Dass dieses System aber langfristig nicht gut geht ist klar. Jedenfalls geht es nicht die Rente bei knapp 50% zu fixieren und bei Beamten nach 40 Jahre auf 71,75% der Besoldung der letzten beiden Dienstjahre.
Das ist absolut ungerecht.
Sehe ich auch so. Nur ist es auch ungerecht, dass der, der sein Leben lang gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt hat, am Ende genau so viel bekommt wie der lebenslängliche Bürgergeldempfänger, weil beide in der Grundsicherung landen. Entsprechend muss die Rente auf 65-70% rauf und nicht die Pension runter, weil das geringe Rentenniveau nicht zum Leben reicht.
Ich empfinde es jedenfalls immer extrem negativ mit meinen Azubis über das Thema Altersvorsorge sprechen zu müssen, nur um dann den angehenden Maschinen- und Anlagenführern sagen zu müssen, dass das alles sinnlos für sie ist, da ihre Rente so gering ist, dass sie eh in der Grundsicherung landen werden und sie so am Ende eine gleichhohe monatliche „Rente“ haben werden, egal ob diese sich aus Rente, Altersvorsorge und Grundsicherung oder nur aus Rente und Grundsicherung zusammensetzt. Für sie macht es entsprechend mehr Sinn keine Rücklagen von dem eh geringen Gehalt zu bilden sondern das Geld lieber auszugeben.