Beiträge von Kiggie

    Hallo Bolzbold,

    so abwegig ist das nicht, von mir wurde dasselbe schon verlangt: "Versuch mal, gar nichts zu sagen und allein durch Körpersprache das Unterrichtsgeschehen zu lenken!"

    Ich habs bis heute nicht geschafft, aber auch niemanden gesehen, der es mir hätte zeigen können. Und ich rede jetzt nicht vom allseits bekannten stummen Impuls...

    der Buntflieger


    Das Ref ist, auch, zum Ausprobieren da. Ich habe gerade zu Beginn auch verschiedene Dinge im Bereich Clasroom Management probiert. Manches klappt, manches nicht. Ist auch eine Personenfrage. Aber ohne ausprobieren, weiß man es nicht.

    Hier liegt aber ein anderer Fall vor.

    Wie kam es denn zu der Anordnung? Unterrichtsbesuch?

    egal, es ändert ja doch nichts.

    Schade, ich fand deinen Beitrag sehr gut und hätte ihn auch so unterschreiben können.

    Wenn ich daran denke, wie ich meinem ersten Praktikum war und nun nach dem Ref, das war ein langer Weg und er geht auch noch weiter.

    Also sorry, aber das halte ich für maßlos übertrieben. Das 1x1 ist wichtig, gar keine Frage. Aber nur, weil man das nicht in Perfektion beherrscht, ist nicht gleich die ganze Schullaufbahn gefährdet. Ich wage die Behauptung, dass sogar ein Großteil der Schüler das 1x1 nicht sauber kann, und ganz viele dieser "Nichtkönner" trotzdem gute Schulabschlüsse hinbekommen.

    An einem Fach hängt in der Regel auch nicht der Schulabschluss fest. Aber ohne die Grundlagen kommen die Leute irgendwann nicht mehr mit. Und das merkt man gewaltig.
    Meine Schüler (SekII) können keine Formel umstellen. Verstehen nicht den Unterschied zwischen + und * dabei. Da fehlen gewaltige Kenntnisse, die nun dazu führen, dass die Schüler eben nicht mehr weiterkommen, in diesem Fall Chemie und Physik.

    Ihr Vielzugfahrer in Deutschland, klärt mich bitte auf – ist das wirklich gerade die neueste Mode?


    Ich schmunzel da immer wieder drüber und lasse manchmal auch einen Kommentar dazu ab. Blöd nur, wenn so einer einen aufscheucht, weil man daneben sitzt. :autsch:
    Aber genauso stürmen die Leute in den Zug, bevor alle ausgestiegen sind.

    Allerdings machen dies auch ausländisch aussehende Mitbürger. Entweder angepasst oder vielleicht woanders auch so der Fall?

    Wo steht das? Bzw. seit wann gibt es diese Regelung?


    Siehe mein Beitrag, gilt fürs Ref in NRW. Und es muss kein Industriepraktikum sein, sondern fachpraktische Tätigkeit.
    Da man bei berufsbildenden Fächern nur am BK sein Ref machen kann, gilt es für die alle. Aber eben auch für alle mit allgemeinbildenden Fächern am BK. Aber eben nur beim Ref.
    hier mal noch der LInk der Uni Wuppertal: https://www.isl.uni-wuppertal.de/de/praxis-fuer…eit-nur-bk.html

    Nach abgeschlossenem 2. Staatsexamen kann man sich als Gym-Lehrer auch so am BK bewerben. Zumindest wäre mir da was gegenteiliges neu.

    Moin,da mußt zwischen Gymnasium und BK aber noch einmal unterscheiden. Der Lehrer am BK in den berufsbildenden Fächern muß noch mindestens 1 Jahr Industriepraktikum vorweisen, besser noch eine abgeschlossene Lehre.

    Was die allgemeinbildenden Fächer (Deutsch, Mathe, Englisch, ...) angeht, hast Du aber Recht. Da gibt es zwischen Gym und BK keinen Unterschied.

    Kriegen wir jetzt a14 als Einstiegsgehalt? ;)


    Wer sein Ref in NRW am BK machen möchte muss unabhängig von den Fächern 52 Wochen fachpraktische Tätigkeit nachweisen.
    Da werden dann aber auch gestückelte Fachpraktika anerkannt.

