Für mich ist das leider Nigeria.
Warum behandelt man im Englischunterricht Nigeria?
Bei Englisch denke ich zuerst an:
- United Kingdom
- Irland
- USA
- Australien
- Neuseeland
- Südafrika
- Indien
... aber ganz bestimmt nicht an Nigeria
Für mich ist das leider Nigeria.
Warum behandelt man im Englischunterricht Nigeria?
Bei Englisch denke ich zuerst an:
... aber ganz bestimmt nicht an Nigeria
Ich habe eben mal etwas gegoogelt, kann aber nicht verifizieren ob die Angaben so stimmen. Die Kosten je Kind bis zum 18 Lebensjahr betragen im Durchschnitt:
Quelle: https://www.commerzbank.de/blog/familie/luxus-kind/
Die Familienzulage in NRW beträgt:
Kummuliert sieht das so aus:
Im Ergebnis muß man festhalten, daß die extremen Kinderzulagen die Kosten der Kinder ab dem dritten Kind extrem überkompensieren.
Was empfindest du denn hier konkret als "falsche Anreize"?
Na, rechne doch mal die Kimderzulagen gegen etwaige Beförderung, was den finanziellen Anreiz angeht.
Also: Bekommt man mehr Geld, wenn man die Beförderung von a13 nach a14 und ggf. a15 anstrebt? Oder sollte man im Job nur noch Dienst nach Vorschrift abliefern, ewig bei a13 verharren und dafür 1, 2 oder 3 Kinder in die Welt setzen?
Ich befürchte, daß sich bei der aktuellen Besoldungsstruktur in NRW Leistung nicht mehr lohnt, weil der Familienzuschlag DEN weitaus überwiegenden Unterschied ausmacht.
An den Gymnasien herrscht deutlicher Mangel an IF Lehrer:innen.
Auch am BK wird Info wirklich gesucht.
Wenn das wirklich so gesucht wird, verstehe ich aber unsere Landesregierung in NRW nicht. Im allgemeinbildenden Bereich gibt es die Fakultas Informatik. Im berufsbildenden Bereich gibt es die Fakulten Technische Informatik, Wirtschaftsinformatik, Nachrichtentechnik, …
Warum faßt man das nicht zusammen, so wie es in Niedersachsen gemacht wird, damit die Lehrer zwischen Sek 2 und Sek 2b wechseln können? Mit der Zersplitterung in zieg kleine Fakulten kommt man doch bei einem Mangel auch nicht weiter und ich traue jedem technischen Informatiker, der „nebenbei“ noch die Roboter-Ansteuerung am BK macht, jedem Wirtschaftsinformatiker, der ABAP programmiert und jedem Nachrichtentechniker, der sich mit Netzwerken auskennt, den Informatiker-Unterricht an einem Gymnasium eher zu als den Quereinsteigern, denen das pädagogische Rüstzeug fehlt.
Während meiner eigenen Bewerbungsphase nach dem Ref. fand ich es jedenfalls bezeichnend, daß ich zu einem Vorstellungsgespräch geladen wurde, der Schulleiter mich auch haben wollte, er mich jedoch drei Tage später angerufen hat und zugeben mußte, daß er mich zwar gerne genommen hätte, die Stelle aber mit einer unpassenden Informatikspezialisierung ausgeschrieben war, weshalb ich mich eigentlich darauf gar nicht hätte bewerben dürfen und auch das Einstellungsgespräch nie hätte stattfinden dürfen.
Ach ja, 1,5 Jahre Hartz 4 zwischen Ref. und fester Stelle sind auch nicht gerade förderlich, wenn es darum geht Lehrkräfte für Informatik zu gewinnen. Da verliert man dann nämlich fertig ausgebildetes Personal in Richtung „freie Wirtschaft“.
Ich sehe es schon kommen, daß jetzt die ganzen Geschichtslehrer mit dem Umweg über „2 Jahre Grundschule“ eingestellt werden, diese dann in 2 Jahren an die Gymnasien/Gesamtschulen strömen und dort dann keine MINT-Lehrer mehr eingestellt werden können, weil alle Stellen mit Geschichtslehrern besetzt sind.
