Wir haben Doppelstunden. Ich finde, da ist die zeitliche Planbarkeit schon etwas schwieriger.
Ist es nicht auch gut, zu zeigen, dass man WEIß, man braucht ggf. noch was in der Hinterhand? Ich meine, dass ist doch der Alltag. So etwas plane ich für fast jede Stunde ein
Aber zeigst du auch im Unterrichtsbesuch 90 Minuten (oder was ist bei euch eine Doppelstunde)?
Im Normalfall haben wir auch nur Doppelstunden. In den Unterrichtsbesuchen wurden aber nur 45 Minuten gezeigt, das ist daher schon immer ne ziemliche Hürde gewesen, da eben kein Alltag.
Klar, sollte man immer einen Plan B in der Hinterhand haben. Kommt aber auch auf den Unterricht an. Also Auf das Ziel der Stunde und der Lerngruppe.
Ich spreche hier auch nur aus meiner Erfahrung, dass didaktische Reserven auch negativ ausgelegt werden können.
Es ist ja zweierlei, dass in den Entwurf zu schreiben oder noch was im Hinterkopf zu haben.
Ich habe das meist darüber gesteuert, dass ich eigentlich fast immer noch eine Zusatzaufgabe hatte oder eben Aufgabe 1-4. Aufgabe 1 oder Hauptaufgabe war Stundenziel. Bei Bedarf kann man dann noch auf die Zusatzaufgabe oder die weiteren (Übungs) Aufgaben schauen. Quasi immer eine didaktische Reserve, ohne dass man es direkt angibt.
Oder am Ende den Ausblick auf die kommende Stunde erörtern. Welche Fragen sind noch offen, wie könnte der nächste Schritt aussehen. Kommt aber eben stark aufs Fach an.