Beiträge von Caro07

    Wenn ich die Berichterstattung der letzten Monate richtig mitverfolgt habe, ist es selbst für Gutverdiener (m/w/d) schwierig, in München eine Wohnung zu bekommen. Das dürfte dann erst Recht für ein Paar mit 1x Lehrkraft im Vorbereitungsdienst und 1x Trainee/Berufseinsteiger der Fall sein.

    Es ist überhaupt schwierig in München und im weiteren Umland eine bezahlbare Wohnung zu bekommen - auch für Besserverdiener. Viele weichen schon bis zu 80/90 km aus und deshalb sind auch hier die Preise immer weiter gestiegen.

    War es in Bayern nicht auch so, dass man mitten im Ref noch einmal eine andere Einsatzschule zugewiesen bekommt? Oder betrifft das nur die Gym-Anwärter?

    In der Grundschule bleibt man die 2 Jahre im Referendariat an derselben Schule. Ausnahme: Wenn fürs 2. Jahr, wo man Klassenlehrkraft ist, kein Platz an der derzeitigen Schule mit den Stunden ist, kommt man in Ausnahmefällen an eine der Nachbargrundschulen. Man kann sich auf jeden Fall darauf einstellen, dass man die zwei Jahre vom Ort bzw. von der Wohnsituation her safe ist.

    Kathie Okay, unter dem Aspekt hast du recht. :)

    @TE: Ich würde die Zuteilung abwarten, dann kannst du zielsicherer entscheiden. Extra so weit außerhalb hinziehen würde ich nicht, wenn es näher ginge. Der Berufspendelverkehr zwischen Augsburg und München ist stressig mit überfüllten Zügen und Staus.

    Ich bin ja in München und aus Erfahrung gesprochen stimmt das schon. Ganz viele Grundschullehrkräfte kamen in den letzten 15 Jahren nach dem Ref nach München (Stadt) und brauchten dann Jahre, bis sie wieder zurück in der Heimat waren. da waren auch verheiratete Lehrkräfte dabei.

    Letztes Jahr war das erste Jahr, wo München Stadt "voll" war, also wo nach dem Ref einige Lehrkräfte aus München wegversetzt wurden. Das war vorher noch nie der Fall gewesen. Wer in München im ref war, konnte bis jetzt IMMER bleiben und es kamen viele von außerhalb, auch wenn sie nicht wollten.

    Anderer Regierungsbezirk Schwaben. Die fertigen Referendare, die ich kannte, blieben alle in Schwaben, wurden allerdings oft ins Allgäu oder ganz in den Westen Bayerns an die Ba-Wü Grenze südöstlich von Ulm versetzt. Schwierig ist es nach den Ref in Uninähe (hier Augsburg, wo man Grundschullehramt studieren kann) zu bleiben.

    Nachtrag: Nach dem fertigen Studium wird hier meistens gebietsnah zum Studienort Augsburg eingesetzt, so mein Eindruck. Also in Schwaben oder westliches Oberbayern. So bekommt man es zumindest von Referendaren mit, die an die Schulen kommen.

    Aber nochmal: Was bringt eine nette Kleinstadt wie Augsburg, wenn ihr dort nie seid, weil ihr dauernd auf der Straße unterwegs sein beim pendeln?

    Ähm.. Augsburg ist die drittgrößte Stadt Bayerns mit über 300 000 Einwohnern. ;)

    Forumsnutzer

    Du schreibst, dass das auch bei anderen Kollegen und Kolleginnen passiert. Ich würde mit anderen Betroffenen reden und fragen, wie sie darauf reagieren. Vielleicht muss man einmal in einer konzertierten Aktion mit der Klassenlehrkraft die Krakeeler zur Rede stellen.

    Bei einem Referendar probieren sie es wahrscheinlich verstärkt. Das kenne ich auch von meiner Referendarszeit vor x- Jahren. Als Referendar würde ich es erstmal ignorieren, dann ein gemeinsames Vorgehen mit anderen Betroffenen überlegen. Bevor du mit demjenigen sprichst, der dich beurteilt, bespreche doch erst einmal das Problem mit jemandem von der Schule, der dein Vertrauen hat.

    Grundsätzlich meine ich schon, dass das abgestellt gehört, wenn das nicht von alleine aufhört.

