Beiträge von plattyplus

    Weil auch die Referendare ein Stück weit unsere Schutzbefohlenen sind.

    Ja und was willst da machen? Zur Schulleitung rennen? Dann kriegt der Refi doch erst recht einen reingewürgt. Dienstaufsichtsbeschwerde über Schule und Seminar bei der Bezirksregierung einreichen?

    Das ganze System "Referendariat" mit den nicht klar definierten Zielvorgaben und Bewertungskriterien befördert doch geradezu solche Zustände.

    Ich hatte keine Stunde mehr als nötig. Nur Ausbildungsunterricht, wenn ich den brauchte, bzw mir geholt habe.

    Ich rede hauptsäch von zusätzlichem BdU.

    Ich hoffe, dass das Seminar dann deutliche Worte für die Schule zu dieser Praxis findet. Nicht nur in der Semianrsitzung, sondern bündig danach auch im Kontakt mit der Schule selbst.
    Unfassbar!

    Wieso findest du das unfassbar? Das ist Realität, man muß sich später mit der Note des 2. StaEx noch bewerben. Bei mir war es im Ref. auch nicht wirklich anders. Da gab es immer zwei Einsatzpläne. Ein Einsatzplan fürs Seminar, der dann auch allen rechtlichen Anforderungen entsprach, und ein Einsatzplan für die Schule, wo dann die tatsächlichen Einsätze drin standen und der entsprechend umfangreicher war.

    Warum ich und alle anderen Refis das damals mitgemacht haben? Wir waren auf das Schulleitergutachten und die Note angewiesen.

    Warum geht es jetzt doch nicht, dass die Schüler die Reinigung übernehmen? Wer hat sich dagegen ausgesprochen? Eltern? Schulleitung?

    Wie oben zu lesen war: Die Reinigung hat gesagt, daß sie die Kleidungsstücke nicht mehr reinigen kann. Es müßte also neue Kleidung gekauft werden. Und ja, ich würde den Eltern den Kram in Rechnung stellen und dann mal gucken was passiert. ;)

    denn bis du fertig studiert hast sind glücklicherweise viele Bundesländer nicht mehr ganz so verzweifelt auf der Suche nach Lehrkräften

    Da würde ich doch mal spontan zu einem Quereinstieg gleich jetzt raten. Spart das mühsame Zweitstudium und reduziert das Risiko nachher nicht übernommen zu werden. Als Quereinsteiger muß man nur den Vorbereitungsdienst mit der Note 4,0 irgendwie bestehen.

    Meine Schule ist 5 Autominuten entfernt, mit dem Bus bräuchte ich aber 1 Stunde. *lach*

    Und meine Azubis kommen mit dem Firmenwagen zur Schule, weil sie ohne dieser Alternative gleich internatsmäßig am Schulort übernachten müßten. ÖPNV unmöglich. Ich seh jedenfalls immer die PKWs mit Firmenaufschrift bei uns auf dem Parkplatz.

    Problem wird es, zumindest moralisch für mich, wenn jemand aus der Großstadt dann die Öko-Moral-Keule schwingt. Gerade im Fernsehen wird die Keule ja gerne geschwungen. Sollen die Protagonisten doch selber erst einmal sehen, wie das so ist, bevor sie die Klappe aufreißen.

    Für BaWü würde grundständig gelten, dass man als Lehrer seinen Wohnort schulortnah wählen sollte, nicht umgekehrt eine Zuweisung erwarten darf.

    Ok, früher gab es die Residenzpflicht. Da mußte man sogar an den Schulort ziehen. Aber wie sieht das eigentlich aus, wenn man verheiratet ist und beide Ehepartner berufstätig sind? Muß dann der Ehemann der Arbeit hinterherziehen und die Ehefrau hat zu kündigen oder umgekehrt?

    Ich meine ok, früher hatten die Hausmeister ja auch Residenzpflicht, aber da gab es dann auch den Job der Hausmeister-Ehefrau. Also wenn ein Hausmeister eingestellt wurde, mußte aufgrund der Residenzpflicht die Schule bzw. STadtverwaltung auch dessen Ehefrau beschäftigen.