Oder gibt es irgendeine Landesregierung, die bei dem Umweg über die Grundschule guckt welche Fakulten in 3 Jahren im Sek-2 Bereich benötigt werden?
Wie ist das ganz ohne SPF an einer Gesamtschule mit drei Bildungsniveaus (Haupt-, Realschule, Gymnasium oder wie auch immer es in den einzelnen Ländern heißt). Wer ist hier zielgleich und wer -different?
Die Gesamtschule unterteilt in bestimmte Kurse mit unterschiedlichen Anspruchsniveaus. Innerhalb der einzelnen Kurse werden die Schüler zielgleich unterrichtet.
Bei uns am BK ist ähnlich. Wir haben sehr unterschiedliche Anforderungsniveaus beginnend beim Azubi ohne Schulabschluss bis hin zum Techniker mit Bachelor in der Tasche. Aber innerhalb der Kurse wird zielgleich unterrichtet. Die „Inklusion“ findet insoweit statt, daß alle in einem Gebäude unterrichtet werden. Intern wird aber rigoros nach Leistungsfähigkeit und erstrebtem Abschluss aufgeteilt.
Man hat eine etwas regelmäßigere Anwesenheit, man kann (gasp) sogar Hausaufgaben geben und die werden gemacht?
Das Problem bei mir morgens am BK: Die Schüler/Azubis, die die Hausaufgaben machen, sind die, die sie eigentlich nicht bräuchten, weil sie es eh können. Die Schüler/Azubis, die die Hausaufgaben zur Festigung eigentlich dringend bräuchten, sind die, die die Aufgaben eh nicht machen.
Bsp. von heute Morgen: Unterricht in einer Klasse mit eigentlich 24 Schülern. Zu Beginn der Stunde sind drei Schüler anwesend. Im weiteren Verlauf der Doppelstunde trudeln weitere vier Schüler ein. Von den insg. sieben Schülern hat ein einziger wirklich dem Unterrichtsverlauf folgen können. Er war auch der einzige, der die Hausaufgaben gemacht hatte und die Aufgaben in der Stunde binnen weniger Minuten lösen konnte. Die anderen sechs Schüler hatten mal wieder keine Hausaufgaben gemacht und waren nach spätestens 15 Minuten soweit vom Unterrichtsgeschehen entfernt, daß sie demonstrativ ihre Tablets/Notebooks rausgeholt haben, um YouTube zu gucken. An eine Mitarbeit war trotz mehrfacher Aufforderung sich zum Thema zu äußern nicht zu denken. Nach der dritten Ermahnung die Geräte wegzupacken habe ich sie in Anbetracht der Tatsache, daß sie ruhig waren, gewähren lassen. Schließlich ist für die nächste Doppelstunde eine Klausur angesetzt und mir war es wichtiger inhaltlich noch mit dem Lehrstoff bis zu einem bestimmten Punkt zu kommen.
Sollten die Klausurergebnisse in der nächsten Woche entsprechend ausfallen, weiß ich ja woher es kommt.
Das mit den falschen Namen kann aber auch ganz lustig sein, wie in dieser Comedyserie aus den 1960ern:
Natürlich sprachen wir von den komplexen Zahlen. Das sollte spätestens dann klar sein, wenn es um die Wurzel von -1 geht.
Seit wann sind die komplexen Zahlen mathematischer Blödsinn?
Dass sich KuK in Abi-Online einarbeiten müssen, die öfter erklärt haben, darauf keine Lust zu haben.
DiVaBK ist aber auch nicht besser und macht ihrem Namen als zickige Diva alle Ehre. ![]()
Oder anders: Warum kommt das Programm nur mit maximal 6 Aufgaben in einer Klausur klar, auch wenn die Klausur mit 240 Minuten angesetzt ist?
Solch langen Arbeitswege, und ich bin an unserer Schule damit wirklich nicht alleine, sind halt die Folge einer ewig langen Ausbildung und der Zersplitterung der beruflichen Fakulten in NRW, die zur Fogle haben, daß es mit der entsprechenden Fakultas nur einen sehr kleinen Arbeitsmarkt gibt. Wenn man dann irgendwann das 2. Staatsexamen in der Tasche hat, hat man üblicherweise seinen Lebensmittelpunkt schon gefunden. Nur sind die Berufsschulen aufgrund der zersplitterten Fakulten nicht so beliebig austauschbar wie es Gymnasien sind, so daß man am Wohnort eben keine passende Schule findet.