    Was steht im Lehrplan deines Bundeslandes? Normalerweise gibt es Musikbücher, die auf den Lehrplan des jeweiligen Bundeslandes abgestimmt sind. Da würde ich die Schule bitten, für mich ein Schülerbuch, Lehrerband, Lehrermaterialien, Kopiervorlagen und Hörbeispiele zu besorgen. Dann könntest du da Themen herausnehmen, die für dich fachfremd möglich sind. Oft sind zu einem Hörbeispiel dann mehrere Kompetenzen angesprochen. Ansonsten gibt es auch Bücher für Lehrer "Musik fachfremd unterrichten" oder "20x Musik in 45 Minuten" oder ähnlich . Vielleicht schafft die Schule da etwas an. Wir hatten davon etwas in der Lehrerbücherei.

    Ich trage allerdings meinen Teil dazu bei, dass es keinen solchen Abzockeirrsinn gibt, da ich zu keinem Arzt mehr gehe, der mir unbegründet 3,5fach abrechnet oder auch nur Sachen aufschreibt, die er nicht gemacht hat. Und ja, ich habe schon mehrmals Rechnungen nachkorrigieren lassen und da, wo es nicht ging, mal bezahlt und nie wieder, mal auch eine Beschwerde eingereicht (auch wenn ich weiß, dass es nichts gebracht hat, aber die Kopie zum Arzt war mir auch Genugtuung).
    Bei der Anmeldung bei einem Arzt schreibe ich immer dick und fett, dass ich BEIHILFE und PKV habe und nur den Basistarif. Stimmt zwar glaube ich nicht, wie ich letztens erfahren habe, einen schlechten Tarif habe ich trotzdem und am wichtigsten: keinen Beihilfe-ergänzungstarif, so dass es quasi aufs Selbe hinaus kommt.

    Die Privatpatienten werden immer mehr abgezockt und leider sind inzwischen die fairen Abrechnungen eine Ausnahme. Z.B. seitdem meine Zahnärztin eine Fortbildung bezüglich Privatabrechnungen gemacht hat, ist sie auffallend teurer geworden. Jetzt wird jedes Detail aufgeschrieben und übertrieben abgerechnet. Die Beispiele lassen sich beliebig auch bei anderen Ärzten fortsetzen. Bei Privatpatienten wird gerne der Steigerungssatz unangemessem erhöht und angebliche Schwierigkeiten als Grund angegeben.

    Auf Fortbildungen wird den Ärzten erzählt, was sie alles abrechnen können und was im legalen Rahmen ist. Ich möchte aber nicht wissen, was bei Kassenpatienten alles abgerechnet wird, denn die können die Rechnungen gar nicht nachprüfen.

    Sie darf über Zeugniskommentare abstimmen und diese hinzufügen wollen?

    Sie sieht sich als dritte Leitung der Schule.

    Sie findet auch, dass man die Klassenräume mit der Tischordnung so umgestalten soll, dass es „OGS-Konform“. Ist.

    Anderes Bundesland: Das wäre bei uns undenkbar. In Konferenzen ist die OGS Leitung nur zu Gast und hat eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben.

    Das finde ich schwierig, es gibt einfach Regeln, die müssen ganztägig gleich sein (kein Kind läuft auf Socken durchs Schulhaus, keine Lutscher, bestimmte Räume dürfen nur mit Hausschuhen betreten werden, im PC-Raum wird nicht gegessen usw.) und das muss auch für alle klar sein.

    Genau. An meiner letzten Schule war es so, dass so manche Dinge, gerade was das Verhalten betraf, aus dem Ruder gelaufen sind, weil die OGS bestimmte Sachen anders gehandhabt hat als wir. Deshalb wurden gemeinsame Konferenzen zwecks Besprechung von auftretenden Schwierigkeiten und den Lösungen eingeführt. Da ging es vor allem um die Optimierung der Organisation und Information. Das hat dann zur besseren Koordination geführt.

    Allerdings gab es auch Knackpunkte: Nicht alles, was das OGS Personal von uns erwartet hat und wir gerne gehabt hätten, war leistbar. Gerade, was z.B. die Regelung der Hausaufgaben betraf. Ein Problem war auch immer das Verhalten der Schüler. Die OGS hätte gerne unsere Regeln übernommen, doch das war dort schlechter durchführbar, das lag an der organisatorischen Situation und teilweise am Personal.