    Oder bei meinen Großeltern noch extremer: Beide hatten Residenzpflicht an unterschiedlichen Orten. Was meinst, wie da der Amtsschimmel gewiert hat, als die geheiratet haben. Welche residenzpflicht hat denn jetzt Vorrang, wenn der Ehemann der Ehefrau erlaubt weiterhin berufstätig zu sein. ;)

    @Petschi:
    Wie es in Bayern rechtlich aussieht, weiß ich nicht. Bei uns ist die Frage immer wie lange die Elternzeit dauerte. Also warst Du bis zu 11 Monaten und 29 Tagen weg (Elternzeit plus Mutterschutz vor der Geburt) oder waren es insg. 12 oder mehr Monate?
    Soweit mir bekannt hat man nämlich nur bei Pausen von weniger als 12 Monaten einen Anspruch an die Stammschule zurückzukehren.

    In welchem Handwerksberuf gibt es denn noch einen Hungerlohn?

    Naja, ich habe Azubis aus der Industrie und aus dem Handwerk bei mir in den Klassen und wenn man sich da so umhört, zahlt die Industrie so grob das Doppelte von dem, was im Handwerk an Ausbildungsvergütung gezahlt wird. Also in einigen Berufen sind 1.000,- € Ausbildungsvergütung monatlich bereits im 1. Lehrjahr drin. Da kommt das Handwerk nicht dran, nicht einmal ansatzweise.

    Allerdings muß ich auch dazu erwähnen, daß diese Berufe die Studienabbrecher förmlich aufsaugen, weil die Betriebe ganz klar sagen, daß sie mit 16jährigen Azubis nichts anfangen können und die Leute im Alter von 20+ und mit mindestens einschlägiger Fachhochschulreife suchen. Begründung: "Die müssen wir auf Kunden loslassen können." Bei den jungen Azubis fehlt es den Betrieben ganz klar am Benimm der Bewerber.

    Toll fänd ich, wenn die Osterferien wieder 3 Wochen lang wären und Herbstferien wieder nur eine Woche oder ganz zu Gunsten anderer Ferien wegfallen würden.

    Und ich fände es toll, wenn sich die Ferien von Jahr zu Jahr etwas ändern würden. Also mal Ostern 3 Wochen, mal Weihnachten 3 Wochen, ... und die anderen Ferien dann entsprechend kürzer. Im nächsten Schuljahr sind dann mal andere Ferien wieder länger. In Schleswig-Holstein geht das ja auch. Da sind die Osterferien mal 2 und mal 3 Wochen lang.

    Als Fernreisender bringen mir nämlich die ewig langen Sommerferien auch herzlich wenig, weil dann das Wetter in den Zielländern absolut nicht einladend ist.

    Im vorliegenden Fall hätte ich persönlich weder der Lufthansa nach der Bahn diese absurden Preise gezahlt und einfach das Auto genommen.

    Ob das wirklich günstiger ist? Rechne mal die obligatorischen 30 Cent/km (wobei die meisten PKWs eher teurer sind). Bei 1600km macht das dann 480 €.

    Wüßte ich sicher, daß das Wetter an den Tagen gut wird, könnte ich auch unser Vereins-Flugzeug nehmen und hinfliegen. Halt persönlich am Knüppel. Das wären dann 3 Stunden für jede Strecke und würde 390 € kosten hin und zurück.

    Das Auto rechnet sich erst, wenn mindestens 3 Personen drin sitzen. Aber so unverbindlich, wie sich meine potentiellen Mitfahrer gegeben haben, war mir das Risiko, daß sie am Ende doch abspringen, zu groß und ich habe Nägel mit Köpfen gemacht. Also an einem Tag morgens hin, dann Messe, eine Übernachtung in einer Jugendherberge, nächsten Tag noch etwas die Gegend angucken und am Abend des zweiten Tages zurück.

    Ehrlich gesagt erschließt sich mir diese Logik nicht so ganz. Das sind doch zwei verschiedene paar Schuhe.

    Für mich sind das nicht so wirklich zwei Paar Schuhe. Wer finanziert denn den ganzen ÖPNV und die geplanten Enteignungen der Mietwohnungen? Enteignung heißt ja auch, daß der Staat einen Schadenersatz zu zahlen hat. Genau, es ist der Steuerzahler. Es ist also zu gleichen Teilen der Steuerzahler auf dem Land und der Steuerzahler in der Stadt. Nur kommen die Vergünstigungen daraus nur dem Steuerzahler in der Stadt zugute. Ich kenne jedenfalls in Deutschland keinen Nahverkehr, der auch nur ansatzweise durch die Ticketpreise kostendeckend arbeitet. In den Großstädten werden immer neue Linien aufgemacht und Bahnhöfe ausgebaut, auf dem Lande wird alles abgerissen und verkauft. Ich sag nur "Stuttgart 21". Wie viele Bahnhöfe auf dem Lande hätte man für das Geld am Laufen halten können?

