Willst Du mit mir gehen?
Ich denke gerade an diese selbstgeschriebenen Zettelchen aus den frühen Schultagen, die im Unterricht durch die Bank gereicht wurden und bei denen man dann „ja“, „nein“ oder „vielleicht“ ankreuzen sollte.
Willst Du mit mir gehen?
Ich denke gerade an diese selbstgeschriebenen Zettelchen aus den frühen Schultagen, die im Unterricht durch die Bank gereicht wurden und bei denen man dann „ja“, „nein“ oder „vielleicht“ ankreuzen sollte.
Nichts desto trotz finde ich die Streichung des Familienzuschlages für DINK-Paare sinnvoll.
Wobei sich dann als Nächstes die Frage nach Patchwork-Familien stellt. Wie sieht es mit dem Familienzuschlag für Kinder aus, die der Partner aus einer anderen Beziehung mit in die Ehe gebracht hat. Verrechnung des Unterhaltsanspruchs mit dem Familienzuschlag?
Vermutlich waren alle Lehrkräfte den ganzen Tag mit dem Großteil der Schüler unterwegs und haben vieles nicht mitbekommen.
Oder sie haben sich um all die anderen kranken Schüler gekümmert, irgendwo habe ich mal etwas von Magenverstimmung bei einer Vielzahl der Schüler aufgrund schlechten Essens (???) aufgeschnappt, und bei dem ganzen Durcheinander einfach übersehen, dass es einer Schülerin aufgrund einer ganz anderen Ursache besonders schlecht ging. Wenn jetzt noch die Mitschüler immer jeweils einer anderen Lehrkraft über das Schlechtergehen der Schülerin berichtet haben und die Kollegen selber mit besagter Magenverstimmung zu kämpfen hatten, geht das ganz schnell, weil niemand das komplette Bild im Überblick hat.
Ich verstehe nicht, dass hier immer wieder darauf herumgeritten wird, dass die Lehrerinnen nicht wussten, dass das Mädchen Diabetis hatte.
Weil die Lehrerinnen genau dafür verurteilt wurden.
Aber was ändert das an dem Fakt, dass für ein offensichtlich ernsthaft krankes Kind so lange keine medizinische Hilfe gerufen wurde?
Genau dafür wurden sie eben nicht verurteilt.
Das gilt insbesondere für so einfache Dinge wie:
Und da kommen wirklich so „einfache Dinge“ wie die Aufstellung eines formal korrekten Dienstplans unter Einhaltung der Mindestpausen- und Ruhezeiten drin vor?
Ich kenne bisher nur eine SL die wirklich darauf geachtet hat, dass die 11 Stunden Mindestruhezeit zwischen dem Abendschuleinsatz und dem Unterricht am nächsten Morgen nicht unterschritten wurde und die darum bemüht war die gesetzlich geregelten Pausenzeiten für Arbeitnehmer einzuhalten. Wir haben ja auch angestellte Kollegen und zumindest für die sind die Regelungen verbindlich. Also konkret: In der Pause braucht kein Schüler am Lehrerzimmer zu klopfen, weil dann hat der angeforderte Kollege keine Pause mehr, wenn er dem Schüler Rede und Antwort stehen muss.
Das Wissen auf solchen Gebieten ist dermaßen löchrig, dass die normale SL gar nicht weiß, was alles problematisch ist und wo man dann juristische Hilfe einholen muss.
Natürlich erhalten Schulleitungen eine umfassende Qualifizierung, zu der auch genau solche rechtlichen Fragestellungen gehören.
Und das alles willst du im SLQ in 104 Stunden (inkl. praktischer Übung!) vermitteln?
—> https://www.qua-lis.nrw.de/system/files/m…schuere_slq.pdf
Selbst wenn die Fortbildung im Stil einer Universitätsvorlesung laufen würde, wären 104 Stunden an 13 Tagen verdammt knapp.
