Also "irgendwas mit Ludwig 2" hatte ich auch schon im Sinn.
Beiträge von plattyplus
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Gibt es jetzt nicht mal für Familienmitglieder, die wohl in einem Haushalt mit einem Infizierten leben, Quarantäne?
Bei den aktuellen Infektionszahlen kommt das Gesundheitsamt eh nicht mehr hinterher. Wir hatten es im letzten Winter auch schon, daß Quarantäne-Verfügungen erst die Empfänger erreichten nachdem die 14 Tage schon rum waren.
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Die ersten Eltern fragen, ob die Kinder erkältet in die Schule dürfen und die ersten Kinder mit erhöhter Temperatur sitzen im Unterricht.
Tja, was sagt man da? "Ja, bitte, sofort, wir wollen es schnell hinter uns haben?"

Bei uns auch nicht anders. In einer Klasse haben wir zwei Brüder. Einen der Beiden haben wir mit Schnelltest aus der Klasse raus getestet. Das Gesundheitsamt hat auch nur für ihn die Quarantäne angeordnet. Der Rest der Klasse sitzt weiter bei uns im Unterricht. Zu diesem Rest gehört auch der Bruder des Kranken, der zuhause mit dem erkrankten und unter Quarantäne stehenden Schüler in einem Zimmer pennt.
Wir suchen gerade nach einer rechtlichen Grundlage, auf deren Basis wir dem aktuell noch negativ getesten Bruder den Zugang zur Schule verweigern können, auf das der dann nicht das Virus aus der Quaratäne täglich in die Schule schleppt. Alle Beteiligten sind nicht geimpft, die Impfquote in der Klasse beträgt 10%. Die Eltern bestehen darauf, daß der noch gesunde Jugendliche zur Schule geht.

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@samu
Und ich dachte Du fragst jetzt, warum es "der Junge" aber "das Mädchen" heißt und nicht "die Mädchen" (Singular) oder "das Junge", um der gendergerechten Sprache gerecht zu werden.

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Das Rosarium Sangerhausen ist die größte Rosensammlung der Welt und Gartenfreunde sollten mal dort gewesen sein.
Bei aller Liebe, sind Rosen im Garten so gar nicht mein Ding. Dann lieber ins Arboretum Sequoiafarm Kaldenkirchen oder ins Botanicactus auf Mallorca.
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An der Rechtschreibreform hat man gemerkt, dass Veränderungen an der Sprache die Leute auf die Pame bringt.
Darum ignoriere ich sie auch geflissentlich.

Was die deutsche Sprache angeht, habe ich da immer ein Beispiel zu Beginn des Informatik-Unterrichts, um zu veranschaulichen warum wir eine Programmiersprache brauchen, die ihre eigenen Regeln mitbringt. Da wir hier gerade beim Gendern sind, möchte ich Euch das Beispiel nicht vorenthalten:
"Das Mädchen sieht das Fahrrad im Schaufenster des Geschäfts. Es will es haben."
Für uns alle ist klar, daß der zweite Satz bedeutet, daß das Mädchen das Fahrrad haben will. Grammatikalisch ist das aber überhaupt nicht klar. Warum will das Mädchen nicht das Schaufenster oder das ganze Geschäft haben?
Merke, Sprache funktioniert nur vor dem Hintergrund eines großen sprachübergreifenden Allgemeinwissens, was Menschen üblicherweise haben wollen und was nicht. Dieses Hintergrundwissen können wir einem Computer gar nicht bzw. nur ganz schwer beibringen.
Oder für kleinere Kinder: Man zeigt ihnen mehrere Portrait-Fotos und sie sollen sagen, ob sie einen Mann oder eine Frau sehen. Das schaffen sie sehr zielsicher. Anschließend sollen sie sagen woran sie festmachen, daß es sich um einen Mann oder eine Frau handelt. Die Frage kann kein Kind wirklich beantworten, insb. wenn man auch Männer ohne Bart und solche mit Perücke im Fotostapel hat sowie Frauen mit Kurzhaarfrisur.
Was ich damit sagen will: Diese von oben aufoktroyierten Änderungen aus politischem Willen funktionieren sowieso nicht.
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Na, da weiß ich ja jetzt, wofür ich fast 800 Euro Krankenkasse im Monat bezahle. Ein Hoch auf die Solidargemeinschaft!
Über die Häme bin ich drüber weg, schließlich darf er sich selber in den nächsten 60 Jahren an jedem gottverdammten Tag, an dem er im Rollstuhl sitzt, überlegen warum es so gekommen ist.
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... das einer meiner Azubis heute nach 4 Monaten (oder waren es 5?) das erste Mal wieder in der Schule war. Er hatte sich irgendwann um Ostern mit seinem Motorrad überschlagen und ist seitdem querschnittgelähmt. 160km/h innerorts sind halt einfach nicht gut, auch nicht auf zwei Rädern.
Naja, der Betrieb spielt jedenfalls mit und der Beruf gibt es auch her, daß man ihn im Rollstuhl sitzend ausüben kann.
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Tiggy dürfte 16 Jahre nach der Fragestellung schon lange fertiger Lehrer sein und sich darüber keine Gedanken mehr machen müssen.

