1,0 keine Planstellen bekommen haben, weil die alten Quereinsteiger auf ihren Stellen gesessen haben. Vom Lehrermangel zur Lehrerschwemme genügen ggf. ein paar Jahre. Aber man wird die einmal eingestellten Quereinsteiger eben nicht mehr los, sollte man später besser qualifizierte Mitarbeiter finden.

    Gerade die Übersichtlichkeit der Karte macht aber erst eine vernünftige Zubereitung der Speisen im Alltagsgeschäft überhaupt möglich.

    Das muß ich bestätigen. Ich war in Australien mal in einem Restaurant, das nur drei Gerichte angeboten hat. Direkt neben dem Pult, an dem man warten sollte, um platziert zu werden, stand angeschlagen: "Meat of the day", "Fish of the day" und "Soup of the day", also Fleischgericht des Tages, Fischgericht des Tages und Suppe des Tages...

    Und der Laden war rappelvoll, nicht ohne Grund, wie ich später feststellen durfte. :essen:

    Um dort überhaupt noch unterzukommen, haben sie dann aber auch Einzelpersonen wie mich zusammen mit anderen Einzelpersonen an einen Tisch platziert.

    Aber vielleicht ist unser Freundeskreis und die eingeladene Verwandtschaft da auch entspannter gewesen.

    Mag sein. Ich hatte auch nicht mit solchen Verwerfungen gerechnet.

    Als wir im letzten Dezember versucht haben das Standesamt, den Pastor und die Kapelle terminlich zusammenzubekommen, hatten wir schon nur noch einen einzigen Termin im Juli 2023 zur Verfügung. Ansonsten wäre es 2024 geworden. Als wir das dann hatten, kam die Partylocation und dann noch ein Hochzeitsauto. Eigentlich sollte es ein alter Ford Modell A werden, also so ein Vorkriegsauto mit Schnäutzchen, aber zwischen Hannover und dem Ruhrgebiet war nichts mehr zu bekommen. Über den Preis hätten wir bei einer entsprechend weiten Anfahrt nicht reden zu dürfen. Da habe ich mich dran erinnert, daß vor Jahren bei uns so ein alter schweizer Postbus, auch mit Schnäuzchen, bei uns im Ort an der Tankstelle stand und sich das Busunternehmen im Nachbarort befindet. Also aus der Not eine Tugend gemacht und den alten Bus gechartert. Dank der kurzen Anfahrt ist der auch nicht teurer als das Auto gekommen wäre.

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    Machen die Werkstattlehrer ihre Arbeit am Berufskolleg denn hauptberuflich, oder ist es sozusagen ein Zweitjob neben dem eigentlichen Beruf?

    Die machen das hauptberuflich und unterrichten die Schüler dabei in den Werkstätten. Allein schon wegen der Aufsicht an den Dreh- und Fräsmaschinen geht das nicht mit mehr als 16 Schülern. Dabei unterrichten diese Kollegen 30 Stunden/Woche, haben dafür aber zumindest bei uns keine Klassenlehreraufgaben und müssen auch keine Klassenarbeiten erstellen bzw. korrigieren. Sie benoten die fertigen Werkstücke, die die Schüler anfertigen.

    In den Elektro-Werkstätten bauen die Schüler dort z.B. Wechsel- und Kreuzschaltungen fürs Treppenlicht auf, schließen Drehstrommotore an und machen wirklich praktisch die komplette Gebäudeverkabelung.

    Entsprechend sind dort überall Werkzeuge im Einsatz, die mitunter auch schwere und tödliche Verletzungen verursachen können, weswegen wir an dieser Stelle enorme Probleme mit der Inklusion haben.

    Und wie ist es demnächst: Ohne Studium A10?

    Also unsere Werkstattlehrer, die mit einem Handwerks-Meisterbrief oder dem Staatlich geprüpften Techniker in der Tasche bei uns anfangen, bekommen A9 und steigen in der Regel auf A10 auf. Sie dürfen aber auch nur maximal 16 Schüler gleichzeitig unterrichten, weshalb für die einzelnen Stunden dann die Klassen immer geteilt werden müssen.

    hab ich das richtig verstanden:

    Nicht ganz...

    erst gut 30 Minuten zum Standesamt, dann eine gute Stunde am Standesamt, von dort 1,5 Stunden zur Kapelle, der Oldtimer kann halt nicht schneller als ca. 60km/h, dann ca. eine Stunde an der Kapelle (mit Sekt danach und so) und dann wieder 1,5 Stunden zurück. Anschließend haben wir noch etwas Zeit für Fotos mit dem alten Fahrzeug.

    Die Zeit versteht sich also inkl. des ganzen Programms am Tag und ist eben nicht die reine Fahrzeit.

    Bei 7-8 Stunden Gesamtbustour werdet ihr aber sicherlich irgendeine Art von Zwischenstop samt Toilettenoption mit eingeplant haben, auch das könntet ihr erwähnen, damit die Leute wissen, was möglich ist und was aber auch eben nicht.

    Zu der Länge der Fahrt kommt es "nur", weil wir zu wenige Gäste haben, um bei der kirchlichen Trauung die hier üblichen Kirchen, die kleinste hat 400 Sitzplätze. üblich sind über 800 Plätze, auch nur halbwegs voll zu bekommen, so daß es nicht total verloren aussieht. Also haben wir nach einer kleinen Kapelle gesucht, die keine Friedhofskapelle ist. Die gefundene Kapelle hat ca. 100 Sitzplätze.

    Toiletten gibt es im Standesamt und später im Blumenladen direkt neben der Kapelle. Da der Blumenladen auch für den Blumenschmuck in der Kapelle und etwas Sekt/O-Saft vor Ort sorgt, werden wir wohl auch deren Toilette benutzen dürfen. Um 8.30 Uhr geht es los mit der Tour und gegen 16 Uhr sind wir dann wieder da. Mehr als diese beiden Möglichkeiten gibt es auf der Tour nicht.

    Stichwort "alkoholfreier Rotwein"

    Bei dem Stichwort ist meine Verlobte auf ganzer Linie steilgegangen. Insb. auf das "ich komme nur, wenn es das gibt", reagierte sie allergisch bzw. verletzt.

    Wieso musst du denn Ländertausch machen? Du kannst dich doch nach dem Ref einfach auf eine Planstelle in einem anderen BL bewerben (könnte allenfalls problematisch werden bei einem "exotischen" Fach).

    Wenn ich das richtig verstehe ist ISD eine Seiteneinsteigerin, die in NRW dann OBAS machen würde. Da bekommt man die Stelle schon vor Antritt des Vorbereitungsdienstes/Referendariats. Man ist also schon eingestellt. In der Folge hat man die Planstelle also schon inne im Gegensatz zu einem originären Referendar. Entsprechend muß man dann durch das Ländertauschverfahren. Man könnte natürlich auch kündigen und sich dann nach Stellen in einem anderen Bundesland umsehen.

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