Beiträge von plattyplus

    Lehrkräfte gehören sicherlich zu den schlimmsten Viel-Fernfliegern.

    Naja,
    sicher sind Lehrer privat Fernflieger (nicht unbedingt Vielflieger). Aber wie anders soll man denn ans andere Ende der Welt kommen?

    Die Eisenbahn fährt noch nicht nach Australien, die Chinesen haben die neue Seidenstraße noch nicht fertig.
    Ein Ozeandampfer wie die Queen Mary 2 verfeuert auf dem Weg über den Atlantik wesentlich mehr Schweröl als ein Airbus a380 (bzw. sechs a380), die zusammen die gleiche Anzahl an Passagieren wegschaffen wie die QM2.

    Wenn Du Vielflieger suchst, frag mal bei unseren Politikern nach und dann in der Privatwirtschaft. Da wird viel auf Kurzstrecke geflogen.

    Was mich mehr ärgert ist diese ewige Subventionierung der Großstädte und Zurücksetzung des ländlichen Raums. Allein schon wenn ich an diese Schnappsidee denke: "Co2 Steuer auf Benzin und dafür freier ÖPNV." Für die Stadtbevölkerung ist das sicher schön, aber auf dem Lande, wo es keinen ÖPNV mehr gibt, hilft es auch nichts, daß dieser nicht vorhandene Verkehrsträger kostenlos wird.

    Ich mache mal die Rechnung auf:

    • Die Queen Mary 2 braucht pro Tag 500 Tonnen Schweröl. Die Passage von Europa nach Amerika dauert 10 Tage. Für eine Reise verfeuert sie also 5.000 Tonnen Schweröl. Sie schafft auf einer Fahrt bis zu 3090 Passagiere weg. Umgerechnet auf jeden Passagier verfeuern die Schiffsmotoren also für eine Überfahrt 5.000/3.090 = 1,62 Tonnen Schweröl.
    • Ein Airbus a380 verbraucht 1700Liter Kerosin/100km und schafft damit 520 Passagiere weg (bei typischer 3-Klassen Bestuhlung). Der Weg von Frankfurt nach New York ist 6.200km lang. Der Airbus verbraucht also für den Flug insg. 85 Tonnen Kerosin. Pro Passagier verfeuert ein Airbus also 85/520 = 165kg Treibstoff.

    Somit ist die Flugreise also ca. nur 1/10 so umweltschädlich wie eine Schiffsreise. Nur leider wollen das die Umweltschützer natürlich nicht hören. Ich bin jedenfalls mal gespannt wie Greta nach New York kommen will, um vor der UNO zu sprechen. Sollte sie mit einem Passagierschiff oder einem Frachter mitfahren, muß sie sich jedenfalls eingestehen, daß sie im Flugzeug umweltschonender unterwegs gewesen wäre. In einem Flugzeug reicht uns als Passagier halt ein einfacher Sitz, während es auf einem Ozeanriesen eine ganze Kabine sein muß. Da werden also zieg Tonnen Stahl, um eine Person ans Ziel zu bringen. Beim Verkehrslfugzeug ist das Verhältnis Eigengewicht zu Gewicht der Ladung bzw. der Passagiere wesentlich besser.

    Denkt ihr, es ist schlimm nicht in der Regelstudienzeit zu studieren?

    Nein, die Regelstudienzeit interessiert erst einmal niemanden. Höchstens am Ende die Bafög-Stelle. Aber ein Semester wirst doch auch so irgendwie überbrückt bekommen?

    Viel wichtiger ist, daß Du die Prüfungen schaffst und nicht nach dem 2. oder 3. Versuch zwangsexmatrikuliert wirst. Ich habe damals noch auf Dipl. studiert, da gab es drei Versuche. Habe aber gehört, daß es heute z.T. nur noch zwei Versuche für einzelne Prüfungen gibt.

    Auch mußt Du unterscheiden zwischen Regelstudienzeit (= die kürzest mögliche Studiendauer) und der durchschnittlichen Studiendauer. Bei mir lag die Regelstudienzeit z.B. bei 9 Semestern und schneller ging nicht, weil die Scheine aufeinander aufgebaut haben und eine durchschnittliche Studiendauer von 14 Semestern.

