Beiträge von Caro07

    Zu Schulen für Erziehungshilfe:

    Das kommt in meinen Augen tatsächlich auf die Struktur dieser Schulen an. Wir haben in Bayern ganz wenige dieser Schulen, in der Regel Privatschulen. Mir ist regional nur eine solche Privatschule bekannt. Da kommt es tatsächlich vor, dass sich Verhalten nach Aussagen der Eltern potenziert.

    Allerdings haben wir regional eine super stationäre Einrichtung, die an eine Kinderabteilung eines Krankenhauses angegliedert ist, wo es auch kleine Klassen gibt und Kinder mit großen Verhaltensproblemen behandelt werden, wo es wirklich etwas bringt. Der Nachteil: Diese stationäre Einrichtung mit angegliederter Schule hat keine großen Kapazitäten und der Besuch erfolgt zeitlich begrenzt, meistens mehrere Monate bis zu einem Jahr.

    Ein bisschen Einblick, wie dort gearbeitet wird, habe ich einmal bekommen und fand das Konzept dort sehr einleuchtend. Dort sind multiprofessionelle Teams im Einsatz - also nicht nur Lehrer, sondern der ganze Tagesablauf ist durchdacht und betreut und der Kontakt zur Familie gut gesteuert.

    Das finde ich komisch, dass es kein Gutachten auf sonderpädagogischen Förderbedarf bei einer Notenaussetzung gibt. Was ist denn so schlimm an einem sonderpädagogischem Förderbedarf? Dadurch kann man zumindest bei uns dann sofern Personal da ist, im Rahmen der Inklusion bessere Unterstützung erhalten. Eine Gesamtnotenaussetzung in Mathe oder Deutsch heißt, dass das Kind lernzieldifferent unterrichtet wird und deswegen die geforderten Klassenziele der aktuellen Klasse nicht unbedingt erreicht werden.

    Dennoch kann das Kind auf einer weiterführenden Schule weiter zieldifferent unterrichtet werden. Wie dieser Übertritt nun gestaltet wird, liegt an den Gesetzen des jeweiligen Bundeslandes.

    Eine Feststellung auf sonderpädagogischen Förderbedarf hat (zumindest in Bayern) noch nichts mit dem Besuch einer Förderschule zu tun.

    Etwas anders ist es, wenn ein Notenschutz wegen Legasthenie und anderer im Schulgesetz festgeschriebenen Teilleistungsstörungen besteht.

    In Bolzbolds Link kann man die Voraussetzung für RLP gut nachlesen.

    Wie Samu schon schrieb: Bist du Lehrerin, dann ist dein erster Ansprechpartner der Schulleiter, denn der sollte sich auskennen. Auch als Eltern erhält man von der Schule kompetente Auskunft.

    Die Aufsichtszeiten und diese Vorviertelstunden wurden bei uns noch nie vergütet oder verrechnet. Nach wie vor haben wir im vollen Deputat 28 Stunden Unterricht abzuleisten. Die unbezahlten Vorviertelstunden, wo wir Schüler mit offenem Unterricht und Freiarbeit bespaßen, waren z.B. auch ein Thema, gegen das wir vor Corona im Frühjahr protestiert haben, doch das ist jetzt alles wegen Corona zurückgedrängt.

    Eine Stunde Aufsicht am Stück finde ich auch schon ziemlich lang. Allerdings ist eine Stunde in der Woche geschenkt, wenn ich meine Zeiten während Corona angucke.

    Wegen Corona (getrennte Klassen in der Pause und entzerrtes Betreten des Schulhauses) hat sich meine Aufsichtszeit in der Woche unermesslich erhöht.

    Ich mache jetzt jeden Tag bei meiner Klasse 30 min Aufsicht in der Hofpause statt einmal normale in der Woche.

