Ich fand Lerninhalte wie etwa die Erstellung eines Unfallberichts schon vor der KI sinnfrei.
Da gibt es schönere Sachthemen für die Grundschule.
Ich fand Lerninhalte wie etwa die Erstellung eines Unfallberichts schon vor der KI sinnfrei.
Da gibt es schönere Sachthemen für die Grundschule.
Ich habe in Ba-Wü Lehramt für Grund- und Hauptschulen mit dem Stufenschwerpunkt Hauptschule studiert. Mein Hintergrund ist ähnlich wie Wolfgangs Hintergrund. Ich hatte durch die Kinder- und Jugendarbeit, die ich als Schülerin in der Freizeit machte, schon viele Berührungspunkte mit Kindern und Jugendlichen ab 10 Jahren und meine Erfahrungen damit. Deshalb entstand auch mein Berufswunsch aus diesem Grund: Ich wollte etwas Pädagogisches oder Soziales machen. Ich machte zusätzlich Praktika in einem Kinderdorf und in einer sozialen Einrichtung für Behinderte. Ich merkte aber da, dass die extremen Fälle mich zu sehr belasten würden. Letztendlich bin ich an einer Pädagogischen Hochschule gelandet mit der Option ein Aufbaustudium zu machen. Diplompädagogik, Musiktherapie oder Sonderschule (so hieß das damals) - das schwebte mir damals noch vor. Entsprechend habe ich, so weit es ging, meine Fächer gewählt.
Nach dem Studium und Referendariat entschloss ich mich, es erstmal als Lehrerin zu versuchen, obwohl ich mich erst in die Lehrerrolle reinfinden musste. Das war eben doch etwas anderes als der legere Umgang mit Jugendlichen in der Freizeit. Ich war in beiden Schularten eingesetzt und hatte meine erste Klassenleitung in einer 3. Klasse. (Ich wollte gerne eine 5. Klasse, erhielt aber eine 3. Klasse ) Das hat mir dann doch so gut gefallen, dass ich schwerpunktmäßig als Klassenleitung in der Grundschule blieb. Als ich zum ersten Mal versetzt wurde, landete ich zu meiner Freude an einer reinen Grundschule. So bin ich zur Grundschule gekommen.
An der Grundschule hat mir besonders das durchgängige Klassenlehrerprinzip gefallen und die Vielfalt der Fächer in einer Hand. Hier konnte man fächerübergreifend unterrichten und wenn man oft in der Klasse war, konnte man den Schulvormittag selbst rhytmisieren und musste sich nicht sklavisch an die 45 min halten. In der Grundschule musste man sich stark mit der Differenzierung auseinandersetzen, aber ich fand manchmal echt super, welche Ergebnisse bei Anwendung entsprechender Methoden herauskamen.
Zwischendrin war ich in der Hauptschule als Vertretung und da habe ich den Unterschied gemerkt, dass man dort die Gruppen homogener sind und man bei allem kleinschrittig vorgehen muss, während in der Grundschule die Bandbreite der Anforderung, also die Range größer war.
Von der Disziplin her ist es in der Grundschule sehr anspruchsvoll geworden. Wobei ich mir vorstellen kann, dass in der Hauptschule es noch schwieriger ist. Die Eltern sind insgesamt in der Grundschule anstrengender, denke ich mal, weil sie sich mehr noch um Schule in ihrer eigenen Art kümmern.
Ich lasse Aufsätze zu Übungszwecken überarbeiten, so ähnlich, wie du es beschreibst. Aber zum Bewerten finde ich die 2. Abschrift unfair, weil man den Kindern unterschiedlich stark hilft.
Stattdessen habe ich schon mehrfach einen fiktiven Schüleraufsatz mit vielen Schwächen vorgegeben, der dann als Klassenarbeit überarbeitet werden musste.
Ansonsten übe und überarbeite ich vorher, lasse dann aber den Aufsatz, der Klassenarbeit ist, aber als solchen stehen und bewerte ihn entsprechend mit Fokus auf den Schwerpunkten, zu denen vorab geübt wurde.
Genau so war es bei uns auch üblich. Ich habe auch schon versucht, beide Versionen zu benoten, habe das aber schnell sein lassen, weil es einfach nicht möglich war, fair zu beurteilen und natürlich auch der Aufwand enorm war. Was mache ich mit den Aufsätzen, die fast nichts zu verbessern haben und von vorneherein gut sind? Man kann da schlecht einen Lernfortschritt beurteilen. Denjenigen, denen einiges geholfen werden musste, bekamen auf der anderen Seite dann eine bessere Note als ihre Leistungsmöglichkeit nach entsprechender Übung war.