    Viel wichtiger ist wie gesagt durch die Prüfungen zu kommen, egal in welcher Zeit. Damals bei mir im Studium konnte man eine Prüfung schieben. Also wenn man durchgefallen war, konnte man erst einmal weiterstudieren und den erneuten Prüfungsversuch sehr viel später machen. Einer meiner Kommilitonen hat das auch gemacht. Er hat eine Prüfung aus dem 1. Semester bis zum bitteren Ende geschoben. Er hatte die Diplomarbeit praktisch schon geschrieben, als er im letzten Versuch in der Erstsemesterprüfung antrat und endgültig durchfiel mit 49,8 Prozent in der mündlichen Nachprüfung. Wie beim IHK-Schlüssel auch war 50% die Grenze zum Bestehen. Er war inzw. schon Anfang 30 und hat dann an der Uni eine Runde "Uni-Schach" gespielt. Zug: Springer H8-H1.
    Also H-Gebäude, 8. Stock, Fenster auf und springen...

    Wir haben das damals so makaber "Uni-Schach" genannt, weil er nicht der Einzige war, der sich nach der Zwangsexmatrikulation da runtergestürzt hat. ;(

    Jeder ungeimpfte Erwachsene aus Deutschland kann die Masern mitbringen und jeder Familienbesuch aus dem Ausland ebenso.

    Jeder, egal ob erwachsen oder Kind und egal mit welchem Paß kann bei unserer globalisierten Welt von überall Erreger mitbringen. Mir graut es davor, daß jemand mal mit Ebola nach Europa einreist. Ich möchte mir gar nicht ausmalen was bei uns los wäre, würde es im dichtbesiedelten Europa zu einer solchen Epedemie kommen.

    Entsprechend dürfen wir auch nicht nur über die Masern reden sondern müßten über praktisch alle Infektionskrankheiten sprechen. Leider sieht es da gerade bei Reiseimpfungen leider absolut mau aus. An solche Impfungen zu kommen, die hier in Deutschland nicht standardmäßig verabreicht werden, ist echt schwer, selbst wenn man als Reisender überzeugt von der Impfung ist. Von den Personen, die einfach verreisen ohne sich auch nur einen Gedanken an etwaige Krankheiten im Zielland zu machen, spreche ich mal gar nicht.

    Ich erinnere mich jedenfalls noch zu gut an die Diskussionen mit meinem Hausarzt, ob ich als Erwachsener denn noch eine Hepatits C Impfung bekommen könne, weil die ja nur für Kinder vorgesehen sei und ich schon zu alt dafür wäre. Oder die Diskussion, ob ein Norddeutscher denn wirklich gegen FSME geimpft werden sollte, wenn er für längere Zeit nach Süddeutschland "aufs Land" verreist.
    Ende vom Lied war, daß ich mich bei einem Arzt für Tropenmedizin habe impfen lassen, bei dem ich auch die anderen Reiseimpfungen bekommen habe, weil mein damaliger Hausarzt es nicht machen wollte. Das sowas privat zu bezahlen ist, ist eh klar.

    So, jetzt überlegt mal jemand würde Gelb- (nicht Gelbsucht = Hepatitis) oder Dengue-Fieber als Flugreisender mitbringen. Das würde hier in Europa auf eine komplett unvorbereitete Bevölkerung treffen, deren Immunsystem noch nie mit solchen Krankheiten in Kontakt gekommen ist und ähnlich verherend wirken wie die Pest im 14. Jahrhundert?

    Und glaubt mir, als ich das Schild im Hotel in Australien gesehen habe, war mein Gedanke nur noch: "So schön wie hier hat der Chlor-Reiniger im Bad noch nie gerochen!" :staun:

    Der Hirntod muss von zwei erfahrenen Ärzten, jeweils in zwei unterschiedlichen Untersuchungen festgestellt werden. Diese dürfen nicht am Transplantationsprozess beteiligt sein.

    Wenn die Ärzte alle so unabhängig sind wie die Schulleitungen an Berufskollegs in NRW, wo jeder jeden kennt, dann wirst Du keinen wirklich unbeteiligten Arzt finden.
    Wie gesagt, ich hatte mal so einen Arzt als Chef. Seitdem ist meine Haltung dazu einzementiert.

