Beiträge von plattyplus

    Einen Link der TAZ brauche ich zu dem Thema gar nicht erst zu öffnen.

    Mit Aussagen wie dieser ist die TAZ nicht weit von den Trump‘schen Fake News entfernt, nur diesmal links- statt rechtsextrem.

    Zitat

    Die Berliner Tageszeitung „taz“ versteht sich als dezidiert links. Die neue Co-Chefredakteurin Ulrike Winkelmann hält das nicht für problematisch. Im Dlf sagte sie, die „taz“ habe immer schon auch subjektiven Journalismus gemacht und der Leserschaft einen anderen Blickwinkel angeboten.

    Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/neue-taz-co-ch…us-ist-100.html

    In meiner Welt feiert man an Altweiber ab 11.11 Uhr kurz Karneval in der Schule und sieht sich dann mittwochs wieder.

    In meiner Welt ist das nichts zum Feiern. Das sind ganz normale Arbeitstage. Die, die bei uns an der Schule an den Tagen frei haben wollen, wollen die Zeit zum Skilaufen (Abfahrt) nutzen. Aber da fehlt ihnen auch wieder das zweite Wochenende, um 9 Tage zusammenzubekommen.

    Zwischen Weihnachten und Ostern legen normal gestrickte Regionen in NRW ausreichend viele freie Tage auf Karneval

    Die Narrentage bringen mir erholungstechnisch gefühlt irgendwie gar nichts, zumal da keine ganze Woche inkl. der beiden Wochenenden bei rum kommt. Außerdem ist da das Wetter zumeist zu richtig usselig.

    Es ist aber nicht frühzeitig bzgl. Drittkorrektur. Das RP entscheidet 2. 3 Monate vorher.

    Und was wäre, wenn man dann einfach mal sagt: "Liebes RP, das geht nicht, da wir aktuell keinen Chemie-Kollegen vor Ort haben, der korrigieren könnte. Die haben alle Urlaubsreisen geplant. Sie können gerne einen Kollegen aus dem Urlaub zurück holen, kostet dann aber 5.000€ Schadenersatz. Wahlweise könnten Sie uns auch die Entscheidung spätestens im Dezember des Vorjahres mitteilen, so dass wir dies bei der Urlaubsplanung entsprechend berücksichtigen können. Der Urlaub der Arbeitnehmer muss durch den Arbeitgeber spätestens Ende Dezember des Vorjahres genehmigt werden."

    Ob die es dann mal lernen sowas rechtzeitig zu planen?

    der würde vermutlich dann nicht genehmigt

    Wie gesagt: Dann könnten aber alle anderen Kollegen über Pfingsten fahren, wenn sehr frühseitig klar ist wer dieses Jahr mit Korrekturen dran ist. Im nächsten Jahr machts dann ein anderer Kollege.

    Hab in dem Zusammenhang ja (Achtung: anekdotische Evidenz) auf meine eigenen Weihnachtsferien verwiesen. 2025/26 werde ich über Klausuren hängen, 2027/28 werde ich auch über Klausuren hängen, aber 2026/27 habe ich frei. Da kann man dann mit ausreichend Vorlauf planen, wenn man doch mal über Pfingsten oder wie bei mir über Weihnachten weg will.

    chilipaprika Ich empfinde Weihnachten bis Ostern wesentlich schlimmer, weil in der Zeit voll Leistung gebracht werden muss. Zwischen Ostern und Sommer verläuft es sich aufgrund der Feiertage dann irgendwie.

    Aber ok, wir als Schule nutzen seit Jahren allerdings auch die Möglichkeit alle beweglichen Ferientage (3 Tage / Jahr, über die jede Schule in NRW frei entscheiden kann) in die Pfingstwoche zu legen, um so eine komplette Woche zusammenzubekommen. Viele Schulen nutzen die Tage als Brückentage nach Himmelfahrt, Fronleichnam oder anderen Feiertagen. Wir haben uns dagegen entscheiden, weil dann immer die gleichen Wochentage ausfallen. Mit der Pfingstwoche sind alle Azubis, die nur an einzelnen Tagen der Woche in der Schule sind, gleichermaßen betroffen.

    Pfingstferien kann doch jedes Bundesland selbst festlegen? Oder ist festgelegt, dass niemand darf? 15 Wochen finde ich auch zu lange, bei uns sind es immer ungefähr 7 Wochen.

