@Buntflieger:
Das hängt wohl stark von den Fächern ab.
Ich bringe meinen Schülern bei, dass Abschreiben nichts bringt, in der Arbeit müssen sie es ja können und in den naturwissenschaftlichen Fächern, gerade bei mir gibt es viel zu rechnen. Abschreiben macht sich in der nächsten Arbeit sehr schnell bemerkbar.
Lösungen ersparen mir die Arbeit des Abgleichens von Ergebnissen, wenn Schüler danach fragen. Diese zeit kann ich dann nutzen um zu interagieren.
Beiträge von Kiggie
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Ich stelle alle Aufgaben für alle zur Verfügung und sage den SuS welche davon sie für die nächste Prüfung wirklich können müssen. Der Rest regelt sich von selbst.
So mache ich das in der Regel auch.
Oft sind die bei mir bunt gemischt (auch sehr einfache) und dann gebe ich an, was wichtig ist für die Arbeit / die Prüfung. Dann haben die Schüler es selbst in der Hand.
Da ich nicht die Zeit habe alles immer zu besprechen lege ich oft Musterlösungen aus und stehe dann für Fragen zur Verfügung. Die wichtigen Aufgaben bespreche ich dann wieder im Plenum. -
Gibt es Menschen, die das wirklich tun? Ich hab das immer für einen Spruch gehalten um sich Pendeln via Bahn schön zu reden. In den vollen Zügen läuft doch dann im Endeffekt eh nix.
Ja gibt es! Ich habe schon korrigiert im Zug und mache mir oft auch Notizen / Nachbereitung, wenn ich es in der Schule nicht mehr geschafft habe. Fachliteratur lese ich auch gerne im Zug. Musik auf die Ohren und ich bekomme nichts mehr mit.
Aber auch schlafe ich mal ganz gerne oder höre Musik/lese ein Buch. Die Zeit ist effektiver genutzt, als im Auto zu sitzen.
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Ich würde auch eher zu Pendeln raten, immerhin hast du auch vorlesungsfreie Zeit, wo du dann unnötig ein WG Zimmer zahlen würdest. Dann lieber bei Bedarf airbnb oder Pensionszimmer. Dürfte günstiger sein am Ende.
Es sind ja auch nicht immer jeden Tag Vorlesungen. Ich hatte meist nur an 3 Tagen Uni, 2 davon waren sehr voll. Also da mal informieren.
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Danke dir! Dazu gibt das Seminar ja eine Vorlage und die ist, logisch, fast an jedem Standort identisch!
Also für die UPP gab es keine Vorlage. Das ist ja eine Hausarbeit und entsprechend darf die frei gestaltet werden.
Natürlich sollte der begleitende FL damit einverstanden sein, denn dieser (diese) "verteidigt" dich ja, bzw. gibt an, dass du es so gelernt hast.
Die Unterschiede zwischen den Seminaren sind immens, so dass da, je nachdem wo die Prüfer her kommen, komplett andere Vorstellungen von herrschen. -
Ich habe mich mit der der Thematik ebenfalls mal befasst. Wuppertal bietet noch Drittfächer an und Paderborn bietet mittlerweile WIEDER die Möglichkeit des Drittfaches an:
https://plaz.uni-paderborn.de/lehrerbildung/…terungsstudium/Auch Osnabrück oder Oldenburg bieten z.B. diese Möglichkeit. Aber wie gesagt, ist der Anspruch fast genauso wie beim Erststudium, nur Praktika und Abschlussprüfungen bleiben meines Wissens erspart.
Natürlich ist der Anspruch ähnlich. 60 LP im Bachelor meine ich und dann 25 LP im Master? Zumindest in Wuppertal für das fachwissenschaftliche.