    Außerdem haben sich die täglichen Vorviertelstunden verdoppelt. Statt 1x 30 min Aufsicht und 5x 15 min Aufsicht in der Woche (Vorviertelstunde) habe ich nun 5x 30 min Pause und 5x 30 min (Vorhalbestunde) in der Woche. Das sind aktuell 5 Stunden Aufsicht gegenüber 1 h 45 min in normalen Fällen ohne Corona. Allerdings betrifft die Aufsicht immer nur meine Klasse und das ist etwas entspannter als auf 300 Schüler aufzupassen. Dennoch sind das im Augenblick Schulvormittage, die für mich ohne Pause durchgehen.

    Danke für die bisherigen Antworten.

    Lautlesetandems sind für den Unterricht super. Die mache ich schon ein paar Jahre und die sind mit im Unterricht eingebaut. Wenn man diese regelmäßig macht, gibt es wirklich gute Lesefortschritte. Nur ist das bei Corona mit wechselnden Partnern im Augenblick bei uns nicht drin.

    Ich suche eher gezielt nach Empfehlungen, was Eltern mit ihren Kindern gezielt zuhause machen können. Ich bin der Überzeugung, dass man durch spezifisches Training schon noch einiges erreichen kann. IntraAct ist für diese Jahrgangsstufe nicht mehr angesagt. (Interessanterweise funktioniert IntraAct bei meinem inklusiven Downkind.)

    Da ich nun - wie eigentlich oft - diese Fälle in der Klasse habe:

    Was empfehlt ihr Eltern an Zusatzübungsmöglichkeiten bei einer Lesestörung? (3./4. Klasse)

    Von unserer Schulpsychologin wird oft Gero Tacke "Flüssig lesen lernen" erwähnt.

    Mir persönlich gefällt dieses Übungsheft eher mittelmäßig.

    Gibt es noch etwas anderes?

    Habt ihr etwas Gutes gefunden, mit dem Eltern mit ihren Kindern gezielt lesen üben können?

    Dazu müsste man wissen, wie du "Texte verfassen" aufbaust.

    Ich habe schon verschiedene Ansätze durch, wie es halt gerade "in" war.

    Bei Ansätzen, wo vorher das Wortmaterial, der Stil usw. durch diverse Aufgaben entlastet wurde, hatten die Schüler wenig Probleme, inhaltlich eine Geschichte je nach Vermögen zu schreiben.

    Bei Herangehensweisen, die ganzheitlich den ganzen Themenbereich durch diverses Wortmaterial aufbereiten (ist z.B. bei unserem Sprachbuch und Lesebuch der Fall), werden dadurch Zugänge geschaffen.

    Schwierig wird es für einige Schüler, wenn ich den Kindern etwas gebe, wo vorher gar nicht vorgearbeitet wurde. Da kommt schon öfter dann: "Mir fällt nichts ein."

    Bei einem solchen Ansatz ist es wichtig, alternative Angebote zu haben. Stichpunkt: Schreiben nach einem Bildimpuls.

    Wenn ein Schüler keinen Schlusssatz zu einer Geschichte findet, findet er entweder keinen Zugang zu Geschichte oder er ist generell blockiert. Da könnte man ihm als Vorstufe z.B. mehrere Alternativen für einen Schluss anbieten.

    Vielleicht sollte man sich bei manchen Geschichten testen, ob man selbst einen Schluss finden würde, denn bei manchen Vorlagen denke ich manchmal, da würde mir auch nichts einfallen, denn nicht alle Vorlagen für die Grundschule enthalten wirklich zur Kreativität auffordernde Geschichten.

    Hallo,

    merkt ihr auch irgendwelche Auswirkungen des Lockdowns und der aktuellen Situation?

