Beiträge von plattyplus

    Ja, Dienstherr ist das Land NRW

    Wenn der Dienstherr wirklich das Land NRW ist, ist der ganze Passus mit Abordnungen hinfällig. Dann könnte man auch in die nächste Polizeidienststelle abkommandiert werden, um dort Akten zu sortieren und es wäre kene Abordnung. Es würde gar keine Abordnungen geben.

    Der Schulleiter ist bei mir der weisungsbefugte Dienstvorgesetzte, damit mein Dienstherr und damit ist die Abordnung an eine andere Schule wirklich eine Abordnung. Bei Referendaren ist das Studienseminar der weisungsbefugte Dienstvorgesetzte und damit Dienstherr.

    Wäre das Land NRW der Dienstherr, würde es gar keine Abordnungen geben und das Gesetz wäre damit überflüssig.

    Kannst du mir evtl. sagen, wo das mit den 5 Jahren steht?

    Landesbeamtengesetz §24, Absatz 4:
    "Die Abordnung zu einem anderen Dienstherrn bedarf derZustimmung der Beamtin oder des Beamten. Abweichend von Satz 1 ist die Abordnung auch ohne Zustimmung der Beamtin oder des Beamten zulässig, wenn dieneue Tätigkeit einem Amt mit demselben Endgrundgehalt auch einer gleichwertigenoder anderen Laufbahn entspricht und die Abordnung die Dauer von fünf Jahren nicht übersteigt."

    --> https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes…N&det_id=405134


    Der Dienstherr ist in diesem Zusammenhang die jeweilige Schulleitung. Der andere Dienstherr also die Schulleitung der Schule, an die man abgeordnet wurde.

    Vorläufig - ich sage ausdrücklich, aber mit wenig Hoffnung "vorläufig" - ist der Dumme der Steuerzahler.

    Dem Steuerzahler gegenüber werden aber immer nur die Pensionen herausgestellt und nicht, daß in den 1950ern die Beamten auf 14% Besoldung verzichtet haben als Ausgleich für ihre besseren Pensionen, besser im Vgl. zu den Renten.

    Man könnte jetzt also ganz ketzerisch formulieren: Klar können die Beamten auch in die Rentenversicherung, aber dann müßte man diese 14% Besoldungskürzung rückgängig machen inkl. aller Aufschläge, die in den späteren Jahren hinzugekommen sind. Ich denke da an die Zinses-Zins-Rechnung. Da wären wir dann wohl bei 25% Besoldungserhöhung...

    Und das wird dann halt dem Arbeitgeber doch zu teuer, weshalb er schön darauf achtet, daß die Beamten bei dem bisherigen System bleiben. Außerdem müßte er die Rücklagen dann ja sofort an die Sozialversicherungen abführen und nicht erst Jahrzehnte später in Form von Pensionen zahlen. Wie gesagt, dann ist eh eine andere Regierung dran und "Nach mir die Sintflut", so denken die Politiker doch.

    Was ich interessant fand war, dass man den Sold der Beamten abgesenkt hat anstatt eine Art Rentenversicherung zu erheben und, dass angeblich Beamte am Ende nicht teurer wären als Angestellte. Die Rechnung hätte ich gerne gesehen.

    Ja, die Beamtenbesoldung ist in den letzten Jahrzehnten (seit 1951) immer weniger angestiegen als die Gehälter in der Wirtschaft, weil man die Differenz davon für die Pensionen zurücklegen wollte.
    --> https://de.wikipedia.org/wiki/Besoldung#Pensionsfonds

    Das Blöde dabei: Keine Regierung hat je wirklich in diesen geplanten Pensionsfonds eingezahlt. Die haben das Geld im allgemeinen Haushalt verbraten und fertig. Die Pensionszahlungen kommen ja erst Jahrzehnte später und dann ist die Regierung, die den Mist damals verzapft hat, eh nicht mehr an der Macht. Getreu dem Motto: "Nach mir die Sintflug".

    Entsprechend sind Beamte auch zuerst wesentlich günstiger für den Arbeitgeber als Angestellte, weil die Sozialversicherungsbeiträge nicht zwangsweise abgeführt werden müssen. Würde man entsprechend der Sozialversicherungsbeiträge wirklich Rücklagen bilden, würde die Sache anders aussehen. Aber wie gesagt, welcher Politiker rechnet so?

