Eine Bearbeitungsgebühr über 50€ (von mir aus auch 100€) wäre nicht schlimm, aber tausende Euro?
Na,
ich mach dir mal die Rechnung auf.
Für mich geht es in den Weihnachtsferien nicht in die USA sondern nach Neuseeland. Ich habe Ende Januar 2018 gebucht. Damals kostete das Flugticket in der Economy schon 2.100,- €, weil es absolut Peak-Season ist. Bei uns sind dann Weihnachtsferien, die alle gleichzeitig haben und in NZ wollen die Leute auch im Hochsommer zu Weihnachten verreisen. Ich habe es eben mal durchgeklimpert und müßte heute für das gleiche Ticket ca 4.500,- € zahlen, wieder Economy. In der Business-Klasse wird es imemr weit fünfstellig, so daß 2.000,- € in die USA schon sein können.
Das macht dann einen Preisunterschied bei mir von 2.400,- €. Dazu muß man wissen, daß die Tickets bei Fluggesellschaften immer kontingentiert sind. Die ersten 10% werden sehr günstig verkauft und dann wird es immer teurer. Die letzten freien Sitzplätze sind die teuersten.
Da würde es für einen Händler Sinn machen sehr früh entsprechende Tickets zu buchen, bis das günstige Kontingent ausgeschöpft ist. Anschließend verkauft er die Tickets immer etwas günstiger als die Fluggesellschaft selber im Internet. Beim Verkauf kommt dann durch die Namensänderung, die ja nur eine vergleichsweise vernachlässigbare Beabreitungsgebühr kostet, der Käufer auf das Ticket.
Bei 2.400,- € Preisunterschied in meinem Fall würde die Bearbeitungsgebühr von 100,- € den Käufer ja nicht abschrecken sondern einfach mit eingepreist. Wenn die Namensänderung aber nachher genauso teuer ist, wie das Ticket direkt bei der Fluggesellschaft zu buchen, macht es für einen Käufer keinen Sinn mehr nach günstigeren Tickets irgendwelcher Dubioser Zwischenhändler zu suchen.