    Ich wäre da auch für andere Schulformen dafür, für den Blick über den Tellerrand und so. ;)

    Bringt das Wartenlassen der Schüler denn etwas?
    Bei uns kommen die meisten Schüler aufgrund des ÖPNV etwas zu spät und deswegen eine Stunde früher losfahren ist auch keine Alternative.

    Hängt sicherlich davon ab, wo man zur Schule geht. Aber bei uns kommen auch viele zu spät und das bei einer S-Bahn-Taktung von 20 Minuten. Da kann ich guten Gewissens einen Zug eher nehmen.
    Ich fahre auch mit der Bahn und bin da entsprechend entspannt. Aber eine Bahn die 5 Minuten vor Schulbeginn ankommt, auf die darf ich mich nicht verlassen.

    Ganz ehrlich - so etwas hätte ich als Schülerin nicht mitgemacht. Da wäre ich dann schlicht gar nicht mehr gekommen - ist die Schule selber schuld.

    Im "späteren Berufsleben" hat der Schüler vermutlich Gleitzeit oder kann mit dem Arbeitgeber einen Arbeitszeitbeginn absprechen, der zu seinem Lebensrhythmus passt. Starre Anfangszeiten wie in der Schule gibt es vielleicht im Einzelhandel, aber ansonsten doch kaum.

    :autsch:


    PS: Wir haben Schüler, die wegen völlig besch... Verkehrsverbindungen, und weil Ihr Ausbildungs(groß)betrieb sehr seltsame Strukturen hat, morgens um vier aufstehen, damit sie um 7:30 pünktlich sind. Die tun mir leid, wirklich. Letzten Endes haben Sie es sich aber selbst ausgesucht, und es gelten die gleichen Regeln für alle anderen.


    Ja die haben wir auch. Die meisten bekommen es aber hin und bei uns herrscht Blockunterricht.

    stimmt, so hab ich’s noch gar nicht gesehen! Das sollte man mal den „Kindern“ erklären, die die Berufsschulzeit für unwichtig erachten, weil der Betrieb ihnen das einredet (wie Plattyplus oben beschrieb).
    In anderen Ländern mögen die Uhren anders ticken, in Deutschland ist Pünktlichkeit nunmal wichtig.

    Aber viel machen kann man trotzdem nicht, es sind ja immer dieselben, die es nicht gebacken kriegen (wollen). Darauf beharren tu ich trotzdem, was will man auch weiter machen, Erziehungsauftrag und so...


    Ich beharre da aus Prinzip auch drauf. Ich gebe mir Mühe mit der Vorbereitung und fühle mich dann durch solche Unterbrechungen genervt.

    Und meinen Azubis sage ich regelmäßig, Schule ist die entspannteste bezahlte Arbeitszeit.
    Und wer meint Schule wäre unwichtig, dem biete ich auch immer an, an dem Tag in den Betrieb zu gehen und sich freistellen zu lassen. Das wollen sie dann meist doch nicht 8)

    Du willst ein Informatik-Studium absolvieren, um deine Schüler besser zu unterrichten? Wie schräg ist das denn? Das bringt dir doch ansonsten keinen (finanziellen) Vorteil!
    Und überhaupt: Wer geht denn heutzutage mit einem absolvierten Informatik-Studium noch an die Schule? Dank des Fachkräftemangels in diesem Bereich steckt doch mittlerweile jeder Fachinformatiker (Ausbildungsberuf!) jeden A13er finanziell locker in die Tasche und das bei ansonsten deutlich besseren Arbeitsbedingungen (u.a. Homeoffice, bezahlte Überstunden usw.), wenn er örtlich etwas flexibel ist. Mit einem vollwertigen Informatik-Studium kannst du in den Metropolregionen auch schnell das Doppelte verdienen!

    Gruß !


    Keiner hat gesagt, dass ich ein volles Studium auch abschließen will. Aber manche Grundlagen interessieren mich einfach. Und wenn ich ich dadurch nicht ganz so "doof" vor den Schülern stehe fühle ich mich wohler. Und ich habe eine tolle Uni vor der Tür.

    Und ich lebe nicht nur um viel Geld zu verdienen. Dann hätte ich mit Chemie und Elektrotechnik so schon andere Wege einschlagen können.

    Verrückte Idee: manche Leute haben Spaß dran was zu lernen :schreck:

    Danke :)

    Ich studiere ja aktuell schon nebenbei (dieses Fach werde ich abschließen :D ) und es macht mir einfach Spaß.

