Beiträge von plattyplus

    Es wäre insofern ziemlich lebensfremd von der Institution Schule, die Konfrontation damit zu scheuen bzw. es als Teil nur eines Faches anzusehen und aus den anderen - zur Schonung der Schülerschaft - herauszufiltern.

    Und wo ist die Konfrontation mit dem DDR-Unrecht und der SED/PDS/Linke?
    Und wo ist die Konfrontation mit den ganzen anderen Ungerechtigkeiten der Welt, die wir Deutsche mal nicht verursacht haben?

    Ich habe 3 Typen von Geschichtsunterricht kennen gelernt:
    1. Anektdotische Geschichten aus Antike, Mittelalter und von der (europäischen) Kolonisierung Nordamerikas.
    2. Schuld- und Gesinnungsunterricht zum 3. Reich in allen Fächern, wo das möglich war, wie bei plattypus. (Auch 90er Schüler )
    3. Einen Geschichtszwangskurs zur Märzrevolution und zu den Monaten vor dem ersten Weltkrieg und dessen Entstehung.

    Ich habe es genauso kennengelernt. Muß wohl doch am Lehrplan in NRW liegen.

    Chronologischer Gechichtsunterricht von Klasse 5-9 durch die tiefste Steinzeit bis in die 1920er. Dann in Klasse 10 und 11 das 3. Reich und die Judenverfolgung, wobei die Judenverfolgung geschätzt 80% der Zeit einnahm. Da wurden wirklich alle Facetten beleuchtet und zwar sowohl in Geschichte als auch in SoWi/Politik, Religion (in Ethik wohl auch), Deutsch und Kunst. Alles, was man irgendwie an das Thema dranhängen konnte, wurde da auch drangehängt. Damals hat dann irgendwann bei uns in der Oberstufe die komplette Stufe gemeutert und gesagt haben, daß wir von diesem "Schuldunterricht" nichts mehr hören wollen. Unsere Haltung konnte kein Pauker verstehen und so gab es noch einen Vortrag vom Schulleiter von wegen Israel, der bei uns noch viel weniger ankam.

    In der 13 gab es dann den Geschichts-Strafkurs für alle, die dann irgendwann mal Geschichte abgewählt hatten. Da kamen dann die Zusammenhänge, die von Kodi beschrieben wurden, also vom Auslöser des 1. Weltkriegs über den Versailer-Vertrag, die Ruhrbesetzung und den 2. Weltkrieg als logische Folge aus dem 1. Weltkrieg und der Staatsfinanzierung auf Schuldenbasis in der NS-Zeit. Auf eigenen Wunsch haben wir das dann noch verlängert um die Berlinblockade, den Aufstand in der DDR 1953, die Deutsche Teilung und den Prager Frühling. Damals merkte der Pauker aber ausdrücklich an, daß die Geschichte nach 1945 in den Lehrplänen nicht vorgesehen ist.

    Ist das heute immer noch so, daß der Geschichtsunterricht mit dem 3. Reich endet oder kommt die Geschichte nach 1945 inzw. auch in den Lehrplänen vor?

    Ich habe im Referendariat in [...] Geschichte hauptsächlich damit zu tun, unmotivierte Klientel davon zu überzeugen, dass Geschichte auch spannend und erhellend sein kann

    Moin,

    also als Schüler bin ich damals in Geschichte ausgestiegen, als es um das 3. Reich ging und welch wahnsinnige Schuld wir alle auf uns geladen hätten. Was kann ich dafür, daß ich mit einem deutschen Paß geboren wurde und das die Generation meiner Großeltern im Namen einer Regierung, die die Gerneation meiner Ur-Großeltern zur Macht verholfen hat, in den Kreig ziehen mußte? Sippenhaft qua Staatsangehörigkeit?