    Bei uns in NRW ist die größte Durststrecke nicht die Zeit zwischen Ostern und Sommer, wenn Ostern früh fällt, sondern die Zeit zwischen Weihnachten und Ostern, wenn Ostern spät fällt.

    Keine 5 Tage für Erstkorrektur (3 Tage, wenn man nicht extra zur Schule fahren will) und direkt danach 8 Tage für eine völlig unabhängige Zweitkorrektur sind zu kurz. Vor allem, wenn dann noch Nachschreiber mit anderen Aufgaben dazu kommen.

    Das habe ich bei den Techniker-Arbeiten auch regelmäßig. Allerdings bestimmen wir den konkreten Termin der Arbeiten da als Schule selber. Wir bekommen einen Zeit-Korridor vorgegeben und welche Klausur dann an welchem Tag in dem Korridor gestellt wird, dürfen wir selber entscheiden. Da nehme ich immer den letzten Termin, auf das meine Kollegen mehr Zeit haben, weil deren Arbeiten regelmäßig umfangreicher sind. Da wird dann auch am Freitag geschrieben und am folgenden Mittwochabend müssen die Ergebnisse da sein, damit die Arbeiten ggf. am Donnerstag in die Zweitkorrektur gehen können.

    Es herrscht ja nicht einmal Einigkeit darüber, ob das rotierende System jetzt gut oder schlecht ist.

    Ich finde das rotierende System gut. Es sollte aber so flexibel sein, dass man in einem Zeitraum von vielleicht 5 oder 10 Jahren wirklich mal jeder Tag eines Jahres in irgendwelchen Ferien liegt, damit man zumindest alle paar Jahre mal die Chance hat Festivals etc. zu besuchen. „Ostern“ ist in Hamburg ja z.B. auch immer Mitte März, egal ob dann wirklich Ostern ist oder nicht.

    Aber sowas wird wohl für immer ein Traum bleiben. :rotwerd:

    Ich selbst habe schriftliches Abitur im Januar 1988 geschrieben, damit genug Zeit für die Korrekturen bleibt. Damals haben wir noch rotiert.

    Bei uns in NRW waren die Abiturprüfungen schon immer Ende April - Anfang Mai und bis zum 15. Juli waren jedes Jahr die Noten da. Abiprüfungen im Januar sind hier unvorstellbar, weil spätestens am Freitag vor der ersten Prüfung alle Schüler ihren letzten Schultag haben. Die hätten dann ja von Januar an bis Anfang Oktober, wenn die Wintersemester an den Universitäten starten, Pause.

    Mich nervt es auch und ich weiß schon, was ich in meinem 1. Jahr in der Pension machen werde. Endlich mal nach Skandinavien und die Mitternachtssonne erleben. Auch deshalb fände ich frühe Sommerferien schön.

    Ich weiß es auch schon... mit dem Hurtigruten Eisbrecher in die Antarktis. Das geht nämlich nur im Januar/Februar und da werde ich ja nie frei haben. Das wäre auch so ziemlich die einzige Reise, die ich auf einem "Kreuzfahrtschiff" machen will, eben weil man dort anders nicht ans ziel kommt.

    Allerdings müssen wir nie Urlaub einreichen und in den anderen Ferien außer Ostern und Pfingsten und Ende der Sommerferien kann ich jederzeit fahren. Ich habe daher auch keinen Wunsch, etwas zu ändern.

    Also mir würde das quer gehen, wenn ich wirklich nie in den Oster- oder Pfingstferien weg könnte. Das es mal in einem Jahr nicht geht, wäre ok. Aber wenn es wirklich heißen würde: "Nie in deiner ganzen aktiven Laufbahn bis zur Pension", würde ich gehörig quer gehen.

    Ich habe hier ein ähnliches Problem in den Weihnachtsferien. Da weiß ich, dass ich zwei Tage nach den Ferien die Prüfungsvorschläge für die Technikerprüfungen einreichen muss. Also Weihnachten 2025/26 kann ich nicht weg. Weihnachten 2027/28 werde ich deswegen auch nicht weg können, aber Weihnachten 2026/27 hätte ich Luft. Also im Januar 2026 kann ich die Flugtickets nach Neuseeland im Dezember 2026 buchen. ;)
    Neuseeland macht ja nur in unseren Weihnachtsferien Sinn, weil die auf der Südhalbkugel dann Sommer haben und das Wetter paßt.

