Für mich stellt sich insb. die Frage, ob Putin das Zeug „nur“ an der Front gegen Soldaten, die Gasmasken dabei haben, einsetzen wird oder auch die Zivilbevölkerung in Großstädten damit angreift. In letzterem Fall dürfte das echt eine rote Linie sein.
Beiträge von plattyplus
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Wobei man natürlich auch erst einmal genau feststellen muß wie welche Seite (Arbeitgeber vs Arbeitnehmer) einen „Fachkräftemangel“ definiert.
Es gibt Betriebe, die von einem „Fachkräftemangel“ reden, weil sich auf jede ausgeschriebene Lehrstelle weniger als 6 Bewerber melden und ihnen so die Auswahl zu gering ist.
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Also irgendwo stimmt die Wahrnehmung doch nicht mit der Wirklichkeit überein.
Wahrnehmung der Förderschullehrer: Lehrstellen liegen auf der Straße rum.
Wahrnehmung der Berufsschullehrer: Für gute Lehrstellen muß man wirklich kämpfen.
Finde den Fehler.

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Echt? Über sowas rege ich mich definitiv nicht auf. Liegt wahrscheinlich daran, dass so einige SuS in unseren BFS- und BES-Klassen eh nur sitzen, weil's warm und trocken ist - sprich: um ihre Schulpflicht zu erfüllen.
Ich habe auch schon Klassenarbeiten mit einem Notendurchschnitt von 5,0 und schlechter zurückgegeben und habe aus den von dir genannten Gründen auch kein Problem damit.
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Es gibt Leute die will kein Betrieb geschenkt...
Dem muß ich leider zustimmen.
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Die Jugendlichen müssen sich doch nicht mehr früh bewerben oder ellenlange Bewerbungsanschreiben formulieren! Es reicht, wenn sie ne Whatsapp schreiben, dass sie eventuell dort ne Ausbildung machen wollen. Dann werden sie vom Arbeitgeber persönlich abgeholt.
Wenn Du eine Lehrstelle bei Donald McBurger als Systemgastronom haben willst, mag das stimmen. Aber für die richtig guten Lehrstellen in der Großindustrie liegt der Vorlauf bei über einem Jahr.
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Es geht darum, dass irgendwer offiziell "Danke!" sagt für deinen bisher geleisteten Einsatz.
Es geht darum die ganzen Beiträge, die man über Jahre in die Freud und Leid Kasse eingezahlt hat, wieder rauszubekommen.

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die da ja praktisch nur aus Multiple Choice bestehen kann
Nee, die müssen bei mir schon Fließtext schreiben. Ich achte bei der Korrektur aber dann darauf, daß bestimmte Fachbegriffe in den Antworten richtig angewendet werden.
Auch wenn die Deutschlehrer es wollen, mache ich keine Rechtschreibkorrektur.
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Wir haben auch Kollegen mit reinen Nebenfächern, die die in diesem Thread genannte Grenze von 300 Schülern "knacken", teilweise nur epochal für ein Halbjahr, dann neue Lerngruppen - die sind teilweise froh, wenn sie irgendwann die Namen aller Kinder kennen, die sie unterrichten.
Kann ich bestätigen. Ich hatte im ersten Halbjahr 430 Schüler in 16 Klassen, überwiegend nur einstündige Fächer. Allein die Idee auch nur zu versuchen deren Namen alle zu lernen ist komplett abwegig.
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Aber ich kenne ja auch noch die Erzählungen meiner Großeltern über beide Weltkriege und von meinem Onkel, der mit 17 noch eingezogen wurde.
Ich habe aus dem 2. Weltkrieg noch zwei Volks-Gasmasken, die damals für die Zivilbevölkerung gedacht waren, weil mit Giftgas-Bombenangriffen gerechnet wurde, im Keller liegen.
Meine Verlobte hat aus ihrer Kindheit in der DDR noch eine Handgranaten-Attrappe im Schrank, mit der damals in der Schule der Weitwurf trainiert wurde. Im Westen war das bei den Bundesjugendspielen ja immer der Schlagball-Weitwurf.
Also soweit ist das alles noch nicht weg.
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Und genau darüber sagen Noten doch rein gar nichts aus.
Drum auch bitte den ersten Teil meiner Aussage beachten bzw. mit zitieren:
Dann müßten wir auf jedem Zeugnis wieder Kopfnoten einführen
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Abschaffung von Noten bedeutete auch, dass man keine darauf basierenden Abschlüsse vergeben kann. Statt dessen könnte die entsprechenden Stellen (Uni, Ausbildungsbetrieb, weiterführende Schulen) Eingangstests durchführen.
Können die kleinen Ausbildungsbetriebe dann solche Tests an die IHK delegieren und die Kammer schickt dann die Rechnung für den ganzen Quatsch ans Schulministerium?
Eine lesitungsbewertung sollte vielleicht auch darüber Auskunft geben, was man schon kann.
Dann müßten wir auf jedem Zeugnis wieder Kopfnoten einführen, weil diese wesentlich aussagekräftiger und wichtiger sind für die Ausbildungsbetriebe als die Noten in den einzelnen Fächern. Wenn ein Azubi etwas nicht kann, es aber lernen will, können wir und die Betriebe ihm in der Ausbildung helfen. Azubis hingegen, die mit Halbwissen sich über die Runden gerettet haben, dafür aber total neben der Spur sind, was die Lernmotivation angeht, braucht hingegen kein Ausbildungsbetrieb.
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Würde dann also Textbausteine für meine alten Noten definieren und diese am PC zu den Arbeiten zuordnen. Sinnlose Mehrarbeit ohne Nutzen.
Würde ich auch machen, allein schon, um juristisch auf der sicheren Seite zu sein.
Und dazu dann eine Erklärung des bla bla Zeugnisses, wie es bei Arbeitszeugnissen üblich ist.
Ich empfehle diese Erklärung hier ab Seite 15: https://www.igmetall.de/download/20200…27e22f5191d.pdf
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Allein schon um nachher nicht juristisch angreifbar zu sein, würde ich die Zeugnisse dann aus vorformulierten Textbausteinen in Word zusammenschustern.
"Der Schüler hat ein sehr großes Potential für eine extrem steile Lernkurve", oder so ähnlich würde da dann stehen.

