Beiträge von Caro07

    Anne0911

    Ich hoffe, du bist an die "Handreichungen" bzw. Lehrermaterialien zu den Schulbüchern gekommen.

    An meiner Schule sind diese für alle Klassenstufen und jedes Buch, das wir als Schulbuch an Schüler verleihen, angeschafft, sodass jeder Lehrer zu kostenlosen Lehrermaterialien kommt.

    In Bezug auf Lehrermaterialien zu Schulbüchern gibt es Unterschiede:

    Wir haben Schulbücher, da sind die Lehrermaterialien und angebotenen Kopiervorlagen bzw. digitalen Materialien so vielfältig, dass man nichts Zusätzliches braucht. Außerdem gibt es zu manchen Schulbüchern, die wir benutzen, sehr gute Vorschläge für die Unterrichtsgestaltung.

    Mit der Einführung des LehrplanPLUS waren die Verlage bei der Einführung neuer Schulbücher richtiggehend im Wettstreit, wer die umfassenderen Materialien, aber auch Vorschläge zur inklusive Differenzierung anbietet. Wir haben bei der Anschaffung auf solche Dinge geschaut, aber vor allem auf die Brauchbarkeit der Schulbücher, also wo man den größten Nutzen daraus ziehen kann. Denn wir haben ein Ausleihsystem und die Bücher müssen lange halten. Da wir unsere Schulbücher nach diesem Gesichtspunkt ausgewählt haben, finde ich die Lehrermaterialien ein gutes Unterstützersystem.

    Ich mache es meistens so: Zuerst versuche ich möglichst eng mit dem Buch zu arbeiten und mache meine Erfahrungen damit/verändere gegebenenfalls. Beim 2. Durchgang weiß ich dann konkreter, was funktioniert und was mir nicht so gefallen hat und ersetze dann die entsprechenden Sachen durch anderes. Es geht ja schließlich um Inhalte UND Methoden und Fähigkeiten, die irgendwie auch unter Kompetenzen zusammengefasst werden. Da kann man einmal eine Kompetenz an einem anderen Inhalt üben. Außerdem muss man ja immer wieder individuell an die jeweilige Klasse anpassen.

    Ich stimme Palim zu, dass es Quereinsteiger besonders schwer haben, Unterricht zu planen und hier auf jeden Fall Fortbildungen angeboten werden müssen. Ich kann es mir schwer vorstellen, dass man sich als eine nicht grundständig ausgebildete Lehrkraft alleine auf Lehrermaterialien verlassen kann, denn man muss eben auch die Kompetenzen in Bezug auf die Klasse und das Gesamte im Blick haben und dazu kann man nicht stur nach Lehrbuch vorgehen.

    Mal eine weitere Frage aus Sicht eines frisch examinierten Lehrers: Wie hättet ihr reagiert, wenn bei solch einer Aktion der Täter NICHT benannt worden wäre?

    Hat man ja öfters, dass die Lerngruppe dicht macht und nichts gesehen haben will. Und Kollektivstrafen sind ja nicht erlaubt.

    Nur einmal so eine Vermutung: Ich war früher auch an Grund- und Hauptschulen. Da hat man "Disziplinschwierigkeiten" aus Scham verschwiegen oder die Sachen beschönigt, denn man wollte nicht als Lehrkraft dastehen, die nicht mit Schülern zurechtkam. Heute würde ich das nicht mehr tun.

    Ich würde der Schulleitung die Sache so drastisch schildern, dass sie, egal wie sie gestrickt ist, handeln muss! Notfalls würde ich versuchen, andere Kollegen oder Mitglieder der Schulleitung ins Boot zu holen. Wenn ich Morddrohungen und Androhung von Gewalt erfahren habe, dann müssen die Vrogesetzten schon aufgrund der Sorgfaltspflicht reagieren, sonst bekommen sie selbst Riesenprobleme, wenn das einmal herauskommt. Solche drastischen Drohungen darf man auf keinen Fall unter den Tisch kehren. Ich würde mit jeder Drohung, die ich erfahre, die Schulleitung nerven, bis sie endlich handelt. Wenn nichts geschieht, würde ich mich erkundigen, wen man sonst noch einschalten kann.