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Impf-Drive-In für die SBahn-Fahrenden
Du meinst wohl ehr für die S-Bahn-Gefahrenden, weil die S-Bahn-Fahrenden sind ja die Triebwagenführer vorne am Leistuingshebel.
Oder ist "S-Bahn-Gefahrenden" jetzt auch wieder eine Diskriminierung, weil das Wort "Gefahr" drin steckt, was suggeriert, daß von ihnen eine Gefahr ausgeht und man sie deshalb besser gar nicht auf die Gesellschaft loslassen sollte?
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Schuldenstaat ist schon sehr übertrieben, wie ich finde.
Finde ich nicht. "Die verfassungsrechtlich möglichen Spielräume zur Kreditaufnahme nutzen" klingt für mich danach, daß sie das Maximum an Verschuldung rausholen wollen. Da steht nichts davon, daß sie verantwortungsvoll mit der Verschuldung umgehen wollen, um einerseits die Corona-Krise zu finanzieren und andererseits der künftigen Generationen keinen Schuldenberg zu hinterlassen.
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Das ist erschreckend und spricht eher dafür, dass deine Azubis in der Schule zu wenig gelernt haben.
Ich habe halt keine Studenten vor mir sondern Azubis in 2jährigen Berufsausbildungen wie Maschinen- und Anlagenführer, Fachlagerist, Fahrradmonteur, ...
In diesen Berufen waren früher typischerweise Menschen ohne Berufsausbildung tätig, die kurzfristig im Job angelernt wurden. Seitdem in Deutschland die Schulpflicht allerdings nicht mehr bis zum Alter von 16 besteht sondern wir eine Teilzeitschulpflicht bis 18 haben, wurden diese Berufsausbildungen eingeführt, damit die entsprechenden Azubis ihre Berufsschulpflicht erfüllen können. Da sitzen dann ehemalige Förderschüler vor mir oder Hauptschüler, die die Hauptschule z.T. ohne Abschluß nach Klasse 6 verlassen haben, weil sie die 5. Klasse viermal und die 6. Klasse dreimal wiederholt haben, Absentismus war da auch öfter ein Problem, und jetzt einfach 16 Jahre alt sind.
Viele von denen haben ihren Ausbildungsplatz durch Vitamin B (=Beziehungen) bekommen und sind sogar hochmotiviert, weil sie ihr eigenes Geld verdienen wollen. Unter uns Kollegen heißt es dann eher: "Laß sie bestehen, diese detailierten Deutschkenntnisse brauchen sie nie wieder. Beser sie bestehen und hängen dann nicht am Hartz 4 Tropf für den Rest ihres Lebens. Ihren Job können sie jedenfalls."
dass das Thema "Gendern" in dem Gender-Thread gut aufgehoben ist. Da sollte es auch ruhig bleiben.
Darum war das hier auch mein letztes Statement dazu.
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Es gibt leider auch Menschen, die nicht-gegenderte Texte kaum/gar nicht verstehen.
Bei meinen Azubis ist mir aufgefallen, daß sie sich sehr schwer tun, wenn Worte "so ähnlich" klingen. Früher stand in den Prüfungsaufgaben z.B. immer "Meister" und "Lehrling". Dann kam "Meister" und "Azubi", was auch kein Problem war, weil die Worte komplett anders aussehen. Aber seitdem in den Prüfungsaufgaben "Lehrende" und "Lernende" bzw. "Ausbildende" und "Auszubildende" auftauchen, sind die Prüfungsergebnisse schlagartig bei den eher einfachen Lehrberufen abgesackt. Die Worte sehen zu gleich aus, dazu die Streßsituation in einer Prüfung; außerdem entsprechen sie überhaupt nicht dem Sprachgebrauch der Azubis.
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Lese nur die Kurzprogramme der Parteien, die überhaupt infrage kommen.
Da steht dann aber das Wesentliche gar nicht mehr drin!
Bsp.: SPD
ZitatDaher gilt für uns: Die Finanzierung der in diesem Zukunftsprogramm formulierten Schwerpunkte
stellen wir sicher. Dazu werden wir die verfassungsrechtlich möglichen Spielräume zur Kreditaufnahme
nutzen.
Quelle: Wahlprogramm S. 22
Dieser Weg in den Schuldenstaat fehlt im Kurzprogramm vollkommen. Stattdessen findet man leere Worthülsen von wegen "Respekt".
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damit auch der "Bürger an sich" jedes Wahlprogramm lesen und verstehen kann
Wenn man das wirklich will, sollte man erst einmal die von oben aufoktroyierte "geschlechtergerechte Sprache" wieder abschaffen. Dann würden die Texte auch wieder einfacher lesbar.
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Ich sage das immer meinen Azubis: Wenn ihr nach der Lehre einfach weiter zur Arbeit geht und Euch der Chef nicht rausschmeißt, seid ihr automatisch unbefristet eingestellt.
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Der Wallnuß-Baum vor meinem Fenster wurde von meinen Vorfahren 1905 gepflanzt... also ja, klar älter als 100 Jahre.
Der DUUM fühlt sich manchmal als Sklave seines Gartens.
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Was genau ist dann unbefristet?
Bis zum Renten- bzw. Pensionseintrittsalter.
Wie viele Stunden die Woche?
Volle Stelle.
Welches Gehalt?
In der freien Wirtschaft gemäß Flächentarifvertrag. Bei uns wäre das dann Bezahlung nach TV-L oder Verbeamtung mit Bezahlung nach A... Bei der Verbeamtung bin ich mir aber nicht sicher.
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ich würde nur keinem anderem vom Hauskauf abraten, weil die Reparaturen Geld kosten.
Ich auch nicht. Ich sage aber: "Plant die Reparaturkosten ein. Ma ndarf eben nicht die aktuelle Miete mit der Rate für den Baukredit gleichsetzen, was viele Bank-Verkäufer gerne tun."
Bringt ja nichts, wenn alles absolut auf Kante genäht ist und man dann die Immobilie nicht mehr halten kann, weil die Heizung kaputt geht. Und genau für solche Dinge muß man dann auch mal flexibel an einen größeren Geldbetrag kommen können, weshalb ein Renten-Ansparplan mit monatlich fixen Raten, wie ihn Bolzbold beschrieben hat, nicht mein Ding.
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Allerdings kannst du noch einiges sparen, wenn du eben kein Neuwagen kaufst, sondern vielleicht einen Jahreswagen.
Ich muß gestehen, daß ich dem Autohandel nicht so wirklich über den Weg traue, weil alle meine Fahrzeuge nach wenigen Wochen mit total frisierten km-Ständen wieder irgendwo aufgetaucht sind. Da hätte ich dann Sorge beim Gebrauchtwagenkauf selber der Betrogene zu sein.