    Meine Kolleginnen und ich stellen gerade fest, dass

    - unsere Drittklässler durch die Bank weg schlechter lesen können als die Jahre zuvor

    - den Klassen die soziale Erfahrung im Klassenverband von der schulfreien Zeit fehlt oder sie sozial nachgelassen haben

    - in dem, was wir gerade machen, begriffsstutziger sind, weil wir auf haptische und weitere Materialien verzichten müssen

    ( da geht einem schnell auf, welchen wichtigen Wert didaktische Spiele, Kärtchen usw. in der Grundschule haben)

    - Noch eine Beobachtung bei mir: Wenn ich meine Schüler ein paar Gedanken in Sätzen aufschreiben lasse, ist das generelle Klassenniveau absolut nicht das Niveau vom Anfang einer 3. Klasse - sowohl von der Formulierung als auch der Rechtschreibung her. Und ich habe eine ganz normale heterogene Klasse.

    Und das: Obwohl meine Kollegin während des Lockdowns die Schüler ständig mit verpflichtenden Aufgaben versorgt hat und ich von dieser schon einige Klassen übernommen habe, die immer gute Grundlagen gemäß ihrer Zusammensetzung hatten.

    Fazit: Offensichtlich sind bei uns gerade alle Klassen im Gesamten wesentlich anstrengender als wir es gewohnt sind.

    Nr. 44

    44 + 44= 88

    Heute meinen viele, dass scheinbar und anscheinend dieselbe Bedeutung hat.

    Ist in der Sprache wohl ein Trugschluss, in der Mathematik ist es eindeutiger in diesem Fall: zweimal dieselben Zahlen stellen die Waage beim richtigen Ergebnis auf die gleiche Ebene. :aufgepasst:

    Deshalb meine Frage mit genau 88 Zeichen:

    Welcher Lehrer von heute kennt eigentlich noch so den Unterschied zwischen anscheinend und scheinbar?

    Es ist die Frage, was du mit den digitalen Angeboten meinst. Ich habe die Lehrermaterialien mit einigen editierbaren ABs auf einer CD und die ganzen gedruckten Bild- und Wortkarten, die Spielbox und die Filme. Das meinst du sicher nicht.

    Das Schülerarbeitsheft kann man auch mit interaktiven Übungen haben. Die App kenne ich nicht. Den Unterrichtsmanager kenne ich auch nicht.

    Um ehrlich zu sein, denke ich nicht, dass das alles so ausgereift digitalisiert ist, auf der CD- Rom zu den Lehrermaterialien ist nicht viel. Da gibt es Gedrucktes mehr.

    Vielleicht bietet der Unterrichtsmanager mehr? Das weiß ich leider nicht.

    Um ehrlich zu sein, würde ich mich für Förderschüler noch weiter umsehen. Ich weiß nicht, ob Sally so optimal ist, mir erscheint es öfter doch zu anspruchsvoll für schwächere Schüler. Meine Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf kommen da nur leidlich mit. Ich kenne allerdings nur die bayerische Ausgabe.

    Es sei denn, du guckst einmal in den Bundesländern, wo Englisch mit der 1. Klasse beginnt, da gibt es ja auch etwas von Sally.

    Also das, was Bayern immer schon und nach wie vor macht.

    Vielleicht ist das das Problem. Die Bundesländer, die die Endnote nicht nach dem arithmetischen Mittel vergeben müssen und einen größeren Spielraum haben, können wahrscheinlich besser mit 6 Noten auskommen. Die Endleistung wird da anders gesehen.

    Ich kenne mich dort zu wenig aus, aber unterliegen nicht dann, wenn man, obwohl der Schnitt auf anderes hinweist, in der Endnote variieren kann, die Noten verstärkt einem subjektiven Eindruck?

    In Bayern zählt der Durchschnitt, der aus ganzen Noten, die erteilt wurden, errechnet wird. Der macht ohne Wenn oder Aber dann die Zeugnisnote aus. Mündliche und praktische Noten werden mit in den Durchschnitt je nach Gewichtung mit einberechnet. Das einzige, was man machen kann, ist die Noten unterschiedlich gewichten. Dennoch muss die Gewichtung für die ganze Klasse natürlich gleich gehandhabt werden, sofern niemand zieldifferent unterrichtet wird.

