Für mich persönlich ist hier ein derbe Gerechtigkeitslücke - aber ich bin auch Sozialromantiker
Ich finde das entsprechende Zitat eines Landespolitikers leider gerade nicht so schnell. Sein Tenor war, dass durch die zieg Gehaltsrunden in den letzten Jahrzehnten, bei denen es immer einen Sockelbetrag für die niedrigen Einkommen gab, das Gehaltsgefüge dermaßen zusammengestaucht wurde, dass man eher am oberen Ende der Besoldungstabelle ein Gerechtigkeitsproblem bekommen hat.
Außerdem sah er ein Problem der öffentlichen Hand darin, dass die oberen Gehaltsgruppen zu wenig bekommen, um mit der „freien Wirtschaft“ mithalten zu können, zumal Bewerber mit Masterabschluss selbstverständlich darauf verweisen:
Wir haben mindestens 6,5 Jahre in unsere Ausbildung investiert. Wir gehören schon da oben rein.