    Außerdem: Es gibt in jedem Bundesland ein Schulgesetz mit Disziplinarmaßnahmen. Diese sollte man auch ausschöpfen (z.B. Klassenkonferenz wegen Disziplinarmaßnahmen). Es tut den Schülern auch für sich selbst nicht gut, wenn sie keine Grenzen aufgezeigt bekommen.

    Das sehen wir schon bei den Kleinen. Es muss in einer Form immer reagiert werden, damit schlimme Überschreitungen nicht weiter vorkommen, eingedämmt werden oder einmal ein Bewusstsein dafür entsteht, was man da eigentlich tut und andere (Lehrer eingeschlossen) nicht gefährden. Es geht um ein Zusammenleben in der Gesellschaft. Langfristig helfen Grenzen aufzeigen eher als gar nichts zu tun. Und dieses Aufzeigen muss in einer Form geschehen, die Nachhaltigkeit verspricht.

    Bei uns gibt es zusätzlich noch die Hilfe mit offenen und geschlossenen Silben und die Herleitung über Wortfamilien, also das Wortstammprinzip. Das alles zusammen mit Eintrainieren der Wörter hilft schon bei der Rechtschreibung.

    Noch schwieriger wird es, wenn du den Schülern sagst, dass man Busse mit 2 s schreibt. Bus und Paket sind einfach Ausnahmen, die man auswendig lernt, sind auch nicht so klar zu erklären, warum man diese Wörter so schreibt.

    wer-den Her-de ist kein Problem, da kann man nichts verdoppeln, weil schon 2 Konsonanten da sind.

    Man kann nur verdoppeln, wo der Vokal kurz gesprochen wird und erstmal nur ein Konsonant zu hören ist.

    Aber ich glaube auch, dass die schwachen Schüler mit den Feinheiten der RS- Regeln überfordert sind. Die müssen, denke ich, viel über Lernwörter machen.

    Einen Stolperstein empfinde ich ebenso die Behauptung, dass man bei der Konsonantenverdoppelung die Doppelkonsonanten beim Trennen hören würde. Wenn ich den Schülern sage, trenne mal schwimmen, dann sagen sie: schwi - mmen, wenn sie das Wort nicht geschrieben kennen. Nur wenn sie das Wort kennen oder wenn sie das kurze i hören und die Regel dazu verinnerlicht haben, dann trennen sie sprachlich richtig.

    O. Meier

    So wird das auch in unseren Materialien den Kindern beigebracht. Die Version, die wieder_da beschreibt, lese ich so zum ersten Mal.

    Man muss allerdings raushören, ob der Vokal kurz oder lang gesprochen wird, das ist für manche schwierig. Kurz und lang zu unterscheiden ist ein extra Thema in der Rechtschreibung der Grundschule. Doppelvokale und Zwielaute zählen von vorneherein als lang gesprochen und folgen den entsprechenden Regeln.

    Letztendlich geht es bei diesem Thema um die Konsonantenverdoppelung. Wenn (bis auf kleine Ausnahmen, die als Ausnahmen gelernt werden) in der betonten Silbe der Vokal/Umlaut kurz gesprochen wird und schon im Wortstamm zwei Konsonanten folgen, muss der nachfolgende Konsonant nicht verdoppelt, mit ck oder tz geschrieben werden.

    Unerheblich sind die Wörter mit langen Vokalen, da wird auf jeden Fall kein Konsonant verdoppelt.

    Also heißt die Regel eher: auf einen kurzen Vokal (Selbstlaut) folgen mindestens zwei Konsonanten (Mitlaute). Wenn nur ein Konsonant da ist, muss er verdoppelt, mit ck oder tz geschrieben werden.

    In unserem Buch werden die einzelnen Buchstaben entweder so: . xx oder so: _x unterstrichen. Punkt und Strich stehen für kurze bzw. lange Vokale,

    x steht für Konsonanten.

    Wir haben leicht verrückbare Tisch und Stühle. Für einen Kinositz habe ich bei meiner großen Klasse wenig Platz.

    Ich mache es so: Die ersten Reihen setzen sich auf die Tische, die etwas zurückgeschoben werden, die mittleren Reihen setzen sich mit ihren Stühlen davor und die letzten Reihen kommen ohne Stuhl und setzen sich auf den Boden. So kann ich sozusagen nach Höhe gestaffelt auf engem Raum viele Kinder unterbringen.