    Früher war es in Ba-Wü auch so. Da war ich echt froh, dass ich eine größere Bandbreite der Notenvergabe hatte, die sich dann auch in den entsprechenden Berechnungen (1- = 1,25 1-2 = 1,5 2+ = 1,75 2= 2,0) niederschlug.

    Ich bin auch in Baden-Württemberg mit den Viertelnoten aufgewachsen und habe so in Ba- Wü über ein Jahrzehnt unterrichtet, auch in der Hauptschule. Jetzt unterrichte ich in Bayern schon lange zwangsweise mit ganzen Noten. Ich kenne also beide Systeme.

    Ich finde das System von Baden-Württemberg besser, weil man die Möglichkeit hat, sich in Zweifelsfällen für eine Zwischennote zu entscheiden. Das System in Ba-Wü empfinde ich als gerechter und genauer, wenn man schon benoten muss. Besonders bei mündlichen Noten, praktischen Leistungen und Aufsätzen hadere ich richtig damit, dass ich mich für eine glatte Note entscheiden muss. Bei Proben (Arbeiten) entscheiden es die Punkte, ich finde es dennoch ungerecht, wenn ein halber oder ganzer Punkt eine ganze Note ausmacht, was nie die tatsächliche Leistung widerspiegelt. In Ba- Wü hatte ich eher das Gefühl, dass ich leistungsgerechter benotet habe.

    @ samu

    Ich gebe dir im extremen Fall recht. Am Anfang eines Mobbings können dennoch ungelöste Konflikte, mangelnde Empathie und unterschiedliche Befindlichkeiten stehen.

    @ altuweise

    Schreien ist ein Zeichen von Schwäche. Das zeigt, dass auch der Schulleiter von dieser Situation völlig überfordert war (und falsch an dieser Stelle ist). Gibt es im Kollegium Leute, die sich neutral verhalten?

    Ich habe nochmals deinen Eingangsbeitrag gelesen. Diskrepanzen aufgrund eigenem Engagement kenne ich, erlebt an besagter Grundschule. Ein harmloser Einstieg war: "Geh bloß nicht ins Schullandheim, sonst müssen wir auch." Als ich dann noch so bestimmte eingebürgerte Missstände ansprach, die ich nicht mit meinem pädagogischen Gewissen vereinbaren konnte, gab es die nächste Steigerung. Das Probleme bei solchen Dingen ist, wenn man alleine mit seiner Meinung steht und die Leute, die vielleicht ähnlich denken, zu feige sind, etwas zu sagen, weil sie Angst haben, aus der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Mit einer schwachen Schulleitung und bestimmten Leuten, die gerne mit Haaren auf den Zähnen das Wort ergreifen, steht man dann, wenn man keine Unterstützung hat, alleine da. Mir hat eine Freundin, die das ganze Drama mitbekommen hat, gesagt, ich habe halt ihre erarbeiteten Pfründe in Frage gestellt. Wobei ich selbst damals von der Eigendynamik, die sich dann mit mir dort entwickelte, überrascht war. Der Höhepunkt war ein Mobbingtribunal, wo sie versuchten mich fertig zu machen. Da hat mich gewundert, wer plötzlich mit den Wölfen heulte. Die letzte Unterstützung fiel weg.

    Die Leute, die damals in dieser Geschichte mit involviert waren, begegnen mir inzwischen sehr freundlich und tun, wie nie etwas gewesen wäre. Ich denke, das ist das schlechte Gewissen.