Kommt aber ja auch auf die Fächer und mögliche Überschneidungen an. Mir wurde zum Beispiel auch die Fachdidaktik anerkannt. -
Also ich hatte schon auch ein wenig die Intention es "besser zu machen". Zumindest hatte ich einige schlechte Lehrer, bzw Lehrer ohne didaktisches Konzept. Da wurde zum Beispiel nur ein Skript abgeschrieben von der Tafel. Erklärungen oder Ähnliches gab es nicht.
Aber ich hatte auch sehr gute Lehrer. Die meine Fähigkeiten gesehen und individuell gefördert haben. Und sei es nur, indem für eine Facharbeit ein Kontakt zur Uni hergestellt wurde. So dass ich da schon wissenschaftlich arbeiten konnte.Ich binde leistungsstarke Schüler, je nach Unterricht, oft als Hilfslehrer ein. Zumindest im dualen System, ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht und auch positive Rückmeldung.
Manchmal, wenn es passt, vergebe ich aber auch Sonderaufgaben. -
Als ich dies in Paderborn machen wollte, wurde es mir eben mit der Begründung "Umstellung auf Bologna-Prozeß, deswegen keine Studienordnung mehr für 3.-Fach" verweigert.
https://www.isl.uni-wuppertal.de/de/lehrerbildu…-drittfach.html
Da steht sogar der Verweis auf das Lehrerausbildungsgesetz drin. (§ 16)
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Hatte das für beide Fächer komplett gleich.
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Welche Fächer hast du denn, wenn ich fragen darf?
Denkt aber bitte daran, die anderen Entwürfe als Quellen im Literaturverzeichnis anzugeben...
Aber doch nur, wenn Inhalte übernommen werden oder nicht?
Für die Struktur/Idee einer Gliederung (wo die Bezeichnungen für die Kapitel in der Regel immer gleich sind, weil Vorgaben durch Seminar) doch nicht? -
Und jetzt mal mit Klugscheiß-Modus zuende:
Die Möglichkeit eines Erweiterungsfachs (3. Fach) wurde bei Umstellung auf den Bologna-Prozeß gestrichen. Als es noch das klassische Grund- und Hauptstudium gab, war dies problemlos möglich.
Also an der Uni Wuppertal ist dies noch immer problemlos möglich. Ich studiere gerade (nach abgeschlossenem Studium) im Erweiterungsfach, bzw. Erweiterungsprüfung. Das hat eine eigene PO (also Drittfach an sich).
Natürlich kann man so auch Viertfach etc. studieren. Ein Freund von mir studiert gerade sein 4. Fach.Das ist ja toll. Unterstützt Dich die Schule im Hinblick auch auf das dritte Fach, z.B. dass Du für die Uni freigestellt bzw. nicht mit Vertretung o.ä. am Unitag belegt wirst?
Ja sie unterstützt mich soweit es möglich war. Ich hatte den Nachmittag, wo ich Vorlesungen hatte frei. Außerdem wurde mir ein Praktikum was ich machen musste als Fortbildungsantrag stattgegeben, so dass ich eine Woche frei war für die Uni.
Bei mir aber eben auch ein gesuchtes Fach mit großem Mangel. Ich denke darauf kommt es an. -
Ich kann dir morgen auch mal meine Gliederung zeigen. Habe sie nur auf dem anderen Rechner.
habe mich auch schwer getan und einen mix aus bekannten Dingen und anderen Vorlagen genommen.
Aber wie gesagt, daran würde ich mich auch nicht aufhängen. (Wobei ich auch keine guten Entwürfe hatte, ist eh nicht so meins, das mit dem Schreiben und der Literatur und so
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OT: Singular ist "Fakultas", korrekter Plural wäre "Fakultates".
- Nur weil man das hier so oft liest.
Danke für den Hinweis, habe es direkt mal nachgeschlagen, laut Duden ist Plural aber Fakultäten und laut Wiktionary gibt es keinen Plural. So etwas verwirrt mich.
Bist du sicher mit Fakultates? (habe ich auch noch nie gehört), Fakultäten habe ich durchaus schon gehört. -
Was sagt denn der Fachleiter dazu, den du auserwählt hast mitzunehmen? Die Seminare haben da ja auch manchmal Beispiele.