    Du wirst noch so gute Argumente liefern können, gegen das Gefühl "Angst, daß sie dich lebend zerlegen für ihren eigenen Ruhm" kommst Du damit nicht an. :rotwerd:

    Allein schon wenn ich die Werbeplakate sehe mit den Fallzahlen der letzten 20 Jahre, ...
    Abtreibungen dürfen in D nicht beworben werden, Frauenärzte dürfen nicht einmal sagen, daß sie sowas machen und bei den Transplantationen wird dann damit geworben.
    Am makabersten Fand ich damals, wie groß in den Medien mit dem medizinischen Fortschritt geworben wurde als der Patient schon lange tot war, weil die Technik versagt hatte.

    Haben wir dann auch erst später gemacht, Kind wird eh noch zu Hause betreut bis zum Sommer. Zack Kind hatte 3 Tage 40 Fieber und das wo ich doch eigentlich gerade den Stundenplan fertig schreiben wollte und mein Mann auf Dienstreise war.

    Also ich habe ja einige Impfungen erst später machen lassen, FSME, Hepatitis C und so. Klar hatte ich bei der FSME-Impfung nach der ersten Dosis grippeähnliche Symptome. Ja und? Das der Körper sich gegen das Zeug wehrt ist doch gerade gewollt.
    An die Symptome aus frühen Kindertagen kann ich mich nicht mehr erinnern.

    nicht erst dann über Organspende nachzudenken, wenn man selbst oder ein naher Angehöriger direkt betroffen ist, sondern auch die Bereitschaft mitzubringen Fremden zu helfen nach dem eigenen Tod weil man selbst im Notfall eben darauf auch hoffen muss und würde

    Moin,
    ich bin aus einem Grund gegen die Organspende. Ich vertraue den Ärzten nicht. Also warum sollten sie alles versuchen, um mich zu retten, wenn sie bei meinem Ableben an meine Organe kommen würden? Die Organe sind für sie doch viel wertvoller als mein Überleben, denn:

    • moralisch: Mit meinen Organen könnten sie mehreren Todgeweihten helfen. Also ein Toter (ich) gegen drei Tote (die anderen). Da wäre es doch moralisch sogar geboten mich sterben zu lassen.
    • monetär: Transplantationen bringen Geld und Fallzahlen. Damit steigern sie die Reputation der Klinik. Was zählt da schon eine Nummer? Denn mehr als eine Nummer sind wir Versicherten ja nun einmal nicht.

    Oder anders: Als ich Zivi war, hat sich der Chefarzt der Klinik, er war ein sehr bekannter Trnasplantationschirurg, der überall durch die Medien geisterte, entsprechend geäußert. Da habe ich den Spenderausweis zerrissen und ihm vor die Füße geschmissen. Seitdem ist das Thema für mich durch.

    On topic - bei uns an der Schule haben wir die verschlossene Tonne eines professionellen Betriebs für Datenvernichtung, der mit der Stadt zusammenarbeitet. Da werfe ich am Ende des Schuljahres nach dem Verstreichen der Widerspruchsfristen sämtliche datenschutzrelevanten Papierdokumente ein.

    Sowas haben wir auch. Ich habe da mal einen kaputten USB-Stick mit Schülerdaten/Noten reingeworfen, weil ich den auch geschreddert haben wollte. Nicht, daß da jemand am Ende noch einen neuen Stecker anlötet und so wieder an die Daten kommen könnte. Gab ordentllich Mecker von wegen: "Da gehört nur Papier rein." :(
    --> https://www.spiegel.de/netzwelt/gadge…-a-1216231.html

    @MarlenH:
    Die Vor 1970 Geborenen sind aus der Pflicht raus, weil man bei ihnen davon ausgeht, daß sie die Masern irgendwann in ihrem Leben schon einmal hatten.

    @all:
    Aufklärung funktioniert bei uns in Deutschland nicht. Die Bereitschaft zur Organspende wurde damit auch nicht besser. Ist leider so. Die Kandidaten, die man mit der Aufklärung erreichen müßte, bekommt man eh nicht, weil sie sich in ihren eigenen Dampfblasen im Internet "aufklären". Egal ob nun Impfungen, Krebsbehandlung mit Globoli oder sonstwas. An die Leute kommt man nur über Zwang ran. Und mit Zwang meine ich direkten Zwang, dem sie sich nicht entziehen können. Also zur Impfung beim Gesundheitsamt die Kinder wirklich mit Polizeigewalt aus den Familien rausholen und später wieder abliefern (oder wegen Kindeswohlgefährdung auch nicht).