    Gerade im pädagogischen Bereich, was die Einschätzung und Förderung betraf, habe ich manche Dinge als Kompetenzüberschreitung wahrgenommen. Z.B. wurden Sachen selbstständig veranlasst ohne mit den Lehrern Rücksprache zu halten bzw. einmal ein gemeinsames Projekt zu machen. Ich glaube, das lag eher daran, dass die Aufgaben im pädagogischen Bereich nicht klar definiert waren.

    Sie gehört bei uns nach Beschluss zur erweiterten Schulleitung, aber von der erweiterten Schulleitung ist niemand den anderen Kollegen weisungsbefugt, der nicht Schulleiter oder Konrektor bei uns ist. Da sitzen Lehrer und Erzieher mit drin, aber die sind alle gleichberechtigt.

    Das ist eine unglückliche Lösung, denn da ist der Konflikt schon vorprogrammiert.

    Diese Seite kennst du, denke ich einmal:

    https://www.km.bayern.de/unterrichten/u…ltag/lernmittel

    Nach meinen Infos erwirkt der Verlag die Zulassung. Als der Lehrplan neu war, mussten neben der Erstellung neuer Schülbücher einige Schulbücher (anderer Bundesländer) extra für Bayern überarbeitet werden. Entweder hat der Verlag keine Zulassung für das Buch bekommen oder für Bayern gar nicht eingereicht, weil das Schulbuch nicht für Bayern überarbeitet wurde. Ich würde mich an den Verlag wenden.

    Nachtrag: Es sind eigentlich überhaupt keine speziellen Lernmittel (Schulbücher) für Klasse 1-4 in den zugelassenen Lernmitteln aufgeführt . D.h., man nimmt die für die Grundschule zugelassenen Schulbücher?

    Was ich aber so im Forum lese, ist es an Grundschulen oft schwieriger. Die Gelder hängen an den Schülerzahlen, die Schulen sind aber oft kleiner als weiterführende Schulen, brauchen aber eher mehr Einrichtungs-, Anschauungs- und Verbrauchsmaterial. Und weil das einzelne Material nicht so teuer ist wie ein Röntgengerät oder teure Industriesoftware werden die Kosten vom Träger vielleicht nicht so gesehen.

    Ich glaube eher, dass es daran liegt, dass die Schulträger unterschiedlich sind. Für Grund- und Hauptschulen (Grund- und Mittelschulen) ist die Gemeinde der Sachaufwandsträger. Ich hatte meistens Glück, sowohl in Ba-Wü als auch in Bayern an Schulen gewesen zu sein, wo die Gemeinde nicht so knausrig war. Aber dennoch haben sich die Rektoren bzw. Rektorinnen immer bei der Gemeinde- also beim Bürgermeister und den Gemeinderäten - für das Geld einsetzen und dies u.U. begründen müssen. Da kamen dann schon so Sachen: "Nein, geht diese Jahr nicht, wir hatten doch erst in der Schule Umbaumaßnahmen" usw. Etwas besser war es, wenn die Grundschulen an Hauptschulen gekoppelt waren, denn dann wurde das Geld der gesamten Schule zugewiesen.

    Wenn das Geld da ist, hat auch noch die Schulleitung die Hand drauf. Da habe ich auch schon Sachen erlebt, wo wir um unser Geld für Lehr- und Lernmittel "kämpfen" mussten. Die Anschaffung von Büchern war meistens transparenter. In der Grundschule haben wir nicht durchgehend zwangsläufig Fachschaften, die die Interessen der einzelnen Fächer vertreten, weil wir alle eher Allrounder sind.

    Wo plötzlich Geld da war - vielleicht war es aus einem anderen Topf - war, als an einer Schule, wo ich war, der gebundene Ganztag eingerichtet wurde. Da gab es eine Top- Ausstattung.

    Fazit: Gelder für die Grundschule hängen von der Gemeinde ab. Anscheinend ist es bei einigen Gemeinderatsmitgliedern und Bürgermeistern noch nicht durchgedrungen, dass man in der Grundschule erst dann vernünftig arbeiten kann, wenn man die entsprechenden Lehr- und Lernmittel hat. Der standardmäßige normale Draht dorthin ist die Schulleitung (Aufgabe der Schulleitung). Doch finde ich es schwierig, wenn man auf taube Ohren stößt. Man hat auch noch andere Verpflichtungen als Schulleitung.