    Und als Gipfel davon bekommt man dann noch im TV zu hören wie frevelhaft man doch lebt, wenn man auch heute noch sagt: "Das Auto ist ein Segen!" Da wollen einem dann die Stadtmenschen erklären, wie man auf dem Lande zu leben hat, ohne das sie auch nur ansatzweise eine Idee davon haben, wie es da läuft.

    Wie gesagt, ohne Auto würde ich morgens gar nicht zur Schule kommen und unsere Schüler würden es auch nicht schaffen. Geht gar nicht bzw. gar nicht mehr anders, weil der ÖPNV in den Randstunden eingestellt wurde. Da bekommen sogar die Azubis vom Arbeitgeber Firmenwagen gestellt, um zur Schule zu kommen. Ich sehe ja immer die Firmenaufschriften auf den Fahrzeugen bei uns an der Schule.

    Ohne Mietpreisbremse könnten es sich die Besser-Ökos halt nicht mehr leisten in den Stadtzentren zu wohnen, würden dann auch aufs Land umziehen und mal selber erleben wie gut der ÖPNV dort funktioniert. ;)
    Im gleichen Zug hätten wir dann auch viel weniger Probleme mit den extremen Stickoxid-Konzentrationen in manchen Großstädten. Da würden dann nämlich viel weniger Leute wohnen, weil viele Wohnungen nur noch Steuerabschreibungsobjekte für die Oberschicht wären, die dort aber eh nicht wohnen würden.

    Ich hätte gerne eine Woche weniger Sommerferien und dafür Pfingsten noch mal frei.

    Und ich hätte gerne eine Regelung, daß die Ferien grundsätzlich an einem Monat zu beginnen und an einem Freitag/Samstag zu enden haben. Sonst kommt da nämlich wieder so ein Blödsinn bei raus wie bei den Weihnachtsferien 2020/2012.
    --> https://www.schulferien.org/

    Da gehen die Weihnachtsferien von Mittwoch bis Mittwoch und den Schulen ist es verboten die Ferien durch das Anhängen von beweglichen Ferientagen am Anfang oder am Ende von regulären Ferien zu verlängern, um so ans nächste Wochenende zu kommen.

    Ich habe kein Auto und will auch aktuell keines geschenkt haben. Ich habe einen Pool an Fahrrädern und mein Nahverkehrsticket.

    Zum Thema abhängig wo man wohnt: Das hat man ja selbst in der Hand. Ich habe mir meine Wohnung (und auch meine Arbeitsstelle) nach meinem gewünschten Lebensstil gesucht.

    Ist ja auch kein Problem. Nur dann sollte man auch so fair sein und die Mietpreisbremse bzw. aktuell gerade die Forderungen nach Enteignung der Vermieter (in Berlin) in den Ballungszentren abschaffen. Wer den Luxus des 24/7 ÖPNV in der Großstadt haben will, soll auch dafür zahlen, dann halt eben bei den Mieten oder Kaufpreisen.

    Ich sehe es jedenfalls nicht ein, daß der ländliche Raum die Stadtbevölkerung, die mit ÖPNV zugeschüttet wird, während auf dem Land gar nichts fährt, noch subventionieren soll.

    Was hat die Fremdsprache mit Weltsprache zu tun?

    Und wir haben dann die Abiturienten in der Berufsschule, die nicht in der Lage sind englischsprachige Handbücher zu lesen, zu denen es im Informatik-Bereich keine Alternative gibt.

    Sorry, aber Englisch hat für mich ganz Klar Prio 1, was die Fremdsprachen angeht. Alles andere ist im Vgl. Privatvergnügen und man könnte auch die Anforderung der zweiten Fremdsprache für das Abitur meiner Meinung nach ersatzlos streichen und dafür den Schülern so gut Englisch bebringen, daß sie es auch einsetzen können.

    Wäre mal ein Ausgleich zu den ganzen Donnerstagen und Freitagen die frei sind.

    Genau aus dem Grund nehmen wir alle beweglichen Ferientage und stecken die in die Pfingstwoche, um da dann die ganze Woche Ferien zu machen. Die Brückentage freitags sind verpönt, weil die Azubis ja nur einen Tag/Woche in der Berufsschule sind und da dann immer der gleiche Wochentag ausfällt, so daß man manche Klassen gleich mal 2 Monate nicht sieht.

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