    Ähnlich ging es mir in SowI und Religion aber auch. Da wurde thematisiert, wie schlimm doch im Zusammenhang mit dem Krieg die Vergewaltigungen und die hohe Anzahl an getöteten Zivilisten war. Die Anzahl getöteter Soldaten war hingegen irgendwie nebensächlich. Warum das so ist, erschließt sich mir heute noch nicht. Soldat wird doch niemand freiwillig. Da hat Mann nur die Alternative zu kämpfen und vom Feind erschossen zu werden oder sich zu weigern und von den eigenen Feldjägern standrechtlich exekutiert zu werden. Das Ergebnis ist das Gleiche. Im ersten Weltkrieg ist auch niemand freiwillig aus dem Graben geklettert und in das feindliche Maschinengewehr-Feuer gestürmt. Die wußten alle ganz genau, daß sie nur eine kleine Chance haben zu überleben, wenn sie stürmen. Wenn sie nicht stürmen, werden sie von der eigenen Grabenpolizei erschossen.

    In Religion habe ich es damals wohl reichlich provokant auf den Punkt gebracht: "Warum regen sich alle über die Vergewaltigungen überhaupt auf? Die Frauen hatten doch immerhin das Glück und durften weiterleben. Die Männer wurden einfach erschossen." Da konnte dann auch der Religions-Pauker nicht mehr antworten.

    Aber kann auch sein, daß das Thema in den 1990ern einfach viel zu intensiv im Hinblick auf die Schuldfrage und die "Kultur des Erinnerns" abgeklopft wurde. Da müßten wir jetzt mal die Geschichts-Kollegen hier fragen, ob sich da was geändert hat.

    Ich war jedenfalls froh, als ich im Ausland erfahren habe, daß ich als Deutscher tunlichst nicht so in Sack und Asche gehen solle von wegen "Erinnerungskultur", wie sie es mir in der Schule in praktisch allen Fächern über 3 Jahre lang eingetrichtert haben. :)

    Ach ja, dieses Video hier habe ich das erste Mal in einem neuseeländischen Museum gesehen. Vielleicht wäre das ja was für den Geschichtsunterricht:
    --> https://www.youtube.com/watch?v=DwKPFT-RioU

    Das Privatkonto darf man dafür eben nicht nehmen.
    [...]

    Wer es einfach haben will, nimmt das Geld in bar und quittiert den Empfang.

    Moin,

    und genau so mache ich es jetzt, nachdem das ganze Geld auf einen Schlag doch auf meinem Privatkonto gelandet ist. Ich hol das Geld bar ab, zahle dann auch vor Ort bar und der Rest wird gegen Empfangsbestätigung bar ausgezahlt. Das hat auch den Vorteil, daß ich mit dem Tageslimit auf meiner EC-Karte keine Probleme bekomme. Bei den Beträgen haut das giral nämlich nicht hin.

    Gottseidank gibt es die 500,- € Scheine noch. :)

    Also nicht das ihr mich falsch versteht, ich habe das Geld nicht auf meinem Konto eingesammelt, es wurde mir auf einen Schlag von der Schule auf mein Konto überwiesen.

    Da es etwas Zinober ums Essen gab, werde ich von dem Geld gleich am ersten Tag alle möglichen Rechnungen vor Ort zahlen sowie alle Eintritts- und Fahrkarten kaufen und den Rest dann sofort auszahlen. Soll sich jeder das passende Essen selber kaufen. Verpflegung in der Unterkunft ist abbestellt, weil sie die Wünsche der Schüler gar nicht alle erfüllen können.

    • Halal
    • Koscher
    • Vegetarisch
    • Vegan (also auch ohne Milch und so)
    • Lactosefrei
    • ohne Nüsse

    Und das ganze Theater für 16 Personen, die alle mindestens 17 Jahre alt sind, wo der nächste Supermarkt 300m vor der Tür ist. Das können die selber viel besser als ich, also entscheiden, was sie denn nun essen wollen und was nicht.

    Entsprechende Regeln gelten auch für Beamte (siehe entsprechende Arbeitszeitverordnungen).

    Leider nicht in NRW. Da steht in der Arbeitszeitverordnung für Beamte, daß diese ausdrücklich nicht für Lehrer gilt. Da mußt rein rechtlich schon mit entsprechenden Vorgaben aus EU-Richtlinien argumentieren, die nie in nationales Recht umgewandelt wurden, obwohl die ÜBergangsfristen dafür schon lange abgelaufen sind. Ich spreche in diesem Zusammenhang von der Arbeitszeitrichtlinie 2003/88/EG.