Ich behaupte, im Prinzip ist es egal, da das nicht über Bestehen/Nichtbestehen entscheiden wird.
Ich habe aber auch erst langfristiger Teil und dann die Planung der Stunde.
Habe aber auch die inhaltlichen Teile etwas anders gestaltet als vorher bei den UBs. -
Um ein Fach zu unterrichten - Da wird es grundsätzlich wohl reichen, es unterrichten ja auch Kollegen fachfremd an vielen Schulformen.
Der Punkt sind Prüfungen, die darf man nur mit der entsprechenden Fakulta ran. Und die bekommt man nur bei komplett abgeschlossenem fachwissenschaftlichem Studium (das pädagogische muss man ja nicht noch einmal machen).Würde also in der Beziehung mal den Schulleiter ansprechen und nach Bedarf fragen.
Ich unterrichte aktuell schon mein Drittfach, aber die Schule will gerne, dass ich es abschließe, da sie mich beim Abitur brauchen mit dem Fach, das geht nur mit Fakulta.
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Ich hatte letztes Jahr auch einen Widerspruch. (Auch hier im Forum zu finden)
Es wurden die unterrichtenden Lehrer einberufen, ich habe begründet/dargelegt wie ich zu meiner Note kam. Andere Lehrer haben mich unterstützt dabei zu bleiben.
Danach kam nichts mehr, der Schüler wollte es vielleicht einfach mal versuchen. Aber meine Chefin hatte mir auch dargelegt wie es ansonsten weiter geht (Begründung vor Bezirksregierung etc.).
Aber ich hatte alles ordentlich dokumentiert und meine Notenfindung am Ende pädagogisch begründet. (Er stand zwischen 2 Noten, aber Tendenz ging ganz klar deutlich abwärts) -
Also mir fallen da Oncoo und Answergarden ein.
Ob eines davon passt musst du selber schauen.Answergarden nehme ich gerne für Feedback oder auch zum Sammeln von Gedanken am Anfang.
Oncoo habe ich letzte Woche das erste Mal verwendet, das simuliert eine Kartenabfrage. -
Lehrer im Bereich Metall? Damit wirst du kein Problem haben einen Job zu finden. In allen technischen Fächern nicht.
Allerdings hast du natürlich Recht, es gibt da weniger berufsbildende Schulen, das kommt dann auf deinen Wohnort an, wo die bei dir so liegen, das kann dir so keiner beantworten.Dir fehlt dann zwar die Unipädagogik, aber ganz ehrlich, die braucht kein Mensch. Kommt eh im Ref alles nochmal.
Schwierig! Die Praktika an der Schule fehlen dann aber und die können (müssen natürlich nicht) durchaus hilfreich sein.
Aber meine (im technischen Bereich unterirdische) Didaktik hat mir kaum was genützt, da gebe ich DPB recht.Das Abitur würde ich nicht als Grundlage nehmen. Man hat ja im Studium durchaus ganz andere Ambitionen. Zeigt sich auch darin dass 1,0er in Medizin nicht weiterkommen und Leute mit 2,5 und schlechter auch Ärzte werden können
Motivation ist da das was zählt.Berufserfahrung bezogen worauf?
In NRW muss man für das Lehramt am BK 52 Wochen fachpraktische Tätigkeit nachweisen, da wird eine Ausbildung anerkannt.
An der Uni wurde mir nur ein Praktikum erlassen, da kommt es individuell drauf an. -
Hm, wenn du jetzt schon überlegst Lehrer zu werden, wäre es da nicht eine Option noch im Studium auf Lehramt umzusatteln? Die bisher erbrachten Leistungen lassen sich dabei bestimmt anrechnen.
Oder gibst es in Sachsen-(Anhalt) keine Unis dafür? -
Müssen die Schüler bei euch kein Zeugnis am Freitag abholen @Farbenfroh?
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