Beiträge von BlackandGold

    Korrekt. In meinen ersten sechs Monaten meiner Abordnung war ich auch an beiden Dienststellen und musste in den Ferien wahlweise in der Behörde Dienst tun oder aber Urlaub beantragen. Mit der vollständigen Abordnung konnte ich natürlich auch außerhalb der Ferien Urlaub nehmen. Mit einer Lehrerin als Ehefrau und drei schulpflichtigen Kindern hat sich das aber auf wenige, in der Regel einzelne Tage beschränkt.

    Solange man immer noch an der Schule tätig ist - ganz gleich in welchem Umfang, ergibt sich zwangsläufig, dass man seinen Urlaub nur in den Ferien nehmen kann. Ausnahmen wären natürlich die Tage, an denen man nicht in der Schule ist und auch dort nicht gebraucht wird.

    Wie hast du das dann eigentlich mit den Urlaubstagen gemacht? Denn eigentlich habe ich ja nur die halbe Zeit an Urlaub für die Behördenzeit, dort aber ja wiederum auch nur die halbe Arbeitszeit.

    Auch Lehrkräften stehen nur die 26-30 Urlaubstage gemäß §5 EUV zu, mit der Besonderheit, dass diese gemäß §14 Abs. 2 ADO ausschließlich in den (Schul-)Ferienzeiten genommen werden dürfen. Das sollte bei Teilabordnung an eine Behörde nicht anders sein, da diese nichts an der Eigenschaft, Lehrkraft zu sein, ändert. Das bedeutet andersherum betrachtet, dass eben nicht die gesamten Ferienzeiten auch Urlaubszeiten sind.

    Sprich, ich werde tatsächlich nicht umhin kommen, in den kommenden Ferien auf solche Formalia zu achten. Na gut, ist dann so.


    Im Endeffekt hängt es aber auch stark von der Stelle ab: eine Behördenstelle mit "Büroarbeit" ist durchaus eine andere Sache als eine Qualistelle an der Uni (da solltest du nicht mal auf die Idee kommen, nach Urlaub zu fragen ;) )

    Es ist ersteres, Zweiteres wäre zwar interessant aber aktuell nicht drin. Und ich habe sogar im Semester Urlaub machen können als Doktorand! (Ich war aber auch zuständig für die Terminverteilung in den Praktika, ich habe da eventuell "gut gewirtschaftet". ;)

    Liebe Forenteilnehmer,

    ich habe mich durch die von Bolzbold freundlich zur Verfügung gestellten Links geklickt und bin leider nicht schlauer:

    Wie ist die Urlaubs- bzw. Ferienregelung bei einer Abordnung an eine Behörde (Schulamt/Ministerium/etc.)? Flurfunk sagte, dass bis 51% die Schulferien gelten, aber das kann ich mir kaum vorstellen... Fände es aber schön, da ich demnächst eine 50%-Abordnung habe.

    Und, falls das jemand verlinken kann, wo finde ich grundsätzlich die Regelungen bei einer solchen Abordnung?

    Jaaa, man könnte sagen, ich hätte das im Bewerbergespräch klären sollen, aber da waren andere Themen im Vordergrund.

    (Alles für NRW)

    Von mir auch gerne noch einmal die Erläuterung, dass ich dieses Verfahren für besser halte. So weiß der Schüler nämlich immer, "wie er gerade steht".

    Das war mir durchaus nicht ersichtlich. Ich halte aber auch grundsätzlich eine arithmetische Verrechnung von ordinalskalierten Daten (denn Noten sind NICHT nominalskaliert) für bedenklich, denn das ist mathematisch eigentlich nicht zulässig. Aber ich mag ja auch den Notenschnitt nicht. :D

    Ja, wenn man die Noten stumpf ausrechnet und keinen pädagogischen Nasenfaktor berücksichtigt, passiert das automatisch.

    Ja, wenn man die Noten nicht stumpf ausrechnet und keinen einen pädagogischen Nasenfaktor berücksichtigt, passiert das automatisch.

    Die beiden Aussagen sind in ihrem Wahrheitsgehalt identisch, weil beide Vorgehensweisen zum selben Ziel führen können: Einer deutlich geänderten Note.

    Ich halte daher den subtilen Vorwurf ("du bist stumpf und achtest nicht auf Pädagogik") für unangemessen.

    Leitender Kriminalhauptkommissar. Das ist jetzt nicht so wahnsinnig selten. Aber natürlich seltener als am Gymnasium.

    Eigentlich aber auch Polizeirat. Nen goldenen Stern an der Schulter habe ich nur in der Zeit erlebt, als ich mit der Führungsriege der Polizei zusammengearbeitet habe (dann aber auch gerne mal 1-4 und auch mal goldener Stern mit Eichenlaub).

    Die sind schon deutlich seltener als Studienräte.

