Beiträge von plattyplus

    Normalerweise achtet man ja auf den Atem zur Entspannung. Das geht unter Wasser eher schlecht Habt ihr Tips gegen Erstickungspanik?

    Wie gesagt, ich habe es geübt, indem ich an der Oberfläche "auf dem Wasser lag", Tauchermaske auf dem Kopf, mich mit beiden Händen am Beckenrand festgehalten habe, mit dem Gesicht nach unten versteht sich und der Trainer dann alle 10 Sekunden mit einem Besenstiel auf den Beckenrand gehauen hat. Bei dem Stahl-Becken hat man es also alle 10 Sekunden dröhnen hören.

    Und alle 10 Sekunden habe ich gedacht: "Komm Junge, 10 Sekunden schaffst Du noch." ... und beim nächsten Schlag: "Komm, nochmal 10 Sekunden." ...
    60 Sekunden schafft jeder Erwachsene, mit etwas Training auch 90 Sekunden.

    Aber man sollte das nicht alleine machen. Wenn sich da jemand mit dem "Komm, 10 Sekunden gehen noch" bis ins Koma treibt aus Ehrgeiz, wacht der nicht mehr auf.

    Die Vorübung dazu kannst hier schon am Computer sitzend machen. Ganz entspannt hinsetzen, die Luft anhalten und auf die Armbanduhr gucken, auf den Sekundenzeiger... und immer dran denken: "Die nächsten 10 Sekunden schaffst Du auch noch" ...
    Also nach 30 Sekunden: "Komm, die 40 schaffst auch noch"... 40 durch, 50 durch, 60... prust. :)

    Bevor sich hier jemand jetzt eine Tauchermaske kauft: Ganz wichtig ist dabei, daß sie paßt und ums Gesicht dicht abschließt. Das testet man bereits im Laden, indem man sich die Maske vors Gesicht hält (Maskenband hängt lose runter) und durch die Nase die Luft einsaugt. Dabei muß die Maske dicht abschließen, sich also im Gesicht festsaugen auch wenn man nach unten guckt, dann paßt sie.
    Probleme bei der Abdichtung können Haare sein, also Damen mit langen Haaren haben eher Probleme an der Stirn, Herren haben Probleme mit dem Bartwuchs.

    Er kommt einfach nicht so tief runter und ist selbst total traurig deswegen. Habt ihr Tipps oder Ideen, wie wir das üben könnten?

    Moin,

    wenn das Problem der Auftrieb ist, ist der erste Meter des Abtauchens der schlimmste. Unten am Grund des Schwimmbeckens die Tiefe zu halten ist wesentlich einfacher. Da kann man dann auch mit Flossen locker einmal die 25m Bahn durchs Becken tauchen direkt über dem Boden des Beckens.

    Um den ersten Meter beim Abtauchen zu überwinden gibt es zwei Techniken:

    • Am Beckenrand stehend (ich meine im Becken, die haben ja alle unterwasser so eine Stufe am Beckenrand) nach oben springen, die Arme weit nach oben ausstrecken und dann mit dem entsprechenden Schwung mit den Füßen voran senkrecht nach unten abtauchen. Ggf. noch mit den Händen beim Abtauchen nachhelfen (Brustschwimmen rückwärts). Die Rolle hin zum Vorwärtsschwimmen kommt dann unten am Beckenboden. Das ist zumindest meine Technik, wenn es ohne Flossen nach unten gehen soll.
    • Halbe Rolle an der Oberfläche und mit dem Kopf voran nach unten schwimmen. Meine Technik mit Flossen an den Füßen.

    Auf den ersten Metern in die Tiefe gibt es aber noch ein paar andere Probleme, an denen es scheitern kann:

    • Pump nicht die Lunge voll auf. Halbvoll reicht. Die Luft bringt auftrieb, gegen den man ankämpfen muß.
    • Bring den Kreislauf runter. Also nicht nach einem Fehlversuch sofort voll einatmen und wieder runter. Erstmal Herzfrequenz runter bringen und es dann erneut versuchen.
    • Wenn man einmal unten ist, hat man Zeit, also keine Panik. Also am Besten vorab einmal testen wie lange man wirklich die Luft anhalten kann. Ich habe das gelernt, indem ich auf dem Wasser lag, beide Hände am Beckenrand, Kopf nach unten. Der Trainer hat alle 10 Sekunden mit einem Besenstiel auf den Beckenrand geschlagen. Unterwasser hat man das gehört. 30 Sekunden schafft jeder, in Ruhe ist 1 Minute auch kein Problem. also bewegt man sich unten ganz langsam.
    • Bei dem Chlorwasser ist ggf. eine Tauchermaske hilfreich, damit nicht sofort die Augen brennen. Es muß aber wirklich eine Tauchermaske mit Nasenerker sein. Nimm auf gar keinen Fall eine Schwimmbrille! Schwimmbrillen kann man nicht durch die NAse ausblasen. Da findet beim Abtauchen also kein Druckausgleich statt. Entsprechend kann es einem da beim tiefen Abtauchen die Augäpfel rausdrücken.
    • Bring dem Nachwuchs bei, wie man beim Abtauchen den Druckausgleich hinbekommt. Mit einer Hand die Nase zukneifen und gleichzeitig versuchen durch die Nase auszuatmen, bis es auf den Ohren "plopp" macht.

    Bin zwar kein Sportlehrer, habe es selber nur zum cmas** Taucher gebracht und durfte dafür apnoe auf 7,5m runter, aber vielleicht hilft es ja was. Und ja, bei 7,5m und dem Blick nach oben zur Wasseroberfläche kommt dann irgendwann das Gefühl: "Scheiße wie weit ist der Weg zurück bis zum nächsten Atemzug." Aber das kommt daher, daß durch den Wasserdruck auch die Luft in der Lunge zusammengedrückt wird. Da denkt man unten, man hat keine Luft mehr. Beim Auftauchen dehnt sich die Luft in der Lunge aber wieder aus und man hat die Luft, also nur die Ruhe, keine Panik. Der Effekt ist aufgrund der Druckunterschiede auf den ersten Metern des Abtauchens allerdings auch am extremsten.

    So, wie bringt man das jetzt einem 7jährigen bei? Also wie bringt man dem bei alles ganz in Ruhe zu machen?


    Nachtrag: Und um Panik zu vermeiden mit einer Tauchermaske, sollte man auch mal üben, wiees sich anfühlt, wenn die Maske wegfliegt. Also im Nichtschwimmer sich mal unter Wasser die Maske gezielt von der Nase reißen und trainieren, wie sich das anfühlt, wenn die Nase auf einmal im Wasser ist. Der Tauchreflex dabei kann auch Panik auslösen.

    Gespart wird [...] in den Vollzeit-Klassen. Bloß nicht den dualen Partner verärgern.

    Bei meiner Vollzeit-Klasse wird auch gespart. Inzw. haben wir da aber eher das Problem, daß die am Ende eine 4-Tage Woche haben könnten.

    Was das Duael System angeht, stehen die Betriebe eher hinter den Kürzungen, weil Azubis schließlich billige Arbeitskräfte sind und sie so noch jede Woche einen Tag länger im Betrieb arbeiten.

    Tivoli in Kopenhagen, dicht gefolgt vom Lunaparc in Sydney.
    Die Parks sind irgendwie aus der Zeit gefallen, weil sie an "die gute alte Zeit" erinnern und eben nicht laufend modernisiert wurden.

    Und der Nächste.

    Dafür waren es einige mehr. Und in einer Zeit, in der alles so richtig knapp war - was man natürlich unterschiedlich interpretieren kann

    Klar waren es einige mehr, aber die Zahl war begrenzt. Ich denke die größte Sorge heute ist, daß man von einer Flüchtlingswelle überrollt wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten, zumal bei der Bevölkerungsexplosion in Afrika und den Geburtenraten in Europa.

    Damals hatte keiner was, weder die Flüchtlinge noch die aufnehmende Gesellschaft (trotzdem wurde geteilt)

    Das glaubst auch nur Du. Frag doch mal die Vertriebenen, wie sich damals gegenüber der alteingesessenen Gesellschaft etablieren mußten. Das war auch alles andere als ein Zusckerschlecken, um mich mal freundlich auszudrücken.

    Wir nicht, andere Länder (EU, USA etc. schon).

    Andere Länder schaffen das? Welche denn? Guck dir mal an, wie Australien das macht. Da gibt es ein Einwanderungsrecht, bei dem sich die australische Regierung ganz klar aussucht, wen sie haben will und wen nicht. Und ja, da geht es ausschließllich um den Vorteil für die australische Volkswirtschaft bei dem Punktesystem fürs Arbeitsvisum.