    Arbeitszeitrichtlinie 2003/88/EG: http://eur-lex.europa.eu/legal-content/…03L0088&from=DE
    Arbeitszeitverordnung NRW: https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_tex…031009100936565

    §1, Absatz 2 Arbeitszeitverordnung NRW:
    "Diese Verordnung gilt nicht für Lehrerinnen und Lehrer an öffentlichenSchulen."

    Damit ist dann auch die Pausenregelung und alles andere hinfällig. Leider! :(

    --> Warum weisen eigentlich die Verbände und Gewerkschaften unsere Landesregierung nicht einmal mit Nachdruck darauf hin, daß sie die Richtlinie gefälligst umzusetzen haben? Bisher hatten sie schon 15 Jahre Zeit fafür und nichts ist passiert. Die Frist zur Umsetzung ist schon seit 12 Jahren abgelaufen, so das uns eigentlich nichts anderes übrig bleibt, als direkt auf Basis der EU-Richtlinie zu klagen.

    Wo verklagt man eigentlich das Land NRW auf Umsetzung der EU-Richtlinien? Gleich vor dem Europäischen Gerichtshof?

    Stimmt. Aber schaden tut es nicht. Bildung als Wert wird in unserer Gesellschaft nicht genügend geschätzt, man schaut nur, dass Menschen die Mindestanforderungen für einen Beruf erfüllen, alles darüber hinaus wird als unnötig abgetan.

    Meiner Meinung nach muß man da zwischen Bildung und Schulabschlüssen untersceiden. Das Bildung gut ist, steht nicht nuzr Frage. Aber mir wäre ein Abitur als Qualitätskriterium und nicht bloß als statistische Größe wesentlich lieber. Bringt ja nichts, wenn jetzt alle Abitur haben und man schon ein Abitur braucht, um eine gute Lehrstelle zu bekommen, für die in den 1970ern noch der Hauptschulabschluß reichte. Manche Hauptschüler in den 1970ern waren auch nicht blöder als die Abiturienten heute, aber auf dem Papier machen sich diese Bildungsabschlüsse natürlich gut.

    Ich kann ehrlich gesagt aber nicht verstehen wieso bei uns Grundschullehrer und Hauptschullehrer A12 bekommen während Realschullehrer A13 bekommen, die studieren alle drei 7 Semester, ist ein nötiges "Prestige" notwendig um A13 zurechtfertigen?

    Mit der argumentation müßten wir an der Berufsschule a14 bekommen, wenn die Gym.-Kollegen a13 kriegen. Schließlich brauchen wir neben dem Studium noch ein einjähriges Industriepraktikum oder neben dem Studium eine abgeschlossene Lehre. ;)

    Pädagogisches / Verwaltungsnetz: mich wundert ehrlich gesagt, dass sich das noch nicht durchgesetzt hat, dass es in der Schule 2 verschiedene, voneinander strikt getrennte Netzwerke gibt.

    Er setze "noch nicht" durch "nicht mehr" und Du weißt, wie es läuft. Früher hatten wir das alles schön getrennt, heute geht das aus irgendwelchen Gründen nicht mehr und alle Kollegen wundern sich, warum sie auf dem SchiLD-Rechner auf einmal google.de öffnen können.

    Unsere Windows-Server speichert beispielsweise Login-Zeiten von Schülern an den Rechnern sowie deren Nutzung. Ziemlich sicher sind das personenbezogene Daten.

    Moin,

    die Logins halte ich für unkritisch so lange aus dem Login ohne zusätzliche Listen nicht auf die Person dahinter geschlossen werden kann. An der Schule, an die ich abgeordnet bin, haben alle (auch die Schüler) Logins in der Form Nachname.Vorname. Da sehe ich Dein Problem in ganzer Schärfe.

    Was SchiLD und die Datenerfassung angeht, sehe ich das weitaus kritischer, weil dort mitunter wirklich heiße Daten hinterlegt sind, z.B. die Krankenakte der Schüler (Atteste werden eingetragen). Meiner Meinung ist es da mit einer Datenschutzerklärung nicht getan. Sehr viele Kollegen werden die unterschreiben und dann trotzdem weitermachen, weil sie potentielle Gefahren gar nicht erkennen, insb. was den Umgang mit ihren privaten Geräten angeht.