    Ähnlich ist es bei ganz bestimmten jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen mit festem Termin. So findet in 2026 die Tourist Trophy z.B. vom 25. Mai bis 6. Juni statt. Das sind genau die Pfingstferien in Bayern und Ba-Wü... Tja, wenn man dort einmal hin will und eben nicht 30 Jahre auf die Pension warten...

    Aber wirklich jedes Jahr da in Bereitschaft zu sitzen, wäre nichts. Da müßten sie mir die Bereitschaftszeit schon als Arbeitszeit anrechnen. :pirat:

    Wird sicher nicht gewährt. ;)

    Kann selbstverständlich passieren, aber dann muss der Schulleiter begründen warum er gerade Dir den Urlaub nicht gewährt. Nach welchen Kritieren wurde da abgewogen? Und dann ist zumindest klar wer korrigieren muss. Die Anderen können dann fahren. Im nächsten Jahr ist dann ein anderer Korrektor dran, von wegen Begründung der Ablehnung.

    Weil ich die Drittkorrektur einen Tag vor den Pfingstferien erhielt und am 1. Tag nach den Pfingstferien abgeben musste, damit eine Woche später die mündliche Abiturprüfung stattfinden kann.

    Dann würde ich jetzt schon einmal beim Schulleiter für die Pfingstferien 2026 Urlaub einreichen. Es heißt bei uns ja: "30 Tage Urlaub, in den Schulferien zu nehmen." ... und dann bin ich in den Pfingstferien weg. Wenn ich dann doch die Klausuren korrigieren soll, breche ich selbstverständlich meinen Familienurlaub ab und wir kommen alle zurück. Die Rechnung über den Schadenersatz (können gerne auch mal 5.000€ oder mehr sein) kommt dann selbstverständlich!

    Nebenbei: der von dir selbst verlinkte Artikel beschreibt, dass das genannte Kraftwerk einen aktiven Vulkan nutzt.

    So, wie ich das verstanden habe, ist das größte Problem beim Bohren die Temperatur am Bohrkopf. Bei ca. 250°C Umgebungstemperatur wird es einfach zu heiß und das Metall des Bohrkopfs verliert die notwendige Festigkeit und wird „teigig“.

    Aber dann passt das doch. Unter Sao Miguel haben sie in 1.500m Tiefe diese Temperatur, bei der Rekord-Bohrung auf der Kola-Halbinsel hatten sie auf 12.000m Tiefe diese Temperatur und bei uns werden sie von den erforderlichen Bohrtiefen wohl irgendwo dazwischen liegen.

    In meinem Nachbarort haben sie den Jordansprudel, einen artesischen Brunnen, vor inzw. 100 Jahren abgeteuft. Bohrtiefe: 725m, Schüttung: 3.000 l/min, Wassertemperatur 36°C.
    Das damit versorgte Thermalbad muss auch im Winter nicht beheizt werden.

    Statt der Frage, ob wir am Ende 3 Kraftwerke zu viel bauen, liegen meine Zweifel bei dieser Strategie eher in dem Ziel, die Gaskraftwerke dann später mit Wasserstoff zu betreiben, da die Prognose über dessen zukünftige Verfügbarkeit sich aktuell als deutlich zu optimistisch herauszustellen scheinen.

    An Wasserstoff in den Gaskraftwerken glaube ich auch nicht, eben wegen der Verfügbarkeit.

    Mir geht es eher darum, dass man sich mit den Kraftwerken in die Abhängigkeit von Gaslieferanten begibt und wohin das führt, das haben wir ja 2022/23 gesehen.

    Alles günstiger, als die Geothermiekraftwerke zu bauen und dann auch über längere Laufzeiten zu warten.

    Das kann ich mir kaum vorstellen, zumal das arme Portugal bereits in den 1970ern auf Sao Miguel (Azoren) damit begonnen hat so ein Kraftwerk zu errichten und auf der Insel 42% des Stroms so gewonnen werden. Da kommt das Wasser mit 230°C aus der Erde.

    —> https://de.wikipedia.org/wiki/Geothermi…_Ribeira_Grande

    Bei uns mussten im Ruhrgebiet die tiefen Bergwerke ja sogar schon gekühlt werden, weil da unten ansonsten aufgrund der Hitze menschliche Arbeit unmöglich gewesen wäre.

    Da würde ich derweil allein schon aufgrund der Unabhängigkeit gerne Donald (Trump) beim Wort nehmen: „Drill Baby, Drill!“ :pirat:

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