    Alle anderen Migranten kommen nicht aufs australische Festland, entweder ersaufen sie im indischen Ozean oder, wenn sie doch aufgefischt werden, kommen sie in Lager auf abgelegenen Pazifik Inseln.
    --> https://en.wikipedia.org/wiki/Nauru_Reg…ocessing_Centre

    Die australische Regierung begründet das System damit, daß sich unter den Flüchtenden herumspricht, daß es keinen Weg aufs australische Festland gibt und es entsprechend sinnlos ist sich mit klapprigen Nußschalen über den indischen Ozean auf den Weg zu machen. Da es weniger bzw. niemand mehr versucht, kommt es auch nicht zum massenhaften Ertrinken.

    Glaub doch niemand, daß die Schlepper auf der Mittelmeerroute nicht die "Rettungsschiffe" in ihrer Kalkulation haben. Die wissen doch ganz genau, daß sie die Flüchtenden nur 12sm weit raus bringen müssen und damit dann ihr Job erfüllt ist. Die Flüchtenden wissen das auch. Und wenn dann doch mal kein Schiff da ist, das sie aufsammelt ...

    Und ja, ich bin schon dafür die Leute aus dem Mittelmeer zu fischen, aber von dort aus geht es dann zum nächstgelegenen sicheren Hafen. Und so lange wir keine Reisewarnung für die entsprechenden Länder haben, sind die nächsten sicheren Häfen in Tunesien, Marokko, ... und eben nicht auf der anderen Seite des Mittelmeers. Das ist doch total irre. Wir fliegen in die Länder als Pauschaltourist in den Urlaub aber gleichzeitig sind sie zu unsicher, um jemanden dort hin bringen zu können?

    Ich finde das (als Notlösung) richtig und sinnvoll, bis es wieder genügend ausgebildete Lehrer gibt! Ihr auch?

    Ist das neu?

    Bereits als ich Schüler war in den 1990ern wurden die Stundentafeln zusammengestrichen, weil es nicht genug Lehrer gab. Leistungskurse nur noch 5- statt 6-stündig und so.

    Bei meinem Einsatzplan sieht es so aus, daß der überwiegende Teil meines Unterrichts auf 50% zusammengestrichen wurde. Aus einer Doppelstunde/Woche wurde eine Doppelstunde alle zwei Wochen. Den Lehrplan da noch erfüllen bei so massiven Streichungen, ist schon "ambitioniert". Wobei ich da auch keine Themen weglassen kann. Das Zeug brauchen die Lehrlinge alle für ihre IHK-Abschlußprüfung.

    Ich habe jedenfalls direkt nach dem Ref. auch aufgrund der Stundenplan-Situation das Methodenfeuerwerk gleich mal drastisch zusammengestrichen. Die Inhalte sind wesentlich wichtiger.

    Auch wundere ich mich immer, warum die Politiker und Eltern über die spontanen Stundenausfälle durhc Krankheit maulen. Das ist doch der wesentlich kleinere Teil im Vgl. zu den strukturellen Ausfällen. Nur fallen Letztere kaum auf. Wer vergleicht schon die Stundenpläne von heute mit denen vor 30 Jahren, um festzustellen, daß die Azubis damals 1,5 Berufsschultage haben und heute bloß noch einen mit dann auch nur 6 Stunden?

    Aber auf ähnliche Weise funktioniert das Argument "Aber ich will Medizin studieren und brauche die bessere Note um den NC zu schaffen!": Mit Verweis auf die Folgen, die eine gegebene Note für den Schüler hat, will man eine bessere Note erfeilschen. Ich weise dann darauf hin, dass ich Noten für die Leistung in der Vergangenheit, nicht die in der Zukunft gebe, dass ich es toll finde, wenn sich jemand Ziele steckt, dass es dann aber auch in dessen Verantwortung liegt sie zu selbst verfolgen und nicht in meiner.

    Und wenn wieder einer mit dem NC kommt, kannst ihm ja von mir erzählen. Ich habe im Abi extra damals Englisch und Deutsch als Grundkurse bis in die 13.2 weitergemacht (Mathe war LK), um mehr Grundkurse als nötig zusammen zu bekommen und so die 5 in Sport aus dem Abi-Schnitt kicken zu können. Hab dann ein Jahr später nach dem Zivi-Dienst an der Uni den NC mit 3 Punkten (von damals max. 840?) im 3. Nachrückverfahren so gerade eben gepackt. Das war weniger als eine Zehntel-Note im Schnitt. Hätte ich die 5 in Sport stehen lassen im Abi und eben nicht noch Deutsch weitergemacht, wärs das gewesen.