    Und nein, wenn ich die Schülernoten bei mir auf dem Notebook oder Tablet habe, darf ich dieses Tablet eben nicht mehr im Klassenraum an den Beamer hängen. Aber erklär das mal den fachfremden Kollegen.

    Also wenn Du es nagelfest machen willst, reicht so eine Dienstanweisung meiner Meinung nach nicht aus. Dann muß ganz klar das System zur Datenverarbeitung aus einer Hand vom Schulministerium gestellt und administriert werden, so daß alle Nutzer (und die Schulleitung ist dann auch Nutzer) sich um den Datenschutz keine Gedanken mehr machen müssen. Ich traue jedenfalls den "normalen" Schulleitern im Üblichen nicht zu, daß sie das alles überblicken, wenn sie nicht gerade vorher selber Informatik unterrichtet haben.

    Wenn da drei Geräte gleichzeitig was anderes machen als Seiten lesen (ich, Frau, Kind streamen irgendwas), ist die Leitung zu 50% dicht.

    Ja,
    das Problem ist, daß ein W-Lan wie ein klassischer Hub funktioniert. Alle Geräte im W-Lan müssen sich die Bandbreite teilen und das langsamste Gerät im W-Lan bestimmt die Maximalgeschwindigkeit. Hatten wir früher auch. Alle Rechner hatten 54 Mbit W-Lan nur der digitale Bilderrahmen nicht, der hatte 11Mbit. Folglich hatten alle Geräte maximal 11 Mbit. Außerdem kommt es im W-Lan zu Kollisionen, wenn zufällig zwei Geräte gleichzeitig senden. Ist wie beim Sprechfunk, wenn da zwei Leute gleichzeitig auf die Sprechtaste drücken, kommt gar nichts mehr durch. Da fangen dann die Geräte mit etwas Pause an die Datenpakete neu zu verschicken in der Hoffnung, daß dann zufällig gerade kein anderes Gerät sendet. Darum explodiert die Anzahl der Kollisionen auch mit zunehmender Anzahl der Geräte und praktisch ist ein W-Lan mit 10 Geräten auf einer Frequenz an der Schmerzgrenze angekommen.

    Werden die Netze größer, helfen nur kabelgebundene Netzwerke. Da kann man Switches (vgl. Fräulein vom Telefon-Amt, die früher auf Rollschuhen vor den Schalttafeln gelaufen sind und die Telefonverbindung per Hand gestecket haben) einsetzen. Folglich hat da jedes Gerät die volle Bandbreite für sich alleine und es gibt keine Kollisionen. Darum ist sogar ein geswitchtes altes 10MBit Netzwerk effektiv schneller als ein 54Mbit W-Lan. :)

    --> Fräulein vom Amt

    Warum soll das eine Apokalypse werden? DIe Daten werden doch schon seit mindestens 10 Jahren elektronisch verarbeitet. Oder habt ihr nicht die SchiLD-Software im Einsatz?

    --> https://www.svws.nrw.de/index.php?id=schildnrw

    Was mir derweil etwas Bauchschmerzen bereitet ist die fehlende Hardware-Trennung zwischen Verwaltungs- und Schulnetz. Früher waren das wirklich zwei getrennte Netze. Heute hängt das alles über einen Router mit Firewall zusammen. Hoffentlich sind dessen Programmierung ausreichend fehlerfrei und die Paßwörter gut genug.

    War bei uns so mit den Smartboards. Zuerst haben ältere Kollegen nur an die Seitentafeln geschrieben, weil es ja eben keine Tafeln mehr gab. Dann haben sie angefangen, Bilder zu projezieren, weil es keine OHPs mehr gab.

    Bei uns ist es genau andersrum gegangen. Wir haben zwei Räume, in denen es ausschließlich Smartboards gibt, also keine Kreidetafel mehr. Die Räume sind bei den Kollegen verhaßt wie die Pest und zu mehr als als "Leinwand" für eine OHP-Projektion werden die Dinger auch nicht mehr eingesetzt.

    Also Gigabit-Glasfaseranschlüsse sind bei 1000 Schülern wirklich noch nicht nötig... Wir haben 1300 Schüler und knapp 100 Kollegen und haben eine ganz normale 10.000er-Leitung ohne „Performance“-Probleme.