    "Wir können kein neues Schwimmbad bauen, weil das Geld, das auf dem Konto ist, dort auch für die Rücklagen bleiben muß." ... das sagt so deutlich keiner. Jahrzehnte später hat man dann den Salat.

    Das heißt: Wenn Du nicht genau diese Datenbankformate exportieren willst, dann brauchst Du für Deine Installation auch kein Office.
    Was sagt Autodesk selbst zum Thema Open Source?

    Es geht ja nicht nur um den Export, es geht um viel grundlegendere Dinge:

    Zitat von Autodesk
    • Vollständige lokale Installation von Microsoft® Excel 2010, 2013 oder 2016 für iFeatures, iParts, iAssemblies, Thread-bezogene Befehle, Erstellung von Abständen/Gewindebohrungen, globale Stücklisten, Bauteillisten, Revisionstabellen, tabellenbasierte Konstruktionen und Studio-Animationen von Positionsdarstellungen. Excel Starter®, Online Office 365® und OpenOffice® werden nicht unterstützt.

    oder explicit Excel verlangt (was ich mir nicht vorstellen kann, weil sich die AutoCAD-Hersteller dadurch eines Marktsegments selbst berauben.)

    Es verlangt explizit Word und Excel der Versionen 2010, 2013, 2016, lokal installiert auf c:, nicht einmal MS Office 365 wird akzeptiert.
    Damit wird MS Office dann wieder zum Quasi-Industriestandard, da mögen wir uns im Schul-Bereich auch noch so anstellen. In der Industrie ist MS Office einfach gesetzt.

    Du?

    Ich denk mir: Noch 12mal die Klasse ertragen und dann sind Sommerferien. ;)

    Ich seh die halt nur alle 2 Wochen und da muß ich von den 12 Terminen noch 3 abziehen für das Schreiben der Klausuren und die Rückgabe sowie SL-Notenbekanntgabe. Bleiben also noch 9 Termine für echten Unterricht.

    Lohnt es sich da überhaupt zu versuchen die Namen der Schüler zu lernen? :teufel:

    Ja, wenn sie bestehen, haben sie ihre Stelle sicher.

    Anonsten habe ich mich etwas flapsig ausgedrückt, gebe ich zu. Konkret kam es aufgrund von unentschuldigtem Fehlen zu Abmahnungen und anschließender Kündigung in dem einen Fall und zu einem Aufhebungsvertrag aufgrund mangelnder falchlicher Qualifikation im anderen Fall.

    zu AutoCAD liest du das:
    ask.linuxmuster.net/t/erfahrungsberichte/2562
    Hier wird der Einsatz von AutoCAD unter Linuxmuster.net bestätigt.

    Wobei das dann auch wieder nicht interessiert, wenn der Hersteller der Anwendungssoftware, konkret AutoDesk Inventor, die Systemanforderungen dann doch etwas anders formuliert und insb. sogar noch speizelle Hardwarekomponenten zertifiziert.

    Das ist hier ist schon so sportlich, daß ich an eine virtuelle Maschine nicht glauben mag:
    --> https://knowledge.autodesk.com/de/support/inv…entor-2018.html

    Und spätestens bei der zertifizierten Grafik-Lösung hört es dann einfach auf:
    --> https://knowledge.autodesk.com/certified-graphics-hardware

    Wie im ersten Link zu erkennen ist, setzt das Ding für eine einwandfreie Funktion sogar die 64bit Version von MS Office voraus. Womit dann auch klar wäre, warum wir nicht über OpenOffice oder Ähnliches zu reden brauchen.

    Ja aber nicht eine Woche im ersten Monat einer Ausbildungsphase! Sorry, aber es ist tatsächlich schwer, etwas anderes als Zynisches zu antworten.

    Meine Meinung zu dem Fragesteller: Das ist wieder so einer, der in der freien Wirtschaft nicht unterkommt und jetzt aufgrund der Radiowerbung (ja, die gibt es in NRW echt, in Sachsen auch?) jetzt auf Lehramt machen will und meint, daß ihn da alle doch hofieren müssen, weil ohne Quereinsteiger wie ihn der Laden doch zusammenbrechen würde.

    Willkommen in der Realität!

    Und ja, mein Schulleiter hat auch gerade den zweiten Quereinsteiger nach nicht einmal 3 Monaten wieder vor die Tür gesetzt, weil es absolut nicht ging. Das war auch so eine Koryphäe von wegen "ich bin was Besseres, ich komme aus der Wirtschaft".