Bei meinem letzten Auto ist mir nach gut 500tkm auf der Autobahn das Getriebe geplatzt und die Bruchstücke der Zahnräder haben sich durchs Gehäuse ihren Weg auf die Fahrbahn gesucht. Bin mit dem Wagen in meine freie Werkstatt, weil er auchschon länger leichten Öl- und Kühlwasserverlust hatte und manchmal der Turbolader aussetzte. Auftrag: "Macht bitte mal eine Aufstellung was alles kaputt ist und ob eine Reparatur noch wirtschaftlich ist."
Ergebnis: Getriebe und Kupplung müssen neu, Halbwellen (Antriebswellen) auch, Zahnriemen ist fällig, Zylinderkopf gerissen, Ladeschaufeln im Turbolader ausgeschlagen, Turbolader muß neu, Bremse vorne bald fällig, Partikelfilter fast voll, muß bald neu, ...
--> Wirtschaftlicher Totalschaden
Bin dann zum VW-Händler und habe den nächsten Wagen gekauft. Das Verkaufsgespräch war recht kurz: "ich hätte gerne das Auto mit dieser Ausstattung und der alte Wagen muß weg. Wieviel ich noch für den alten Wagen bekomme oder wieviel Rabatt es auf den neuen gibt, interessiert mich nicht. Sagen sie mir, was ich zahlen muß." Hab dann den Schrotthaufen beim Händler auf den Hof gestellt und selber vor Ort die Nummernschilder abmontiert.
7 Wochen später rief mich der neue Eigentümer an und fragte, ob der Wagen wirklich unfallfrei wäre, weil er ihn in Hannover gekauft hätte, 180km nach Hause gefahren wäre und der Wagen Kühlwasser verlieren würde. Ich stand als letzter Eigentümer ja noch im Fahrzeugbrief. Unfallfrei war der Wagen, aber ob er denn erwarten würde, daß ein Auto mit 500tkm noch taufrisch wäre? Da dämmerte es ihm, er hatte den Wagen mit 136tkm auf der Uhr gekauft. Es stellte sich raus, daß bei dem Auto "alles falsch" war, also auch die TÜV-Plakette, das Wartungsheft etc. ... Außerdem hatten sie ein 5-Gang Getriebe eingebaut, das nicht zu dem Fahrzeug gehörte (der hatte schon 6 Gänge), ...
Ergebnis vom Lied: Der VW-Händler hatte den Schrotthaufen an einen Aufkäufer abgegeben und in den nächsten 5 Wochen wurde der Wagen zwischen acht verschiedenen Händlern immer weiter verkauft, dreimal dabei ohne einen km-Stand im Kaufvertrag. So ließ sich am Ende nicht mehr nachvollziehen wer von denen denn jetzt am km-Stand gedreht hatte.
Solche Geschichten hatte ich bisher mit allen Autos, die ich abgegeben habe.

Daher ist mein Vertrauen in den PKW-Handel eigentlich gleich null.
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