Gibt's bei euch denn keine spezielle Schulleiterausbildung?
Doch, die gibt es. Aber da bekommt man nicht einmal ansatzweise das Rüstzeug vermittelt, das man später benötigt.
Die Schulleitung handelt in Vertretung dieses Arbeitgebers und ist genau auch hierfür zuständig. Für weiterführende Maßnahmen wird sich selbstverständlich mit den höheren Ebenen ins Benehmen gesetzt.
Genau da sehe ich das Problem. Welche Schulleitung ist auf ihren Job wirklich vorbereitet? Ich spreche von Schul-, Verwaltungs- und Arbeitsrecht. Welche Schulleitung ist qualifiziert worden wie ein Arbeitnehmer abzumahnen ist für Fehlverhalten? Keine!
Ich tu es mir gerade an
... die Debatte im Bundestag.
Ich würde mich ja schon freuen, wenn die regierende Partei wirklich mal Fachleute als Minister nominieren würde. Für eine SPD-Regierung unter Scholz hätte das bedeutet:
- Kanzler:Olaf Scholz
- Wirtschaftsminister: Carsten Sieling, Dipl.-Ökonom
- Finanzminister:
- Innenminister: Sebastian Fiedler, Kriminalbeamter
- Außenminister: Dirk-Ulrich Mende
- Justizminister: Boris Pistorius, Rechtsanwalt
- Arbeitsminister: Tanja Machalet, Dipl.-Volkswirtin Schwerpunkt: Arbeitsmarktpolitik
- Verteidigungsminister: Falko Droßmann, Oberstleutnant
- Landwirtschaftsminister:
- Familienminister: Franziska Maschek, Sozialarbeiterin
- Gesundheitsminister: Karl Lauterbach
- Verkehrsminister:
- Umweltminister:
- Bildungsminister: Helmut Kleebank, Schulleiter
- Entwicklungsminister: Sonja Eichwede
- Bauminister:
Das sind alles aktuelle Politiker mit Sitz im Bundestag und SPD-Parteibuch. Gewiß können die nicht so geflissentlich viel erzählen und nichts sagen, wie es unsere Politiker aus der ersten Reihe können, aber dafür haben sie wenigstens Fachwissen was in ihrem Laden so abgeht. Sicher sind das auch noch nicht die Optimalbesetzungen, ich habe die Liste der SPD-Abgeordneten nur mal kurz überflogen. Aber ich denke Ihr wißt worauf ich hinaus will.
Die Politik kann schon Anreize schaffen, dass mehr Kinder geboren werden.
Vorschlag: Reduzierung des Kindergeldes bzw. ggf. sogar Abschaffung und dafür im Gegenzug eine direkte Finanzierung der Ausgaben, also z.B. Kita gebürenfrei, sämtliche Schulmaterialien (Bücher, Schreibpapier, Stifte etc.) werden in vollem Umfang von der Schule gestellt, Klassenfahrten werden für alle direkt aus dem Staatshaushalt bezahlt, Sportvereine und Musikschule etc. ebenso, ...
Dann würde das Geld wenigstens bei den Kindern ankommen.
Und eine ernstzunehmende Quelle?
Dafür?
--> https://oeffentlicher-dienst.info/vergleich/entwicklung1/
Wenn Merz eine Mehrheit findet, um zum Kanzler gewählt zu werden, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass Steinmeier eine falsche Vertrauensfrage nicht als Grund zur Parlamentsauflösung akzeptieren wird.
Gerhard Schröder hat sich auch der „falschen“ Vertrauensfrage bedient.
Es gibt nun wirklich wichtigeres als die Befindlichkeiten von Kleinstparteien, die eh nicht in den Bundestag einziehen.