Ich kenne bei uns an der Schule jedenfalls fünf KuK, die mehr als 100km einfache Strecke zur Schule haben und täglich pendeln. Mit meinen 120km bin ich da nicht einmal der Spitzenreiter.
Ich denke halt beim Thema Streik immer an Claus Weselsky, seine Lokführer und die Deutsche Bahn. Die Lokführer haben z.B. vor einigen Jahren mal nur in einzelnen Bahnhöfen gestreikt. Als da z.B. in Hamm alle Gleise mit Zügen vollgestellt waren, weil dort gezielt gestreikt wurde, war die ICE-Strecke Berlin-Rhein/Ruhr blockiert und nichts ging mehr. Die übrigen Lokführer, die auf der Strecke standen und mangels Durchfahrt vor Hamm warten mußten, streikten selbstverständlich nicht und mußten so von der Bahn bezahlt werden (Lohnkosten).
Das zeigte, wie man mit wenigen Streikenden und entsprechend geringen Kosten für die Gewerkschaft einen großen Effekt erzielen kann.
Dann steht in der Bild, wie die bösen Lehre r den Konflikt auf den Rücken der Schüler austragen.
Ein Arbeitskampf muß allein schon per Definition wehtun, sonst taugt er nichts.
Sockelbeträge wird es in der Tat nicht mehr geben - Einmalzahlungen sind aber für viele Beschäftigte mittel- und langfristig noch viel schädlicher.
Die Arbeitnehmervertreter wären mit dem Klammerbeutel gepudert, würden die bei über 10% Inflation Einmalzahlungen akzeptieren. Ich denke, daß sie 15% für 12 Monate fordern sollten, um am Ende bei einem Inflationsausgleich von 10-11% zu landen.
dass SL nichts dagegen macht
Was soll sie denn machen? Eine Toilettenaufsicht einsetzen? Kameras installieren? Die Toiletten komplett schließen, auf das dann die SuS ihre Notdurft auf dem Schulhof erledigen müssen?
Wie vor 80 Jahren schießen deutsche Panzer Russen ab.
Wie vor 80 Jahren liefern andere Länder Waffen, damit sich ein kleines Land gegen einen übermächtigen Aggressor behaupten kann. Damals waren es die USA, die Groß Brittanien da Überleben gesichert haben gegen den Aggressor Deutschland. Heute sind wir es, die der kleinen Ukraine Waffen liefern, um gegen den übermächtigen Aggressor Russland bestehen zu können.
Leider ist unsere Industrie noch nicht wirklich bereit in nennenswertem Umfang zu liefern. Ich erinnere in diesem Zusammenhang gerne wiederholt an die USA vor 80 Jahren:
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200 Euro Sockel um den Abstand zum Bürgergeld zu wahren.
Ich denke, daß die Arbeitgeber diesmal mit dem Klammerbeutel gepudert sein werden, was Sockelbeträge angeht. Schließlich sind diese Sockelbeträge die Ursache dafür, daß später bei der Übernahme in die Beamtenbesoldung die Abstände zwischen den Besoldungsgruppen nicht mehr eingehalten werden können. Wenn Besoldungsgruppe a5 durch den Sockelbetrag effektiv 9% mehr Sold bekommt, müssen a6 bis a16 auch 9% mehr Sold bekommen, um die Abstände zu wahren.
Ich bin jedenfalls gespannt, ob das Verwaltungsgericht nicht noch rückwirkend auf diese Art und Weise sämtliche Sockelbeträge der letzten Jahre in effektive Besoldungsanhebungen umrechnet und den entsprechenden Prozentsatz auch für die höheren Besoldungsgruppen entsprechend vom Land NRW als Arbeitgeber einfordert.
Meinst du echt, dass es solche Auswirkungen hat, wenn die paar Angestellten an den Schulen streiken?
Wenn die Klausuraufsicht in den Abiturprüfungen mit 1 Minute Vorwarnzeit mitten drin den Raum verläßt, weil der Streik beginnt… 😉
Ich habe mich einfach an der Forderung der Postmitarbeiter orientiert.
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