    Kannst du mir auch sagen warum? Ich kann diese Aussage zwar nachvollziehen

    Darf ich darauf antworten?
    Ich habe zwar kein OBAS gemacht aber alle erzählen sie hier wie stressig das OBAS war, auch ohne Kind. Also wenn du eine intakte Großfamilie vor Ort hast, die sich um das Kind kümmern können, mag das gehen. Aber ggf. noch alleinerziehend (mal das andere Extrem) in die OBAS? Das dürfte rein zeitlich nichts werden. Wenn man das hierim Forum so hört, ist OBAS in den 1,5 Jahren ein guter 60 Stunden Job.

    Nun, wir haben als Lehrer sowieso eine Holschuld im Punkto Mitarbeit und der würde ich weiterhin nachkommen.

    Falsch! In der Sekundarstufe 1 haben wir noch die Holschuld, in Sekundarstufe 2 bzw. 2b (=berufsbildent) haben die Schüler die Bringschuld. Das erkläre ich allen Schülern auch gleich in der ersten Stunde nach den Sommerferien, was das bedeutet. Zumindest ist das in NRW so.

    Referate finde ich immer bedenklich, vor allem in höheren Stufen.
    Da steht dann einer vorne, leiert irgendwas runter, was er aus Wikipedia abgeschrieben hat und kann damit noch den Karren aus dem Dreck ziehen.

    Naja,
    wenn ich Referate zulasse, kommt am Ende des Referats noch die Fragerunde, ob er wirklich kapiert hat, was er da eben runterleiern durfte. Und ja, die Fragen können dann inhaltlich auch recht hart werden. So hart, daß die anderen Schüler im Publikum keinen Bock auf Referate mehr haben, weil das dann echt schon Züge einer mündlichen Prüfung annimmt. ;)

    Nein, Nachgeben verstärkt dieses doofe, unreflektierte Verhalten - und sendet das Signal an alle Mitschüler, dass so ein Verhalten sich lohnt.

    Ich gebe auch nicht nach, ich erinnere nur wiederholt daran, daß sie freiwillig bei uns sind, so auch mal einem Schüler, der bereits volljährig war. Er wollte sich daraufhin abmelden, was mich als Klassenlehrer dazu veranlaßt hat, diesem Wunsch auch sofort nachzukommen. Ich bin also noch in der Stunde ins Sekretariat, habe das Abmeldeformular geholt und es dem Schüler auf den Tisch gelegt. Er hat es unterschrieben, woraufhin ich ihn noch aufgefordert habe die drei ausgeliehenen Bücher, die er eh dabei hatte, bei mir abzugeben und ansonsten habe ich ihm noch viel Erfolg für sein weiteres Leben gewünscht.

    Alle anderen Schüler in der Klasse hatten daraufhin eine Gänsehaut, das sich sowas wirklich vor ihren Augen abspielt und wie einfach sowas geht. 12 Minuten und die Sache war erledigt. Danach hatte ich keine Disziplinprobleme mehr. :pirat:

    Alternativ kannst du Win10 auch als virtuellen Client in einer Linuxmaschine verwenden.

    Geht nicht. Wir brauchen AutoCAD als Anwendung und aus der Anforderungsliste der Software resultiert dann Windows 10 und eine passende recht teure Hardware, spezielle Grafikkarten und sowas. Daher auch M.2 SSDs, die in entsprechend hochwertigen Rechnern heute einfach Standard sind.

    Mich interessieren insbesondere Erfahrungen zu folgenden Systemen:

    - IServ
    - Univention Corporate Server (ucs@school )
    - LinuxMuster

    Von den drei aufgeführten Systemen haben wir als technisches BK, das auch Fachinformatiker ausbildet, das LinuxMuster in einigen wenigen EDV-Räumen im Einsatz. Der Einsatz in den übrigen Räumen scheitert daran, daß die Rechner entweder zu alt oder zu neu sind. Mit zu neu meine ich, daß der BootLoader nicht damit zurecht kommt, wenn in den Clients M.2 SSDs verbaut sind. Die Dinger werden zumindest bei den DELL Rechnern, die wir am Start haben, nicht erkannt. Mit Sata SSDs würde es wohl gehen, aber die Clients sind so klein, daß sie nicht mal mehr einen 2,5" Schacht haben, um eine Sata-SSD nachrüsten zu können. Von daher ist das System für uns aktuell tot.

    Außerdem ist für uns die Unterstützung bzw. fehlende Unterstützung von WIndows 10 ein KO-Kriterium.

Werbung