    Moin,

    wir haben als Berufsschule gut 2.000 Schüler, allerdings sind natürlich nicht immer alle da. Laß es mal alles zusammen so um die 1.000 Schüler sein. Da reicht die 100MBit-Leitung, die wir uns mit den drei Nachbarschulen (alles gruppiert um einen großen Schulhof) teilen, locker aus.

    Der Flaschenhals bei uns ist das Thema W-LAN. Wir haben zwar schon in Eigenregie überall Access-Points aufgestellt, aber irgendwann sind halt einfach alle Funk-Frequenzen dicht und bei der großen Anzahl an Schülern, die da insb. in den Pausen gleichzeitig ins W-Lan gehen, stören die sich alle gegenseitig. Web-Filter, um Youtube oder so zu sperren sind total überflüssig, die W-Lan Verbindung bricht eh dauernd zusammen wegen der Störungen. Das Internet selber ist kein Problem. Es ist also die schlichte Anzahl der Geräte, die das Problem darstellt, und nicht deren Datenverkehr. Fängt schon damit an, daß wir die Lease-Time am DHCP-Server auf wenige Stunden runterdrehen mußten, um allen Geräten überhaupt eine freie IP-Adresse zuweisen zu können.

    An den Rechnern, die per Netzwerk-Kabel angeschlossen sind, funktioniert es problemlos, in der Abendschule, wenn nur so 80 Personen im Haus und im W-Lan sind, auch. Aber morgens geht nichts mehr. W-LAN ausbauen geht auch nicht, keine Funkkanäle mehr frei.
    --> W-Lan ist meiner Meinung nach selbst bei professioneller Umsetzung in einer Schule nicht einsetzbar.

    Unser Chef hatte auch schon die grandiose Idee unsere Beamer mit W-Lan-Sticks aufzurüsten, auf das man dann direkt per W-Lan die Bilder auf den Beamer schieben kann. Bei einem Beamer nachmittags bei der Vorführung funktionierte das auch. Aber morgens ist die Lösung unbrauchbar. Alle Funkkanäle übervoll von hunderten W-Lan Handys und die Übertragung bricht zusammen.
    --> Seitdem wir die Beamer im kabelgebundenen LAN hängen haben, laufen sie.

    Von welcher Versicherung er die bekommt dürfte für ihn weniger wichtig als die Zufriedenheit seiner Kunden sein. Als Versicherungsmakler ist er ja im Gegensatz z.B. zu Bankberatern o.ä. dazu verpflichtet, stets im Interesse des Kunden zu handeln.

    Und wenn Versicherung a ihm 5.000,- € Provision zahlt und Versicherung b nur 800,- €, welche wird er Dir dann empfehlen?

    Warum ist er dazu verpflichtet stehts im Interesse des Kunden zu handeln? Er ist Makler. Makler ist eine etwas professionellere Umschreibung für "Verkäufer". Er handelt erstmal im eigenen Interesse und das dürfte in erster Linie monetär sein. Damit meine ich die Moneten in seinem eigenen Portemonaie und nicht in Deinem.

    Na, ich frage halt, weil ich an einem Wandertag (damals noch als Referendar) ein ähnliches Problem hatte. Am Fahrradverleih scheiterte es, weil manche angeblich nicht Radfahren konnten.

    Lernt man sowas im Ruhrgebiet nicht mehr?

    Moin,
    ich würde mich gerne anhängen, da die Warnstreiks ja weitergehen.

    Welche Wege sind mit dem Fahrrad zumutbar?
    Darf ich davon ausgehen, daß 16 jährige Schüler radfahren können?

    Heute wollten mir zwei erzählen, daß sie 1. kein Fahrrad hätten und 2. damit sowie nur stürzen würden, weil nie gelernt.

    Ich komme vom Lande und unterrichte im Pütt. Ist es dort echt so, daß die Leute mit öffentlichen Verkehrsmitteln dermaßen zugeschüttet werden, daß Radfahren nicht mehr erlernt wird in frühen Kindertagen? Bei mir daheim wäre sowas undenkbar.

Werbung