    @ Grundschullehrkräfte: Mein Kind lernt gerade Schriftliches Multi und schreibt sich dazu keine "Gemerkt-Zahlen" auf, finde ich nicht so gut. Ich hab die damals immer zu dem linken Faktor klein dazu geschrieben, macht man das heute noch oder woanders hin oder gar nicht?

    Schreibt man tatsächlich nicht mehr auf (in Bayern). Der Grund ist wohl, dass beim mehrstelligen Multiplizieren das ein unübersichtliches Geschmiere gibt und man da Zahlen verwechseln kann. Bei der Einführung merkt man sich die Merkzahlen mit den Fingern der anderen Hand, wird mit der Zeit dann weggelassen, wenn alles automatisiert ist.

    Conni

    Es wird zwischen dem Minuenden und dem Subtrahenden ein Kästchen ausgelassen. Ich habe übrigens nochmals etwas zur verkürzten Sprechweise gefunden. Das ist aus dem Lehrplan zur Förderschule.

    Abziehverfahren Förderschule Bayern, siehe S. 2

    Ich habe nochmals gegoogelt. Bei "Frau Spasskanone" sind Arbeitsblätter zum Verfahren eingestellt, die mit dem Worksheetcrafter gemacht wurden. Da kann man es gut in der Vorschau sehen. So ähnliche Arbeitsblätter habe ich auch erstellt.

    Conni

    Wenn das alles so vermittelt wird, wie du beschrieben hast, dann verstehe ich nicht, warum das bei doch so vielen nicht klappt. Vielleicht liegt es einfach an der Zusammensetzung der Klasse? Diese Probleme, die du beschreibst, sind mir bisher bei meinen Klassen nicht so explizit gehäuft aufgefallen. Einzelfälle gibt es natürlich schon. Allerdings meine ich, dass die Schreibweise mit dem Strich die Fehlerhäufigkeit vermindert hat. Zumindest ist alles lesbarer.

    Zum Ergänzungsverfahren:

    Ich weiß noch, als das Abziehverfahren eingeführt wurde. Da war ich teilweise an einer Hauptschule zur Vertretung. In der GS erhielten wir extra eine Fortbildung. Gerade, weil uns das Ergänzungsverfahren als Schüler so eingetrimmt wurde, fiel es vielen schwer, umzudenken. Das war auch der Grund, warum manche Lehrer zuerst mal am Ergänzungsverfahren festklebten und vor allem die Lehrer an den weiterführenden Schulen den Schülern wieder das Ergänzungsverfahren beibrachten, weil sie selbst mit dem neuen Abziehverfahren nicht klar kamen. Außerdem wurde das Durchstreichen abgelehnt, was ich gut nachvollziehen konnte. Das sieht bei der schriftlichen Division sehr grenzwertig aus.

    vorher schon in der Lage bin, mehrstellige Zahlen zu subtrahieren und verstanden habe, was ich da tue. Also halbschriftlich, mit Material, Zeichnung, am Rechenstrich.

    Das ist enorm wichtig, denn solche Übungen tragen dazu bei, den Zahlenraum zu begreifen. Leider ist es so - und davor warne ich immer in Elternabenden - dass manche Eltern rechenschwächerer Kinder, die eben damit Mühe haben, ihren Kindern schon vorher die schriftlichen Rechenverfahren beibringen. Dadurch verhindert man den Aufbau des Zahlenverständnisses. Nicht umsonst sind die schriftlichen Rechenverfahren ganz am zeitlichen Ende eines Zahlenraumes angesiedelt.

    Ich habe da einen extremen Fall, dessen Eltern leider im Lockdown ab der 2. Klasse ihrem Kind beigebracht haben, sämtliche Rechnungen im Kopf sozusagen im Stellenwertverfahren zu rechnen. Das ging vielleicht noch bis 100 gut, aber dann kamen die ersten Fehler. Inzwischen sind wir bei 100000 und das Kind wirft die Zahlenräume durcheinander und hat kein Gefühl für die Mächtigkeit der Zahlen. Es ist kaum rauszubringen aus dem Kind. Die Empfehlungen zu einer Dyskalkulieüberprüfung mit Therapie werden erst jetzt so langsam realisiert, jetzt, wenn es fast zu spät ist. Man schob es lange auf das deutsche System, weil man es im Heimatland (ist jemand aus der EU) anders gelernt hat.