    Ganz einfach, weil damit eine Unterrichtserlaubnis erhält.
    Wenn ein Abiturient "deinetwegen" durch die Prüfung fällt und du diesen Schein, so unsinnig der auch sein mag, nicht hast, kann es üble Probleme geben.
    Der Anwalt des durchgefallenen Schüler behauptet, du bist unfähig und sollst deine Lehrbefähigung vorlegen. Dann hast du, bzw. deine Schule, schon verloren.


    Ich denke DPB hat eher überlegt, was es einem selbst bringt?
    Der eigene Vorteil, sofern man schon eine Stelle hat.

    Einen LK darf sowieso nur unterrichten, wer die Fakulta hat. Und Prüfungen abnehmen auch. Das würde ich als Schule nie riskieren anders durchzuführen, wegen einer potentiellen Klage.

    Wobei bei Englisch/Deutsch wäre es möglicherweise eine Erleichterung, da der Korrekturaufwand sich ändert/verringert? (Ich weiß nicht, wie Informatik-Klausuren am Gym aussehen)

    Ein Zertifikatskurs, selbst ein Studium, vermittelt nicht die benötigte Tiefe.


    Das ist ein grundsätzliches Problem.
    Das Studium vermittelt dir nicht alle benötigten Kenntnisse aber in der Regel die Grundlagen und vor allem die Fähigkeit dir selber Sachverhalte zu erarbeiten.

    Für Informatik zählen bei den Grundkenntnissen für mich die Algorithmen und Datenstrukturen sowie das Programmieren einer wichtigen Sprache dazu.
    Welche Sprache dann gebraucht wird, kann ja abgestimmt werden, bzw wenn man eine gut kann / verstanden hat, kann man sich auch andere erarbeiten.

    Letztlich ist für so einen Kurs wohl definitiv Engagement wichtig.
    Da ich in vielen IT-Bildungsgängen eingesetzt bin überlege ich selber für mich noch Informatik zu studieren um die Grundlagen besser zu verstehen. Bzw. die Anknüpfung an die Elektrotechnik zu schaffen.

    Welche Fächer hat die Kollegin denn und wieso wurde sie für den Kurs ausgewählt?

    Ich würde da ungeachtet der Rechtslage keinen Machtkampf ausfechten.

    Es ist Oberstufe, die Schüler sind mehr oder weniger "freiwillig" da. Heißt spätestens an den Noten in der nächsten Klassenarbeit wird so etwas deutlich und erledigt sich vielleicht von selbst.
    Wenn mich meine Klassen extrem nerven, mache ich auch Abfragen über Inhalte oder kleine Tests in der nächsten Stunde. Manche checken es irgendwann und die die nicht wollen, kriegt man eh nicht mit solchen Dingen wie Nachsitzen.

    Samstags oder Abends bestellen wir nur zum Nachschreiben von Klassenarbeiten ein,

    Hallo,

    ich war wie gesagt am Freitag da. Aber umgehauen hat es mich nicht.
    Ich habe auch kaum einen halben Tag gebraucht.

    Gut, zum einen liegt das sicherlich daran, dass ich noch nicht tief in unserem System Schule bin. Bzw. wir haben gerade eine neue Chemie-Ausstattung bekommen und auch im Bereich ET sieht es gut aus. Habe mir zwar das ein oder andere angeschaut, aber ohne weiteren Nutzen für mich bin ich da auch nicht tiefer rein.

    Bücher war sehr überschaubar für meinen Bereich, bzw das Meiste kannte ich schon.

    Ausstattung wie Beamer, Dokumentenkameras etc pp ist auch nicht meine Baustelle, bzw da wurde meine Schule auch aktuell gut ausgestattet.

    Was für mich gut war:
    - VLBS Antrag ausgefüllt
    - neuer Taschenrechner (Casio, Sharp habe ich nicht gesehen dort)
    - und ganz wichtig: ein Hokki, die Stühle haben wir in der Schule, ich liebe sie und habe mir nun einen, sehr günstig, für zu Hause gekauft.

    Habe mich noch bezüglich Mindstorms informiert, aber ich hatte doch sehr das Gefühl, die wollten alle nur verkaufen (die Sets) und weniger über die Möglichkeiten informieren.
    Am LEGO Stand selbst war eine junge Frau, die nicht einmal Ahnung hatte bezüglich Anschlüssen und Programmiersprachen. Aber das tolle Weltraumset hat sie mir gut näher gebracht.

