Beiträge von plattyplus

    Wie sich das auf "gehobenen Dienst" oder so auswirkt, habe ich nicht auf dem Schirm.

    Wenn A13 die Einstiegsbesoldung ist, reden wir über den höheren Dienst. A13 ist der Übergang (die Gelenkstelle) zwischen gehobenem Dienst und höherem Dienst. Es ist das höchste Amt im gehobenen Dienst und gleichzeitig das Einstiegsamt im höheren Dienst.

    Wenn Grundschullehrer jetzt mit A13 einsteigen, sind sie im höheren Dienst. Entsprechend müßtest Du es als Schulleiter auch auf A16 bringen können irgendwie, weil A16 das höchste Beförderungsamt im höheren Dienst ist.

    Ich sags mal so...Unsere Reise ging letztes Mal tatsächlich aus kostengründen in die Türkei...4500€ für 5 Leute für 10 Tage..Willkommen in der Realität...macht 900€ pro Person...das ist jetzt kein Luxustrip.

    Ich habe festgestellt, daß bei Urlaubsreisen das zweite Kind DER Kostentreiber ist, nicht das dritte. Mit nur einem Kind bekommt man ein Beistellbett ins Doppelzimmer und fertig. Beim zweiten Kind hingegen braucht man schon eine Suite mit zwei Schlafzimmern und dann wird es im Hotel teuer bzw. die große Suche beginnt in welchem Hotel man überhaupt unterkommen kann. Das ist zwar alles kein Hexenwerk, aber im Vergleich zum klassischen Doppelzimmer mit Beistellbett geht das bei der Urlaubsplanung in die Arbeit und bei der Buchung ins Geld.

    Einfach mehrere Doppelzimmer buchen geht zumeist auch nicht, weil man die Kinder nicht alleine im Doppelzimmer übernachten lassen darf.

    Nachtrag:

    Ich glaube du musst dir selbst für ne Woche Skiurlaub in St Moritz Mühe geben 5000 € für 5 Personen auszugeben.

    Eine Woche mit vier Personen auf Teneriffa: 4500,- € plus 500€ vor Ort, gar kein Problem. Zumindest war es Ostern 2022 so teuer.

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    Für den Preis kannst zu dritt eine Woche auf die Malediven. Wie gesagt, Doppelzimmer mit Beistellbett.

    Wäre ich auf der Arbeitgeberdeite, würde ich die Gunst der Stunde nutzen und statt einer prozentualen Lohnerhöhung eine Einmalzahlung sowie den Familienzuschlag wie bei den Beamten anbieten. Dann hätten unsere Gewerkschaften eine Nuss zu knacken.

    Als Gewerkschaft würde ich Einmalzahlungen zum Inflationsausgleich auf ganzer Linie ablehnen.

    Begründung: Eine Einmalzahlung bringt nur etwas, wenn die Kosten im nächsten Jahr im gleichen Umfang, wie sie jetzt gestiegen sind, wieder zurückgehen würden. Es reicht also nicht der utopische Fall aus, daß auf 10% Inflation in diesem Jahr 0% Inflation im nächsten Jahr folgt. Nein, es müßte der noch viel utopischere Fall eintreten, daß auf 10% Inflation in diesem Jahr 10% Deflation im nächsten Jahr folgt. Bis auf Japan hat es noch kein Land auf der Welt geeschafft jemals in die Deflation zu kommen. Entsprechend führen Einmalzahlungen nur dazu, daß man dann im nächsten Jahr ein Lohnplus von 10% plus die dann aktuelle Inflation fordern müßte, um einen Inflationsausgleich zu schaffen.

    Worum geht es jetzt hier eigentlich? :rotwerd:

    Das Referendare mit ihrer Vergütung nicht einmal die Fahrtkosten zur Schule stemmen können und deswegen einen Nebenjob brauchen oder aus den Ersparnissen aus dem „realen Leben“, das sie ihn ihrer Zeit in der „freien Wirtschaft“ erarbeitet haben, zubuttern müssen, um sich das Referendariat überhaupt leisten zu können.

    Nur mal so zum Vergleich: Zoll und Finanzverwaltung haben inzw. kapiert wie der Hase läuft. Sie bieten ein Duales Studium an, zahlen also schon ab dem ersten Ausbildungstag an der Uni Anwärterbezüge und danach sofort volle Bezüge.

    Nur mal so als Idee, wie man junge Menschen fürs Lehramt gewinnen kann.