Eine gute Lösung ist der fiktive Schüleraufsatz zum Überarbeiten. Das kann man richtig zu einer Unterrichtseinheit ausbauen.
Wir haben mehr als zwei Aufsätze in einem Schuljahr geschrieben, in der Regel mit einem vorausgehenden Übungsaufsatz. Manchmal waren auch einfachere Sachen dabei, die nicht ganz so korrekturaufwändig waren. Letztendlich sollte vorher zuverlässig geübt und auf das Ziel hingearbeitet werden. Gut ist natürlich, vorher einen Übungsaufsatz schreiben zu lassen, der überarbeitet werden muss. Daran lernen die Schüler am meisten. Wenn dieser nicht benotet wird, kann man zur Abwechslung - vielleicht nicht ganz so effektiv bei dem speziellen Aufsatz wie die Lehrerkorrektur, aber zum Gewinnen von Einsichten - in Gruppenarbeit oder in Partnerarbeit nach bestimmten Kriterien vorher selbst überarbeiten lassen. Bei mir haben sich, wenn ich diese Methode angewandt habe, bewusst erstellte leistungsgemischte Gruppen mit verteilten Aufgaben bewährt.
Da die Schüler bei mir eine Geschichtenmappe für überarbeitete Geschichten und weitere Textproduktionen wie Gedichte über zwei Schuljahre führten, habe ich auch ab und zu benotete Aufsätze mit schönen Themen überarbeiten lassen und die überarbeitete Version in die Geschichtenmappe einheften lassen. Es gab einige Schüler, die immer wieder gerne in dieser Mappe geblättert haben und ich hoffe, einige haben ihre Geschichten als Erinnerung aufbewahrt.
Ich finde es traurig für die Kinder, wenn es beide Elternteile nicht schaffen, einen vernünftigen Umgang zu pflegen. Trennungsgeschichten gehen oft mit vielen Verletzungen einher und das wird doch auch öfter auf den Rücken der Kinder ausgetragen. Sowohl beruflich als auch privat habe ich einige Varianten erlebt. Ich habe einige Väter erlebt, die sich gerne mehr um die Kinder kümmern wollten, es aber nicht zugelassen wurde. Manchmal war es auch sehr schwierig, weil es unterschiedliche Ansichten gab. Das Thema ist komplex, zumal Mütter oft zeitlich die Hauptlast tragen.
Den Bildschirm auf Nachtmodus einstellen reicht nicht? Ich überlege mir sogar grundsätzlich - aber nicht wegen dieser Seite - ob ich mir eine Blaulichtfilterbrille zulegen sollte.
Ist es Salema?
Schade, dass alles gelöscht wurde. Mich hätten die Gedanken des TE interessiert.
Das kommt mir irgendwie bekannt vor, ich glaube da war ich letztes Jahr. Den Ort müsste ich recherchieren. Entweder ist es an der Süd - Westküste oder an der Algarve, wo man durchs Hinterland fährt, via Gemeintipp an die Stelle kommt und keinen Parkplatz bekommt.
@ Palim. Interessante Seite! Das Dorf ist ein Original Möckmühler Arbeitsbogen.
Ich verlinke hier doch einmal die Originalseite von den Arbeitsbögen, die der Aue Verlag anbietet. https://www.aue-verlag.de/mab/index.php
Ich kenne die Möckmühler Arbeitsbögen (Aue- Verlag). Die gibt es schon ewig, vielleicht kannst du das anteilig in Gruppenarbiet verschiedene Elemente basteln lassen. Ein einzelner Bogen kostet nur wenig. Google mal danach, vielleicht ist das etwas für dich.
Ich habe jetzt eine pdf - Date im Internet gefunden zu den EC- Schriftarten. Die Quelle ist Schulschriften.com.
https://schulschriften.com/download.htm
https://schulschriften.com/bin/ECText.pdf
Im zweiten Link werden die beiden Schriften erwähnt. Ich würde meine ABs eh auf die neuen Schriftarten umstellen. Die alten Schulschriften waren von der Art generell sehr umständlich zu bedienen und die Anleitung sieht kompliziert aus.
ich zudem noch einige Tage von der Fastenzeit ab und machen Fasnet bis zum Morgestraich, der am 24.Februar um 4 Uhr früh beginnt
... und das ist wirklich ein sehenswertes Erlebnis!