    @ altuweise

    Nachdem du nach Ratschlägen gefragt hast, versuche ich hier einige Punkte, die ich aus Supervisionen und eigenen "Erkenntnissen" mitgenommen habe, aufzuzählen. Vielleicht hilft dir der eine oder andere Gedanke:

    In Kollegien entwickeln bestimmte Konflikte eine Eigendynamik. Allein dieser Gedanke hat mir oft schon geholfen, Konflikte objektiv zu betrachten. Diese Eigendynamik wird gespeist von den verschiedenen Charakteren, die daran beteiligt sind. Wenn man eine Dynamik erkennt, dann muss man sich überlegen, welche Verhaltensweise für einen selbst am besten ist. Wenn irgendetwas aufkommt, habe ich mir im Laufe der Jahre angewöhnt, zu überlegen, ob ich eher etwas sage und klare Kante zeige, ein vernünftiges Gespräch suche oder mich besser zurückziehe. Das ist immer abhängig von der Person gegenüber. Wenn viele Personen an dieser Dynamik beteiligt sind, kann die natürlich heftig sein. Einmal habe ich so etwas an einer eingefahrenden kleinen Grundschule als Neuling erlebt.

    In der Supervision war die Rückmeldung, dass nachträgliche vernünftige Gespräche mit demjenigen, mit dem man es zu tun hatte, oft die Situation verbesserten.

    Allerdings gibt es auch das Gegenteil: Ein Coach hat einmal gesagt, überall gibt es "Spaltpilze". Denen geht man am besten aus dem Weg, denn da kann man nichts bewirken. Diese Art von Menschentyp gibt es in allen Positionen.

    Vielleicht findest du jemanden, der Aufstellungen macht. Aufstellungen kann man auch mit beteiligten Personen oder beteiligten Gefühlen machen. Diese Methode ist bei emotionaler Betroffenheit oft eine Möglichkeit, sich wieder von der Sache zu distanzieren.

    Wenn du niemanden sofort findest, der dir professionell helfen kann: Inzwischen gibt es auch Heilpraktiker, die psychotherapeutische Hilfe etc. anbieten. Das ist besser als nichts.

    Zu deiner Frage:

    Zu normalen Zeiten würde ich in der Grundschule nie das Leseverstehen in den Mittelpunkt rücken (höchstens einbauen als Hilfe, Übung oder Kontrolle), weil es in der Grundschule eher um das Hörverstehen und Sprechen geht.Ich kenne allerdings die Corona- Auflagen in deinem Bundesland nicht. in meinem Bundesland liest man den Text erst dann, wenn er eingeführt ist.

    1. Möglichkeit:

    Wenn du einen Sitzkreis machen darfst, dann kann du dort Sprechübungen machen.

    Letztendlich würde ich eine andere Stelle des Themas als Prüfungsstunde auswählen, nämlich dort, wo du die Wegbeschreibung einführst und damit mündliche und evtl. schriftliche Übungen machst.

    2. Möglichkeit

    Wenn du die Prüfungsstunde als Hörverstehensstunde umwandeln könntest mit unterschiedlichen Texten und danach evtl. selbst eine kleine Wegbeschreibung erstellen lässt, das wäre für mich auch noch eine Möglichkeit.

    Hier noch ein paar Erfahrungen:

    In dem Buch, das ich benutze (Sally, in Bayern 2 Englischjahre) haben sie im Viertklässlerbuch die Wegbeschreibung im Vergleich zum Vorgängerbuch sehr vereinfacht. Dort geht es um den Londoner Stadtplan. Jetzt geht es nur noch um die Frage (How can I get to....) und dann, welche(s) Verkehrsmittel man nehmen soll. (Take the....) mit entsprechenden Hörbeispielen. Vom Sprechen her haben das alle hingekriegt.

    Schwierig war die Vorgängerversion, wo man nach Plan irgendwo hinlaufen sollte und dann rechts, links, geradeaus, über die Kreuzung, bis zum Kreisverkehr gehen sollte. Vor allem mussten die Schüler immer verbalisieren, bis zu welcher Straße man gehen sollte. Rechts, links, geradeaus hat noch gut geklappt, aber wenn man noch den Satz mit der Straße sagen musste, wurde es für einige schwierig. Mühsam war für einige Schüler, dass sie noch in der Umkehrung denken mussten, je nachdem, auf welcher Position man sich auf dem Plan befand. Das gelingt auch im Deutschen nicht allen auf Anhieb.

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