    Sind das nicht ca./mindestens 2 Jahre in Bayern bis zur Verbeamtung? So kenne ich es von der Grundschule. Diese Leute haben allerdings fast immer volles Deputat.

    Ich selbst habe einmal eine Hinauszögerung einer Beurteilung erlebt. Das wurde zuerst für mich unverständlich begründet und stellte sich später zu meinem Vorteil heraus.

    Ich könnte es mir so vorstellen: Die Schulleitung sieht in deiner wenigen Unterrichtspraxis von wöchentlich 6-8 Stunden und deiner Elternzeit noch keinen soliden Grundstock und will, dass du noch mehr Erfahrung sammelst hinsichtlich deiner Verbeamtung. Das muss man begründen, vielleicht deswegen die herausgestellten Verbesserungsmöglichkeiten.

    Wegen der Verbeamtung würde ich mir keinen Kopf machen. Mein Eindruck ist tatsächlich, dass es grundsätzlich an der wenigen Erfahrung durch die geringe Stundenzahl und deiner Elternzeit liegen könnte.

    Was brauchst du denn konkret?

    Es gibt zu sehr vielen Themen des SU kostenlose Materialien im Internet.

    Für die Jüngeren gibt e spiele Themen, bei denen man mit Anschauungsmaterial weit kommen kann, wenn man weiß, worum es geht und wie man e8ne Einheit oder Stunde aufbauen kann.

    Aber man muss sich einarbeiten, das kostet.

    Das ist eben das Problem, dass es viel gibt, man viel sichten muss und dann schauen muss, was man verwendet und was man bearbeitet. Das kostet einen enormen Zeitaufwand, vor allem wenn man es zum ersten Mal macht. Ich meine vor allem, wenn es in Richtung Arbeitsblätter geht, also was man kopieren kann.

    Das Beste wäre, man bekäme für den ersten Durchgang Hilfe und Material von Kolleginnen. Wie ich mich aus deinen ABC_123 anderen Threads erinnere, müsst ihr parallel arbeiten. Das wäre doch ein Ansatzpunkt, wo du um Informationen und Material bitten könntest.

    Grundsätzlich würde ich, wenn ich mich einarbeiten müsste, mich erst einmal an ein Buch halten, wo alle Themen abgehandelt sind, damit man einen roten Faden hat und der Zeitaufwand in der Vorbereitung übersichtlich bleibt. Das kann ein Schulbuch mit Lehrermaterialien sein oder gleich ein Buch (Sachunterricht im 3./4. Schuljahr) mit didaktischen Hinweisen und Materialien. Da würde ich ein geeignetes suchen und schauen, dass ich es von der Schule bekomme.

    Falls du es selbst beschaffen möchtest, guck einmal auch neben Kleinanzeigen, ebay, booklooker usw. in entsprechende Facebook-Gruppen - ich habe da schon seitenweise Grundschulmaterial gesehen, das günstig verkauft wird und die Leute es offensichtlich nicht losbekommen. Die Gruppen, wo ich das gesehen habe, kann ich dir per pn mitteilen.

    Alles andere drumherum zum Thema macht zusätzliche Arbeit, da würde ich - wie viele vorgeschlagen - nach kostenlosen Materialien im Internet suchen oder auch den Worksheetcrafter nutzen. Ergänzend: Wie auch schon tibogeschrieben hat, gibt es z.B. von den verschiedenen Ministerien - also nicht nur für politische Bildung - diverse Materialien. Ich habe z.B. für das Thema Wald und Pflanzen auch schon kostenloses Material beim Landesministerium bestellt. Guck auch einmal bei dem Linkhinweisen von 4teachers. Hier noch eine Seite, die schon lang existiert: https://supra-lernplattform.de/

    Wenn es um Experimente geht: Die Experimentierkästen sind natürlich komfortabel, aber bei vielen Experimenten in der Grundschule kann man sich mit Alltags- oder Spielmaterialien behelfen. Den Rest kann man halt nur theoretisch machen, das kann man der Schulleitung auch so kommunizieren. Experimentierkasten wären bei manchen Themen sehr hilfreich, z.B. der alte CVK Kasten Strom (jetzt Cornelsen Experimenta). Ansonsten auch einmal ein Thema mit einem Unterrichtsgang abhandeln (wurde auch schon vorgeschlagen).

