... ich werde die restlichen 350m² vor meiner alten Scheune roden. Diese trockenen und von Efeu überwucherten 6m hohen Gerippe ehemaliger Haselnußsträucher fallen mir irgendwann sonst noch auf den Kopf. Die 3-4m hohen Eiben unten drunter bleiben stehen.
Die 150m² neben der Scheune habe ich schon über Pfingsten geräumt. Jetzt sieht man wenigstens wieder, daß da eine Wand steht. 
Das hat hier irgendwie alles was von Dornröschen, total zugewuchert.
Aber mit dem Argument: "Bei dem Urwald sind die Wände klatschnaß und in wenigen Jahren muß ich die Scheune sonst abreißen", hat dann doch bei meinen Altvorderen gezogen.
In Zukunft will ich die Scheune dann als Garage nutzen. Das Satteldach ist nämlich auch nach über 110 Jahren noch besser in Schuß als das Flachdach der aktuellen Garage. Jedenfalls hat der Dachdecker sowohl dem Dachstuhl als auch den alten Dachpfannen noch mindestens weitere 50 Jahre Lebenserwartung attestiert.
Sagt mal, was kommt wohl günstiger:
- Nachträglich einen 9m langen Stahlträger in eine Außenwand (Stirnseite) einziehen, um ein 8m breites Tor einzubauen?
- Die Wand über dem geplanten Tor abreißen, den Stahlträger auflegen und dann das Dreieck der Stirnwand unter dem Satteldach wieder hochmauern lassen?
Die Außenwand muß nur sich selber tragen, Geschoßdecken gibt es keine, man kann sich von unten die Dachpfannen angucken. Mit etwaigem Denkmalschutz habe ich auch kein Problem.