    Also mit speziellen Fachbereichen ist es nur bedingt etwas.
    Als Lehrer mit bestimmten Aufgaben (Bildungsgangleitung oder Schulentwicklung, Ausstattung etc) kann ich es mir als sinnvoll vorstellen, wobei man dann ja auch eher mit mehreren unterwegs ist.

    Viele Grüße

    vielleicht aber auch nicht, ich hoffe, dass mein Arbeitgeber das nicht an unseren Kindern ausprobiert. Und wie du selbst sagst, die 90+ Tagessätze werden verhängt, wenn eine Vorstrafe erscheinen soll, das hat also seine Gründe. Hinzu kommt jetzt noch die Lüge durch das Unterschlagen.
    Verständnis in allen Ehren aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, Arzneimittel zu schmuggeln. Das passiert doch nicht "aus Versehen" und bekommt deswegen über 90 Tagessätze.


    Versteh mich nicht falsch, ich wollte das nicht gut heißen. Mir ging es nur um die generelle Ablehnung von Vorstrafen. Ich denke, das sollte immer eine Einzelfallbetrachtung sein, ggf. sogar mit psychologischer Prüfung.

    Das Unterschlagen steht ja auch auf einem ganz anderen Blatt, das ist in meinen Augen aber dämlich oder einfach nur hoch gepokert.

    Hallo zusammen,

    Ende März ist der Girl's Day und ich habe mich bereit erklärt (durchaus auch mit Freude) eine Gruppe bei uns an der Schule zu übernehmen.
    Wir haben einen Klassenraum voller Lego Mindstorm Sets aber aktuell keinen Lehrer der sich darum kümmert.
    Auch in den letzten Jahren wurde dieses Angebot (Programmieren mit Lego Mindstorms) gestellt, die betreffende Lehrperson ist nun aber nicht mehr erreichbar, daher stehe ich grundsätzlich am Punkt 0.

    Ich komme auch nicht aus dem Bereich IT, Programmieren kann ich nur rudimentär bis gar nicht.

    Aber hier geht es ja auch um Spaß an Technik, zu sehen was geht, was kann man tun und zum Kennenlernen des Fachbereichs in der Schule (bzw. ggf auch der Fachbereiche).

    Nun finde ich es sehr schwierig didaktisch etwas aufzubereiten für ein Klientel was ich nicht kenne, bzw keiner wirklich sagen kann, wer da mit welcher Intention kommt.

    Daher wollte ich einfach mal in die Runde fragen, ob es hier Kollegen gibt, die Erfahrungen mit dem Girls Day haben und dementsprechend Ideen geben können, was für die Mädchen interessant sein könnte.
    Die Frage richtet sich natürlich auch an die Sek I Kollegen, die das mögliche Klientel kennt.

    Danke und viele Grüße
    Kiggie

    Hallo alle miteinander,

    ich bin aktuell auf der Suche nach Erfahrungsberichten zur OBAS-Maßnahme. Wie waren die ersten Tage/Wochen/Monate an der Schule? Wie waren die Seminare? Ab wann habt ihr selbst unterrichtet? und und und... :)

    Vielen Dank für Eure Erfahrungsberichte :)


    Ich hab kein OBAS gemacht, aber auf eine so allgemeine Frage wie die ersten Tage waren fällt mir nicht viel ein, außer kommt wohl auch drauf an wer, an welcher Schule und wie die Unterstützung von dort war.
    Was magst du da hören?

    Im Normalfall unterrichten OBAS von Beginn an. Kommt aber auch drauf an, ab wann deine Schule dich einstellt und somit einplant.

    Ganz persönlich finde ich den Gedanken schwierig einen vorbestraften Kollegen zu haben. Das passt für micht nicht zum Berufsbild oder dem Umstand, dass wir unsere jeweiligen Bundesländer und das dort geltende Recht, auf das wir neben dem GG ja vereidigt werden, vertreten. Ich merke aber, dass da zwei Teile in mir miteinander hadern: Ein sehr moralischer Anteil mit glasklaren Prinzipien und einer entsprechenden Rechtsvorstellung und ein Anteil, der aus guten Gründen nicht an Dinge wie Vergeltung, Rache oder Todesstrafe glaubt, sondern Resozialisierung befürwortet, auch wenn diese bei vielen Straftätern nicht möglich ist bzw.charakterlich bedingt scheitert.