Mein Vorschlag: Die FDP ruft zu einem konstruktiven Mißtrauensvotum im Bundestag auf und schlägt als neuen Kanzler Friedrich Merz vor. Dieser stellt sein Wahlprogramm vor, das sehr kurz ist, nämlich schnellstmögliche Neuwahlen. Anschließend wird er von allen außer rot/grün gewählt. So lief das 1982 ja auch schon ab, als Helmut Schmidt von Helmut Kohl abgelöst wurde. Merz wäre so bereits am nächsten Sitzungstag Kanzler. Anschließend stellt er selber die Vertrauensfrage, bei der er natürlich unterliegt, weil Linke, Grüne, SPD, … natürlich keinen Kanzler Merz wollen.
Aber so hätten wir wenigstens schnelle Neuwahlen und die SPD wäre mit ihrer aktuellen Hinhaltetaktik gescheitert.
Ich will den Termin nicht nehmen, ich hätte gerne den 5. oder 12. Januar, damit wir vor Trump geregelte Verhältnisse haben. Frankreich war in der Lage innerhalb von 4 Wochen Neuwahlen zu organisieren und durchzuführen.
Ich hätte gerne den 4. Advent, damit es gar nicht erst zu einem großen Wahlkampf kommt und so die Parteien über die Feiertage in Koalitionsverhandlungen eintreten können.
Die einzelne Lehrerin entscheidet das überhaupt nicht.
Die einzelne Lehrerin sollte sich aber die Dienstanweisung holen in einem solchen Setting unterrichten zu müssen und den Dienstherren auf die Situation hingewiesen zu haben, um sich selber zu entlasten.
Und was willst du tun? Dem Kind die Schule verweigern?
In letzter Konsequenz wäre das ohne entsprechend medizinisch geschulten Lernbegleiter angesagt, wie uns das Urteil nach der UK-Klassenfahrt lehrt.
Wenn es nämlich schiefgeht, wird uns der Staatsanwalt immer unterstellen, dass wir nicht ausreichend medizinisch geschult sind, um die Lage beurteilen zu können und die grobe Fahrlässigkeit unsererseits bereits darin bestand der Annahme erlegen zu sein ein solches Kind ohne entsprechende medizinische Begleitung überhaupt unterrichten zu können.
In den Tagesthemen in der ARD erklären sie gerade, dass wir in Deutschland im März nicht wählen könnten, weil dann ja Karneval wäre.
Was soll der Quatsch?
Im Wahlgesetz steht, dass die Bundestagswahl an einem Sonntag oder einem bundesweiten Feiertag stattzufinden hat. Der 25., 26. Dezember bzw. der 1. Januar wären also durchaus auch rechtlich zulässige Optionen.
Ja, fand ich auch. Ich habe mehrfach gefragt, ob ich den Notarzt rufen soll, die Eltern verneinten.
Und aus der Klassenfahrt ins UK lernen wir, dass dieses Verhalten genau falsch war. Wir haben in dem Moment die Garantenstellung, wir halten den Kopf dafür hin, wenn dem Kind etwas passiert. Folglich rufen wir (als Lehrer) dann auch den Krankenwagen, auch gegen den Willen der Eltern, da diese in dem Moment nicht vor Ort sind. Es interessiert auch nicht, dass sie in 10 Minuten da sein könnten. Sie sind JETZT nicht da, um im Rahmen ihres Sorgerechts Entscheidungen treffen zu können.
Ich müsste mal gucken welches Datum auf den Zeugnissen meiner Eltern zu finden ist. Ich meine mich aber zu erinnern, dass meine Eltern immer gesagt haben, dass das zweite Schulhalbjahr kürzer war als das erste.
Nachtrag: Ich habe hier ein Zeugnis datiert auf den 30. November gefunden.
Am Ende geht's um Sitze, nicht um Stimmenanteile.
Das meinte ich ja. Schwarz/grün könnte mit 42% der Stimmen 50,1% der Sitze bekommen, eben weil viele Stimmen dank der 5%-Hürde nicht mehr ins Gewicht fallen.
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