Schiri Ich bin gerade auf dem gleichen Weg, nur sind die Dimensionen hier dann doch etwas beängstigend für mich. Konkret rede ich von einem Zweifamilienhaus mit insg. 5 Bewohnern und drei PKWs auf dem Hof, die zusammen jedes Jahr 100.000km abspulen. Ich habe jetzt aufs E-Auto umgestellt als mein alter Diesel die weiße Fahne geschwenkt hat. Ich fahre halt alle Autos bis wirklich technisch nichts mehr geht.
Der Luxus nicht mehr dauernd auf die Benzinpreise an der Tankstelle gucken zu müssen sondern daheim laden zu können, greift so langsam um sich. Konkret ist absehbar das die anderen beiden Fahrzeuge, wenn sie technisch am Ende sind, auch durch E-Fahrzeuge ersetzt werden.
Im letzten Dezember ist mir der alte Gasboiler kaputt gegangen und ich habe ihn in Eigenleistung durch eine Brauchwasser-Wärmepumpe ersetzt. Meine Gasheizung ist inzw. auch über 30 Jahre alt und die Ersatzteilverfügbarkeit ist nicht mehr wirklich gegeben. Wenn der Handwerker sind Wort hält, haben wir Ende des Jahres eine Sole-Wärmepumpe fürs Heizen.
Da der Stromverbrauch durch die Elektrifizierung bei mir aktuell geradezu explodiert, erweitere ich meine PV-Anlage in Eigenleistung bis an die Grenze von 30kWp. Ein Gewerbe, das bei >30kWp fällig wird, will ich dafür dann doch nicht anmelden. Dafür fallen dann natürlich die Kosten für Diesel bzw. Benzin und Erdgas weg.
Bei den Summen, die da im Spiel sind, wird mir mitunter schon mulmig. 
Bisheriger Verbrauch im ganzen Haus (noch vor der PV-Anlage):
- 12.500 € Treibstoff (Diesel & Benzin) jährlich
- 5.000 € Erdgas jährlich (40.000 kWh)
- 2.500 € Strom jährlich (8.000 kWh)
Nach den ganzen Umrüstungen rechne ich mit einem Stromverbrauch von ca. 40.000kWh jährlich. Davon will ich natürlich möglichst viel durch die PV-Anlage abdecken.
Bei den Summen, die ich eben genannt habe, wird vielleicht auch ersichtlich, dass wir der Sole-Wärmepumpe nicht abgeneigt sind. Sicher ist so eine Wärmepumpe teurer als eine Luft-Wärmepumpe, weil noch die Tiefenbohrung hinzu kommt, aber dafür hat sie eine höhere Leistung insb. bei sehr tiefen Temperaturen, bei denen eine Luft-Wärmepumpe zu Elektro-Direktheizung wird, einen sehr viel höheren Wirkungsgrad. Ich rechne halt immer die 20.000€ für die Bohrung gegen die aktuellen Gaskosten von 5.000€ jährlich. Die Wärmepumpe selber rechne ich gegen eine neue Gasheizung, weil die ja eh aufgrund des Alters ersetzt werden muss.