Also bei uns in BW (zumindest an der Uni Heidelberg) wird Ana1 + Ana 2, sowie Lineare Algebra 1 + 2 mit den reinen Mathematikern geprüft. Bei der Bewertung wird auch nicht zwischen Lehramtsstudent und Fachstudent unterschieden.
Insofern ist das schon ein beträchtlicher Unterschied.
So ganz erschließt sich mir persönlich nicht, warum ein Lehrämtler anders bewertet werden sollte, immerhin bekommen beide am Ende einen Bachelor/Master-Abschluss und der ist nun einmal an Vorgaben gekoppelt.
Ansonsten sind wir bei dem Punkt, dass nur die Lehramt studieren, die sonst kein Studium schaffen würden (Achtung, böse und überspitzt formuliert).
Ich kann deine Beweggründe nachvollziehen, aber ich denke mit Fleiß sollte man es schaffen, wenn es denn der richtige Studiengang ist.
Ohne Fleiß hätte ich meinen Teil in E-technik auch nicht gepackt. Da mit den Ingenieuren zu sitzen war kein Zuckerschlecken. Gebracht hat es mir für die Schule auch nichts (das steht sowieso nicht zur Debatte). Aber ich habe mir meinen Master-Abschluss verdient in meinen Augen.
Fleiß hieß bei zwei Sieb-Klausuren - üben, üben, üben und noch mehr üben. Das wird in Mathe ähnlich sein.
Ich sehe einen großen Vorteil beim Studium mit den "reinen" Studenten. Man findet gute Leute, die einem helfen können. Beim Lehramt in Chemie tummelte sich oft eher .... Da war ich diejenige, die die Leute durch Physikalische Chemie gebracht hat.
Also das kann man zu seinem Vorteil machen denke ich.
Ich habe in Wuppertal (NRW) studiert. Lehramtsstudium ist dort in meinen Augen sehr gut und man hat eine große Auswahl an Fächern. Dort gibt es den Bachelor Applied Science, den ich mit Chemie/ET leider nicht machen konnte, den ich aber sehr interessant aufgebaut finde für die naturwissenschaftlichen Fächer.