Beiträge von Caro07

    Ich mag Fastnacht.

    Ich mag Fasching nicht.

    Am besten gefallen hat es mir in der Zeit, als ich im Südschwarzwald gelebt habe. Die alemannische Fasnet war ein Erlebnis. Sogar noch in der Nordschweiz gab es interessante Ausläufer davon.

    Hier in bayerisch Schwaben gibt es zwar auch den Fasching, aber für mich weder Fisch noch Fleisch. Die Narrensitzungen hier im Dorf dauern ewig, da braucht man 3 Stunden Sitzfleisch. Habe ich in den letzten Jahren nicht mehr gemacht. Verkleidung war kein Muss.

    Ich habe jetzt auch was mit "Springs" in dem von mir genannten Gebiet gefunden. Pepe soll man auflösen.

    Nachtrag: Ich lag etwas daneben. Dachte es wäre Citrus Blue Spring.

    Kathie Das sind ja alles sehr schöne Quellen. Vielleicht müssen wir nochmal hin und Nordflorida abklappern.

    Wenn man an dem Ort nicht war, ist das nicht so leicht zu finden, selbst mit google maps nicht. Wenn man auf dem Breitengrad so ungefähr weiter östlich geht, kommen viele Seengebiete.

    Bei maps fällt mir nur Potts Preserve auf. Da ist auch ein Fluss eingezeichnet. Falls es das nicht ist, müsstest du weitere Hinweise geben.

    Leider hat uns die Schulleitung mitgeteilt, dass wir verpflichtet sind, einmal pro Tag, und zwar morgens, unsere E-Mails zu überprüfen.

    Bei uns war das auch einmal die Anweisung, bevor wir eine Schulapp hatten. Allerdings ging es nur darum, dass wir regelmäßig die Mails überprüfen sollten, ein Zeitpunkt wurde nicht genannt. Da ging es nicht um Elternmails, sondern um Mails der Schulleitung.

    Ich glaube außerdem, dass ein zentrales Problem an meiner Schule darin liegt, dass vor allem die Schulleitung den Eltern immer alles recht machen möchte. Wenn eine Schule insgesamt so auftritt, spiegelt sich das letztlich auch in der Haltung und Resonanz bei den Lehrkräften wider.

    Das Problem kenne ich. Das trat immer bei neuen Schulleitungen auf. Mit der Zeit aber hat sich das eingependelt, denn mit solchen Signalen, die teilweise objektiv unrealistisch waren, gab es da eher mehr Probleme, auch für die Schulleitungen selbst nach dem Motto: Gibt man den kleinen Finger.....

    Denkfabrik Wenn es an der Schule zu schlimm wird, könntest du dir langfristig überlegen an eine andere Schule zu wechseln. Ich finde deinen Ansatz gut, dass du dir vornimmst, sinnfreie Kritik als solche zu erkennen und dich nicht von ihr berühren zu lassen. Am Anfang meines Schuldienstes war ich auch viel empfindlicher und habe das dickere Fell dadurch erhalten, indem ich versucht habe die Situation zu analysieren oder wie ich das schon in #19 beschrieben habe durch verschiedene Maßnahmen und Interpretationen das Ganze zu verstehen. Geholfen haben übrigens auch Gespräche mit KollegInnen.

    Sitzordnungsproteste sind übrigens ein Klassiker in der Grundschule und da gibt es fast jedes Mal mindestens einen, dem man die Sitzordnung erklären muss. Ich hatte vor vielen Jahren im Nachhinein gesehen ein lustiges Erlebnis: Als ich an einer neuen Schule anfing, kam ich vor Unterrichtsbeginn in mein neues Klassenzimmer. Es war so früh, dass es noch nicht geläutet hatte und eigentlich niemand da war. Dennoch stand eine Mutter mit ihrer Tochter vorne (irgendjemand hatte ihr das Klssenzimmer aufgeschlossen) und die Tochter besetzte einen Platz in der ersten Reihe. Ich war, glaube ich, sehr perplex, denn das hatte ich noch nie erlebt. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie sie das begründet hat, ich glaube, es ging ums Sehen oder um die Größe. Die grenzüberschreitende Maßnahme hat aber aber nicht viel genutzt, denn irgendwann habe ich umgesetzt. ;) Die Tocher gehörte mit zu den besten Schülerinnen und hätte das gar nicht nötig gehabt.

    In den Beiträgen wurden schon viele gute Lösungsvorschläge gemacht. Das kann ich noch dazu ergänzen:

    Es werden einem immer wieder Dinge begegnen, wo man eine Lösung finden muss. Mir selbst haben erst einmal zwei Gedanken geholfen um entsprechend reagieren zu können:

    - Eltern sind der Anwalt ihres Kindes, sie wollen das Beste, haben aber oft einen Tunnelblick und sehen nicht die soziale Gemeinschaft Klasse.

    - Manchmal muss man auch Erwachsenen Grenzen aufzeigen, wenn Kompetenzüberschreitungen da sind. Das wird von denjenigen oft nicht gemerkt, dass sie das gerade machen oder es geschieht sogar mit Absicht um eine möglichst große Einflussnahme zu erreichen, dass es so läuft, wie sie sich das in der Ferne und nach Schülererzählungen vorstellen. Dabei dachte ich oft: Ich misch mich doch auch nicht in die berufliche Kompetenz anderer ein, von dem ich wenig Ahnung habe.