    Ich habe als Zivi so ein Theater einmal mitgemacht. Wir hatten ein fertig operiertes Kind (angeborener Herzfehler) auf der Intensivstation. Die Einweisung erfolgte schon durchs Gesundheits- und Jugendamt, weil die Eltern als Zeugen Jehovas Gottes Willen erfüllt sehen wollten (egal wie es dann enden würde). Was meint ihr, was es da allein schon für ein Theater gab, als der Knirps nach erfolgreicher OP eine Bluttransfusion bekommen sollte. Wenigstens hatten wir damals einen britischen Oberarzt, der Falkland-Krieg-Erfahrung mitbrachte. Der hat den Eltern dann mit Polizeigewalt aber mal so richtig deutlich den Marsch geblasen. :)
    Das ging schon gleich los mit: "Entweder sie unterschreiben, daß wir die Transfusion geben dürfen, oder ich unterschreibe wegen Kindeswohlgefährdung gleich selber. Andere Alternativen gibt es nicht." Das Ende war schließlich eine Polizeiwache vor der Intensivstation, auf das die Eltern nicht reinkommen.

    Und ja, damals als Zivi war auch das einzige Mal, daß ich eine Frau geschlagen habe. Sie war gerade dabei bei ihrem Knirps die Beatmungsschläuche zu kappen. So ohne Beatmung hatte nicht wirklich Zeit mit ihr irgendetwas zu diskutieren. Da hieß es nur sie erst einmal irgendwie so schnell wie nur möglich vom Kind (Säugling, 2 Monate alt) "wegzubringen", auch gegen ihren Willen und durchaus körperlichen Widerstand. :rotwerd:
    Auf die Polizei warten hätte viel zu lange gedauert. Bis dahin wäre der Knirps bei bereits gekapptem Schlauch tot. Wie lange könnt Ihr die Luft anhalten? 90 Sekunden?

    @Lehrerin2007:
    Ich denke das Hauptproblem heute ist, daß die meisten Menschen bei uns in Deutschland den Schrecken der Krankheiten, gegen die geimpft wird, nie selber gesehen haben. Hätten sie die Folgen wirklich vor Augen, würde sich meiner Meinung nach die Impfmüdigkeit ganz schnell erledigt haben. Ich war damals einer der letzten Jahrgänge, die noch gegen Tuberkulose geimpft wurden. Ob die Impfung jetzt gegen alle Tuberkulose-Stämme schützt oder nur gegen einige, kann ich nicht beurteilen.
    Was ich aber sagen kann: Als ich damals als Schüler in der Oberstufe war, hatten wir einen TB-Fall in unserer Klasse und bei etwaigen Partys sind auch immer schön die Getränke-Flaschen rumgegangen. Ich habe die TB nicht bekommen. :)

    Mein Impfpaß sagt:

    • Polio
    • Diphterie
    • Thetanus
    • Pertussis
    • Masern
    • Mumps
    • Röteln (ok, als Mann überflüssig, aber war wohl in so einem Kombi-Präparat mit drin)
    • Tollwut (Reise-Impfung)
    • Hepatitis A und B (Reise-Impfung)
    • Tuberkulose
    • FSME
    • Typhus (Reiseimpfung, aber inzw. abgelaufen)

    Damit bin ich also genau das Gegenteil der Impfgegner.

    Da hat aber die Stufenleitung getorft, dass der Schüler nicht während oder am Ende des Halbjahres abgemeldet worden ist.

    Der wurde abgemeldet, aber dann wurde er von irgendjemandem (Sekretariat, Schulleitung, wer auch immer?) auf inaktiv gesetzt und tauchte damit in den Klassenlisten nicht mehr auf. Jeder dachte deshalb, daß das Zeugnis schon erstellt worden wäre. Normalerweise sammelt bei uns der Klassenlehrer bei einer Abmeldung die Noten bei den Kollegen ein. Aber wenn der dann in der Zeit auch noch selber krank ist, kommt genau sowas dabei rum.

    Ist ja nicht so, daß man nur ab und an mal eine Abmeldung hat. Das kommt an einem BK durchaus häufiger vor.

    "Müssen nachweisen"... :rotwerd:
    Warum kommt nicht wie früher der Amtsarzt in die Schulen und dann wird reihenweise durchgeimpft, ob es den Eltern paßt oder nicht? :)
    Ich habe diese Schulimpfungen gegen Polio und was weiß ich nicht noch alles in Grundschultagen als Schüler jedenfalls noch mitgemacht.