Ich mag Fastnacht.
Ich mag Fasching nicht.
Am besten gefallen hat es mir in der Zeit, als ich im Südschwarzwald gelebt habe. Die alemannische Fasnet war ein Erlebnis. Sogar noch in der Nordschweiz gab es interessante Ausläufer davon.
Hier in bayerisch Schwaben gibt es zwar auch den Fasching, aber für mich weder Fisch noch Fleisch. Die Narrensitzungen hier im Dorf dauern ewig, da braucht man 3 Stunden Sitzfleisch. Habe ich in den letzten Jahren nicht mehr gemacht. Verkleidung war kein Muss.
Ich habe jetzt auch was mit "Springs" in dem von mir genannten Gebiet gefunden. Pepe soll man auflösen.
Nachtrag: Ich lag etwas daneben. Dachte es wäre Citrus Blue Spring.
Kathie Das sind ja alles sehr schöne Quellen. Vielleicht müssen wir nochmal hin und Nordflorida abklappern.
Wenn man an dem Ort nicht war, ist das nicht so leicht zu finden, selbst mit google maps nicht. Wenn man auf dem Breitengrad so ungefähr weiter östlich geht, kommen viele Seengebiete.
Bei maps fällt mir nur Potts Preserve auf. Da ist auch ein Fluss eingezeichnet. Falls es das nicht ist, müsstest du weitere Hinweise geben.
Leider hat uns die Schulleitung mitgeteilt, dass wir verpflichtet sind, einmal pro Tag, und zwar morgens, unsere E-Mails zu überprüfen.
Bei uns war das auch einmal die Anweisung, bevor wir eine Schulapp hatten. Allerdings ging es nur darum, dass wir regelmäßig die Mails überprüfen sollten, ein Zeitpunkt wurde nicht genannt. Da ging es nicht um Elternmails, sondern um Mails der Schulleitung.
Ich glaube außerdem, dass ein zentrales Problem an meiner Schule darin liegt, dass vor allem die Schulleitung den Eltern immer alles recht machen möchte. Wenn eine Schule insgesamt so auftritt, spiegelt sich das letztlich auch in der Haltung und Resonanz bei den Lehrkräften wider.
Das Problem kenne ich. Das trat immer bei neuen Schulleitungen auf. Mit der Zeit aber hat sich das eingependelt, denn mit solchen Signalen, die teilweise objektiv unrealistisch waren, gab es da eher mehr Probleme, auch für die Schulleitungen selbst nach dem Motto: Gibt man den kleinen Finger.....
Denkfabrik Wenn es an der Schule zu schlimm wird, könntest du dir langfristig überlegen an eine andere Schule zu wechseln. Ich finde deinen Ansatz gut, dass du dir vornimmst, sinnfreie Kritik als solche zu erkennen und dich nicht von ihr berühren zu lassen. Am Anfang meines Schuldienstes war ich auch viel empfindlicher und habe das dickere Fell dadurch erhalten, indem ich versucht habe die Situation zu analysieren oder wie ich das schon in #19 beschrieben habe durch verschiedene Maßnahmen und Interpretationen das Ganze zu verstehen. Geholfen haben übrigens auch Gespräche mit KollegInnen.
Sitzordnungsproteste sind übrigens ein Klassiker in der Grundschule und da gibt es fast jedes Mal mindestens einen, dem man die Sitzordnung erklären muss. Ich hatte vor vielen Jahren im Nachhinein gesehen ein lustiges Erlebnis: Als ich an einer neuen Schule anfing, kam ich vor Unterrichtsbeginn in mein neues Klassenzimmer. Es war so früh, dass es noch nicht geläutet hatte und eigentlich niemand da war. Dennoch stand eine Mutter mit ihrer Tochter vorne (irgendjemand hatte ihr das Klssenzimmer aufgeschlossen) und die Tochter besetzte einen Platz in der ersten Reihe. Ich war, glaube ich, sehr perplex, denn das hatte ich noch nie erlebt. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie sie das begründet hat, ich glaube, es ging ums Sehen oder um die Größe. Die grenzüberschreitende Maßnahme hat aber aber nicht viel genutzt, denn irgendwann habe ich umgesetzt.