    Im Lauf des Lehrerlebens verhindert man schon vorher durch klare Ansagen, wie man was handhabt. Da habe ich immer wieder dazu gelernt.

    Auf Maildiskussionen habe ich mich nicht groß eingelassen, vielleicht einmal ganz sachlich nach einem gewissen Zeitabstand etwas Klärendes zurückgeschrieben. Wenn das Problem heftig war, habe ich das in einem persönlichen Gespräch geklärt.

    Zur Sitzordnung: Bei solchen Elternwünschen muss man als Lehrkraft immer die ganze Klasse im Auge behalten und das ist vielen Eltern nicht bewusst. Es geht um eine möglichst angenehme Lernsituation, die man durchaus durch die Sitzordnung beeinflussen kann. Ich habe immer nach Ferienabschnitten umgesetzt. Fand ich persönlich auch gut, denn so hatte man immer jemanden anders, mit dem man sich auseinandersetzen musste. Und zwar so, dass immer welche neben jemandem anderen sitzen mussten. In den letzten Jahren habe ich die Sitzordnung vorher ausgetüftelt und mir auch Gedanken darüber gemacht. Wenn etwas nicht gut ging, habe ich mittendrin einmal umgesetzt. Den Eltern war es übrigens auch recht, dass ihr Kind nicht immer neben dem gleichen Kind, das man nicht mochte, sitzen musste und die Zeit endlich war.

    Fazit: Der Umgang mit Eltern ist leider ein Feld, wo man sich professionalisieren bzw. professionell damit beschäftigen muss. Lehrerin2007 hat hier schon etwas angedeutet. Ich habe dazu Fortbildungen gemacht und das war immer wieder Thema in Lehrercoachings und Supervisionen. Das hat mir viel geholfen, denn die Handlungskompetenz hat sich ausgeweitet und die Belastungen sind viel geringer geworden.

    In meiner Schule gab und gibt es auch verschiedene Projekte in der Richtung. Wir hatten das Patensystem, wo Vierklässler die Erstklässler bis zu den Herbstferien betreuen, z.B. in der großen Pause. Zur Vorbereitung gab es einen "Ausbildungsnachmittag".

    Dann haben wir ab Klasse 3 Streitschlichter und auch Schulsanitäter. Beide Gruppen haben gemeinsam, dass sie eine AG haben, wo sie das ganze Schuljahr daran teilnehmen. Beide Gruppen werden erst bis zu den Herbstferien ausgebildet, erst danach dürfen sie auf dem Schulhof "Dienst" machen.

    Ich halte Leute, die sehr viel Wert auf die Kleiderordnung legen für verkrustet. Das spricht ihnen die Kompetenz nicht ab, aber es gibt genauso viele intelligente und interessante Personen, die darauf überhaupt keinen Wert legen.

    Mein ausschlaggebender Punkt ist, dass die Kleidung mit der Persönlichkeit übereinstimmen sollte. Es gibt halt genug, die Anzug tragen um nach mehr auszusehen. Als spontanes Beispiel fallen mir da junge Politiker ein.

    Ich widerspreche mal, die einzige Kollegin in meiner Blase, die gegen Kappen war, war eine Hauptschulkollegin in meiner Gesamtschulzeit im letzten Jahrtausend.

    Ehrlich gesagt, ich habe es bei Grundschülern auch nicht so gerne gesehen. Mich hat es gestört, dass man einem Trend gefolgt ist um dann cooler zu sein. Wenn einer damit angefangen hat, haben es andere nachgemacht. Mich hat es so oder so gestört, wenn sie sich so an Trends orientiert haben und dann ihr unbedarftes Kindsein vergessen haben.

    Bei älteren Schülern würde es mich heute nicht stören, früher empfand man es tatsächlich als respektlos, aber das ist schon lange her.

    Hm, ok, dazu kann ich nichts sagen. Ich kenne keine BBS-Lehrkraft, die das so handhabt - mich selber eingeschlossen. Ich sammle zwar z. B. im Englischunterricht zum Ende der Doppelstunde manchmal "summaries" oder "comments" ein, die meine SuS während des Unterrichts verfasst haben, aber a) sammle ich dann nicht nur einige sondern die Arbeitsergebnisse aller SuS ein (wobei mir natürlich auch immer freiwillig etwas abgegeben werden kann, damit ich "drübergucke"), und b) bewerte/benote ich diese Arbeitsergebnisse nicht. Wie gesagt: Solch' ein Vorgehen ist mir auch im Kollegium und von BBS-Lehrkräften anderer Schulen nicht bekannt.

    Finde ich gut, dass du das so machst. Die Schüler sollten beim Erarbeiten des Stoffes erst einmal die Gelegenheit haben, unbelastet ohne Notendruck sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und es ist schön, wenn die Lehrkraft sich die Zeit nimmt, sich die Übungsbeispiele anzuschauen und Rückmeldung zu geben.