    Ich entsorge die eben gerade wegen der Notenlisten gar nicht.

    Im letzten Jahr kam ein Kollege und wollte rückwirkend die Noten eines Schülers von vor 4 Jahren haben. Der Schüler hat uns mitten im Schuljahr verlassen ohne sich abzumelden. Er fehlte einfach immer häufiger und ist irgendwann gar nicht mehr aufgetaucht. 3 Jahre später stand er dann im Sekretariat und wollte ein Zeugnis haben. Da ist erst aufgefallen, daß wir ihm nie ein Zeugnis ausgestellt hatten.

    Ein guter Weg die Noteninflation, zumindest in NRW, zu mäßigen, wäre eine Herabstufung (gerne auch Abschaffung) der Somi, die sowieso nur zum Noten schönen verwendet wird und Schwätzer bevorzugt.

    Also bei uns an der Berufsschule läuft das genau umgekehrt. Ich ermahne die Schüler einmal das Handy wegzupacken. Erfolgt dies nicht, lasse ich den Schüler weiter daddeln und schreibe als Sonstige-Mitarbeits-Note für die Stunde eine 6 auf, eben weil er sich gar nicht beteiligt hat.

    Gibt bei uns aber auch Schüler, die es zu einer 6 auf dem Zeugnis im Fach Religion bringen.

    Ich denke das Problem sind da eher die Kollegen, die Angst vor einer etwaigen Nachprüfung am Ende der Sommerferien haben, weil das für sie ja zusätzliche Arbeit bedeutet und deswegen bessere Noten geben. Einer meiner Schüler kam ja auch damit an, daß er wegen meiner 5 in die Nachprüfung müsse, um doch noch versetzt zu werden, und er die Nachprüfung bei mir machen würde, weswegen ich dann ja eine Woche eher aus den Sommerferien zurückkehren müsse...
    Ich habe ihm dann nur noch viel Erfolg beim Pauken für die Nachprüfung gewünscht.

    Moin,

    heute mußte ich in der Presse mit Freude vernehmen, daß so langsam wohl auch einer der Lehrerverbände kapiert hat, daß es mit dem "wir nehmen alle mit" nicht weitergehen kann. Konkret hieß es "Rettet das Abitur", denn wenn eh alle irgendwie das Abitur bekommen, ist das auch nichts mehr wert und die Universitäten sind dann gezwungen in wirklich allen Studiengängen Aufnahmeprüfungen durchzuführen. Was von dem Verband wohl auch niemand will.

    --> https://www.hasepost.de/lehrerverband-…-reform-141560/
    --> https://www.nw.de/nachrichten/th…tur-retten.html

    Wie denkt Ihr darüber?

    Mir geht jedenfalls die Noteninflation bei allen Abschlüssen, die dazu geführt hat, daß heute der Hauptschulabschluß wirklich gar nichts mehr wert ist und manche Ausbildungsberufe als Zugangsvoraussetzung das Abitur haben, gewaltig auf den Keks.

    Treffer versenkt?! Du oder der Oberaff? Seminarleiter zu düpieren kommt normalerweise gar nicht gut...

    Sagen wir mal so:
    Es ist wichtig zu wissen wo der Feind steht. Zumindest ist das wichtig für mich. Als ich das einmal für mich klar hatte, ging es mir psychologisch wesentlich besser. Klar kommt das gar nicht gut, aber es klärt die Fronten. Jedenfalls habe ich danach im Rest des Referendariats nicht mehr jeden Sonntagabend beim Gedanken an die Fahrt zur Schule (Wochenendpendler) ins Waschbecken gekotzt.

    Danach hieß es dann eher: Neuer Tag neuer Kampf!
    Und ja, Churchill kann da durchaus ein Vorbild sein: https://pbs.twimg.com/media/DQdSvHXV4AA2vU4.jpg

    Ansonsten muß ich aber zugeben, daß ich an einer Schule gelandet bin, an der der entsprechende Seminarleiter wegen Gefährdung des Schulfriedens Hausverbot hat. 80% aller Kollegen gehen nämlich schon steil, wenn sie seinen Namen hören. Unsere Referendarin mußte extra deswegen ihr Hauptseminar wechseln. Schließlich kommt der Hauptseminarleiter ja auch zu Unterrichtsbesuchen, was bei einem Hausverbot schlecht möglich wäre.

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