    Genauso ist es beim Anbieten mehrerer Rechenwege und Rechenverfahren oder auch beim verbundenen Schreiben: „Probiert diese Verbindungen jetzt mal aus. Später könnt ihr sie übernehmen oder auch nicht.“ Manche Kinder überfordert das.

    In meinen Augen müssen die einzelnen Vorschläge dann aber auf die Sinnhaftigkeit durchleuchtet werden. Was macht mehr Sinn? Was hilft? Bei schwächeren Kindern ist die Erfahrung, dass sie sich auf das einfache Verfahren beschränken. Bei den schriftlichen Rechenverfahren gibt es letztendlich keine Wahl, es geht da eher um die Wege beim Kopfrechnen verbunden mit dem halbschriftlichen Rechnen und um das Lösen von Sachaufgaben.

    Vielleicht ein paar Überlegungen dazu:

    - Damit es möglichst keine Fehler in der Rechenrichtung gibt, rechnen wir bei der schriftliche Addition auch schon von von oben nach unten.

    - Damit weiterhin klar ist, dass wir abziehen und dass wir in Stellen rechnen, fange ich mit superleichten Aufgaben ohne Übergang an. Hier bestehe ich darauf, dass sie von hinten, also bei den Einern anfangen. Da erkennen die Schüler, dass wir eigentlich im Stellenwertrechnen ganz leichte Rechnungen machen. Dieses AB, das ich am Anfang mache, das können alle Schüler ohne Fehler in schneller Geschwindigkeit lösen. Das ist das erste Erfolgserlebnis und auch motivierend.

    - Danach kommen reine Umtauschaufgaben (ein AB), erst danach wird an einer Stelle beginnend bei den Einern umgetauscht. ABs, wo gleichzeitig die E Z H bildlich dargestellt sind und die man dann durchstreichen und übertragen kann, finde ich besser als das Hantieren mit dem Material.

    - Ich arbeite immer erst mit ABs, danach lasse ich ins Heft schreiben, denn auf ABs in vorgegebene Kästchen reinschreiben zu können, erleichtert das in so weit, dass man sich erstmal nur aufs reine Rechnen und die Technik beschränken kann. Beim Heft muss man noch aufpassen, dass man richtig untereinander schreibt und wo man den Strich macht.

    - Die Schreibweise der Gruppe 2 wäre in einem anderen Verfahren (siehe icke) nicht falsch. Übrigens haben wir das früher ebenfalls so wie auf ickes Bild gemacht und später die 10 weggelassen.

    - Unser Buch betreibt bei allen schriftlichen Rechenverfahren eine Fehleranalyse, d.h. es werden fehlerhafte Aufgaben dargestellt (Verwechslung der Rechenrichtung, Übergang vergessen) , wo die typischen Fehler aufgezeigt, reflektiert, kommentiert und verbessert werden.

    Genau so habe ich es gemacht. Wie lange dauert es, bis sie das dann verstanden haben? 6 Wochen, 8, 10?

    Wir haben 5 Stunden Mathe in der Woche und ich brauche ca. 2 - 2,5 Wochen dafür so im Mai /Juni in der 3. Klasse um die Grundlagen zu legen. Letztendlich mache ich die Buchseiten im Zahlenzauber und noch ein paar ABs dazu. Allerdings wird das mehrschrittige Abziehen erst im 4. Schuljahr bei der anfänglichen Wiederholung thematisiert. Bei manchen Schülern muss natürlich immer wieder nachhaken, da dauert es länger, bis sie sicher sind. Aber die bleiben in der Minderheit.

    Abziehverfahren: Hier kannst du die Schreibweise sehen, die wir in Bayern verwenden.

    Ich lasse die Schüler allerdings anders sprechen, dieses Entbündeln finde ich nervig, habe ich ja schon einmal geschrieben.

    z.B. Ich tausche einen Zehner in 10 Einer um. Oder: Ich hole mir einen Zehner. Den tausche ich in 10 Einer. Das wird aber alles nur am Anfang gesprochen, dann geht es irgendwann automatisch. Wenn ich die SuS es nochmals vormachen lasse, dann sagen sie meistens, ich hole mir einen Zehner oder bei den Zehnern geht ein Zehner weg zu den Einern...