    Den Satz finde ich schwierig.
    Gibt bestimmt nicht wenige Kollegen, die vielleicht in manchen Strafdingen Glück hatten?
    Oder die was illegales gemacht haben und nicht erwischt wurden?
    Einfach knapp unter der Grenze (Vorstrafe hängt mit Tagessätzen zusammen?) lagen, bevor etwas da drin landet?

    Kenne mich da im Detail nicht aus, aber per se, sagt eine Vorstrafe nichts über einen Menschen aus. Da gehört viel mehr dazu.

    Mit so einer EInstellung müsste ich auch viele Schüler abhaken. Aber manche bekommen einfach noch die Kurve und machen was besseres aus ihrem Leben, warum soll man diese weiterhin bestrafen?
    Vielleicht ist einer der so etwas erlebt hat sogar der bessere um so etwas zu verhindern, weil die Erfahrung da ist, was passiert wenn?

    Ja und was willst da machen? Zur Schulleitung rennen? Dann kriegt der Refi doch erst recht einen reingewürgt. Dienstaufsichtsbeschwerde über Schule und Seminar bei der Bezirksregierung einreichen?
    Das ganze System "Referendariat" mit den nicht klar definierten Zielvorgaben und Bewertungskriterien befördert doch geradezu solche Zustände.

    Ich rede hauptsäch von zusätzlichem BdU.


    Also ich habe immer Rücksprache mit Bereichsleitung und Stundenplanern gehalten. Ich hatte keine Stunde BdU mehr als vorgesehen.
    Und das obwohl bei uns keine Stundenpläne im Seminar abgegeben werden mussten. Aber die Stundenplaner hatten die Vorgaben über alle unsere Quartale immer an ihrer Pinnwand hängen.

    Und wenn ich mich im Ref dann deutlich überlastet fühlen würde wäre das definitiv ein Grund zum Seminar zu gehen. Es gibt ja auch noch was zwischen offizieller Beschwerde und nichts tun. Reden hilft!

    Wieso findest du das unfassbar? Das ist Realität, man muß sich später mit der Note des 2. StaEx noch bewerben. Bei mir war es im Ref. auch nicht wirklich anders. Da gab es immer zwei Einsatzpläne. Ein Einsatzplan fürs Seminar, der dann auch allen rechtlichen Anforderungen entsprach, und ein Einsatzplan für die Schule, wo dann die tatsächlichen Einsätze drin standen und der entsprechend umfangreicher war.
    Warum ich und alle anderen Refis das damals mitgemacht haben? Wir waren auf das Schulleitergutachten und die Note angewiesen.


    Und deswegen ist es nicht unfassbar? gerade angesichts dessen! Wenn ein Schulleiter sein Gutachten auf so einer Grundlage macht läuft was verkehrt.

    Ich hatte keine Stunde mehr als nötig. Nur Ausbildungsunterricht, wenn ich den brauchte, bzw mir geholt habe.
    Vertretung hatte ich kaum außer in meinen Kopplungsstunden. Es geht auch anders.

    Bin seit November fertig und hatte nun letzte Woche meine erste Vertretungsstunde.

    Weil auch die Referendare ein Stück weit unsere Schutzbefohlenen sind. Genauso wenig, wie ich Schüler unter dem Notendruck mein Auto waschen lassen würde, sollte die Schule die Referendare unter dem Notendruck zu unbeliebten Tätigkeiten, die sie gar nicht oder nicht in diesem Umfang ausüben sollten, heranziehen.Muss man das wirklich erklären???

    !

    Ich kenne jetzt nicht die Bestimmungen, aber hier musst du die Praktika fürs Lehramt nicht machen, also nur noch die fachwissenschaftlichen Inhalte. Die betragen ja nicht die vollen 10 Semester in der Regel, Pädagogik nimmt ja auch einiges ein.

    Abgesehen davon muss das Drittfach doch nicht fertig sein, wenn du ins Ref gehst?

    Ich habe während meines Masters mit dem Drittfach angefangen und bin aktuell noch dabei es fertig zu studieren. Bin seit 01.11. Vollzeit-Lehrerin und schaue, dass ich mir den Rest an Punkten noch hole, die fehlen.

    Das Ref ist vom Drittfach ja unberührt oder ist das in BW so anders?

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