Die Tocher gehörte mit zu den besten Schülerinnen und hätte das gar nicht nötig gehabt.
Ist es dann östlich von Three Sisters Springs so auf einer ähnlichen Linie?
In den Beiträgen wurden schon viele gute Lösungsvorschläge gemacht. Das kann ich noch dazu ergänzen:
Es werden einem immer wieder Dinge begegnen, wo man eine Lösung finden muss. Mir selbst haben erst einmal zwei Gedanken geholfen um entsprechend reagieren zu können:
- Eltern sind der Anwalt ihres Kindes, sie wollen das Beste, haben aber oft einen Tunnelblick und sehen nicht die soziale Gemeinschaft Klasse.
- Manchmal muss man auch Erwachsenen Grenzen aufzeigen, wenn Kompetenzüberschreitungen da sind. Das wird von denjenigen oft nicht gemerkt, dass sie das gerade machen oder es geschieht sogar mit Absicht um eine möglichst große Einflussnahme zu erreichen, dass es so läuft, wie sie sich das in der Ferne und nach Schülererzählungen vorstellen. Dabei dachte ich oft: Ich misch mich doch auch nicht in die berufliche Kompetenz anderer ein, von dem ich wenig Ahnung habe.
Im Lauf des Lehrerlebens verhindert man schon vorher durch klare Ansagen, wie man was handhabt. Da habe ich immer wieder dazu gelernt.
Auf Maildiskussionen habe ich mich nicht groß eingelassen, vielleicht einmal ganz sachlich nach einem gewissen Zeitabstand etwas Klärendes zurückgeschrieben. Wenn das Problem heftig war, habe ich das in einem persönlichen Gespräch geklärt.
Zur Sitzordnung: Bei solchen Elternwünschen muss man als Lehrkraft immer die ganze Klasse im Auge behalten und das ist vielen Eltern nicht bewusst. Es geht um eine möglichst angenehme Lernsituation, die man durchaus durch die Sitzordnung beeinflussen kann. Ich habe immer nach Ferienabschnitten umgesetzt. Fand ich persönlich auch gut, denn so hatte man immer jemanden anders, mit dem man sich auseinandersetzen musste. Und zwar so, dass immer welche neben jemandem anderen sitzen mussten. In den letzten Jahren habe ich die Sitzordnung vorher ausgetüftelt und mir auch Gedanken darüber gemacht. Wenn etwas nicht gut ging, habe ich mittendrin einmal umgesetzt. Den Eltern war es übrigens auch recht, dass ihr Kind nicht immer neben dem gleichen Kind, das man nicht mochte, sitzen musste und die Zeit endlich war.
Fazit: Der Umgang mit Eltern ist leider ein Feld, wo man sich professionalisieren bzw. professionell damit beschäftigen muss. Lehrerin2007 hat hier schon etwas angedeutet. Ich habe dazu Fortbildungen gemacht und das war immer wieder Thema in Lehrercoachings und Supervisionen. Das hat mir viel geholfen, denn die Handlungskompetenz hat sich ausgeweitet und die Belastungen sind viel geringer geworden.
In meiner Schule gab und gibt es auch verschiedene Projekte in der Richtung. Wir hatten das Patensystem, wo Vierklässler die Erstklässler bis zu den Herbstferien betreuen, z.B. in der großen Pause. Zur Vorbereitung gab es einen "Ausbildungsnachmittag".
Dann haben wir ab Klasse 3 Streitschlichter und auch Schulsanitäter. Beide Gruppen haben gemeinsam, dass sie eine AG haben, wo sie das ganze Schuljahr daran teilnehmen. Beide Gruppen werden erst bis zu den Herbstferien ausgebildet, erst danach dürfen sie auf dem Schulhof "Dienst" machen.
Ich halte Leute, die sehr viel Wert auf die Kleiderordnung legen für verkrustet. Das spricht ihnen die Kompetenz nicht ab, aber es gibt genauso viele intelligente und interessante Personen, die darauf überhaupt keinen Wert legen.
Mein ausschlaggebender Punkt ist, dass die Kleidung mit der Persönlichkeit übereinstimmen sollte. Es gibt halt genug, die Anzug tragen um nach mehr auszusehen. Als spontanes Beispiel fallen mir da junge Politiker ein.
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