    In der Grundschule sucht man immer wieder alternative Möglichkeiten der Notengebung. Was ich z.B. direkt benotet habe, waren z.B. in Sachkunde bei Versuchen Versuchsbeschreibungen, Zeichnungen, Vermutungen. Doch das konnte man so oder so nicht lernen. Dazu habe ich aber immer alle Arbeiten der Schüler eingesammelt.

    In diesem Thread habe ich schon einmal etwas darüber geschrieben. Ist aber nur ein Eindruck. Fast alle StudentInnen haben in Augsburg studiert. Ich glaube, in Schwaben gibt es, so mein Eindruck, immer Bedarf an der Grenze zu Ba-Wü und im Allgäu. Manche versuchen dort wegzukommen, was nicht beim ersten Mal gelingt. Du könntest auch einmal bei der Regierung von Schwaben anrufen oder dein Schulamt befragen.

    Wenn ich die Berichterstattung der letzten Monate richtig mitverfolgt habe, ist es selbst für Gutverdiener (m/w/d) schwierig, in München eine Wohnung zu bekommen. Das dürfte dann erst Recht für ein Paar mit 1x Lehrkraft im Vorbereitungsdienst und 1x Trainee/Berufseinsteiger der Fall sein.

    Es ist überhaupt schwierig in München und im weiteren Umland eine bezahlbare Wohnung zu bekommen - auch für Besserverdiener. Viele weichen schon bis zu 80/90 km aus und deshalb sind auch hier die Preise immer weiter gestiegen.

    War es in Bayern nicht auch so, dass man mitten im Ref noch einmal eine andere Einsatzschule zugewiesen bekommt? Oder betrifft das nur die Gym-Anwärter?

    In der Grundschule bleibt man die 2 Jahre im Referendariat an derselben Schule. Ausnahme: Wenn fürs 2. Jahr, wo man Klassenlehrkraft ist, kein Platz an der derzeitigen Schule mit den Stunden ist, kommt man in Ausnahmefällen an eine der Nachbargrundschulen. Man kann sich auf jeden Fall darauf einstellen, dass man die zwei Jahre vom Ort bzw. von der Wohnsituation her safe ist.

    Kathie Okay, unter dem Aspekt hast du recht. :)

    @TE: Ich würde die Zuteilung abwarten, dann kannst du zielsicherer entscheiden. Extra so weit außerhalb hinziehen würde ich nicht, wenn es näher ginge. Der Berufspendelverkehr zwischen Augsburg und München ist stressig mit überfüllten Zügen und Staus.

    Ich bin ja in München und aus Erfahrung gesprochen stimmt das schon. Ganz viele Grundschullehrkräfte kamen in den letzten 15 Jahren nach dem Ref nach München (Stadt) und brauchten dann Jahre, bis sie wieder zurück in der Heimat waren. da waren auch verheiratete Lehrkräfte dabei.

    Letztes Jahr war das erste Jahr, wo München Stadt "voll" war, also wo nach dem Ref einige Lehrkräfte aus München wegversetzt wurden. Das war vorher noch nie der Fall gewesen. Wer in München im ref war, konnte bis jetzt IMMER bleiben und es kamen viele von außerhalb, auch wenn sie nicht wollten.

    Anderer Regierungsbezirk Schwaben. Die fertigen Referendare, die ich kannte, blieben alle in Schwaben, wurden allerdings oft ins Allgäu oder ganz in den Westen Bayerns an die Ba-Wü Grenze südöstlich von Ulm versetzt. Schwierig ist es nach den Ref in Uninähe (hier Augsburg, wo man Grundschullehramt studieren kann) zu bleiben.

    Nachtrag: Nach dem fertigen Studium wird hier meistens gebietsnah zum Studienort Augsburg eingesetzt, so mein Eindruck. Also in Schwaben oder westliches Oberbayern. So bekommt man es zumindest von Referendaren mit, die an die Schulen kommen.

    Aber nochmal: Was bringt eine nette Kleinstadt wie Augsburg, wenn ihr dort nie seid, weil ihr dauernd auf der Straße unterwegs sein beim pendeln?

    Ähm.. Augsburg ist die drittgrößte Stadt Bayerns mit über 300 000 Einwohnern. ;)

    Forumsnutzer

    Du schreibst, dass das auch bei anderen Kollegen und Kolleginnen passiert. Ich würde mit anderen Betroffenen reden und fragen, wie sie darauf reagieren. Vielleicht muss man einmal in einer konzertierten Aktion mit der Klassenlehrkraft die Krakeeler zur Rede stellen.

    Bei einem Referendar probieren sie es wahrscheinlich verstärkt. Das kenne ich auch von meiner Referendarszeit vor x- Jahren. Als Referendar würde ich es erstmal ignorieren, dann ein gemeinsames Vorgehen mit anderen Betroffenen überlegen. Bevor du mit demjenigen sprichst, der dich beurteilt, bespreche doch erst einmal das Problem mit jemandem von der Schule, der dein Vertrauen hat.

    Grundsätzlich meine ich schon, dass das abgestellt gehört, wenn das nicht von alleine aufhört.

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