    Und bevor mich hier die hundertste Person falsch zitiert:

    Das von mir fett markierte "die" bezieht sich eindeutig auf "die Interessen" und nicht auf "alle Russen". Ich bin mir absolut sicher, dass überhaupt nur Bolzbold meinen Beitrag wirlich gelesen hat und alle anderen sich über ein falsches Zitat respektive ein Missverständnis empören.

    So eindeutig fand ich das nicht. Ich dachte auch, du meinst "die Russen".

    Ansonsten halte ich absolute Kriterien wie "gut" und "böse" für wenig hilfreich. Vor allem, wenn sie sich auf etwas wie "eine Gesellschaft" beziehen. Das verwischt jede Möglichkeit der differenzierten Kommunikation über die Sache.

    Schön wäre es, wenn nur das!

    Dummerweise müssen wir nun in meinem Regierungsbezirk wöchentlich die kranken gesetzlich versicherten Kollegen an die Bezirksregierung melden. Besonders prima ist, dass wir sie auch wieder Gesundmelden müssen. Man hat ja sonst nix zu tun. Aufwand locker verfünffacht im Vergleich zum Abheften des AU-Zettels. :autsch:

    Spannend! Ich merke schon, da kommt wieder was Neues, Tolles auf uns zu. :D

    Auch interessant wird natürlich der allfällige Datenschutz... Krankschreibungen sind ja schon potentiell sensible Daten.

    Es gab auch vor den Ferien eine Mail an die Schulen, dass es keine generelle Attestpflicht gibt.

    Nur bei (Nach-)Prüfungen (nicht Klausuren/Klassenarbeiten) sowie bei häufigem Fehlen über einen längeren Zeitraum bei Klassenarbeiten/Klausuren sowie wenn es begründete Zweifel an der Krankheit gibt.

    Alles andere ist nicht zulässig.

    Ach. Bei uns gibt es eine Attestpflicht bei jeder Klausur und wir sind von der SL angehalten, bei häufigem Fehlen oder einer besonderen Menge unentschuldigter Fehlstunden eine Attestpflicht zu verhängen. Das widerspricht ja etwas dem, was da wohl als Mail kam.

    So leicht, wie du es darstellst, ist es eben nicht immer! Ich werde beispielsweise, wie bereits zuvor erwähnt, niemals Kinder haben können, weil mein Körper dies nicht zulässt. Für mich ist dein Satz "Macht euch welche, geht ganz leicht", also blanker Hohn. Und nein...gerecht finde ich es nicht, dass ich dafür, dass mein Traum niemals in Erfüllung gehen wird, auch noch finanziell anders darstehe als KuK mit Kindern.

    So tragisch dein persönliches Schicksal ist, so muss ich doch ein bisschen widersprechen. Ob ich finanziell am Ende des Tages wirklich besser dastehe, auch mit den Zuschlägen, als ein Kollege ohne Kinder, will ich arg bezweifeln. Das kostet jetzt schon Geld und wenn dann später bestimmte Wünsche kommen (Handy, Laptop, etc.), dann lache ich vermutlich über die Kindergartenkosten.

    Dann hoffe ich, das geht wieder weg... Wobei wir dieses Jahr tatsächlich auch statistisch belegbar ein paar sehr sonderbare Trends diesbezüglich verbuchen. Der Abschlussjahrgang 2022 war notenmässig schon auffallend schlecht, mir schwant für 2023 nichts Gutes.

    Sehe ich genauso, aber meiner Meinung nach ist das Distanzlernen bei meinen Schätzchen völlig daneben gegangen.

    (Interessanterweise reagieren Lehrkräfte, wenn wir als Eltern mit Lehrhintergrund auftreten, auf freundliche Nachfragen bei uns bisher immer konziliant. Ist es vielleicht der Gedanke: Mist, mit Lehrhintergrund kennen die das System. ;) Ist übrigens ein Grund, warum ich nie Elternbeirat mache, weil ich nicht weiß, ob ich die Rollen professionell trennen kann.)

    Nicht überraschend. Wir kennen halt erstens die üblichen Tricks und Antworten und wissen zweitens ganz oft, was eigentlich überhaupt geht und nicht geht.

    Außer in der Phase, als ich neben Dominik geparkt wurde, der regelmäßig ausrastete, alle Materialien vom Tisch fegte, Stühle schmiss UND auch noch furchtbar stank 😣 Mundgeruch, Körpergeruch, Klamottengeruch alles. Das war auch das einzige Mal, dass meine Mutter nach ein paar Wochen Mitleid hatte und tatsächlich mal zum Lehrer gegangen ist. Die Grundschullehrerin meinte damals, er täte mir doch gut, "dann wird die ab und an mal aus ihrer Träumerei gerissen und wach." Naja.

    Sowas finde ich extrem ägerlich. Der Junge kann nichts dafür, da müssen notfalls die Eltern dazu, aber das Kind für "Träumerei" mit einem Sitznachbar zu "belohnen", der regelmäßig ausrastet und Sachbeschädigung betreibt? Da würde ich nach der Manier von @golum schnell vorstellig werden, notfalls direkt durcheskalierenderweise.

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