    Soviel zum Thema "Ziele verfolgen". Ich wollte mir einfach nicht das Abi durch einen 5er in Sport versauen.

    Eine Aufenthaltserlaubnis kann in Ausnahmefällen für den Schulbesuch erteilt werden (Voraussetzungen für die Aufenthaltserlaubnis zu r Teilnahme an Sprachkursen und zum Schulbesuch nach § 16 Aufenthaltsgesetz, Seite 3, Mitte).

    Das Argument Aufenthaltsgenehmigung brächte mich schon zum Nachdenken, weil hier natürlich - wenn das so stimmen würde - meine Notengebung einen wesentlich direkteren und krasseren Einfluss auf den weiteren Lebensverlauf des Schülers (und vllt. seiner Familienangehörigen?) hätte als gewöhnlich.

    Da es sich bei dem Schüler um einen Azubi handelt und der seine Lehre in NRW eh zuende machen darf, egal welche Berufsschulnoten er abliefert, zog das Argument bei mir nicht. Probezeit ist ja auch vorbei, so daß der Betrieb ihn gar nicht rauswerfen kann. Konkret kann jemand in NRW in allen Berufsschulfächern 6 stehen. Wenn er die IHK-Zwischen- und Abschlußprüfung schafft, bekommt er den Facharbeiter-Brief. Nach durch Entsprechend habe ich den Azubi auch im Anschluß beraten, also daß er sich auf die IHK-Prüfungen konzentrieren soll, weil die zählen.

    Und nein, die Sprachbarriere habe ich nicht gesehen. Hab den Unterricht schon zweigleisig (Deutsch/Englisch) gefahren, weil deutsche Schüler sogar mit Fachoberschulreife nicht ausreichend Englisch können, um zu folgen. Von denen, die die Hauptschule ohne Abschluß verlassen haben, rede ich mal gar nicht. Ich habe aber die Barriere gesehen pünktlich zum Unterricht zu erscheinen, nach dem Erscheinen nicht sofort wieder für eine Viertelstunde "auf Toilette" zu verschwinden, mit Zigaretten-Geruch aus dem Mund zurückzukommen und dann noch 20 Minuten eher gehen zu wollen.

    Nee Leute, da sind die anderen Azubis mit Flüchtlings-Hintergrund in der Klasse ein ganz anderes Kaliber. Die machen zwar auch jetzt "nur" die 2jährige Lehre zur Fachkraft für Lagerlogistik, also Packer bei DHL, Hermes und Co. im Paketumschlag-Lager. Aber die haben wenigstens ein Ziel und wenn es heißt: "I want to become a truck driver for DHL." und hängen sich rein, sind also immer da usw. ...

    @Morse:
    Bei mir kündigt sich das normalerweise auch recht früh an. Blöd ist nur, daß manche Schüler halt praktisch dauernd nicht da sind und ihre Klausuren, Tests, ... nicht abholen.

    Und ja, wenn mir jemand auf die Mitleidstour kommt, schalt ich auf stur. Da sind wir uns wohl einig. ;)

    Moin,

    ich mache diese alte Diskussion mal wieder auf, weil bei mir einige Schüler mal wieder meinen ihre Noten verhandeln zu müssen wie auf einem Basar. Wenn mir einer damit kommt, schwenke ich immer auf: "Meine Verhandlungsgrundlage ist dann erstmal die Note 7. Und jetzt erklären sie mir, warum sie eine bessere Note bekommen sollen", um.

    Das Problem habt Ihr doch bestimmt auch?

    Heute kam einer an, daß sein Auffenthaltstitel nicht verlängert werden würde (irakische Staatsbürgerschaft), wenn ich ihm eine 5 aufm Zeugnis gebe. Die 5 lasse ich auch stehen, weil die schon positiv für ihn gewertet ist. Er kriegt im Unterricht und den Klausuren halt wirklich gar nichts hin, fragt dann alle 3 Minuten irgendwas, was schon gar nicht mehr zum Unterricht gehört und rastet dann immer etwas aus, wenn ich ihm nicht alle Fragen beantworte, weil der Unterricht ja kein Fachgespräch unter 2 Personen ist sondern ich eine komplett volle Klasse vor mir sitzen habe und die anderen auch Anrecht auf meine Zeit haben. Die Sprache ist kein Problem, es mangelt einfach an grundlegenden mathematischen Fähigkeiten, also fängt schon bei den vier Grundrechenarten an.

