Beiträge von plattyplus

    Die Bundesnetzagentur hat Untersuchungen angekündigt, wir werden sehen ...

    Langfristig hilft da nur die Stromproduktion auf möglichst viele kleine Schultern zu verteilen, auf dass dann neben den Solarzellen auf dem Dach noch ein Windrad im Garten steht und genug Batteriekapazität im Keller liegt, um auch längere Phasen überstehen zu können. Aktuell kostet eine kWh Speicherkapazität aus chinesischer Produktion ca. 50€. Da fehlt natürlich noch die Ladeelektronik. Aber 100kWh Pufferspeicher im Keller sind da auch schon greifbar nahe.

    Die Geschwindigkeit, mit der PV-Anlagen installiert wurden und werden zeigt mir zudem, dass der Ausbau durch viele kleine private Anlagen weitaus schneller zu bewerkstelligen ist als wenn man staatlich wenige Großanlagen bauen will.

    Bzw.: irgendein Komitee übernimmt die Planung und ein gewisses Risiko, wenn Stadthallen plötzlich mehrere Hundert Euro mehr Grundmiete wollen. Das ist schon ein finanzielles Risiko, das sie eingehen (möchte ich nicht selbst für mich haben.)

    Unsere Abifeier hat vor 25 Jahren auch schon 18.000 DM gekostet für ca. 50 Abiturienten. Wir haben damals von jedem 50 DM eingesammelt und mit diesen 2.500 DM Grundkapital diverse Abi-Vorfeiern organisiert, um den notwendigen Betrag zu erwirtschaften.

    Ich fände es gut, wenn der Trend dahin gehen würde. Mit den jährlich steigenden (Grund-)Kosten ist es echt unverantwortlich, was an "Erwartungen" transportiert wird (also im Sinne von "wir machen es genauso groß wie der Jahrgang davor")

    Ich finde „wir machen es genauso groß wie der Jahrgang davor“ nicht schlimm. Warum sollten sie es auch kleiner machen?

    Das Jammern über die steigenden Kosten zeigt mir, dass unsere Gehälter einfach nicht im gleichen Umfang mit ansteigen. Wie an anderer Stelle bereits mehrfach gesagt sind die Gehälter im öffentlichen Dienst einfach nicht mehr konkurrenzfähig mit denen in der Industrie. Ein A14-Lehrergehalt entspricht ungefähr dem, was ein staatlich geprüfter Techniker in der Industrie verdient und wenn wir diesen als Werkstatt-Lehrer einstellen würden, würde er nur mit A10 bezahlt.

    Sehr gut. Der TV-L sieht auch Nachtzuschläge vor (§ 8), das gilt aber für Lehrer nach § 44 auch nicht, stattdessen gelten die beamtenrechtlichen Bestimmungen 😂

    Da denken die Gewerkschaften und Verbände halt auch wieder an die „leuchtenden Kinderaugen“ und nicht an ihre Mitglieder. Klassenfahrten mit Nachtzuschlägen dürften ja interessant werden.

    Ayla Celik (GEW) und Michael Suermann (VLBS) sind halt nicht Claus Weselsky. ;(

    So 1-2 Klassenfahrten pro Jahr, eine Halloween-Party, eine Lesenacht und ein Abiball, da hat Platty schon den Flug nach und die Rundreise in Australien verdient.

    Meine damalige Schulleitung hatte am letzten Tag vor den Weihnachtsferien die Schüler nach der 4. Stunde gehen lassen, gegen Mittag eine Lehrerkonferenz angesetzt, anschließend zur Kollegiums-Weihnachtsfeier im Schulhaus eingeladen und sich darüber beschwert, dass ich da frühzeitig abgehauen bin anstatt als Referendar, wie es sich wohl für die Schule gehörte, das ganze Geschirr der Weihnachtsfeier abzuspülen. Schließlich wäre der 23. Dezember 2010 noch ein kompletter Schultag gewesen. Da wäre es moralisch nicht mit vereinbar, dass abends um 23:50 Uhr, damals war das Nachtflugverbot in Frankfurt noch nicht so restriktiv, mein Flieger nach Australien ging. Ich hätte bis Mitternacht der Schule zur Verfügung stehen sollen. :autsch:

    Wenn wir Pech haben, gehen die, die wir behalten wollen und die, die wir nicht wollen, bleiben ...

    Das ist ja eines der Hauptprobleme. Abgeschoben werden die Integrierten, die einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehen, da man ihrer sehr einfach habhaft werden kann. Die Kriminellen haben einfach keinen festen Wohnsitz. Auf der Grundlage gibt es ja auch den Gedanken das Leben für diese Gruppe in Deutschland so abschreckend zu gestalten, z.B. durch Bezahlkarten statt Bargeld etc., dass sie von sich aus das Land verlassen.

    Zum Rest: Flüchtlinge und Bürgergeld halte ich auch eher für was Vorgeschobenes, um vom Wesentlichen abzulenken.

    [ ….]

    Und die Infrastruktur wie Bahn, Brücken, Internet und was man für Gas braucht, am Laufen zu halten.


    M.E. braucht's mutige Leute, um was Neues auszuprobieren, aber viele Menschen haben Angst und kleben am Konservativen.

    Also stellst Du die Frage, ob wir die Steuereinnahmen besser in der sozialen Wohlfahrt (also ins Bürgergeld) oder in der Infrastruktur ausgeben sollten?