    Abziehverfahren Bayern

    ch mag es anschaulich, aber ich habe den Eindruck, dass manche Kinder es gar nicht begreifen, was die Zahlen denn mit dem Material zu tun haben, sondern eher den Ablauf an sich trainieren müssen.

    Das ist auch meine Erfahrung. Deswegen beschränke ich mich nur bei der Einführung auf das Material, arbeite dann mit ABs, wo man das Umtauschen durch Wegstreichen und Einzeichnen darstellt. "Umtauschen" finde ich persönlich vom Begriff her für die Kinder leichter verständlich wie dieses komische "Entbündeln".

    Prinzipiell trainiere ich schrittweise vom Einfachen zum Komplizierten das Abziehverfahren ein. In Bayern gehen wir seit dem LehrplanPLUS einen Sonderweg in der Schreibweise. Das, was abgezogen wird, wird als Schritt an der entsprechenden Stelle zwischen den Zahlen mit einem Strich markiert. Dadurch fällt dieses unübersichtliche Durchstreichen weg. Außerdem kommen die Erwachsenen, die im Ergänzungsverfahren rechnen, mit dieser Schreibweise eher klar. Durch das Abziehverfahren und die übersichtlichere uns eigene Schreibweise können dadurch Lückenaufgaben und mehrteilige Subtraktionen besser verstanden werden als mit dem Ergänzungsverfahren, so zumindest meine Erfahrung.

    Letztendlich sind diese schriftlichen Verfahren reines Stellenwertrechnen und es wird nicht viel Rechenleistung erwartet (i.d.R. im ZB bis 20). Es geht eher darum, die Technik einzutrainieren. Schriftliche Verfahren sollen eigentlich das Kopfrechnen erleichtern.

    Als man das Abziehverfahren noch nicht entwickelt hatte, fand ich es sehr mühsam, den Kindern den Sinn des Ergänzungsverfahrens beizubringen. Das hat ewig gedauert, bis es einmal saß. Das Abziehverfahren erleichtert das Verständnis und geht schneller - allerdings muss man Schritt für Schritt den Schwierigkeitkeitsgrad steigern und das nicht zu schnell - unser Schulbuch kann ich da auch nicht 1 zu 1 nutzen. Im Worksheetcrafter kann man gut die Schwierigkeit mit dem Generator einstellen.

    Multiplikation/Division: Die halbschriftliche Division war schon immer ein Knackpunkt - seit ich Mathe unterrichte. Wir in der Schule sind dazu übergegangen, diese ganz wegzulassen oder nur einfache Rechnungen zu machen, die man fürs Kopfrechnen braucht (halbieren). Ansonsten macht man ja ein paar Monate später so oder so das schriftliche Dividieren. Und klar: Ohne die vorherige Automatisierung des 1x1 geht bei diesen Rechenverfahren nichts.

    Hier findest du die zugelassenen Schulbücher, Arbeitshefte und digitale Lernmittel in Bayern:

    Lernmittel Bayern Grundschule

    Ich kenne mich zwar wenig in 1/2 aus - bei uns an der Schule wird die Auer-Fibel als Grundlage verwendet, das scheint ganz gut zu passen.

    Für die Beschulung meines Downkindes im 3. Schuljahr habe ich einen Leselehrgang, den es extra machen kann, gesucht und bin mit "Frohes Lernen" fündig geworden. Das schien mir neben der Auer- Fibel, die das Kind schon kannte, das Buch zu sein, das mir am kleinschrittigsten vorgegangen ist.

    Liebe Kollegen und Kolleginnen in Bayern, ist es an euren Schulen so geregelt, dass im Unterricht positiv getestete Kinder allein nach Hause laufen dürfen? So war es nämlich beim Sohn (10 J.) meiner Freundin in Bayern. Vom Gymnasium meines Kindes in Hessen müssten wir es im "Fall des Falles" abholen.

    Bei uns an der Grundschule lassen wir die Kinder immer abholen, das ist aber bei uns grundsätzlich so, nicht nur bei positiv getesteten Schülern. Die Kinder dürfen während der regulären Unterrichtszeit nicht alleine nach Hause laufen.

Werbung