    Hattet Ihr das Argument mit der Auffenthaltsgenehmigung auch schon?

    Nachträglich habe ich mich dann in meiner Notengebung bestätigt gefühlt. 10 Minuten unbeaufsichtigt, weil ich den anderen ihre Noten verkündet habe, und schon richtete der 20jährige wieder ein Chaos an, um mich mal freundlich auszudrücken. Benehmen wie eine offene Hose halt.

    Bei den anderen Migranten in der Klasse habe ich das Problem nicht. Da muß ich dann zwar manchmal auf Englisch als Unterrichtssprache umschwenken, was dann die deutschen Schüler nicht verstehen, weil die Englisch-Fähigkeiten, die man mit einem Hauptschulabschluß erreicht doch nicht so prall sind, aber dann läuft das. Diese extreme Basar-Mentalität bei der Noten-Vergabe erlebe ich da auch nicht.

    Da wird der Unterricht und eine Prüfung zum Kotau vor dem Fachlehrer bzw. dessen Ansichten. "Bei der Müller musst Du halt einfach immer xy schreiben und dann ist die voll happy".

    Das kenne ich, allerdings ging es da nicht um die AfD sondern darum, ob Tierversuche ethisch vertretbar sind oder nicht. Dazu gab es dann noch entsprechendes Unterrichtsmatherial von der geschundenen Kreatur. Hab mich damals ordentlich in die Nesseln gesetzt, als ich argumentiert habe, daß ich trotz alle dem für Tierversuche bin. Begründung: Bereits in jungen Jahren habe ich Medikamente und Operationen benötigt, die zuvor im Tierversuch erprobt wurden. Ohne diese Techniken würde ich nicht mehr leben. Und niemand kann von mir verlangen, daß ich mein eigenes Todesurteil unterschreibe, was ich tun würde, wenn ich Tierversuche ablehnen würde.

    Krawumm... das gab Mecker. :pirat:

    Das bei mir ein Labor-Beagle sein Gnadenbrot bekommt, gehört dann auch dazu. Da sehen dann Viele einen Widerspruch, ich nicht. :)

    Sowieso frage ich mich zunehmend häufiger, warum eigentlich die Deutschen "Angst" vor der AfD haben.

    Vielleicht weil uns allen in den 1990ern in der Schule die ewige Schuld eingetrichtert wurde? "Du bist Deutscher, du hast dein Leben lang dafür zu büßen, daß deine Ur-Großeltern den 2. Weltkrieg und die Jedenverfolgung verursacht haben." So lief das doch damals in den 1990ern quer durch alle Fächer, also Geschichte, Politik, Sowi, Deutsch, Religion, Philosophie, Kunst, ... überall wurde man damit überwältigt.

    In den anderen Ländern um uns rum gab bzw. gibt es sowas nicht. Wahrscheinlich gehen die daher auch lockerer mit dem Thema um.

    Endlich keine nölenden Schüler mehr, die eher weg wollen, um Fußball zu gucken. :)

    Denkst Du auch, daß generell zuviel Fußball im Fernsehen läuft und die anderen Sportarten leider hinten runter fallen bei den Übertragungen?

    Wenn das gesellschaftliche Klima solche Methoden zulässt - egal, ob daraus ernsthafte Konsequenzen entstehen können oder nicht - läuft in einer Demokratie definitiv etwas schief.

    Das läuft aber auf allen Seiten schief. Meiner Meinung nach ist das Klima seit der Ansprache von unserem ehemaligen Außenminister Gabriel: "Ihr seid das Pack, welches eingesperrt werden muß", vergiftet. Da kommt jetzt entsprechend von beiden Seiten gehörig Feuer. Die AfD ist da nur noch ein Katalysator.

    --> http://www.spiegel.de/politik/deutsc…-a-1049965.html

    Aktuell sieht man das ja an dem Diskussionsstil zwischen CDU und CSU. Sowas war vor 10 Jahren undenkbar. Wenn eine Bundeskanzlerin erst einmal mit Richtlinienkompetenz regieren muß, sind wir nicht mehr weit weg von Notverordnungen und wohin sowas führt, sollte man aus dem Geschichtsunterricht wissen.

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