    Allein? Oder mit Hilfe von Geräten?

    Das ist unerheblich, sobald des Bischen Mensch auf der Welt ist, wird ggf. alles an Gerätschaften aufgefahren, um den Kleinen durchzubringen. Und ja, den kleinsten Krümel, den ich damals als Zivi vor inzw. über 20 Jahren vor mir hatte auf der Intensivstation und der es geschafft hat, hatte 540g, war 19cm kurz und kam in der 22. Woche.

    --> https://www.deutschlandfunk.de/fruehchen-intensivmedizin-100.html

    Gegenfrage: Was macht die Frau, wenn der Mann bei dieser Entscheidung einbezogen wird, sich aber danach einfach nicht kümmert? Er zahlt keinen Unterhalt, ist auch sonst nicht da und erfüllt seine Pflicht als Vater und man kann kaum was dagegen tun.

    Das Kind zur Adoption freigeben, so sie es selber nicht aufziehen will.

    Deswegen meine Antwort auf Deine Frage: Ja, bis zur Entbindung, wobei ich nicht finde, dass bis zur Entbindung eine Abtreibung erlaubt sein sollte. Irgendwann muss man sich entscheiden, aber nicht erst, wenn das Kleine bereits alleine leben kann.

    Also alleine überleben können Frühchen ca. ab der 20. Woche. Und ja, auch wenn es Dir nicht gefällt, aber so ein Krümel von 19cm Länge und 540g hat so ganz nebenbei auch noch ein Recht auf Leben, ganz unabhängig von den Eltern.

    Du weißt aber schon, was Rassismus bedeutet, oder? Ich hab langsam den Eindruck, dass du es wirklich nicht besser verstehst.

    Für mich bedeutet Rassismus, dass man von einer Eigenschaft eines Menschen (oder einer ganzen Gruppe) auf andere Eigenschaften schließt, die nicht erwünscht sind, die aber gar nicht mit der ersten Eigenschaft in einem kausalen Zusammenhang stehen.

    Die Frage ist halt: Wo fängt Rassismus an? Warum schwingt die Gesellschaft nicht die Rassismus-Keule gegen die Gleichstellungsbeauftragte, die per Gesetz immer weiblich sein muss, auch wenn in der Grundschule die Männer in der absoluten Minderheit sind?

    Warum schwingt die Gesellschaft nicht die Rassismus-Keule gegen § 183 StGB, der nur für Männer gilt?

    Für mich hat es den Anschein, dass es eine gesellschaftliche Norm ist auf den „alten weißen Mann“ mittels Rassismus-Keule einschlagen zu können, dieser sich aber in keinster Weise wehren darf.

    Quittengelee Ich spreche von keinen Sonderfällen sondern von Schülern im Alter von 10-16, Sekundarstufe 1 halt, denen gemäß Schulgesetz NRW und den dazugehörigen Verordnungen insg. 180 Minuten Schulweg zuzumuten sind. Glücklich bin ich da auch nicht drüber, aber da unser heimischer Schulträger selber bis an diese Grenze geht, sehe ich nicht warum Erwachsenen nicht ähnliche Wegezeiten zugemutet werden können, die wir unseren Kindern abverlangen?

    Also suchen wir mal in 90 Minuten Umkreis rund um Berlin nach einer Wohnung.

    Sondern?

    Unseren Schülern werden schon in der SEK 1 Schulwege von bis zu 90 Minuten (je Weg, also bis zu 180 Minuten Wegezeit am Tag) vom Gesetzgeber in NRW zugemutet. Entsprechendes sollte auch für die Wohnungen gelten. Alles, was im 90 Minuten Umkreis um den Arbeitsplatz liegt, ist zumutbar. Da kommt man auch aus den Ballungszentren schon mit den Wohnungen raus aufs Land.

    Natürlich müssen die Kosten reinkommen. Aber Häuser besitzen, um davon zu leben, einen großen Gewinn zu machen, ist m.E. unsozial. So geschehen in großem Stil im Osten von Investoren aus dem Westen wie wir alle wissen.

    Ich wohne halt im Eigentum, sehe die Handwerkerrechnungen und überlege mir, was wohl wäre, wenn ich nichts selber machen könnte und diese Rechnungen auf eine Miete umlegen müsste.

    Hab gerade das Angebot für einen neuen Warmwasser-Boiler samt Einbau hier liegen als Ersatz für den alten Boiler. Für den Kübel samt 10m Rohr, Ausgleichsgefäß, … im Heizungskeller des ZFH werden da mal eben 10.500€ vom Installateur aufgerufen.

    Ich baue das Ding jetzt selber ein, weil ich mir sowas mit einem A14 Gehalt nicht leisten kann und trotzdem warm duschen will. So reduziere ich die Kosten auf 1/3 des Angebotspreises. Als reich würde ich mich entsprechend nicht bezeichnen.

    Da der gemeine Mieter solche Arbeiten nicht ausführen (bzw. auf eigene Kosten einen Handwerker beauftragen) muss sondern alles auf den Vermieteter abwälzen kann, ist da die Miete schon eine gewisse Luxussituation, zumal wenn wir von Großstädten mit der entsprechenden Infrastruktur reden, in die man, dank Mietendeckel billigst, ziehen will.

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