    Du fragst ja, ob man lieber einen Grund zu Freude oder einen "Schwerstpflegefall" möchte

    Ich frage:

    Siehst Du in Haustieren einen Grund zur Freude und schaffst Dir ggf. deswegen welche an?

    Oder siehst Du in ihnen einen Schwerstpflegefall, der Dich zeitlebens (Lebenszeit des Tieres) an Dein Haus fesselt, so daß Urlaubsreisen, Verwandtenbesuche etc. unmöglich würden, weswegen Du Dir erst gar kein Haustier anschaffst?

    Nachtrag: Und weil hier von unmöglichem Verhalten gesprochen wurde: Ich empfinde es als unmöglich sich erst Haustiere anzuschaffen, wie es z.B. in der Coronazeit massiv praktiziert wurde, um sie dann vorm nächsten Sommerurlaub auszusetzen (worst-case) oder über Wochen den Verwandten aufs Auge zu drücken, weil man sich dann doch nicht im Klaren darüber ist, was ein Haustier bedeutet. DAS ist für mich ein unmögliches Verhalten.

    Jeder, der sich selber eingesteht, daß ein Haustier nicht zu seinem Lebenswandel paßt und deswegen erst gar keins anschafft, hat mehr Rückgrat als die, die sich das nicht eingestehen wollen und ihre selbstgemachten Probleme dann in Folge auf Andere abwälzen.

    es ist ja nur auch meine Beobachtung vieler junger Leute, dass mehr in der Kategorie "Freizeit" gedacht wird. Und viele leben in der Illusion, dass es möglich sein kann, wenig zu arbeiten und trotzdem viel Geld zu verdienen.

    Also ich sehe das bei mir durchaus auch bei älteren Kollegen, daß da in der Freizeitkategorie gedacht wird und dann kommen so Dinge, wie: „Ich will einmal in meinem Leben am Boston-Marathon teilnehmen, aber da wir ja auf die Schulferien festgenagelt sind, geht das frühestens erst wenn ich in 30 Jahren Pensionär bin. Ob ich das dann konditionell noch schaffe? Ich denke nicht. ;(

    Das ist dann der Moment, in dem auch ältere Kollegen innerlich kündigen. Und das sie sich nicht einmal mit Hilfe eines Sabbatjahrs ihren Wunsch mehr erfüllen können, weil anlaßlose Teilzeit ja nicht mehr genehmigt wird, steigert auch nicht gerade deren Motivation.

    Setz alles als Werbungskosten mit auf die Snlage N, dann bekommst Du zumindest einen kleinen Teil der Kosten erstattet. Den vollen Betrag bekommst Du eh nicht einmal ansatzweise erstattet.

    Sollten einzelne Dinge, die Du angeschafft hast, teurer als 800€ gewesen sein, z.B. ein Notebook, mußt Du die Sachen gemäß AfA-Tabelle über mehrere Jahre abschreiben. Computer z.B. über 36 Monate.

    I feel you. "Sie Frau S. ... Wie haben Sie das jetzt gerade gemacht? Ich finde das nicht bei mir ..." Ja, dein doofes iPad hat's einfach nicht drauf.

    Bei uns im Kollegium ist es inzw. ein Synonym für die Unfähigkeit von Apple, daß das iPhone einen Taschenrechner im iOS mitbringt, daß iPad aber nicht. Weil Steve Jobs damals das Design des Taschenrechners auf dem größeren iPad Display nicht gefallen hat, gibt es den einfach mal gar nicht. :daumenrunter:

    Dabei würde sich ein wissenschaftlicher Taschenrechner mit Grafikausgabe auf dem Tablet echt gut machen.

    Wie geht es euch mit eem iPad oder was nutzt ihr alternativ?

    Wir haben gerade insg. 150 iPads bekommen, weil die Nachbarschule mit den Geräten nichts anfangen konnte und haben inzw. festgestellt, daß wir mit den Geräten eigentlich auch nichts anfangen können. Das fängt schon damit an, daß auf dem iOS auf den iPads kein Taschenrechner installiert ist, auf den iPhones hingegen schon. Außerdem haben wir an der Berufsschule sehr spezialisierte Programme (z.B. Autodesk Inventor) im Einsatz, die einfach eine Windows-Umgebung voraussetzen.

    Kurzum: Als Lehrergeräte nutzen wir Convertibles, die mit Windows 10 bzw. 11 ausgerüstet sind. Das iPad ist nur überteuertes Spielzeug, das irgendjemand angeschafft hat, der keine Ahnung vom tatsächlichen Bedarf hat.

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