    Warum diese ästhetische Wertung im Mathematikunterricht?

    Welches Viereck besonders "schön" oder "fein" ist, ist doch wohl sehr subjektiv und hängt vom Kontext ab.

    Ästhetik in der (Grundschul)Mathematik gibt es tatsächlich und wird diskutiert. Das Thema ist mir nicht unbekannt, ich habe etwas darüber erfahren, wahrscheinlich im Rahmen einer FB oder über Artikel in Grundschulzeitschriften. Beispiel: "Schöne Päckchen" oder auch das Thema "Muster". Im Internet ist nicht so viel zu finden.

    https://www.uni-siegen.de/fb6/phima/memb…lang=en?lang=de

    https://www.uni-siegen.de/fb6/phima/memb…lang=en?lang=de

    Noch einmal: Ist Form für Fläche (im Gegensatz zum dreidimensionalen Körper) eine gängige Verwendung?

    Nein. Bei uns im Lehrplan steht: Flächenform und Körperform. Wir nutzen hauptsächlich die Begriffe Fläche und Körper. Man kann es auch wie im Lehrplan benennen. Formen (Arten bzw. Ausprägungen) können beide sein, wie schon die Begriffe sagen. Den Begriff Fläche kann man im Unterschied zum Körper so erklären, dass das Wort "Fläche" von "flach" kommt und entsprechend demonstrieren.

    Genau das ist es ja. Ich fühle mich unter der aktuellen Schulleiterin nicht mehr wohl. Ich bin wirklich gerne Lehrerin und habe ein ordentliches Examen abgelegt. Nun stellt sich für mich halt die Frage: Versuchen ein kaputtes Verhältnis wieder zurecht zu biegen oder Versetzungsantrag stellen?

    Das wird wahrscheinlich niemand für dich beantworten können, denn dazu gehören immer die direkten Personen und wie diese ticken. Ich selbst habe schon mehrere Dinge mit Schulleitungen erlebt. Wenn die Schulleitung und viele vom Kollegium unterschiedliche Vorstellungen haben, dann sind generell Konflikte vorprogrammiert. Das habe ich schon öfter erlebt. Da war es immer gut, wenn sich das Kollegium zusammen gefunden hat und versucht hat, eine Lösung zu finden wie man sich artikulieren kann und eine Verbesserung der Situation erreichen kann. Schließlich will man keine unnötigen Stressfaktoren. Das machte sich an unterschiedlichen Themen fest. Da haben wir uns auf Konferenzen gut vorbereitet um einen guten Wissensstand zu haben und möglichst sachlich argumentiert. Die Schulleitungen haben unterschiedlich reagiert, je nachdem, wie sie emotional tickten. In einem Fall gab es schon einmal eine Mediation zwischen Kollegium und Schulleitung, weil wir anders nicht weitergekommen sind.

    Mir ist schon aufgefallen: Wer (aufgebracht) emotional der Schulleitung gegenüber tritt, hat schlechtere Karten als die, die auf der Sachebene bleiben und sachlich argumentieren. Es ist auf der anderen Seite auch nicht zuträglich, zu allem ja zu sagen. Ich selbst habe, je älter ich wurde, versucht, trotz der einen oder anderen schwierigen Schulleitung mich in deren Lage hineinzuversetzen, die Handlung zu verstehen und differenziert wahrzunehmen je nach Thema/Situation. Da war ich deswegen oft nicht so schnell getriggert wie manche Kolleginnen. Manche hatten mit der Zeit ein bestimmtes Bild von der Schulleitung und gleich die Flöhe husten hören. Positive Dinge wurden überhaupt nicht mehr wahrgenommen. Mit Absicht bin ich in Teams gegangen, wo auch die Schulleitung Mitglied war, da hatte man in dem Rahmen mehr Möglichkeiten etwas zu verändern bzw. seine Meinung zu artikulieren, weil man da zusammen an einer Sache gearbeitet hat.

    Vielen Dank. Ich habe jetzt den BLLV vom Regierungsbezirk, von dem die Mail kam, direkt angeschrieben, geschildert wie ich es gemacht habe und da kam die Antwort, dass das passt und nur wichtig sei, dass man den Text übernimmt wo drinsteht, dass der Widerspruch ab dem 1.1.2022 eingereicht wird.

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