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Haben hier bis zur 9 keine Noten und ich bin froh drum
DAS wäre für mich ein Grund mein Kind von der Schule zu nehmen. Wenn es da nicht einmal in der 9. Klasse Noten gibt, wie soll sich der Nachwuchs dann auf eine Lehrstelle bewerben? Gute Lehrstellen werden ein gutes Jahr vorab vergeben. Da braucht man also spätestens das Zeugnis aus dem ersten Halbjahr der 9. Klasse, um sich damit bewerben zu können.
Die "Gutachten" mit den Worthülsen kann bzw. will doch kein Personaler in den Betrieben lesen.
Oder kann man als Eltern neben dem Gutachten auf einem Notenzeugnis bestehen und wird das dann auch ausgestellt?
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Und stattdessen ellenlange Gutachten mit Worthülsen verfassen, die erst ein Akademiker entschlüsseln kann...
Genau DAS ist es. Ich sehe es beim Nachwuchs an einer Gesamtschule ja leider selber. Bis Zur Klasse 8 gibt es da nur Gutachten und ab Klasse 9 erst Noten. Das Ergebnis davon ist, daß die Arbeitgeber bei Bewerbungen für Praktika diese "Zeugnisse" mal gleich aussortieren, weil sie eh niemand versteht.
Nee, dann lieber gleich Noten ab Klasse 1. Das verstehen dann wenigstens auch die außenstehenden Laien, die solche Zeugnisse lesen müssen.
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Im Gegensatz zum deutschen Grundgesetz ist die schweizer Bundesverfassung vom Stimmvolk legitimiert.
Ja und? Das Ergebnis zählt und das heißt aus deutscher Sicht: Sollten wir jemals angegriffen werden, können wir uns nicht darauf verlassen aus der Schweiz Waffen zu bekommen, weil sich die Schweiz dann wahrscheinlich wieder auf ihre "Neutralität" zurückziehen wird.
Alle verantwortlichen deutschen Politiker haben immer gewusst, was diesbezüglich die Bedingungen der Schweiz sind
Drum war es ja auch ein Fehler auf die Schweiz als Waffenlieferanten zu setzen und ich befürworte es ausdrücklich, daß unser Verteidungsminister diesen Mißstand jetzt angeht.
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Ich bleibe dabei: Die deutsche Verteidigungsfähigkeit hängt von der Gnade der Schweizer Regierung ab. Auf welcher rechtlichen Basis die Regierung legitimiert ist, ist aus deutscher Sicht ohne Belang. Das Ergebnis, das eben keine Waffen geliefert werden, ist das einzig Ausschlaggebende, die Begründung ist unerheblich.
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Dein Geschwätz ist an der Stelle halt 1a deusche Gutsherrenmanier.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Mehr als „Wir müssen uns von der Schweiz unabhängig machen!!!“ habe ich nicht gesagt.
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Die bundesverfassungsrechtlich festgeschriebene Neutralität hat nichts mit "Gnade" zu tun.
Für mich als Deutscher ist die Bundesverfassung der Schweiz, oder wie immer das Dokument heißen mag, eine „Gnade“, weil wir aus Deutschland raus keine Möglichkeit der Einflußnahme haben.
Der Ukraine-Krieg zeigt mir, daß die Schweiz im Falle eines Angriffskriegs gegen Deutschland auch im Stich lassen und auf ihre Bundesverfassung verweisen würde. Auf so einen Lieferanten darf man sich nicht verlassen.
Entsprechend muß die Produktion zurück nach Deutschland, eben weil wir uns, wie Du es selber sagst, in die Schweizer Verfassung nicht einzumischen haben. Wir haben halt die Konsequenzen aus dem Schweizer Auftreten zu ziehen.
Es geht mir ausdrücklich nicht um die Weitergabe von Waffen an die Ukraine sondern um die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands.
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