Ich hatte das ganze Theater mal mit einer Lieferung aus GB. Also im Online-Shop bestellt und bezahlt. Das Paket ist aber nie bei mir angekommen, wohl weil der Zustelldienst es nicht kapiert hat, daß die Briten vorne in der Zeile die Hausnummer schreiben und dahinter erst die Straße. Ich hatte die Paketnummer, nur leider teilte mir die UPS-Webseite mit, daß sie mein Haus nicht finden könnten. Deshalb ging das Paket wieder zurück.
Was ich dabei nicht bedacht hatte: Der Absender saß nicht im Mainland UK sondern auf Gurnsey (britische Kanalinsel). Auf den Inseln ist wohl alles steuerfrei, also so ähnlich wie bei uns auf Helgoland. Ergebnis davon war, daß ich enige Wochen nach der ersten erfolglosen Zustellung einen Brief vom Hauptzollpostamt Frankfurt erhielt, der mich aufforderte die Einfuhrumsatzsteuer für die nicht erhaltende Ware zu zahlen. Sie war ja schließlich eingeführt worden.
Ergebnis vom Lied: Ich habe für den Kram zweimal Einfuhrumsatzsteuer gezahlt, da das Paket ja zweimal über die Grenze geschippert ist und beim zweiten Mal habe ich darauf bestanden, daß das Paket mit Royal Mail verschickt wird, weil deren Partner hier in Deutschland DHL ist. Dann ist das Paket auch angekommen, weil unser Briefträger da eindeutig mehr auf Zack ist. Die anderen Zusteller (UPS und Co.) tun sich hier auf dem Lande richtig schwer, wohl weil zwischen den einzelnen Häuser Äcker sind und es entsprechend sehr viele Hausnummern gar nicht gibt und der "Nachbar" nicht unbedingt die nächste Nummer hat sondern dazwischen noch 20 Nummern frei sind.
Der normale Briefträger, der auch DHL ausliefert, fährt hier jeden Tag durch die Gegend, der kennt sein Revier. ![]()